Hermann Pfütze

Lebensästhetik - der Ursprung des Schönen

Drei Thesen, eine Warnung:

1. Die frühkindliche, absolut "ästhetische Welterfahrung" noch ohne Schranken zwischen Innen- und Außenwelt begründet den "emotionalen Raum" des Lebens, und ist, im Glücksfall, sein stärkster Antrieb.

2. Daher sind Lebenswelt und Alltag primär ästhetisch geladen, und "Schönheit als intrinsischer Wert der Welt und der Dinge"3 grundiert die Lebens- und Weltverhältnisse.

3. Realitätslosigkeit und "radikaler Weltverlust" zerstören jedoch mit der Lebenswelt auch den Schönheitssinn.

4. Regression ins Ästhetische vor Zukunfts- und Katastrophenängsten nützt den Destruktivkräften.



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