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Jean Gerbser

Ursprung und Gegenwart. Zweiter Band.

Die Manifestation der aperspektivischen Welt. Versuch einer Konkretion des Geistigen

INHALT

Zwischenwort............................................ XI

Erstes Kapitel: Der Einbruch der Zeit...................... 1

1. Abschnitt: Die Bewußtwerdung der Zeitfreiheit .............. 3

Die verschiedenen Zeitformen 3 — Die Komplexität der „Zeit" 6 — Die Zeit eine akategoriale „Größe" 7— System und Systase 8— Die Umwertung des Zeitbegriffs zu Beginn unseres Jahrhunderts 9 — Die Zeitangst als Symptom unserer Epoche 12 — Die Zeitfreiheit 13

2. Abschnitt: Die Bewußtwerdung des Ganzen................. 15

Die nur räumliche Wirklichkeit 15 — Die entscheidende Rolle Europas 16 — Drei Beispiele 17 — Voraussetzungen für die Bewußtwerdung des Ganzen 20

Zweites Kapitel: Die neue Mutation ........................ 21

1. Abschnitt: Das Klima der neuen Mutation .................. 23

Mutationszeiten sind Zeiten der Störung 24 — Die Zukunft in uns und in der Welt 27 — Der anthropozentrische Irrglaube 32 — Präsenz und Wirkung 33

2. Abschnitt: Das Thema der neuen Mutation ................. 36

Wie kam es zur Erfindung der Maschine? 36 — Die Konsolidierung des Raumbewußtseins ermöglicht die neue Mutation 38 — Die Zeit als Intensität 41 — Züchter- und Werkzeugkulturen 42 — Verlust an Natur und Kultur 44 — Die "Zeit", das Thema der neuen Mutation 45

3. Abschnitt: Die neue Aussageform ......................... 46

Hufelands „neue Kraft des Geistes" 47 — Die Manifestationsformen der Zeit 48 — Zeitliches ist räumlich nicht fixierbar 49 — Philosophem und Eteologem 50 — Systase und Synairese 51

Drittes Kapitel: Das Wesen des Schöpferischen ............. 57

1. Abschnitt: Das Schöpferische als Urphänomen .............. 59

Die unzulängliche psychologische Erklärung 59 — Die Aussagen des „Buches der Wandlungen" 60 — „Die Urtiefen des Weltgeschehens" 63

2. Abschnitt: Wesen und Wandel des Dichterischen ............. 64

Die Bedeutung der „Muse" 65 — Die Muse und das Müssen 67 — Die Muse als Quellgottheit, Lebensmacht und schöpferische Kraft 70 — Die Sirene, das Gegenbild der Muse, bei Rike 71 — Die Individualisierung der Dichtung durch die Lyrik 73 — Hölderlins entscheidender Schritt 76 — Die „Überwindung der Zeit" durch Hofmannsthal und die „Zähmung der Musen" durch Baudelaire 78 — Die „neue Pflicht" Mallarm6s 80 — Die „höchstgesteigerte Bewußtheit" Valerys 81 — Die Überwindung der Musen und die Ichfreiheit bei T. S. Eliot 83 — Huxleys „Zeit muß enden" 85 — Eluard und Hagen 87 — Der heutige veränderte schöpferische Bezug als Ausweis der neuen Bewußtseins - Struktur -88

Viertes Kapitel: Die neuen Konzepte ....................... 89

1. Abschnitt: Die Ansätze des neuen Bewußtseins .............. 91

Der geistige Ansatz 92 — Der physische Ansatz 93—Der Mensch ist nicht prädikatlos 96 — Das neue Marien-Dogma 97

2. Abschnitt: Die vierte Dimension .......................... 99

Die vierte Dimension ist die Zeitfreiheit 99 — Die „dimensionalen Kategorien" N. Hartmanns; die nichteuklidische Geometrie von Gauß 100 — Zur Geschichte der vierten Dimension; Einstein 101 — Das Übersinnliche als vierte Dimension 102 — Die vierfache Entdeckung der nichteuklidischen Geometrie 103 — Gauß und Petrarca 104 — Lamberts „imaginäre Kugel" 107 — Die magische Adaption der vierten Dimension 112 — Die mythische Adaption 116 — Die mentale Adaption 119 — Die „Königin der Wissenschaften" 125 — Vom Wesen der Zeitfreiheit 129

3. Abschnitt: Die Temporik ................................ 131

Temporik ist Bemühung um die Zeit 131 — Die Nicht-Begreifbarkeit der Zeit 134 — Die Übermächtigkeit der zurückgestauten Zeit 137 — Stichworte der Aperspektive 139

Fünftes Kapitel: Die Manifestationen der aperspektivischen Welt (I): Die Naturwissenschaften..................... 143

1. Abschnitt: Mathematik und Physik ........................ 145

Descartes und Desargues, Galilei und Newton 147 — Speisers Gruppentheorie und Huberts Axiomensystem 148 — Das Ende des mechanistischen Weltbildes der klassischen Physik 150 — Das Zeitthema in der Physik 152 — Das Wirkungsquantum 153 — Das Heisenbergsche Gesetz 155 — Das Alter des Universums 156 — Heisenbergs „Paradoxien des Zeitbegriffs" 158 — Die Überwindung des Dualismus durch die neue Physik 159 — Die (arationale) Unanschaulichkeit des heutigen physikalischen Weltbildes 161

2. Abschnitt: Biologie ..................................... 168

Die Zeit als Qualität 170 — Der biologische und bewußtseinsmäßige Mutationsbegriff 171 — Portmanns Anerkennung der raumzeitlichen Struktur aller biologischen Lebensformen 173 — Die Überwindung des Dualismus durch die Biologie 177 — Betonung der Zusammenhänge statt der Teilungen; die arationale Sicht des Lebens 179

Sechstes Kapitel: Die Manifestationen der aperspektivischen Welt (II): Die Geisteswissenschaften ................... 185

1. Abschnitt: Psychologie .................................. 187

Die Totsagung Gottes 187 — Fausts Wanderung „ins Leere" und die Entdeckung der Schichten der Erde und der Seele 188 — Die Bemühungen, das Nicht-Käumliche, das Seelische, zu erfassen 190 — Die Zeit im Traumgeschehen (Freud) und als „psychische Energetik" (Jung) 193 — Die Überwindung des Dualismus durch Jungs Individuations- und Quaternitäts-Lehren 195 — Die psychologisierte Vierdimensionalität und ihre Gefahren 199 — Die Sichtbarwerdung der arationalen Zeitfreiheit; die „Archetypen" Jungs 200

2. Abschnitt: Philosophie.................................. 205

Heideggers eschatologische Stimmung 205 — „Holzwege" und„Waldgang" als Ausdruck der Liebe zum Wald, d. h. zur ungeklärten Welt 207 — Der Einbezug der „Zeit" als Eigenelement ins philosophische Denken; Pascal und Guardini 209 — Arbeit und Besitz: Zeit und Eaum 210 — Bergsons „Zeit und Freiheit" 211 — Husserls „Zeitkonstitution" 212 — Das Eingeständnis der rationalen Unzulänglichkeit 213 — Die „dreiwertige Logik" Reichenbachs 214 — Die „offene Philosophie" 215 — Überwindung von Immanenz und Transzendenz durch Szilasis Transzendentalität 217 — Die Hinwendung zum Ganzen und zur Diaphanität 218 — Die „Kugel des Seins" 220 — Die Selbstüberwindung der Philosophie 224

Siebentes Kapitel: Die Manifestationen der aperspektivischen Welt (III): Die Sozialwissenschaften ................... 225

1. Abschnitt: Recht ....................................... 227

Sitte und Gesetz 227 — Montesquieus menschheitliche Maxime 229 — Die Berücksichtigung des Zeitfaktors im neuen Rechtsgebrauch 230 — Das neue Recht auf Arbeit geht zu Lasten des Besitzes 232 — Die Überwindung des Dualismus im Recht; die subjektiven Rechte verlieren ihren einst absoluten Charakter (Bürgi) 236 — Die Tendenz zur Arationalität im „offenen Recht" 237

2, Abschnitt: Soziologie .................................... 239

Höllenfahrt der Menschheit ? 239 — Die Berücksichtigung des Zeitfaktors 244 — Der Marxismus auf blindem Geleise 245 — Die neue qualitative Wertung der Arbeit und die Nationalökonomie 246 — Zeit und Struktur in der Soziologie von Tritsch 248 — Die Überwindung des Dualismus durch Akzeptierung des Indeterminismus (nationalökonomisch durch Marbach, soziologisch durch Guardini und Brod, anthropologisch durch de Noüy) 250 — Überwindung der Alternative Individuum : Kollektiv 253 — Überwindung des einsinnigen Geschichtsablaufes durch Toynbee und v% Salis 254 — Die Rolle der Kulturkreislehre von Frobenius 255 — Das Beachten der Zusammenhänge statt der Systematisierungen 259 —Dempfs „integraler Humanismus"; die Offenheit der Welt 261 — Alfred Webers Hinweis auf eine „außerraumzeitliche Erfassung" 264

Achtes Kapitel: Die Manifestationen der aperspektivischen Welt (IV): Die Doppelwissenschaften ................... 269

Die Tatsache der Doppelwissenschaften als aperspektivische Manifestation 271 — Die Quantenbiologie 272 — Die Psychosomatik 273 — Die Parapsychologie 277

Neuntes Kapitel: Die Manifestationen der aperspektivischen Welt (V): Die Künste ................................ 281

1. Abschnitt: Musik ....................................... 283

Die temporischen Versuche der Musik 284 — Strawinskys Auseinandersetzung mit der Zeit 285 — Busoni 287 — Kfeneks neue Zeitwertung 288 — Die Überwindung des Dualismus von Dur und Moll 290 — Liszt, Debussy und die „offene Musik" 296 — Der Versuch der Musik die Arationalität zu realisieren 299 — Pfrogners Konzept einer Musik vierdimensionaier Natur 301 — Die „Vergeistigung der Musik" 304 — Debussy^ „sphärische Tonalität" 305

2. Abschnitt: Architektur ................................... 308

Architektur, die soziologische Kunst 308 — Die Lösung des Zeit problems durch die neue Architektur 309 — Der „fließende Raum" 310 — Die „organische Architektur" Wrights 311 — „Freier Grundriß" und „freie Kurve" 312 — Der „offene Raum" und die Überwindung des Dualismus von Innen und Außen 313 — Die Arationalität und Diaphanität der neuen Architektur 314

3. Abschnitt: Malerei ...................................... 316

Die Vorläufer der neuen Sehweise: Füßli, Gericault, Delacroix 318 — Die sphärische Bildfläche Cezannes 319 — Die vierte Dimension bei den Kubisten 323 — Gleichzeitigkeit ist nicht Zeitfreiheit 326 — Die Überwindung des Dualismus, angebahnt durch die Komplementärfarben 328 — fortgeführt durch Cezanne 329 — Klee und Gris; Verlust der Mitte ist kein Verlust, sondern Gewinnung des Ganzen 330 — Die Arationalität der neuen Malerei: Picassos Unvorsätzlichkeit und die „offenen Figuren" Lhotes 331—Die „geheime Struktur" derDinge (Picasso) 332 — Impressionismus, Pointülismus, Primitivismus, Fauvismus, Expressionismus, Futurismus, Kubismus und Surrealismus als temporische Versuche 333 — „Im Ursprung der Schöpfung" (Klee) und bei „den Wurzeln der Welt" (Cezanne) 334 — Die Diaphanität bei Leger, Matisse und Picasso 337

4. Abschnitt: Dichtung .................................... 338

Dichtung als Geschichtsschreibung des Datenlosen 338 — Ein Aphorismus Hölderlins 340 — Das Zeitthema in der Dichtung 343—Die neue Wertung des Wortes seit Hölderlin und Leopardi 344—in der französischen, spanischen, englischen und deutschen Dichtung 345 — Das psychische Element seit der Romantik bis zu James Joyce 347 — Expressionisten, Dadaisten, Surrealisten, Nihilisten, Infantilisten und Pseudomythiker als Zertrümmerer der starren Formen 348 — Prousts Kampf um die Zeitfreiheit 352 — Die raumzeitliche Dichtungsweise von Joyce und Musil 353 — Virginia Woolfs, Thomas Manns und Hermann Hesses Auseinandersetzungen mit dem Zeitproblem; die neuen Amerikaner und H. Broch 355 — Hopkins und Eliot 357 — Inversionen und Konstruktionsbrüche bei Rilke und Mallarme als Ausdruck der Zeitumwertung 358 — Der aperspektivische Gebrauch des Adjektivs 360—Der neue „Denn-Verzicht" und der „Wie-Verzicht" als Absage an die perspektivische Fixiertheit 362 — Der neue Gebrauch des Komparativs als aperspektivische Bezugnahme 363 — Die neuen „Und-Anfänge" 364 — Die neue, aperspektivische Reimung in der europäischen Dichtung 365 — Die Überwindung des Dualismus und die neue Einstellung zum Tode 367 — Die Arationalität der neuen Dichtung 370 — Die Diaphanität Guillens, Eliots und Valerys 372 — Aperspektivische Dichtung und aperspektivische Physik 373

Zehntes Kapitel: Die Manifestationen der aperspektivischen Welt (VI): Zusammenfassung ......................... 375

1. Abschnitt: Das aperspektivische Thema .................... 377

Die notwendige neue Bewußtwerdung 377 — Die aperspektivischen Themata 378 — Die Präligio 379 — Die aperspektivische Wirklichkeit 380

2. Abschnitt: Das tägliche Leben ............................. 318

Der Vollzug der Mutation durch die Allgemeinheit 381 — Fabrik und Bureau von uns geschaffene Zeitfälschungen 383 — Freizeit und Zeitfreiheit 384 — Notwendige Leistungen des Einzelnen 385

Elftes Kapitel: Die doppelte Aufgabe....................... 389

Spenglers Selbst-Aufgabe 391 — Unsere Aufgabe 392 — Die Gefahren unserer Übergangsepoche auf den verschiedenen Gebieten unseres Denkens und Tuns 393

Zwölftes Kapitel: Die Konkretion des Geistigen.............. 399

Das mentale Denken und das geistige Wahren 401 — Das Geistige ist nicht „Geist", sondern Diaphanität; der Vollzug des concrescere, des Zusammenwachsens des Geistigen mit unserem Bewußtsein als Konkretion des Geistigen 402 — Das Ganze 405

Nachwort...............................................407

Anmerkungen (Literatur-Nachweise)........................ 413

Verzeichnis und Quellennachweis der Abbildungen ........... 457

Register: a) Namenregister ................................ 463

b) Sachregister................................... 472

Anzeige der bisher veröffentlichten Schriften des Autors....... 505

Ergänzte synoptische Tafel.............. am Schluß des Bandes



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