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Philipp Otto Runge

An Friedrich Perthes


An Friedrich Perthes, (nach Leipzig) Dresden den 12 May 1802

An Friedrich Perthes


Liebster Perthes
+Willkommen so nah! ich danke dir von herzen für die 3 Tage, die du mir schenken wilst. ich werde sie ganz benutzen und zu rechter Zeit da seyn, aber auch nicht zu früh. ich habe an Daniel lange nicht geschrieben, das macht, ich habe gar vil zu machen und das macht wieder, das(s) ich viel mache und daß, das ich viel lust habe was zu machen und so ist mir die Zeit, das(s) ich zu dir komen soll, immer noch zu früh aufm Hals gekommen und ich werde das, was ich euch als wenigstens in scitzen mit bringen wollte, meistentheils nur sagen müssen. nun was gutes und lustiges bring ich doch.
das aller neuste was ich Euch zu sagen habe ist, daß der Jacob mir gestern von Pleez schreibt, daß er sich den Tag so eben versprochen habe+, mit der Tochter eines Hr. Petersen den Rossow, ein gut, zwischen hellwigsch und David sein Gut, gehört. sein Tochter Friederike Petersen, die so aussehn soll, wenigstens in Gedanken, wie Pauline. das ist nun aber den Nahmen nach schon nicht möglich, es freut mich ganz unbändig. der Carl schreibt auch ganz munter und der Jacob macht staat +und wird woll hochzeit halten, wenn Daniel zu hause kommt. es ist mir Curjos als wenn ich dabey sein soll. nun reis ich zu hause oder nicht, wenn der Daniel hin reist, es wäre gewiß gut, es drückt euch doch verflucht in die Seele und so lustig ich auch bisweilen bin, ists gewöhnlich doch nur halbe Raserey unter welche ich meine Angst und bangigkeit und Ungedult verstecke, die 3 Tage werden geschwind hingehn.
Ich hab heut gemahlt von 7 bis 7 ensuite. nun hab ich noch die Pinsel zu waschen, das hat auch der Teufel erfunden. Ich kann dir nicht sagen, lieber Perthes, wie ich mich freue, daß ich so hübsche fortschritte im Oelmahlen mache und daß die Teorien, die ich mir gesamlet habe so gut sind, (sich) so gut practisch von mir an wenden zu lassen. ich gehe sehr sistematisch zu werke und behalte dabey mehr curage und lust und reinlichkeit u. Kraft als andre, die so hinein bruddeln, nimm mirs nicht übel, daß ich so stolz bin, ich hab mirs heut auch sauer werden lassen, und es ist mir noch dazu erstaunlich geglückt, da haut man wol mal über die Schnur+.

Der Pinselmann von Meissen ist hier, der wird die künftige Woche kommen, denn es ist ein Neustad. Markt, da will ich sie schon bestellen, den(n) so viel wird er schwerlich von solchen Pinseln hier haben.
Albarthal ist freitag abend gereist, das der Hans, na u. s. w.
Gute Nacht, ich bin müde, um dir aber doch noch ein kleines Amüsement zu machen, lege ich ein Gedicht bey, welches in einer Reise beschreibung #84 in Knüppelversen vorkömmt über eine Reise, die neulich durch die häupter von Schweden, Preußen, Sachsen und Trier #83 nach Tarant #84 ist an gestellt worden, die ich aber noch nicht fertig habe. ich werd das Manuscript mitbringen, welches noch sehr ware sachen enthält.
ich grüße Euch

Otto


+Ewig schweigt die süße Silberstimme
die mir tief bis in die seele drang
sanfte Winde brachten sie hernieder
daß im Hain es leise wieder Klang
und nun kömmt sie nimmer nimmer wieder
O! die tiefste Seele war in diesen Tönen
Ewig hofnungslos ist all mein stilles Sehnen.
Und die Wilden Büsche auf dem felde
Blumen die an Bächen lieblich blühn
Bäume die im Klaaren See sich spiegeln
Ringsum all in diesem Ton erglühn
selbst in felsen und bebuschten hügeln
alles ist von diesem Ton beseelt beweget
der sich ewig mir im Herzen reget
O.! sie kommt herunter in dem Thale
Alle Blumen kommen zu ihr hin
Gräschen Veilchen Rosen Mayenglöckchen
Grüßen kränzend ihre Königin
Selbst das allerschönste Rosenglöckchen
diese lieblichste die je mein Aug gesehen
Seh ich mit Entzücken vor mir stehen
Tief ins Auge in die süße Seele
Wie die Sonne sich im Meere kühlt
Sank ich meinem Blick mit stiller freude
fühl Sie, wie man eignen willen fühlt
Seelen voller hallt der Wald um beyde
Und dis alles alles ist jetzund verschwunden
Ewig glühn in meiner Seele diese Stunden
Alles was ich in der Welt nun liebe
Immer bringt es mir Ihr bild zurück
Was ich tief in meiner Seele denke
Alles gute vorgegangen Glück
Wenn ichs einst im Lethestrom versenke:
Nur dich süßes Bild das mir von Ihr geblieben
Dich allein nur werd ich dann noch immer lieben
Wird dis einzge Wesn mir genommen
sind ich mich so schrecklich dann allein
Jetzt und Zukunft ist mir Todes Pein
Qualen sind mir dann wie Tod zu leben
In Verzweiflung seh ich Tod das leben
O der hat den Schmerz der Sele eingefühler
dem der Tod den glühenden busen kühlet
Was soll nun aus meinem Streben werden
Hin sind alle Pläne alle Kraft
Irregeh ich fort vom Tal zum Hügel
Ohne Ruh, dem Orte nur entraft
Nur zu Ihr ziehe meiner Seele flügel
Sinken mir nun auch erschöpft die Augenlieder
Selbst im Tode sind ich keine Ruhe wieder
Sprech mir keiner jemahls von vergessen
von zu künftgem schönern größern Glück
von der Zeit die schwarzes kan verbleichen
Ewig nicht kehrt Ruhe mir zurück
Niemahls will ich mehr ein Glück erreichen
Wütend wil ich selbst mein Glücke mir zerstören
Nur dich Liebend will ich an mein Leben zehren+


P O Runge facit
d 11 May 1802

83 | Er hatte eine Fußreise mit drei Jugendgenossen, dem Musiker Berger, dem Mahler Maehler aus Trier und dem Architekten Schäfer aus Sachsen in die Plauischen Lande gemacht.

84 | Tharandt b. Dresden, hier hatte Runge auch Henrik Steffens 1801 kennen gelernt.






Version 1:
Runge, Philipp Otto (1965): Hinterlassene Schriften. Band I und II. Hrsg. von dessen ältestem Bruder Johann Daniel Runge. Faks. Nachdruck. 1. Aufl. 1840, Göttingen. > "An Friedrich Perthes" *

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-- Willkommen so nahe! Ich danke
dir von Herzen für die drey Tage, die du mir schenken willst; ich werde sie ganz benutzen und zur rechten
Zeit dort seyn, aber auch nicht zu früh. Ich habe lange nicht an Daniel geschrieben; das macht: ich habe gar
viel zu machen, und das macht wieder, daß ich viel mache, und dieses wieder, daß ich viel Lust bekomme,
was zu machen, und so kommt mir die Zeit, daß ich zu dir kommen soll, immer noch zu früh auf den Hals,
und ich werde das, was ich euch wenigstens in Skizzen bringen wollte, meistentheils dir bloß sagen[gesp]
müssen. -Nun etwas Gutes und Frohes bringe ich doch. Das allerneueste, was ich zu sagen habe, ist, daß
Jacob mir gestern aus Pleeth schreibt, daß er sich selbigen Tages so eben versprochen habe. --Er wird
wohl bald Hochzeit machen, wenn Daniel kommt. Es ist mir curios', als wenn ich nicht dabey seyn soll. Sage
mir, was thue ich? reise ich zu Hause, oder nicht, wenn Daniel hinkommt ? Gut wäre es gewiß, es drückt
mich doch verzweifelt auf der Seele, und so lustig ich auch bisweilen bin, ist es gewöhnlich doch nur halbe
Raserey, unter welcher ich meine Angst und Bangigkeit und Ungeduld versteckeDie drey Tage werden uns
geschwinde hingehen -

Ich habe heute gemahlt von 7 bis 7 Uhr in einer Folge, nun hab' ich noch die Pinsel zu waschen, das hat
auch der T. erfunden. Ich kann dir nicht sagen, lieber Perthes, wie ich mich freue, daß ich so hübsche
Fortschritte im Oelmahlen mache, und daß die Theorien, die ich mir gesammelt habe, sich practisch so gut
bewähren. Ich gehe sehr systematisch zu Werke, und behalte dabei mehr Courage und Lust und Reinlichkeit
und Kraft, als Andre, die nur so hineinbruddeln. Nimm mir's nicht übel, daß ich so stolz spreche, ich hab'
mir´s heut auch sauer werden lassen und es ist mir noch dazu erstaunlich geglückt, da haut man wohl mal
über die Schnur. -Gute Nacht, ich bin müde; uni dir aber doch noch eine kleine Ergötzlichkeit zu machen,
lege ich ein Gedicht * bey, das in einer Reisebeschreibung in Knittelversen vorkommt, von einer riußtour, die
ich mit einigen Freunden kürzlich nach Tharand gemacht.


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An Friedrich Perthes, (nach Leipzig) Dresden den 12 May 1802

Dresd 2,129 # 12. Mai 1802



An Friedrich Perthes

An Perthes nach Leipzig



Liebster Perthes

-- Willkommen so nahe! Ich danke

+Willkommen so nah! ich danke dir von herzen für die 3 Tage, die du mir schenken wilst. ich werde sie ganz benutzen und zu rechter Zeit da seyn, aber auch nicht zu früh. ich habe an Daniel lange nicht geschrieben, das macht, ich habe gar vil zu machen und das macht wieder, das(s) ich viel mache und daß, das ich viel lust habe was zu machen und so ist mir die Zeit, das(s) ich zu dir komen soll, immer noch zu früh aufm Hals gekommen und ich werde das, was ich euch als wenigstens in scitzen mit bringen wollte, meistentheils nur sagen müssen. nun was gutes und lustiges bring ich doch.
das aller neuste
 was ich Euch zu sagen habe ist, daß der Jacob mir gestern von Pleez schreibt, daß er sich den Tag so eben versprochen habe+, mit der Tochter eines Hr. Petersen den Rossow, ein gut, zwischen hellwigsch und David sein Gut, gehört. sein Tochter Friederike Petersen, die so aussehn soll, wenigstens in Gedanken, wie Pauline. das ist nun aber den Nahmen nach schon nicht möglich, es freut mich ganz unbändig. der Carl schreibt auch ganz munter und der Jacob macht staat +und wird woll hochzeit halten, wenn Daniel zu hause kommt. es ist mir Curjos als wenn ich dabey sein soll. nun reis ich zu hause oder nicht, wenn der Daniel hin reist, es wäre gewiß gut, es drückt euch doch verflucht in die Seele und so lustig ich auch bisweilen bin, ists gewöhnlich doch nur halbe Raserey unter welche ich meine Angst und bangigkeit und Ungedult verstecke, die 3 Tage werden geschwind hingehn.

dir von Herzen für die drey Tage, die du mir schenken willst; ich werde sie ganz benutzen und zur rechten
Zeit dort
 seyn, aber auch nicht zu früh. Ich habe lange nicht an Daniel geschrieben; das macht: ich habe gar
viel zu machen,
 und das macht wieder, daß ich viel mache, und dieses wieder, daß ich viel Lust bekomme,
was zu machen, und so kommt mir die Zeit, daß ich zu dir kommen soll, immer noch zu früh auf den Hals,
und ich werde das, was ich euch wenigstens in Skizzen bringen wollte, meistentheils dir bloß sagen[gesp]
müssen. -Nun etwas Gutes und Frohes bringe ich doch. Das allerneueste, was ich zu sagen habe, ist, daß
Jacob mir gestern aus Pleeth schreibt, daß er sich selbigen Tages so eben versprochen habe. --Er wird
wohl bald Hochzeit machen
, wenn Daniel kommt. Es ist mir curios', als wenn ich nicht dabey seyn soll. Sage
mir, was thue ich? reise
 ich zu Hause, oder nicht, wenn Daniel hinkommt ? Gut wäre es gewiß, es drückt
mich doch verzweifelt auf der Seele,
 und so lustig ich auch bisweilen bin, ist es gewöhnlich doch nur halbe
Raserey, unter welcher
 ich meine Angst und Bangigkeit und Ungeduld versteckeDie drey Tage werden uns

geschwinde hingehen -

Ich hab heut gemahlt von 7 bis 7 ensuite. nun hab ich noch die Pinsel zu waschen, das hat auch der Teufel erfunden. Ich kann dir nicht sagen, lieber Perthes, wie ich mich freue, daß ich so hübsche fortschritte im Oelmahlen mache und daß die Teorien, die ich mir gesamlet habe so gut sind, (sich) so gut practisch von mir an wenden zu lassen. ich gehe sehr sistematisch zu werke und behalte dabey mehr curage und lust und reinlichkeit u. Kraft als andre, die so hinein bruddeln, nimm mirs nicht übel, daß ich so stolz bin, ich hab mirs heut auch sauer werden lassen, und es ist mir noch dazu erstaunlich geglückt, da haut man wol mal über die Schnur+.

Ich habe heute gemahlt von 7 bis 7 Uhr in einer Folge, nun hab' ich noch die Pinsel zu waschen, das hat
auch der T.
 erfunden. Ich kann dir nicht sagen, lieber Perthes, wie ich mich freue, daß ich so hübsche
Fortschritte
 im Oelmahlen mache, und daß die Theorien, die ich mir gesammelt habe, sich practisch so gut
bewähren. Ich
 gehe sehr systematisch zu Werke, und behalte dabei mehr Courage und Lust und Reinlichkeit
und Kraft, als Andre, die nur so hineinbruddeln. Nimm mir's
 nicht übel, daß ich so stolz spreche, ich hab'
mir´s
 heut auch sauer werden lassen und es ist mir noch dazu erstaunlich geglückt, da haut man wohl mal
über die Schnur. -Gute Nacht, ich bin müde; uni dir aber doch noch eine kleine Ergötzlichkeit zu machen,


Der Pinselmann von Meissen ist hier, der wird die künftige Woche kommen, denn es ist ein Neustad. Markt, da will ich sie schon bestellen, den(n) so viel wird er schwerlich von solchen Pinseln hier haben.
Albarthal ist freitag abend gereist, das der Hans, na u. s. w.
Gute Nacht, ich bin müde, um dir aber doch noch ein kleines Amüsement zu machen, lege ich ein Gedicht bey, welches in einer Reise beschreibung #84 in Knüppelversen vorkömmt über eine Reise, die neulich durch die häupter von Schweden, Preußen, Sachsen und Trier #83 nach Tarant #84 ist an gestellt worden, die ich aber noch nicht fertig habe. ich werd das Manuscript mitbringen, welches noch sehr ware sachen enthält.
ich grüße Euch

Otto


+Ewig schweigt die süße Silberstimme
die mir tief bis in die seele drang
sanfte Winde brachten sie hernieder
daß im Hain es leise wieder Klang
und nun kömmt sie nimmer nimmer wieder
O! die tiefste Seele war in diesen Tönen
Ewig hofnungslos ist all mein stilles Sehnen.
Und die Wilden Büsche auf dem felde
Blumen die an Bächen lieblich blühn
Bäume die im Klaaren See sich spiegeln
Ringsum all in diesem Ton erglühn
selbst in felsen und bebuschten hügeln
alles ist von diesem Ton beseelt beweget
der sich ewig mir im Herzen reget
O.! sie kommt herunter in dem Thale
Alle Blumen kommen zu ihr hin
Gräschen Veilchen Rosen Mayenglöckchen
Grüßen kränzend ihre Königin
Selbst das allerschönste Rosenglöckchen
diese lieblichste die je mein Aug gesehen
Seh ich mit Entzücken vor mir stehen
Tief ins Auge in die süße Seele
Wie die Sonne sich im Meere kühlt
Sank ich meinem Blick mit stiller freude
fühl Sie, wie man eignen willen fühlt
Seelen voller hallt der Wald um beyde
Und dis alles alles ist jetzund verschwunden
Ewig glühn in meiner Seele diese Stunden
Alles was ich in der Welt nun liebe
Immer bringt es mir Ihr bild zurück
Was ich tief in meiner Seele denke
Alles gute vorgegangen Glück
Wenn ichs einst im Lethestrom versenke:
Nur dich süßes Bild das mir von Ihr geblieben
Dich allein nur werd ich dann noch immer lieben
Wird dis einzge Wesn mir genommen
sind ich mich so schrecklich dann allein
Jetzt und Zukunft ist mir Todes Pein
Qualen sind mir dann wie Tod zu leben
In Verzweiflung seh ich Tod das leben
O der hat den Schmerz der Sele eingefühler
dem der Tod den glühenden busen kühlet
Was soll nun aus meinem Streben werden
Hin sind alle Pläne alle Kraft
Irregeh ich fort vom Tal zum Hügel
Ohne Ruh, dem Orte nur entraft
Nur zu Ihr ziehe meiner Seele flügel
Sinken mir nun auch erschöpft die Augenlieder
Selbst im Tode sind ich keine Ruhe wieder
Sprech mir keiner jemahls von vergessen
von zu künftgem schönern größern Glück
von der Zeit die schwarzes kan verbleichen
Ewig nicht kehrt Ruhe mir zurück
Niemahls will ich mehr ein Glück erreichen
Wütend wil ich selbst mein Glücke mir zerstören
Nur dich Liebend will ich an mein Leben zehren+


P O Runge facit
d 11 May 1802

83 |   Er hatte eine Fußreise mit drei Jugendgenossen, dem Musiker Berger, dem Mahler Maehler aus Trier und dem Architekten Schäfer aus Sachsen in die Plauischen Lande gemacht.

84 |   Tharandt b. Dresden, hier hatte Runge auch Henrik Steffens 1801 kennen gelernt.




lege ich ein Gedicht * bey, das in einer Reisebeschreibung in Knittelversen vorkommt, von einer riußtour, die
ich mit einigen Freunden kürzlich nach Tharand gemacht.


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