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Hans-Georg Gadamer

Wahrheit und Methode

Grundzüge einer philosophischen Hermeneutik

Inhaltsverzeichnis

Vorwort zur 5. Aufl. XIII

Vorwort zur 2. Auflage XV

Einleitung XXVII

Erster Teil: Freilegung der Wahrheitsfrage an der Erfahrung der Kunst 1

I. Die Transzendierung der ästhetischen Dimension 1

1. Bedeutung der humanistischen Tradition für die Geisteswissenschaften 1

a) Das Methodenproblem 1

b) Humanistische Leitbegriffe 7

α) Bildung 7

β) sensus communis 16

γ) Urteilskraft 27

δ) Geschmack 31

2. Subjektivierung der Ästhetik durch die Kantische Kritik 39

a) Kants Lehre von Geschmack und Genie 39

α) Die transzendentale Auszeichnung des Geschmacks 39

β) Die Lehre von der freien und anhängenden Schönheit 42

γ) Die Lehre vom Ideal der Schönheit 44

δ) Das Interesse am Schönen in Natur und Kunst 46

ε) Das Verhältnis von Geschmack und Genie 50

b) Genieästhetik und Erlebnisbegriff 52

α) Das Vordringen des Geniebegriffs 52

β) Zur Wortgeschichte von »Erlebnis« 56

γ) Der Begriff des Erlebnisses 60

c) Die Grenze der Erlebniskunst. Rehabilitierung der Allegorie 66

3. Wiedergewinnung der Frage nach der Wahrheit der Kunst 77

a) Die Fragwürdigkeit der ästhetischen Bildung 77

b) Kritik der Abstraktion des ästhetischen Bewußtseins 84

II. Die Ontologie des Kunstwerks und ihre hermeneutische Bedeutung 97

1. Spiel als Leitfaden der ontologischen Explikation 97

a) Der Begriff des Spiels 97

b) Die Verwandlung ins Gebilde und die totale Vermittlung 105

c) Die Zeitlichkeit des Ästhetischen 115

d) Das Beispiel des Tragischen 122

2. Ästhetische und hermeneutische Folgerungen 128

a) Die Seinsvalenz des Bildis 128

b) Der ontologische Grund des Okkasionellen und des Dekorativen 137

c) Die Grenzstellung der Literatur 152

d) Rekonstruktion und Integration als hermeneutische Aufgaben 157

Zweiter Teil:

Ausweitung der Wahrheitsfrage auf das Verstehen in den Geisteswissenschaften 162

I. Geschichtliche Vorbereitung 162

1. Fragwürdigkeit der romantischen Hermeneutik und ihrer Anwendung auf die Historik 162

a) Wesenswandel der Hermeneutik zwischen Aufklärung und Romantik 162

α) Vorgeschichte der romantischen Hermeneutik 162

β) Schleiermachers Entwurf einer universalen Hermeneutik 172

b) Anschluß der historischen Schule an die romantische Hermeneutik 185

α) Verlegenheit gegenüber dem Ideal der Universalgeschichte 185

β) Rankes historische Weltanschauung 191

γ) Verhältnis von Historik und Hermeneutik bei J. G. Droysen 199

2. Diltheys Verstrickung in die Aporien des Historismus 205

a) Vom erkenntnistheoretischen Problem der Geschichte zur hermeneutischen Grundlegung der Geisteswissenschaften 205

b) Zwiespalt von Wissenschaft und Lebensphilosophie in Diltheys Analyse des historischen Bewußtseins 218

3. Überwindung der erkenntnistheoretischen Fragestellung durch die phänomenologische Forschung 229

a) Der Begriff des Lebens bei Husserl und Graf Yorck 229

b) Heideggers Entwurf einer hermeneutischen Phänomenologie 240

II. Grundzüge einer Theorie der hermeneutischen Erfahrung 250

1. Erhebung der Geschichtlichkeit des Verstehens zum hermeneutischen Prinzip 250

a) Der hermeneutische Zirkel und das Problem der Vorurteile 250

α) Heideggers Aufdeckung der Vorstruktur des Verstehens 250

β) Die Diskreditierung des Vorurteils durch die Aufklärung 256

b) Vorurteile als Bedingungen des Verstehens 261

α) Die Rehabilitierung von Autorität und Tradition 261

β) Das Beispiel des Klassischen 269

c) Die hermeneutische Bedeutung des Zeitenabstandes 275

d) Das Prinzip der Wirkungsgeschichte 284

2. Wiedergewinnung des hermeneutischen Grundproblems 290

a) Das hermeneutische Problem der Anwendung 290

b) Die hermeneutische Aktualität des Aristoteles 295

c) Die exemplarische Bedeutung der juristischen Hermeneutik 507

3. Analyse des wirkungsgeschichtlichen Bewußtseins 324

a) Die Grenze der Reflexionsphilosophie 324

b) Der Begriff der Erfahrung und das Wesen der hermeneutischen Erfahrung 329

c) Der hermeneutische Vorrang der Frage 344

α) Das Vorbild der platonischen Dialektik 344

β) Die Logik von Frage und Antwort 351

Dritter Teil:

ONTOLOGISCHE WENDUNG DER HERMENEUTIK am Leitfaden der Sprache 361

1. Sprache als Medium der hermeneutischen Erfahrung 361

a) Sprachlichkeit als Bestimmung des hermeneutischen Gegenstandes 367

b) Sprachlichkeit als Bestimmung des hermeneutischen Vollzugs 373

2. Prägung des Begriffs ,Sprache' durch die Denkgeschichte des Abendlandes 383

a) Sprache und Logos 383

b) Sprache und verbum 395

c) Sprache und Begriffsbildung 404

3. Sprache als Horizont einer hermeneutischen Ontologie 415

a) Sprache als Welterfahrung 415

b) Die Mitte der Sprache und ihre spekulative Struktur 432

c) Der universale Aspekt der Hermeneutik 449

Exkurse I-VI 466

Hermeneutik und Historismus 477

Nachwort 513

Register 542



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