Michael Lingner

Abgewirtschaftete Autonomie?

Ökonomisierung und Selbstbestimmung im System Kunst

Der Beitrag von Michael Lingner zum Thema "Kulturelle Teilhabe - Perspektive oder Auslaufmodell?" versucht, eine grundsätzliche theoretische Fundierung zur Diskussion der gestellten Frage zu leisten. Die sich mit "Teilhabe" verbindenden persönlichen wie politischen Erwartungen und Wertvorstellungen beruhen wesentlich auf der angestrebten Aktivierung des menschlichen Vermögens zur Selbstbestimmung kann. Insofern bildet generell der künstlerische Autonomiebegriff und speziell sein historisch und ökonomisch bedingter Wandel, wie er sich in der Kunst vollzogen hat, das Zentrum seiner Überlegungen.

Vorbemerkung

Wie verdienstvoll und zeitgemäß es auch ist, den "1. Hamburger Ratschlag Stadtteilkultur" zum Thema "in Kunst und Kultur" zu veranstalten, so fragwürdig ist doch die Funktion, die dieser Tagung und mir als Referent dabei zugedacht ist. Wenn in letzter Zeit die Stadtteilkultur mit verwaltungstechnischen Maßnahmen nach betriebswirtschaftlichem Muster etwa durch "Erfolgskontrollen" bereits auf einschneidende Weise "modernisiert" worden ist, scheint offenbar auch für die Hamburger Politik die "Ökonomisierung in Kunst und Kultur" nicht mehr ernsthaft zur Disposition zu stehen. Selbst die kritische Erörterung dieser Problematik kann dann faktisch nur noch zur nachträglichen Legitimation der zuvor vollzogenen Verwirtschaftlichung dienen oder als solche benutzt werden. Diese rein rechtfertigende Rolle ist persönlich frustrierend, aber vor allem sachlich verfehlt. Denn die realisierten Reformrezepte sind als ideologische Bastarde aus privatwirtschaftlichen Deregulierungsinteressen und staatlichen Steuerungsbestrebungen nicht nur konzeptionell überaus widersprüchlich, sondern haben sich auch praktisch als kontraproduktiv erwiesen. Insofern bedürfte es eigentlich umso mehr einer entscheidungsoffenen fachwissenschaftlichen Erörterung. Die intensive Auseinandersetzung mit dem Begriff der Autonomie ist ebenso naheliegend wie notwendig, da deren Gefährdung, wie sie sich exemplarisch in der modernen Kunst beobachten lässt, als eine der bedenklichsten Folgen zunehmender Ökonomisierung zu beurteilen ist. Dass dieser Trend und das System der Wirtschaft angesichts ihrer ungeheuerlichen gegenwärtigen Attraktivität und Totalität durch rationales Argumentieren zu beeindrucken oder gar zu beeinflussen wären, ist unwahrscheinlich. Aber nur wenn auch im Kunstsystem selbst niemand mehr auf die dargelegte Problematik reagierte und keiner innehielte, die Verwirtschaftlichung einfach weiter zu exekutieren, erwiese sich der folgende Text wohl als vergeblich.

Für die Entwicklung des Konzepts "autonome Kunst" war die Französische Revolution mit ihren geistigen Ursachen und praktischen Folgen historisch entscheidend. Denn die durch sie hervorgerufenen tiefgreifenden Umwälzungen haben der Künstlerschaft die Möglichkeit zur Befreiung aus der bisherigen kirchlichen und höfischen Vorherrschaft eröffnet. Die erstmals von den deutschen Frühromantikern unternommenen Anstrengungen zur Verwirklichung der politischen, ökonomischen und ideologischen Unabhängigkeit von den klerikalen und feudalen Auftraggebern markieren den Beginn der modernen Kunstentwicklung. Was sich zunächst individuellen Emanzipationsbestrebungen verdankte, ist später als "Freiheit der Kunst" in den bürgerlichen Verfassungen rechtlich verbrieft und verallgemeinert worden. Seitdem unterliegen Künstlerinnen nicht nur keiner Duldungspflicht mehr gegenüber äußeren Eingriffen in ihr Schaffen, sondern können mit Recht solche abwehren. Die Kunst sollte nach dem Selbstverständnis der bürgerlichen Gesellschaft eine der Wissenschaft ebenbürtige möglichst eigenständige und gegen jegliche Instrumentalisierung durch ihr fremde Zwecke geschützte Sphäre sein.

l. Autonomie

Allerdings besteht auch die künstlerische als eine allemal schöpferische Freiheit nicht schon darin, bloß frei von Fremdbestimmung zu sein oder sich frei davon zu fühlen, sondern erfüllt sich allererst in Akten tatsächlicher Selbstbestimmung. Nur insoweit die wesentlichen künstlerischen Entscheidungen faktisch selbstbestimmt getroffen werden, kann das gesetzlich garantierte Freiheitspotential sich substantiell als Autonomie der Kunst verwirklichen. Die weitestgehende Eigengesetzlichkeit gehört zu den wichtigsten Voraussetzungen, damit Kunst und Wissenschaft sich recht entfalten und innovative Leistungen von höchster Unwahrscheinlichkeit erbringen können. Die einstigen Bedenken der Kritischen Theorie, dass die Errichtung und Bewahrung eines autonomen Refugiums geistiger Freiheit nur zur Kompensation und Legitimation der Unterwerfung aller übrigen Bereiche der bürgerlichen Gesellschaft unter das materialistische Diktat des Kapitals dient, haben sich inzwischen durch den unverhohlenen Allmachtsanspruch der Wirtschaft wahrlich erledigt.

Bei den meisten an das Autonomiekonzept moderner Kunst geknüpften idealistischen und ideologischen Vorstellungen wird nicht genügend berücksichtigt, dass es grundsätzlich nicht um die Erreichung absoluter Autonomie gehen kann. Denn im Unterschied zur Autarkie ist Autonomie ein relationaler Begriff und bedeutet nicht die absolute Abgeschlossenheit eines Systems, sondern bezeichnet einen bestimmten Modus, in dem dieses auf seine Umwelt Bezug nimmt. Insofern ist der jeweilige Grad der im Kunstsystem realisierten Autonomie davon abhängig, wie die künstlerisch Verantwortlichen mit solchen sie unvermeidlich tangierenden kunstfremden Einflüssen wie etwa bestimmten persönlichen und gesellschaftlichen Ansprüchen, Interessen und Erwartungen, bei ihren Entscheidungen umzugehen vermögen. Dabei liegt die künstlerische Verantwortung nicht mehr allein, vielleicht sogar nicht einmal mehr hauptsächlich bei den Künstlerinnen. Wer immer mit seinem Tun (oder Unterlassen) im Kunstsystem Geltung erlangt, etwa indem er ein Werk schafft, es ausstellt oder kommentiert, Kunst kauft oder sponsert, ein Museum baut oder leitet, den Kulturetat kürzt oder das Urheberrecht novelliert, trägt zum Zustand des Systems Kunst bei und schafft Gegebenheiten, die zu den Anfangsbedingungen allen nachfolgenden Erlebens und Handelns werden. Nur wenn die das System der Kunst betreffenden Entscheidungen zuallererst nach den Regeln und Werten der ihr eigenen Logik und Kultur getroffen werden, kann von Autonomie zu Recht die Rede sein. Kunst war und ist bis heute nur solange und insoweit relativ autonom, wie es ihr gesellschaftlich ermöglicht wird und künstlerisch gelingt, kunstexterne Einflüsse entweder als "Bestimmungen zur Selbstbestimmung" (NIKLAS LUHMANN) aufzugreifen oder sie eben auszuschließen.

II. Ökonomie

Doch in den saturiertesten Zeiten, die Mitteleuropa je gesehen hat, wird es unisono und unablässig als unausweichlich beschworen, dass über unser ganzes Leben (z. B. Arbeit und Gesundheit) und unsere gesamte Kultur (z. B. Kunst und Sport) primär nach Kriterien einer ausschließlich auf Gewinnmaximierung ausgerichteten Wirtschaftlichkeit zu entscheiden ist. Während bis zum Untergang der sozialistischen Diktaturen diese Art ökonomischer Effizienz noch weitgehend auf die Regulation des kapitalistischen Wirtschafts-Systems beschränkt war, ist sie inzwischen zum gleichermaßen beherrschenden Faktor für alle übrigen Systeme der Gesellschaft geworden. Doch je weiter die in der Moderne hoch ausdifferenzierten gesellschaftlichen Teilbereiche sich der Verwirtschaftlichung, d. h. dem Dogma von der Unfehlbarkeit des Marktes, unterwerfen, desto mehr verlieren sie jede Identität und büßen mit dem Verlust ihnen eigener Normen und Werte wesentliche Voraussetzungen für ihre Selbstbestimmung ein. Ohne die Ausübung und Weiterentwicklung der Selbstbestimmung in allen gesellschaftlichen Teilbereichen droht sich aber die demokratische Staatsform selbst abzuschaffen. Auf diesen Zusammenhang verweisen die Überlegungen des Wirtschaftswissenschaftlers und Nobelpreisträgers AMARTYA SEN, der unter dem Eindruck des verbreiteten wirtschaftseuphorischen Denkens die umso dringlichere Frage aufgeworfen hat, wonach denn die Wirtschaft selbst zu beurteilen, was eigentlich der Maßstab für erfolgreiches Wirtschaften sei? Wenn er als Antwort zum letzten Zweck ökonomischer Entwicklung Freiheit erklärt, ist die Steigerung der Freiheit aller in einer Wirtschaftsordnung Lebenden gemeint und nicht nur der Freiheitsgewinn derjenigen, die über die wirtschaftliche Macht verfügen.

Da einseitig an den (vermeintlichen) Wirtschaftsinteressen orientierte "politische Vorgaben", die von den Kultusbürokratien allzu willfährig umgesetzt werden, auch für das staatliche Kulturverständnis bestimmend sind, ist inzwischen das gesamte Kunstsystem ökonomisch dominiert. In jedem seiner Bereiche und auf sämtlichen Ebenen hat sich als absolute Prämisse des Handelns die Vermeidung von Kosten und/oder die Erzielung von Gewinnen durchgesetzt. Die an das Kunstsystem gerichteten Ansprüche, Interessen und Erwartungen reduzieren sich so auf seine ausschließlich quantitativ definierbare Bestimmung, der Entfaltung wirtschaftlicher Dynamik zu dienen. Diesem rein materialistischen Beurteilungs- und Entscheidungskriterium werden letztlich alle qualitativen Aspekte geistiger Art untergeordnet bzw. angepaßt. Wenn aber die Veranlassung von Zahlungen fälschlicherweise nicht nur zum Ziel wirtschaftlichen, sondern sogar zum Endzweck künstlerischen Handelns erhoben wird, bleibt es nicht aus, dass das Recht auf ästhetische Selbstbestimmung ebenso wie die Pflicht zur Transparenz und Begründung zu treffender Entscheidungen ausgehöhlt wird. Ausser einer andauernden Diskreditierung kultureller Wertvorstellungen sowie der Destruierung politischer Glaubwürdigkeit kommt dabei vor allem "artotainment" heraus, also "expansiver Leerlauf" (EDUARD BEAUCAMP) in Form von bizarrem Nonsens, extravagantem Dekor, narzisstischen Kuriositäten oder gruseligem Trash. Denn nur künstlerisch larvierte, an sich aber wirtschaftlich motivierte Entscheidungen lassen sich schlechterdings nicht nach den Regeln und Werten kunstspezifischer Logik und Kultur, also keinesfalls in Ausübung ästhetischer Selbstbestimmung treffen.

III. Kunst

Durch die betriebswirtschaftlich ausgerichtete Gleichschaltung des Kunstsystems hat sich bei KünstlerInnen, KuratorInnen und sogar KritikerInnen genauso wie an den Akademien und Ausstellungsinstituten bis hin zu den Architekturen überall der monomane Gestus des Werbens als bestimmendes Verhaltensmuster durchgesetzt. Im andauernden beflissenen Bemühen, durch breite Akzeptanz sich die Gunst des Geldes und damit die eigene Existenz-(Berechtigung) zu sichern, mutiert der einstige künstlerische Avantgardismus in einen modisch maskierten Traditionalismus, der inzwischen die Strukturen und Mentalitäten in der Kunst auf eine paradoxe, wenn nicht perfide zu nennende Weise tief geprägt hat:

Je weiter der Autonomieverlust faktisch fortschreitet, desto rigider und raffinierter wird im Kunstsystem so operiert, als ob losgelöst von den realen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, das bürgerliche Konzept der Kunstautonomie ungebrochen fortbestünde. In der Öffentlichkeit müssen sich Werke wie SchöpferInnen so präsentieren (lassen), dass sie weiter als autonom erscheinen. Die entsprechenden Verleugnungs-, Verstellungs- oder Verdrängungsleistungen zu erbringen, gehört zu den unabdingbaren Voraussetzungen für Erfolg und Karriere im Kunst- und Kulturbetrieb. Der Anschein von Autonomie wird permanent und penetrant durch Befolgung verschiedener, zumeist unausgesprochen bleibender Dogmen aufrechterhalten, obschon sie aufgrund der modernen Kunstentwicklung eigentlich längst obsolet und theoretisch allemal unhaltbar geworden sind.

Für die Autonomieproblematik ist es besonders gravierend, dass geradezu fundamentalistisch darauf beharrt wird, die Bedeutung und Geltung der Kunst habe sich ganz und gar im Symbolischen zu erschöpfen. Um diesen Status nicht zu riskieren, soll Kunst sich darauf beschränken, allenfalls von, aber keinesfalls in der ausserästhetischen Realität zu handeln. Jede künstlerische Intervention, die über die unbestimmte Wirkung auf das subjektive Bewußtsein hinauszielt und direkt in die gesellschaftliche Wirklichkeit einzugreifen sucht, gilt als illegitime Überschreitung der Kunst und ihrer vermeintlich natürlichen Grenzen. Von dieser Reduzierung der Kunst auf ihre reine Symbolfunktion ist heute gerade und ganz besonders auch ihr Autonomieanspruch betroffen, da ihm potentiell eine unkalkulierbare politische Brisanz innewohnt. Das für seinen privatistisch beschränkten Charakter sowie seinen kreativen Konformismus honorierte Kunst-Gewerbe wird nur solange akzeptiert, wie es nicht über die bloß symbolische Darstellung von Autonomie hinauszugehen wagt. Jede andere Kunstpraxis, für die sich Autonomie nicht in ihrer Musealisierung oder in der Beliebigkeit des postmodernen "anything goes" erschöpft, sondern der es wahrhaftig um die Realisierung von Autonomie etwa durch tatsächliche Partizipation geht, scheitert letztlich an den ideologischen Barrieren des Kunstbetriebes. Gefragt sind ausschließlich solche Kunststücke, die sich mit der unverbindlichen Symbolisierung von Autonomie begnügen und zu nichts anderem als einer gleichermaßen folgenlos bleibenden bewundernden oder verärgerten Betrachtung dieses Phänomens geschaffen sind. Nur künstlerisch überformt und symbolisch wohldosiert wird Autonomie zugelassen und zur Schau gestellt, damit zu Repräsentationszwecken und zur Imagepflege dennoch von emanzipatorischen Werten wie Liberalität, Modernität und Progressivität risikolos profitiert werden kann.

IV. Fragen

Unter den rigiden Bedingungen unserer monomanen Wirtschaftsgesellschaft wird Autonomie also gleichsam ornamental benutzt und Kunst als Freiheits-Dekor produziert oder verwertet. Künstlerische Autonomie verkommt mehr und mehr zu einem äußerlichen Sujet, Thema oder Gestus und wird - wie gewünscht - nurmehr simuliert. Indem Autonomie so einen rein fiktiven Charakter bekommt, wird die Möglichkeit ihrer faktischen Verwirklichung ins Unerreichbare gerückt. Dadurch droht der humanistische Wert des "Projektes Kunst" verloren zu gehen. - Aber: Ist es denn wirklich unausweichlich, dass KünstlerInnen heute zu DekorateurInnen, KuratorInnen zu AkquisiteurInnen und KritikerInnen zu ClaqueurInnen werden? Was denn sonst als die selbstbestimmte Generierung ästhetischer Differenzen zum herrschenden inzüchtigen und geistlosen Materialismus könnte als schöpferischer Impuls wirken und den Wunsch nach multivalenten, d. h. nicht einzig am Wert des monetären Gewinns orientierter Marktwirtschaften wecken? Warum ist das erstrebenswerte Ziel: die Steigerung der Legitimität, Stabilität, Prosperität und Humanität solcher Wirtschafts- und Gesellschaftsordnungen politisch offenbar längst als "utopisch" aufgegeben worden?

Anmerkungen

Durch die gewünschte Kürze operiert der Text mit Thesen, die teilweise einer ausführlicheren Fundierung bedürfen. Deswegen sei den LeserInnen versichert, dass jede Tatsachenbehauptung durch eine Fülle empirischer Beispiele, die sich auch in Hamburg finden lassen, zu belegen ist. Auch wenn es dem in traditionellen poltischen Schematisierungen befangenen LeserInnen manchmal so scheinen mag, sind die getroffenen Werturteile nicht von "linken" Ideologien abgeleitet oder gar auf deren Verwirklichung gerichtet, sondern beruhen auf verbreiteten demokratischen und künstlerischen Wertvorstellungen. Die Überprüfung der theoretischen und historischen Aussagen erfordert eigenes Nachdenken und -lesen, für das u. a. folgende Literatur des Autors hilfreich sein kann:

- Der Ursprung des Gesamtkunstwerkes aus der Unmöglichkeit absoluter Kunst. In: H. Szeemann (Hg.): Der Hang zum Gesamtkunstwerk. Ausstellungskatalog, Zürich 1983.

- Paradoxien künstlerischer Praxis. In: Zeitschrift für Ästhe tik und allgemeine Kunstwissenschaft, Nr. 32 / 1987.

- Kunst als Projekt der Aufklärung jenseits reiner Vernunft. In: M. Lingner (Hg.): Das Haus in dem ich wohne. Klagenfurt 1990.

- Ermöglichung des Unwahrscheinlichen. In: A. Könneke (Hg.): Clegg & Guttmann. Die offene Bibliothek. Hamburg, Stuttgart 1994.

- Gegenwartskunst nach der Postmoderne. Heautonome Handlungskunst - eine alternative Perspektive?, In: Kunst-Raum-Perspektiven. Jena 1997.


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