Constanze Peres

SCHÖNHEIT UND ALLTAGSERFAHRUNG

Abstract und Inhaltsverzeichnis

0. DAS PROBLEM Wenn man über das Verhältnis der Schönheit zu Alltag und Alltagserfahrung nachdenkt, kann man mindestens 3 mögliche Grundverhältnisse konstatieren, von denen wiederum die zwei letzten unter einer Überschrift zusammenzufassen sind.

1. ALLTAGSTRANSZENDENTE Schönheit, die dadurch definiert ist, daß sie Alltag und Alltagserfahrung übersteigt und demzufolge nicht mehr im Alltagsleben anzusiedeln ist.

2. ALLTAGSIMMANENTE Schönheit, die in irgendeiner Weise konstitutiver Bestandteil von Alltag und Alltagserfahrung ist. Hier wiederum lassen sich zwei Arten unterscheiden:

2.1 ALLTÄGLICH-IMMANENTE Schönheit, die eine Alltagskonstellation un-ter anderen ist, d.h. eine Konstellation, die sich weder prinzipiell noch graduell-qualitativ von anderen unterscheidet.

2.2 ALLTAGS-EMINENTE Schönheit, die zwar als alltagsimmanente Konstella-tion das übliche Leben mitkonstituiert, aber in eminenter Weise. Sie erwächst also dem Alltag und der Alltagserfahrung, zeichnet sich aber unter anderen Alltags-konstellationen durch eine herausragende alltagsimmanente Beschaffenheit und Wertigkeit aus. m eine Entscheidung zugunsten eines oder vielleicht auch zweier der vorgeschla-genen Schönheitsbegriffe in Hinblick auf Alltag und Alltagserfahrung treffen zu können, werde ich in 8 Schritten vorgehen:

1. Was heißt „Alltag“ und „Alltagserfahrung“

2. Schönheit und ihre tradierten „heiligen Kühe“

3. Was heißt es, von Schönheit zu sprechen? Der sprachliche Charakter des Schönen

4. Schönheit als Wertkonstellation

5. Ästhetisches Verhalten als Kognitivität

6. Streben – Unruhe – Spannung als Konstituentia von Schönheit

7. Schönheitskonstellationen im Alltag

8. Fazit: Schönheit und Alltagserfahrung



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