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Gerhard Schulze

Die Erlebnisgesellschaft

Kultursoziologie der Gegenwart

Inhaltsverzeichnis

Einleitung..........................................13

Das Thema (13). Offene Fragen (15). Panorama der Untersuchung (21). Über empirisches Arbeiten (25). Sozialer Wandel und soziologischer Geltungsanspruch (29).

1. Kapitel: Ästhetisierung des Alltagslebens

Einleitung.............................................33

1.1 Erlebnisgesellschaft.................................34

Zur Orientierung (34). Vielfalt (36). Wandel der Lebensauffassungen (36). Das Schöne (39). Erlebnisrationalität (40). Eindruck (42). Verarbeitung (43). Subjekt (47). Das neue Grundmuster der Beziehung von Subjekt und Situation (48). Erlebnisgesellschaft (52)

1.2 Die Vermehrung der Möglichkeiten.......................54

1.3 Erlebe dein Leben..................................58

1.4 Unsicherheit......................................60

1.5 Enttäuschung..................................... 63

1.6 Wandel der normalen existentiellen Problemdefinition und Gesellschaftsbildung................................67

1.7 Zusammenhänge. Grundlinien der weiteren Analyse............71

1.8 Gemeinsamkeit trotz Individualisierung....................75

1.9 Theoretische Affinitäten: Tour d'horizon....................78

Über soziologische Originalität (78). Konstruktivismus (80). Geschichte der Gemeinsamkeiten (82). Strukturierung (82). Verstehen (83). Idealtypen mit Unschärfetoleranz (84). Beschränkte Rationalität (85). Wohlstandsgesellschaft (86) Wandel des Subjekts (86). Soziale Milieus (87). Soziale Semiotik (88). Psychophysische Kodierung (89).

1.10 Der empirische Teil der Untersuchung.....................89

2. Kapitel: Hermeneutik der Stile

Einleitung ..........................................93

2.1 Das semantische Paradigma............................94

2.2 Alltagsästhetische Episoden............................ 98

2.3 Stil...........................102

2.4 Genuß.........................................105

2.5 Distinktion......................................108

2.6 Lebensphilosophie................................. 112

2.7 Mehrschichtigkeit................................. 114

2.8 Zeichenfluktuation und Bedeutungskonstanz................ 115

2.9 Singularität und Gemeinsamkeit........................ 118

2.10 Vereinfachung intersubjektiver Bedeutungskosmen: Stiltypen..... 122

3. Kapitel: Alltagsästhetische Schemata in Deutschland

Einleitung...........................................125

3.1 Bedeutungsäquivalente Zeichengruppen. Der Begriff alltagsästhetischer Schemata..................127

3.2 Erlebnisreiz, Tradition, Definition. Zur Entstehung von Bedeutungsäquivalenzen...............133

3.3 Gesellschaftstypus und Schematisierungstendenz.............138

3.4 Hermeneutik von Massendaten.........................141

3.5 Hochkulturschema.................................142

3.6 Trivialschema....................................150

3.7 Spannungsschema.................................153

3.8 Der dimensionale Raum der Stile.......................157

3.9 Zur Evolution des dimensionalen Raumes..................158

3.10 Der Bedeutungswandel des Schönen.....................162

4. Kapitel: Theorie sozialer Segmentierung

Einleitung........................................ 169

4.1 Existenzformen................................... 171

4.2 Soziale Milieus................................... 174

4.3 Beziehungsvorgabe................................ 176

4.4 Beziehungswahl.................................. 177

4.5 Zeichen und Gestalt................................ 179

4.6 Der neue Blick für den anderen........................ 182

4.7 Evidenz und Signifikanz............................. 184

4.8 Manifester Stiltypus als Milieuzeichen.................... 186

4.9 Alter als Milieuzeichen............................. . 188

4.10 Bildung als Milieuzeichen............................191

4.11 Hervortreten und Verblassen von Zeichen..................192

4.12 Wandel des Aufbaus von Existenzformen..................197

Soziale Homogenisierung kommt nicht allein durch Beziehungswahl zustande (197). Sechs Modi des Aufbaus von Existenzformen (198). Relevanzverschiebungen (203). Das alte Muster (204). Das neue Muster (207). Überlegungen zum Wandel soziologischer Theorie (208).

4.13 Die Segmentierungshierarchie.........................210

4.14 Das Unschärfeproblem..............................213

5. Kapitel: Die wissenssoziologische Interpretation sozialer Milieus

Einleitung........................................... 219

5.1 Zwischenbilanz und Vorausschau........................221

5.2 Kollektives existentielles Wissen........................223

Technisches und existentielles Wissen (223). Singuläre und kollektive Komponenten des Wissens (224). Abgrenzung des Gegenstandsbereichs (225).

5.3 Die vorgestellte Welt: Wirklichkeitsmodelle................225

Die subjektive Vereinfachung der Wirklichkeit (225). Subjektive Welten (226). Komponenten unterschiedlichen Kollektivitätsgrades (227). Der Aufbau von Wirklichkeitsmodellen (228). Soziologische Bilanz (229). Fazit und weiteres Programm (230).

5.4 Existentielle Anschauungsweisen....................... 231

Aprioris der Alltagserkenntnis (231). Normale existentielle Problemdefinition (232). Ich-Welt-Bezug (234). Primäre Perspektive (236).

5.5 Subjekt und Wirklichkeit

Zwei Verweisungszusammenhänge......................237

Modellierung von Rückbezüglichkeit (237). Existentielle Anschauungsweisen als Verweisungszusammenhang (238). Subjektive und objektive Wirklichkeit als Verweisungszusammenhang (238). Das Subjekt als Bestandteil der objektiven Wirklichkeit (239). Konkretisierung der Zusammenhänge (241).

5.6 Kognitive Selbstorganisation der Gesellschaft

Homologie und fundamentale Semantik...................243

Die Verschärfung des Ordnungsproblems (243). Die Lösung des Ordnungsproblems (244). Anforderungen an eine fundamentale Semantik (245). Die Anwendung der Semantik (246). Fundamentale Interpretation (248).

5.7 Von außenorientierter zu innenorientierter Semantik...........249

Semantischer und sozialer Wandel (249). Die ökonomische Semantik (251). Die gegenwärtige Kodierung der psychophysischen Semantik (252). Innenorientierte Umdeutung (256). Ursachen des semantischen Wandels (258).

5.8 Empirische Illustration............................... 258

5.9 Denkmuster

Über den probabilistischen Charakter kollektiven Wissens....... 262

5.10 Die Trägheit subjektiver Welten........................ 264

5.11 Die soziale Erarbeitung kognitiver Ähnlichkeit.............. 265

5.12 Soziale Milieus als Wissensgemeinschaftea................ 267

5.13 Zunahme mittlerer Gemeinsamkeit...................... 268

Rückgang von Wissen hohen Kollektivitätsgrades (268). Rückgang von Wissen niedrigen Kollektivitätsgrades (270). Zunahme milieuspezifischen und singulären Wissens (271).

5.14 Gegensatz und Ordnung.............................271

5.15 Interpretationspfade: Empirische Einstiegsmöglichkeiten........273

6. Kapitel: Fünf Milieubeschreibungen

Einleitung...........................................277

6.1 Voreinstellung und Hintergrund. Zur Orientierung............278

6.2 Niveaumilieu....................................283

6.3 Harmoniemilieu..................................292

6.4 Integrationsmilieu.................................301

6.5 Selbstverwirklichungsmilieu..........................312

6.6 Unterhaltungsmilieu................................322

6.7 Zwischenbilanz. Zwei milieuvergleichende Tableaus...........331

7. Kapitel: Das Ganze

Zur Milieukonstellation der Gegenwart

Einleitung........................................... . 335

7.1 Vom Einzelnen zum Ganzen..........................336

7.2 Komplexität und Einfachheit, Ordnung und Spontaneität........338

Übersicht (338). Komplexität (339). Einfachheit (341). Ordnung (343). Spontaneität (345). Zwischenbilanz (348).

7.3 Homologien im Zeichen der fundamentalen Semantik.......... 348

Zur Orientierung (348). Das Problem der gedanklichen Integration (351). Korrespondenzanalyse und Alltagsbewußtsein (351). Die Methode der polaren Interpretation (353). Die Priorität der Gesamtperspektive (354). Homologien verschiedener Wirklichkeitsschichten im Überblick (355). Die neue Ordnung der sozialen Wirklichkeit (357).

7.4 Die Struktur gegenseitigen Nichtverstehens.................364

7.5 Die Altersgrenze

Zur Soziologie der Lebensmitte........................366

Übergang, Gegenkultur, Normalität Zum Wandel des Jungseins (366). Gesellschaftliche Strukturierung des Lebenslaufs (369). Lebenszyklus (370). Generationsbildung (371).

7.6 Die Verschiebung der Bildungsgrenzen in der Generationenfolge.................................372

7.7 Binnenkommunikation..............................374

7.8 Zwischen Vereinfachung und Differenzierung................378

7.9 Grenzfälle und Inkonsistenzen

Eine Unschärfeanalyse..............................382

7.10 Kritische Bilanz und Forschungsvergleich..................386

Zur Rolle des Forschers (386). Rückblende zur Theorie der Milieusegmentierung (387). Einige Einwände (388). Parallelen mit anderen Forschungsarbeiten (389).

8. Kapitel: Vorstellungen vom Ganzen

Einleitung........................................... . 395

8.1 Wonach fragen?

Relevanztraditionen der Großgruppensoziologie..............396

8.2 Gespaltene Vertikalität sozialer Lagen....................399

8.3 Sozialprestige

Die Segmentierung des Jahrmarkts der Eitelkeiten............403

8.4 Vom sozialen Konflikt zur gegenseitigen Distanz.............406

8.5 Abschwächung kollektiver Selbsterfahrung.................409

8.6 Entkollektivierung von Wirklichkeitsmodellen...............415

9. Kapitel: Der Erlebnismarkt

Einleitung............................................417

9.1 Innengerichtete Modernisierung . . ......................418

9.2 Erlebnismarkt, Erlebnisangebot, Erlebnisnachfrage............ 421

9.3 Handlungsroutinen auf dem Erlebnismarkt.................424

9.4 Von außenorientiertem zu innenorientiertem Konsum..........427

9.5 Erlebnis als Handlungziel............................429

9.6 Rationalität der Erlebnisnachfrage.......................431

9.7 Publikumswirksamkeit als Handlungsziel..................437

9.8 Rationalität des Erlebnisangebots .......................439

9.9 Dynamik des Erlebnismarktes.......................... 443

9.10 Zur Entwicklung alltagsästhetischer Schemata............... 450

9.11 Milieusegmentierung im Zeichen des Erlebnismarktes..........454

10. Kapitel: Theorie der Szene

Einleitung.......................................... 459

10.1 Publikum....................................... 460

10.2 Szenen........................................463

10.3 Entstehung von Szenen..............................464

10.4 Soziologische Bedeutung von Szenen....................466

10.5 Die empirische Erforschung von Szenen...................469

10.6 Umrisse einer großstädtischen Szenenstruktur...............470

Vernetzung lokaler Publika zu Szenen (470). Methodische Anmerkungen (472). Reichweite (473). Affinitäten (473).

10.7 Hochkulturszene..................................475

10.8 Neue Kulturszene.................................479

10.9 Kulturladenszene..................................483

10.10 Kneipenszene....................................487

10.11 Szenenstruktur und Milieudynamik......................490

Individualisierung der Trivialkultur (491). Kulturelle Dominanz des Selbstverwirklichungsmilieus (493).

11. Kapitel: Paradoxien der Kulturpolitik

Einleitung........................................... 495

11.1 Irrelevanz, Gestaltung, Nebenfolgen

Zur Wirkungsanalyse der Kulturpolitik...................497

11.2 Kulturpolitische Leitmotive...........................499

11.3 Akteure des kulturpolitischen Handlungsfeldes..............502

Unkalkulierbarkeit (502). Kulturpolitik (502). Korporationen (504). Künstler (505). Publikum (506).

11.4 Arrangements von Rationalitäten.......................507

Hierarchie (508). Chaos (508). Übereinkunft (510). Über den Nutzen des Chaos und das Risiko der Übereinkunft (511).

11.5 Der Rechtfertigungskonsens..........................513

11.6 Anstrengung und Bequemlichkeit.......................515

11.7 Autonomie und Kolonialisierung.......................518

11.8 Gleichheit und Asymmetrie........................... 520

11.9 Neutralität und Politisierung..........................522

11.10 Kulturpolitik nach der utopischen Phase...................524

Irrelevanz (524). Gestaltung (525). Unbeabsichtigte Folgen. Thesen zum kulturpolitischen Diskurs nach der utopischen Phase (527).

12. Kapitel: Die Bundesrepublik Deutschland im kulturellen Übergang

Einleitung...........................................531

12.1 Erstes Bild

Restauration der Industriegesellschaft....................532

12.2 Zweites Bild

Kulturkonflikt...................................535

12.3 Drittes Bild

Die Erlebnisgesellschaft............................. 541

12.4 Zum Wandel des Erlebens............................544

12.5 Ein zusammenfassendes Tableau....................... 549

Anhang

Einleitung...........................................559

A Daten soziologisch sehen.............................561

B Semantische Analyse von Milieustrukturen.................577

C Erhebungsinstrumente und Indikatoren....................591

D Kommentierte Tabellen.............................. 619

Glossar...........................................731

Literaturverzeichnis................... 751



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