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Peter Frederick Strawson

Einzelding und logisches Subjekt (Individuals)

Ein Beitrag zur deskriptiven Metaphysik

AUS DEM ENGLISCHEN ÜBERSETZT VON FREIMUT SCHOLZ

Inhalt

Einleitung...................... 9

TEIL I Einzeldinge

1. Körper...................... 17

1. Die Identifikation von Einzeldingen........ 17

(1) Beim Sprechen identifizieren wir Einzeldinge. Die Identifizierbarkeit einiger Arten von Einzeldingen kann abhängig sein von der Identifizierbarkeit anderer Arten.................. 17

(2) Die Identifikation von gegenwärtig wahrnehmbaren Einzeldingen. Die Identifikation von Einzeldingen, die nicht gegenwärtig wahrnehmbar sind, wirft ein theoretisches Problem auf. Lösung des Problems................... 20

(3) Die allgemeinen Bedingungen der Einzelding-Iden-tifikation. Diese Bedingungen sind erfüllbar, weil unsere Kenntnis der Einzeldinge eine einheitliche Struktur von raum-zeitlichem Charakter bildet. . . 27

2. Das Wiedererkennen............... 38

(4) Eine Bedingung dafür, daß wir ein solches Gefüge der Kenntnis von Einzeldingen besitzen, ist die Fähigkeit, Einzeldinge wiederzuerkennen. Skepsis bezüglich des Wiedererkennens......... 38

(5) Wiedererkennen von Orten........... 45

3. Grundlegende Einzeldinge............ 47

(6) Ein allgemeines Argument, um zu zeigen, daß materielle Körper vom Gesichtspunkt der Identifikation aus die grundlegenden Einzeldinge sind. . . 47

(7) Argumente mit demselben Ziel aufgrund der Natur verschiedener Kategorien von Einzeldingen. ... 51

2. Geräusche..................... 75

(1) Ist der Status materieller Körper als grundlegende Einzeldinge eine notwendige Bedingung jedes beliebigen Systems, das die Kenntnis objektiver Ein-

(2) Charakter dieses Kapitels............

(3) Modell der audiriren Welt. Problem, die Bedingungen für ein nicht-solipsistisches Bewusstasein zu erfüllen................... 82

3. Personen..................... 111

(1) Warum werden Bewußtseinszustände einem Subjekt zugeschrieben? Und warum demselben Subjekt wie körperliche Eigenschaften?....... 111

(2) Beschreibung der einzigartigen Position des persönlichen Körpers in der Wahrnehmungserfahrung; hierdurch werden jene Fragen aber nicht beantwortet ................... 115

(3) Die Ansichten des Cartesianismus und des »Nicht-Besitzens«. Inkohärenz der Theorie des »Nicht-Besitzens«.................. 120

(4) Eine Bedingung für die Eigenzuschreibung von Be-wußtseinszuständen ist die Fähigkeit, sie anderen zuzuschreiben. Inkohärenz der Cartesianischen Ansicht. Die Primitivität des Begriffs der Person. . . 126

(5) Der logische Charakter einer grundlegenden Klasse personaler Prädikate............. 133

(6) Die zentrale Bedeutung der Aktions-Prädikate. Die Idee einer Gruppen-Seele.......... 142

(7) Entkörperlichung............... 148

4. Monaden..................... 150

TEIL II Logische Subjekte

5. Subjekt und Prädikat (1): Zwei Kriterien ....... 175

(1) Der Unterschied zwischen Einzelding und Universalien wird in der Tradition auf eine bestimmte Weise mit dem Unterschied zwischen Subjekt und Prädikation oder zwischen Bezugnahme und Prädikation in Verbindung gebracht.......... 175

1. Das »grammatische« Kriterium.......... 177

(2) Unterscheidung zwischen Bezugnahme und Prädikation oder Subjekt und Prädikat; verschiedene von Philosophen in Betracht gezogene Formen. . . 177

(3) Eine prima facie überzeugende Art, den Unterschied zu erklären, erweist sich als inadäquat. Zu befriedigenden Ergebnissen scheint es zu führen, wenn man ihn als Unterschied zwischen grammatischen Modi der Begriffseinführung betrachtet. . . 182

(4) Quines Unterscheidung mit Hilfe der Variablen der Quantifikation bietet dem ersten Anschein nach keine abweichende Interpretation........ 197

(5) Abschließende Formulierung der Bedingungen dafür, daß ein Ausdruck ein Subjekt- oder Prädikatausdruck ist (entsprechend dem gegenwärtigen Ansatz)..................... 202

(6) Der gegenwärtige grammatische Ansatz - obwohl im Einklang mit den Auffassungen maßgeblicher Autoren - ist nicht der einzig mögliche Ansatz. . 205

(7) Der grammatische Ansatz bietet Anlaß zum Zweifel sowohl hinsichtlich der Wichtigkeit der Subjekt-Prädikat-Unterscheidung als auch hinsichtlich ihrer traditionellen Verknüpfung mit der Einzelding-Universale-Unterscheidung........... 207

2. Das kategoriale Kriterium............ 213

(8) Charakterisierende Bindung, Art- oder Beispielsbindung und attributive Bindung - verschiedene Arten, in denen sich Einzeldinge und Universalien in Aussagen gegenseitig umfassen können..... 213

(9) Ein neues Kriterium für Subjekt und Prädikat: aufgrund der Unterschiede zwischen Einzeldingen und Universalien hinsichtlich ihrer Funktion als Prinzipien des Umfassens anderer Sachen in Aussagen. Das neue Kriterium gewährleistet die traditionelle Assoziation beider Unterscheidungen. . . 219

3. Gegensätzlichkeit und Verwandtschaft zwischen diesen Kriterien.................... 222

(10) Wie der grammatische Anschein der Prädizierung eines Einzeldings in gewissen Fällen der Aussagen der charakterisierenden Bindung vermieden wird. . 222

(11) Wie der grammatische Anschein der Prädizierung eines Einzeldings in gewissen Fällen der Aussagen der zuschreibenden Bindung vermieden wird. . . 227

6. Subjekt und Prädikat (2): Logische Subjekte und einzelne Objekte...................... 231

1. Die Einführung von Einzeldingen in Aussagen . . . 232

(1) Die Einführung eines Einzeldings in eine Aussage setzt die Kenntnis einer empirischen Tatsache voraus, die Einführung eines Universale nicht. . . . 232

(2) Die Affinität zwischen dem grammatischen und dem kategorialen Kriterium für Subjekt- und Prä-dikat-Ausdrücke erklärt sich teilweise durch die Vermittlung einer weiteren Unterscheidung zwischen »Vollständigkeit« und »Unvollständigkeit«. Ist der grundlegende Zusammenhang zwischen den Gegensatzpaaren Subjekt-Prädikat und Einzelding-Universale einmal etabliert, lassen sich Ausweitungen der ersteren Unterscheidung durch Analogien etc, erklären............... 239

(3) Weitere Erklärung der Idee der »Vollständigkeit«: Die Voraussetzungen von Ausdrücken, durch die Einzeldinge eingeführt werden......... 243

(4) Eine vereinfachte Form der obigen Theorie wird erwogen und abgelehnt............. 249

2. Die Einführung von Einzeldingen in die Rede .... 254

(5) Läßt sich die obige Darstellung der Bedingungen für die Einführung von Einzeldingen in Aussagen durch eine Darlegung der Bedingungen ergänzen, die für die Einführung von Einzeldingen in die Rede gelten? Die Bedingungen für den Erfolg in jedem derartigen Versuch............ 254

(6) Grundzug-Begriffe und Artuniversalien: die Einführung grundlegender Einzeldinge schließt die Annahme von Wiedererkennenskriterien in sich. . 259

(7) Die logische Komplexität von Einzeldingen und die »Vollständigkeit« von logischen Subjekt-Aus-drücken. Einzeldinge als Paradigmata des logischen Subjekts................... 269

7. Sprache ohne Einzeldinge.............. 274

(1) Eine Grundzug-lokalisierende Sprache bietet keinen Raum für die Unterscheidung zwischen Subjekt und Prädikat...............274

(2) Probleme beim Verzicht auf gewöhnliche Einzeldinge.................... 278

(3) Orte, Zeiten und Ort-Zeiten als logische Subjekte. 283

8. Logische Subjekte und Existenz............ 289

(1) Das grammatische Kennzeichen für das Auftreten als Individuum oder logisches Subjekt in einer Aussage. Existenzaussagen........... 289

(2) Nominalismus. Warum das Bestreben, Nicht-Einzeldinge als logische Subjekte zu eliminieren, im Hinblick auf verschiedene Typen von Nicht-Einzeldingen unterschiedlich stark ist........ 295

(3) Natur und Form des nominalistischen Vorgehens. Quantifikation und Existenz.......... 299

(4) Existenz und Quantifikation.......... 306

(5) Identitätsaussagen. Subjekt-Ausdrücke im Plural. Bezugnahme, Prädikation und Aussage...... 310

Schluß....................... 316

Register....................... 321



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