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Pierre Legendre

Das Verbrechen des Gefreiten Lortie

Abhandlung über den Vater

Aus dem Franz. von Clemens Pornschlegel

INHALT

Vorbemerkung.......................... 9

Prolog................................. 11

Danksagung......................... 13

Übersicht ........................... 15

Erstes Kapitel

Vom Vatermord. Einige Argumente zur Beunruhigung......................17

I Was wissen wir vom Mord? Eine Frage, die in den post-hitlerischen Gesellschaften immer wieder gestellt werden muß ............................................... 17

II »Wenn der Menschensohn sitzen wird auf dem Thron seiner Herrlichkeit«. Notiz zum Emblem dieser Lektionen....................... 25

III Lorties Verbrechen und der Parrizid .........................27

IV Die unsichere Rede der Moderne über den unsicheren Vater .... 35

Zweites Kapitel

Im Brennpunkt des Lortie-Prozesses: die Frage der Vernunft. Bemerkungen zum Mord des Sohnes und zur Frage des Vaters ........ 39

I Über Mord und Wahnsinn urteilen. Die Vernunftvermutung im Spiegel des Lortie-Prozesses ............ 44

II »Die Regierung von Québec hatte das Gesicht meines Vaters.« Eine juristische Definition der wahnsinnigen Handlung: mens alienata, mens translata (der entfremdete Geist, der übertragene Geist) ........................ 60

III »Das Übrige sage ich den Schatten.« Ein Text von Sophokles, um das Subjekt des Verbrechens einzuführen...............................74

Parenthese. Verbrechen nachspielen. Anmerkung zur rituellen Funktion der Presse .................. 77

Drittes Kapitel

Der Anschlag vom 8. Mai 1984 in der Nationalversammlung von Québec.............................. 81

I Lortie kündigt sein Verbrechen an ............................................... 84

II Der Anschlag.................................... 93

III Lortie begegnet seinem Bild. Anmerkung zur Vorführung der Videoaufzeichnung während des Prozesses ............................97

Viertes Kapitel

Die in Lorties Tat eingeschlossene Frage. Der Mord und das genealogische Prinzip: Ein privater Versuch der Selbstergründung .............. 105

I Wie begegnet eine Kultur der Frage des Mordes? Stufen, die zum Verständnis des Parrizids führen...................... 108

II Was will der Parrizid? Bemerkungen über die Schuld zwischen den Generationen................................. 123

Fünftes Kapitel

Das institutionelle System angesichts der Verwüstung des Vateramtes. Abschließende Bemerkungen zum Lortie-Prozeß.............................. 145

I Die Rechtsprechung über das Subjekt. Der institutionalisierte Psy-Bereich: Grenzen, Sackgassen, Möglichkeiten................................................147

II Die Rechtsinstanz als Instanz des Dritten. Das Amt des Richters und der Vatermord: den Mörder von seinem Verbrechen trennen............................. 155

Zusammenfassung: Jenseits des Falles Lortie. Die Umkehrung der Frage des Vaters: die Frage des

Ungewissen Sohnes .................................... 161

Nachwort: Warum Gesetze? Zur Fragestellung Pierre Legendres von Clemens Pornschlegel und Hubert Thüring...................... 169

Bibliographie der Schriften von Pierre Legendre.............................. 205



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