René Seyfahrt

Unheimlich sehenswert. Ästhetik des Stadttourismus

In der Tourismusforschung gibt es zahlreiche Definitionen, was Tourismus sei, aber die zwei Grundannahmen, die weitestgehend Konsens sind, lassen sich in dem Wort „unheimlich“ zusammenfassen. Einigkeit besteht nämlich nur darüber, dass Tourismus einerseits dringend Raumüberwindung voraussetzt und sich zweitens vom Alltag oder Gewöhnlichen unterscheidet, was bereits in der Etymologie des Wortes „unheimlich“ als „Nicht-zu-Hause-sein“ zum Ausdruck kommt. Beim Tourismus handelt es sich also gewissermaßen um eine unheimliche Praxis. In Folge möchte ich einige Ergebnisse meiner Fallstudie vorstellen, die sich mit dem Unheimlichen und dem Hässlichen und allgemeiner: mit Prozessen der Ästhetisierung und Anästhetik im Rahmen des Tourismus auseinandersetzen. Hierbei wird sich auch zeigen, wie sich Alltag und Außeralltägliches miteinander verschränken...



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