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Josef Schmucker

Das Problem der Kontingenz der Welt

Versuch einer positiven Aufarbeitung der Kritik Kants am kosmologischen Argument

INHALT

Zur Einführung.................. 9

Erstes Kapitel

Die wichtigsten Formen des traditionellen Kontingenzbeweises und ihr Verhältnis zueinander................13

1. Die an Wolff orientierte und von Kant kritisierte Form des Kontingenzbeweises................. 13

2. Der Kontingenzbeweis bei Thomas von Aquin (via tertia) und sein Verhältnis zur modernisierten Form...........16

3. Die neuscholastische Form des Arguments aus dem Begriff der Kontingenz als Indifferenz des Wesens zum Dasein.......22

Zweites Kapitel

Die Kritik Kants am „argumentum a contingentia mundi" in der Kr. d. r. V., Transzendentale Dialektik, II. Buch, III. Hauptst., Abschnitt III-V...................34

1. Zwei wichtige Hinweise für das reale Verständnis der Kantischen Kritik....................34

2. Analyse und Interpretation des Abschnittes III: das kosmologische Argument als Gedankengang der natürlichen Vernunft .... 37

3. Analyse und Interpretation des Abschnittes IV: die Unmöglichkeit, den Begriff des notwendigen Daseins eindeutig zu bestimmen, und die damit gegebene Unmöglichkeit des ontologischen Arguments 45

4. Analyse und Interpretation des Abschnittes V: die Unmöglichkeit des kosmologischen Arguments als logisch stringente Demonstration 58

5. Die Folgerungen Kants aus seiner Kritik der zwei „transzendentalen" Beweise: der bloß subjektive Charakter der beiden Vernunftbegriffe „ens necessarium" und „ens realissimum"......69

Die Folgerungen aus der Kantischen Kritik für den scholastischen Kontingenzbeweis...................72

1. Die beiden Grundformen des neuscholastischen Kontingenzarguments im Lichte der Kantischen Kritik und ihre darin offenbar werdende Problematik...............72

a) Die scholastischen Einwände gegen Kants Rückführung des kosmologischen auf das ontologische Argument und die sich in dieser verbergende Grundproblematik Kants......72

b) Die grundlegende Voraussetzung der Kantischen Bestimmung des Verhältnisses zwischen kosmologischem und ontologischem Argument: ihre Begründung und deren Stichhaltigkeit gegenüber der scholastischen Gegenargumentation (Ogiermann, Nink) . . 77

c) Die Kritik der Schlüsselbegriffe der ersten Grundform des neuscholastischen Kontingenzarguments bei Kant......83

d) Die zweite Grundform des neuscholastischen Kontingenzarguments im Lichte der Kantischen Kritik.........97

2. Die nach der Kritik Kants noch verbleibende Möglichkeit eines Schlusses von der Kontingenz der Welt auf das Dasein Gottes . . 107

a) Die Frage nach der Möglichkeit eines neuen unproblematischen Begriffs der Daseinsnotwendigkeit..........107

b) Der sich damit ergebende neue Sinn der Fragestellung nach der Absolutheit oder Nichtabsolutheit der Welt und ihr Unterschied zur herkömmlichen Art der Formulierung dieses Problems . . 114

c) Skizzierung der Ansätze einer Lösung der Frage der Absolutheit oder Kontingenz der Welt von dieser Voraussetzung aus 117

Viertes Kapitel

Die neue Gestalt des Kontingenzarguments und ihr Verhältnis zum traditionellen Bewegungs-und Stufenbeweis.........122

1. Das argumentum ex motu..............123

a) Die Fragwürdigkeit der Anwendung des thomasischen Schemas des „motus" auf das anorganische Naturgeschehen; die Zurückweisung des Einwandes Ogiermanns in „Die Gottesbeweise in der Sicht des modernen Menschen"..........123

b) Der Versuch der modernen Scholastik, aus den Werdeprozessen zu größerer Vollkommenheit auf den Seinsstufen des Lebendigen und Geistigen nach dem thomasischen Schema des motus direkt auf das Dasein Gottes als causa prima zu schließen, und die Gründe seines Scheiterns.............127

c) Der Versuch H. Ogiermanns, unabhängig von der Tatsache eines motus in melius, lediglich aus dem Entstehen neuer „actus essendi" in den Veränderungen der Welt, auf das Dasein Gottes als causa prima zu schließen, und seine Fragwürdigkeit . . . 137

2. Das argumentum ex gradibus perfectionum........149

a) Der Stufenbeweis in der Form der thomasischen quarta via und die Frage seiner Interpretation...........150

b) Die neuscholastische Abwandlung des Stufenbeweises zu einem ausdrücklichen Kontingenzargument und ihre Problematik . . 154

c) Die Kantische Form des Stufenbeweises in der Dissertatio von 1770 und die Gründe ihrer subjektiven Deutung.....164

d) Vergleich der Ausgangspunkte der drei Formen des Stufenarguments und ihre gemeinsame Klippe: das platonische Moment eines direkten Aufstiegs vom Endlichen zum Unendlichen . . 171

e) Die einzige denkbare Möglichkeit der Durchführung des thomasischen Stufenbeweises unter den Voraussetzungen des modernen Weltbildes muß irreal bleiben...........174

f) Die Unmöglichkeit eines direkten Stufenbeweises und das Eingehen seiner Ansätze in den Aufweis der Bedingtheit des Daseins der Welt auf Grund der Vielheit und Verwandtschaft der Seienden 175

Register.....................177



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