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Philipp Otto Runge

Pauline und Philipp Otto Runge an die Eltern Bassenge


Hamburg den 1. März 1806

Pauline und Philipp Otto Runge an die Eltern Bassenge


(Hier hört Paulines Handschrift auf. Philipp Otto schreibt weiter.)
- und ich würde mich gewiß auch von ganzen Herzen freuen wenn es dahin kommen könten mahl in Drsesdenl bei Ihnen zu seyn, doch schicken wir uns nach den Umständen u laßen die Wilkühr nach gerade wird einem aber der Winter auch recht lang zwischen den Alten Mauern wenn nur der Frühling erst wieder da ist und dieser Ungesunde Winter vorüber, wir haben hier vorgestern einen heftigen Qrkan gehabt und eine hohe sluth so daß wir nicht weiter als unsre Straße konten u waren rund mit Waßer umgeben auf der börse war es i fuß hoch, der Rödings Markt war ein großer breiter Strom so daß ca i f>uA fehlte hatten Hülslenbecksi ^ es auf der Diele aus manchen Häusern fuhren sie mit böten u ich bin auch zu waßer nach Hjulsenbeckis u Bessers gewesen, wenn Sie das doch erlebt hätten was das für ein Spectakel ist, und wie viel Co-mische Geschichten es neben der Betrübniß abgesetzt daß die meisten leute ihren wohnkeller bis am bo-den voll gekrigt haben, Sie glauben auch nicht wie 1^ Im Sommer 180H.
15 Daniel Nunges Gesellschafter Friedrich August Hülsenbeck, dessen Kinder Runge gemalt hat.
2 Feldmann, P. O. Runge I<^
erschreklich viel waßer u wie Geschwind es kömt u in ein Par Stunden ists wieder weg. Wir sind hier recht wohl u in Wolgast auch Gott erhalte Sie Gesund, Gruß von Paulsine^
Ihr i Otto



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