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Der Marxismus

Seine Geschichte in Dokumenten

Iring Fetscher (Hg.)

VORWORT .................................... 31

PHILOSOPHIE IDEOLOGIE

EINLEITUNG ................................. 37

RELIGIONSKRITIK .............................. 47

Vorläufer marxistischer Religionskritik

GEORG WILHELM FRIEDRICH HEGEL ........................ 49

Religion — die erste Weise des Selbstbewußtseins eines Volkes

DAVID FRIEDRICH STRAUSS .............................. 49

Die Menschheit als Vereinigung der göttlichen und menschlichen Natur

BRUNO BAUER .................................... 50

Religiöser Egoismus und soziale Gesinnung

Theologie ist Anthropologie

LUDWIG FEUERBACH ................................. 51

Motive und Ursachen der Gottesvorstellung und des Auferstehungsglaubens

MOSES HESS....................................... 53

Menschenopfer - das Wesen der Religion wie des Staates / Die Verwirklichung des Christentums in der kommunistischen Gesellschaft der Menschheit

Die marxistische Religionskritik

KARL MARX....................................... 56

Kritische Anknüpfung an Feuerbach / Das Christentum — insbesondere das protestantische / Die Überwindung der Religion / Die sozialen Prinzipien des Christentums

FRIEDRICH ENGELS ................................. 58

Das Wesen der Religion und ihre Entwicklung / Zur Entstehung und Entwicklung des Christentums /Wandlungen des Christentums in der Sicht des historischen Materialismus / Vergleich zwischen Urchristentum und sozialistischer Arbeiterbewegung

JOSEPH DIETZGEN.................................... 65

Die Ablösung der Religion durch sozialdemokratische Weltanschauung / Die menschliche Gesellschaft — Erbin des Gottesbegriffs / Gegen den liberalen Indifferentismus in Religionssachen, Atheismus der >Gebildeten<, Religion fürs einfache Volk

KARL KAUTSKY .................................... 67

Noch einmal: Urchristentum und Sozialismus

PAUL LAFARGUE .................................... 67

Die Religiosität des modernen Bourgeois und ihre Ursachen / Die Religion als Herrschaftsmittel in der Hand der Bourgeoisie / Ursachen der Irreligiosität des Proletariats

MAX ADLER....................................... 70

Das Verhältnis von Religion und Ethik

ABRAM MOISEEWITSCH DEBORIN ........................... 71

Kritik an Max Adler

HEINRICH CUNOW ................................. 72

Der Ursprung der Religion aus der >sozialen Lebensauffassung<

W. I. LENIN....................................... 73

Das Wesen der Religion / Interpretation des sozialdemokratischen Grundsatzes >Religion ist Privatsache< / Unterordnung der atheistischen Agitation unter den Klassenkampf / Gegen jede Form religiöser Weltanschauung

NIKOLAI BUCHARIN ................................. 77

Zur Entstehung der Religion / Die russische Gesellschaft im Spiegel der rechtgläubigen Kirche und ihrer Vorstellungen / Gottesglaube verhindert Entwicklung der Naturwissenschaft

ANTONIO GRAMSCI ................................. 78

Das Christentum - die große Utopie der Menschheit

ANTHROPOLOGIE .............................. 79

Wegbereiter der Marxschen Anthropologie

GEORG WILHELM FRIEDRICH HEGEL ......................... 81

Die Bedeutung der Arbeit für die Vermenschlichung des Menschen (Dialektik von Herr und Knecht) / Die Vollendung der Vermenschlichung in der freien Gemeinschaft des Staates

LUDWIG FEUERBACH ................................. 82

Der Mensch — das universelle Wesen / Die Vollendung des Menschen in der Gemeinschaft von Ich und Du

MOSES HESS..................................... 84

Die praktische Konsequenz des Feuerbachschen Humanismus — Anthropologie ist Sozialismus

Die marxistische Anthropologie

KARL MARX....................................... 85

Die Arbeit als Wesen des Menschen / Der Mensch als leiblich-sinnliche Wirklichkeit / Die entfremdete Arbeit / Entfremdung im Akt der Produktion selbst / Die Entfremdung vom menschlichen >Gattungsleben< / Die Entfremdung vom Mitmenschen / Entfremdung bei Bourgeois und Proletarier / Die Aufhebung der Entfremdung / Die unentfremdete (menschliche) Produktion in der kommunistischen Gesellschaft

FRIEDRICH ENGELS ................................. 90

Die Entstehung des Menschen / >Der Anteil der Arbeit an der Menschwerdung des Affen<

KARL KAUTSKY .................................... 92

Das Allgemeinmenschliche ist das Tierische am Menschen

MAX ADLER....................................... 93

Der Begriff des vergesellschafteten Menschen

M. ROSENTAL UND P. JUDIN .............................. 96

Sowjetmarxistische Psychologie

GESCHICHTSPHILOSOPHIE........................ 99

Wegbereiter marxistischer Geschichtsphilosophie

FRANCOIS GUIZOT ................................. 1O1

AUGUSTIN THIERRY ................................. 1O1

FRANCOIS-AUGUSTE-MARIE MIGNET ........................ 1O2

GEORG WILHELM FRIEDRICH HEGEL ........................ 1O3

Grundzüge der Geschichtsphilosophie /Das Wesen der Weltgeschichte / Mittel zur Verwirklichung des Zweckes der Weltgeschichte (welthistorische Individuen) / Das Material, in dem sich der Zweck der Welt realisiert (der Staat)

AUGUST VON CIESZKOWSKI .............................. 1O4

Der Übergang von der Kontemplation zur Praxis

MOSES HESS....................................... 105

Aufruf zur Philosophie der Tat Marxistische Geschichtsphilosophie

KARL MARX UND FRIEDRICH ENGELS ........................ 1O6

Die Aufgabe der Geschichtsphilosophie / Prinzipien der Marxschen Geschichtsbetrachtung /Das Verhältnis von Basis und Überbau / Der ideologische (kulturelle) Überbau

KARL KAUTSKY .................................... 112

Verhältnis von Unterbau und Überbau / Die Rolle der Naturwissenschaft in Basis und Überbau / Einheit von Natur- und menschlicher Geschichte / Unendlicher Progreß

ANTONIO LABRIOLA ................................. I16

Die Vermittlung zwischen Basis und Überbau (Sozialpsychologie) / Der historische Materialismus - eine Forschungsmethode

H. M. HYNDMAN UND E. BELFORT BAX ........................ I18

Die marxistische Geschichtsauffassung als Forschungshypothese; materielle und ideelle Faktoren gleich wichtig

MAX ADLER....................................... 119

Die sozialökonomische Basis — der Lebensraum der Gesellschaft / Der teleologische Charakter des Entwicklungsbegriffs

OTTO BAUER .................................... 122

Die Entwicklung der bourgeoisen Weltanschauung / Die Oktoberrevolution und ihre Ideologie

JEAN JAURÈS .................................... 124

Ökonomischer Materialismus / Verbindung von Materialismus und Idealismus / Das Ideal des Fortschritts

GEORGI W. PLECHANOW ........................... 126

Die Bedeutung der geographischen Gegebenheiten für die Geschichte / Rasse und Geschichte / Das Verhältnis von Basis und Überbau / Die soziale >Teleologie< als Folge des sozialen Prozesses / Formel für den historischen Materialismus / Kritik an Jean Jaurès / Die Bedeutung der internationalen ökonomischen Beziehungen für die Kulturentwicklung eines Landes / Die Rolle der Persönlichkeit in der Geschichte

W. I. Lenin ....................................... 133

Der historische Materialismus - eine Waffe im Klassenkampf / Das Verständnis von Bewußtsein und gesellschaftlichem Sein im Geschichtsprozeß / Die »Ausdehnung des Materialismus auf die Geschichte«

NIKOLAI BUCHARIN ................................. 136

Die Theorie des Gleichgewichts: 1. zwischen der Gesellschaft und dem Naturmilieu; 2. zwischen den Elementen des Systems selbst; 3. Zusammenhang zwischen den beiden Relationen / Überbau — Ideologie — gesellschaftliche Psychologie / Die aktive Rolle des Überbaus gegenüber der Basis

ALEXANDER SAMOILOWITSCH MARTYNOW ..................... 141

Kritik an Bucharins Identifikation der Produktivkräfte mit der Produktionstechnik / Der Widerspruch zwischen Produktivkräften und Produktionsverhältnissen

GEORG LUKÁCS .................................... 144

Der Zweck seiner Untersuchungen / Die Suche nach dem Subjekt der Tathandlung in der klassischen deutschen Philosophie / Die Bedeutung Hegels / Das Proletariat als identisches Subjekt-Objekt der Geschichte und die Überwindung der Antinomien des bürgerlichen Bewußtseins

KARL KORSCH .................................... 152

Das Verhältnis des Marxismus zum deutschen Idealismus / Aufhebung von Staat und Philosophie als Ziel der Revolution / Die Realität von Ideologien / Der präzise marxistische Ideologiebegriff / Das Zusammenfallen von Bewußtsein und Wirklichkeit / Kritik an Kautskys Entwicklungsbegriff

ANTONIO GRAMSCI ................................. 158

Deutscher Idealismus und Marxismus / Der exakte Ideologiebegriff des Marxismus / Das Problem des historischen Relativismus in marxistischer Sicht / Ökonomie und Ideologie / Zur Kritik an Bucharin

WELTANSCHAUUNG (Dialektischer Materialismus)............ 163

Die Klassiker

KARL MARX UND FRIEDRICH ENGELS ........................ 164

Zur Geschichte des Materialismus - sein Zusammenhang mit Sozialismus und Kommunismus / Der neue (dialektische) Materialismus (Engels) / Grundthesen des Engelsschen dialektischen Materialismus: Einheit der Welt in ihrer Materialität / Raum und Zeit / Bewegung als >Daseinsweise der Materie< / Leben / Dialektik - die Lehre von der Bewegung / Umschlagen von Quantität in Qualität / Negation der Negation

JOSEPH DIETZGEN.................................... 171

Wissenschaft contra Religion / Materie und Bewußtsein / Monismus / Der materialistische Monismus - die weltanschauliche Basis der Demokratie / Die Induktion als Universalmethode / Weltanschauliche und politische Par-teiungen

Die Herausbildung der Orthodoxie

KARL KAUTSKY .................................... 174

Materialistische Weltanschauung / Auffassung der Dinge in ihrer Bewegung und ihrem Zusammenhang / Die Einheit der Natur und der Menschengeist als Naturerscheinung / Kritik der Hegel-Marxschen dialektischen Entwicklungstheorie und Ersetzung durch die Wechselwirkung Organismus-Umwelt

GEORGI W. PLECHANOW .............................. 178

Der moderne Materialismus des Marxismus als Weltanschauung / Die Bedeutung Feuerbachs für den Marx-Engelsschen Materialismus / Die Bedeutung der Dialektik / Formale Logik und Dialektik

W. I. LENIN....................................... 181

Dialektische Evolutionstheorie / Kritik der Philosophie der Revisionisten / Aufruf zur Rückbesinnung auf Hegel / Elemente der Dialektik

Marxistische Kritik am dialektischen Materialismus

MAX ADLER....................................... 184

Marxismus als positive Wissenschaft / Gegen dialektische Ontologie - für dialektische Methode

KARL KORSCH .................................... 186

Auseinandersetzung mit der sowjetischen Parteiorthodoxie / Die Eigenart des Leninschen dialektischen Materialismus

HERBERT MARCUSE ................................. 19O

Funktionswandel der Dialektik von Marx zum Sowjetmarxismus / Die sowjet-marxistische Naturdialektik / Die politisch-historischen Wurzeln der Herausbildung des Sowjetmarxismus

ERKENNTNISTHEORIE ........................ 195

Die Klassiker

KARL MARX UND FRIEDRICH ENGELS ........................ 197

Das Kriterium der Praxis / Forschungsweise und Darstellungsweise im >Kapital< / Bewußtsein als Widerspiegelung des Seienden / Schranken und unendlicher Progreß der Erkenntnis / Übereinstimmung von Denken und Sein / Kritik der Kantschen Erkenntnistheorie

JOSEPH DIETZGEN .................................... 201

Die >radikale Unbeschränktheit der menschlichen Intelligenz< / Abbildtheorie

Neukantianer

KONRAD SCHMIDT ................................. 202

Kritik an Engels' Kant-Widerlegung / Kantscher Phänomenalismus und materialistische Metaphysik

EDUARD BERNSTEIN .................... 204

LUDWIG WOLTMANN............................. 204

Die Rückkehr zu Kant / Zurückweisung der Engelsschen Kant-Kritik / Ding an sich, Natura naturans und Geschichtsphilosophie

NIKOLAI BERDJAJEW ........................... 2O7

Die Überlegenheit der Kantschen Erkenntnistheorie über den Empirismus / Die phänomenalistisch-monistische Erkenntnistheorie / Der Sieg des Sozialismus — Voraussetzung der allgemeinen Annahme dieser Erkenntnistheorie

PETER VON STRUVE ................................. 209

Erkenntnistheorie der Evolution / Erkenntnistheoretische Abschaffung des Revolutionsbegriffs / Kritik der Dialektik

MAX ADLER....................................... 211

Erkenntniskritische Züge im Werk von Marx / Die Lehre vom sozialen Apriori< / Kritik des Leninschen >Realismus< und >Materialismus<

Orthodoxe

GEORGI W. PLECHANOW .............................. 215

Kritik der Kantschen Erkenntnistheorie / Die soziale Wurzel des Neo-Kan-tianismus / Materialistische Erkenntnistheorie und Dialektik / Die Beseeltheit der Materie - eine materialistische These

ALEXANDER BOGDANOW .............................. 219

Marxismus - eine naturwissenschaftliche Philosophie des sozialen Lebens (Mach und Marx)

W. I. LENIN....................................... 221

Nochmals Engels' Widerlegung des >Ding an sich< / Der naive Realismus des gesunden Menschenverstandes - Grundlage der marxistischen Erkenntnistheorie / Relative und absolute Wahrheit /Das Kriterium der Praxis / Mit Hegel gegen Kants Erkenntnistheorie / Der dialektische Charakter des Erkenntnisprozesses

Marxistische Kritik an der orthodoxen Erkenntnistheorie des Leninismus

GEORG LUKÁCS .................................... 227

Nochmals: Kritik an Engels' Kant-Widerlegung / Die Unzulänglichkeiten der Abbildtheorie und die Überwindung des Dualismus von Denken und Sein

ANTONIO GRAMSCI ................................. 231

Das Kantsche >Noumenon< (Ding an sich) / Der volkstümliche Realismus -kein geeigneter Ausgangspunkt für die marxistische Kritik des Idealismus

ETHIK .................................... 235

Klassiker

KARL MARX UND FRIEDRICH ENGELS ........................ 237

Die eigentümliche >Moral< der Nationalökonomie / Die Ethik des französischen Materialismus / Die natürliche Güte des Menschen selbst im un-

menschlichen Milieu / Die Verkehrung der Menschlichkeit in der christlichen Moral / Heuchelei und bürgerliche Moral / Die Aufhebung des Gegensatzes von Askese und Genuß im Kommunismus / Die historische Bedingtheit der Moral

JOSEPH DIETZGEN.................................... 241

Die fortschreitende Entwicklung der Sittlichkeit /Die allgemeine Moral -Resultat der Induktion / Das ideale sittliche Ziel der Sozialdemokratie

Neukantianer

EDUARD BERNSTEIN ................................. 244

Kritik der Ethik und ethische Tendenzen bei Marx / Die Rolle der Idee der Gerechtigkeit in der Arbeiterbewegung

FRANZ STAUDINGER (SADI GUNTER) ........................ 246

Historischer Materialismus und Ethik / Die wissenschaftliche Ethik als ideale Ergänzung des historischen Materialismus

NIKOLAI BERDJAJEW ................................. 25O

Apriorische Moral mit historisch-psychologisch bedingtem Inhalt

PETER VON STRUVE ................................. 252

Das sozialistische Ideal (Utopie) als unaufgebbarer autonomer Bestandteil des Sozialismus

MICHAEL TUGAN-BARANOWSKY ........................... 253

Der ethische Selbstwiderspruch des Kapitalismus - Ursache seines Untergangs

LUDWIG WOLTMANN ................................. 255

Ersatz der entwicklungsgeschichtlichen Ableitung des Sozialismus durch das ethische Postulat / Sittliche Erziehung des Proletariats - Voraussetzung erfolgreicher sozialistischer Neuordnung

MAX ADLER....................................... 257

Kritik an Kautskys naturalistischer Ethik / Die Bedeutung des sittlichen Ideals für die Gestaltung der Zukunftsgesellschaft / Sittliche Wertungen als wesentliche Richtungsmomente des historischen Prozesses

OTTO BAUER .................................... 202

Das sittliche Problem des Streikbruchs und die materialistische Ethik Kautskys / Die Kantsche Ethik als Überwinderin des moralischen Relativismus und Skeptizismus

Orthodoxe

GEORGI W. PLECHANOW .............................. 265

Die Abhängigkeit der moralischen Gefühle von den sozialen Lebensbedingungen der Klassen beziehungsweise der Lebensweise der Tiere

KARL KAUTSKY .................................... 266

Der moralische Faktor im Klassenkampf / Das moralische Verhältnis der Klassen in bürgerlicher und proletarischer Sicht / Die Entstehung der Moral aus den sozialen Trieben< und den gesellschaftlichen Bedürfnissen / Rückwirkungen des >moralischen Überbaus< auf die Ökonomie / Die Regelung des Verhaltens in der klassenlosen Gesellschaft / Sittliches Verhalten im Tierreich / Kritik an Otto Bauers kantischer Moraltheorie

W. I. LENIN...................................... 273

Die kommunistische Kampfmoral / Die Vollendung der Moral in der kommunistischen Zukunftsgesellschaft

PAUL LAFARGUE ................................. 275

Gegen die bürgerliche Arbeitsmoral - Lob der Faulheit Kritische Marodsten

HERBERT MARCUSE ................................. 276

Glück und Moral in einer freien Gesellschaft

ÖKONOMIE SOZIOLOGIE

EINLEITUNG ................................. 283

ÖKONOMIE ................................. 287

Die Theorie der Klassiker

ADAM SMITH.................................... 289

Der Warenpreis und seine Bestandteile / Die Entstehung der Lohnarbeit

DAVID RICARDO .................................... 293

(Tausch-)Wert / Fixes und zirkulierendes Kapital / (Differential-)Rente / Arbeitslohn

Karl Marx und die Kritik der politischen Ökonomie

FRIEDRICH ENGELS ............................... 295

Marx' Verhältnis zu den Klassikern / Die Bedeutung des >Kapital< für die marxistische Arbeiterbewegung

KARL MARX....................................... 302

Das Modell der kapitalistischen Wirtschaft / Die Genesis der Geldform der Ware /Der Fetischcharakter der Ware /Die Verwandlung von Geld in Kapital (W-G-W wird G-W-G) / Die Herkunft des Mehrwertes / Der Arbeitsprozeß im Kapitalismus / Komplizierte Arbeit / Konstantes Kapital und variables Kapital / Mehrwertrate und Profitrate / Die einfache Reproduktion des Kapitals / Verwandlung von Mehrwert in Kapital / Das allgemeine Gesetz der kapitalistischen Akkumulation / Relative Überbevölkerung und industrielle Reservearmee / Die sogenannte ursprüngliche Akkumulation / Geschichtliche Tendenz der kapitalistischen Akkumulation / Der Zirkulationsprozeß des Kapitals / Der Gesamtprozeß der kapitalistischen Produktion

Interpretationsversuche und Kritiken der Marxschen Ökonomie

Marx-Kritik vom Standpunkt der Grenznutzenlehre und Syntheseversuche mit dem Marxismus

EUGEN BÖHM-BAWERK................................. 383

Marxens logisch-deduzierende Methode / Seine methodische Todsünde / Marx und die Autorität der Klassiker / Die vernachlässigte Bedeutung des Gebrauchswertes / Der >Produktionspreis< in Band III des >Kapital<

MICHAEL TUGAN-BARANOWSKY .......................... 386

Marxens absolute Arbeitswerttheorie / Der Widerspruch des Marxschen Wertbegriffs / Marxens irrige Gleichsetzung von Kosten und Wert / Zur Korrektur der Wertlehre der Grenznutzenschule

GEORGE B. SHAW.................................... 389

Zur Marxschen Werttheorie

EDUARD BERNSTEIN ................................. 390

Die Marxsche Wertlehre und die der Grenznutzenschule - keine Gegen-

sätze / Die Rolle der >Nützlichkeit< für die Wertbildung / Die Schwächen der Marxschen Wertlehre / Bloß relative Berechtigung aller Werttheorien

Marxistische Kritik der Grenznutzenlehre

RUDOLF HILFERDING ................................. 393

Böhm-Bawerks Marx-Kritik / Die Ware als Einheit von Gebrauchswert und Wert / Kritik der individualistischen und ahistorischen Werttheorie der Grenznutzenschule / Marx' Konstituierung der Ökonomie als historische Gesellschaftswissenschaft / Böhm-Bawerks Mißverständnis der Marxschen Wertlehre

GUSTAV ECKSTEIN ................................. 397

Robinson und die Grenznutzentheorie

ANTON PANNEKOEK ................................. 398

Kritik von Wertrechnung und Preisrechnung nach Tugan-Baranowsky / Tugan-Baranowskys Berechnung der Profitrate auf Grund von >Arbeits-werten< / Tugans >Beweis< für das Steigen der Profitrate

NICOLAI BUCHARIN ............ ..................... 401

Die österreichische Schule als >Kind< der Bourgeoisie der letzten Formation / Die >Rentnerklasse< und ihre Charakteristika / Das wissenschaftliche Denken der Rentnerklasse als Spiegel ihres sozialen Seins / Marxens objektivistische Wertlehre und der Subjektivismus der Grenznutzentheorie / Böhm-Bawerks atomistische Auffassung vom Individuum /Der Circulus vitiosus der subjektiven Werttheorie / Tugan-Baranowskys Ökonomie ohne Wert / Marxsche und Tugan-Baranowskysche Lösung des Verteilungsproblems / Marxens Arbeitswertlehre und Tugan-Baranowskys Thesen

FRITZ STERNBERG.................................... 408

Der ahistorische Charakter der Grenznutzentheorie

Zur Theorie des Wachstums der kapitalistischen Wirtschaft

HEINRICH CUNOW ................................. 409

Die Verzögerung des von Marx prophezeiten Zusammenbruchs und ihre Ursachen / Ohne ständig erweiterte Absatzmärkte kommt es zum Zusammenbruch des Kapitalismus

ROSA LUXEMBURG ................................. 410

Die Unmöglichkeit, den Mehrwert im Rahmen der kapitalistischen Wirtschaft zu realisieren / Außenhandel - keine Lösung / Nur bei Absatz außer-

halb der Produktionsphären I und II ist Realisation des Mehrwerts möglich / Kapitalistische >Schatzbildung< - keine Lösung / Notwendigkeit des Absatzes in nichtkapitalistischen Schichten

W. I. Lenin....................................... 418

Kapitalistisches Wachstum und die Rolle des inneren Marktes / Ausschlaggebend: das Wachstum der Produktionsmittelproduktion / Die proletarische Konsumtionsbeschränkung verhindert das Wirtschaftswachstum nicht / Gründe für die Notwendigkeit des äußeren Marktes im Kapitalismus / Kapitalistische Warenwirtschaft und innerer Markt (Resümee)

Kritik an einzelnen Marxschen Lehren

LADISLAUS VON BORTKIEWICZ ........................... 424

Wert / Preis / Die Marxsche Umrechnung von Werten in Preise / Verwechslung der beiden Wertbegriffe / Gesamtpreis und Gesamtwert / Das quantitative Verhältnis zwischen Wert und Preis / Die Bedeutung der Wertrechnung bei Marx

KARL LIEBKNECHT ................................. 428

Die Formel des Gegensatzes zur Marxschen Werttheorie / Die inneren Widersprüche der Marxschen Werttheorie / Die Verteilungsfrage wird durch soziale Machtverhältnisse entschieden / Der Wert keine bloß kapitalistische Tatsache

ANTONIO GRAZIADEI ................................. 431

Kritik an >Konzentrationsgesetz< und Werttheorie / Die Marxsche Lehre -kein monolithischer Block / Widerlegung der (Ricardo-Marxschen) Werttheorie vernichtet nicht das marxistische System / Ersetzung der Marxschen Mehrwertlehre durch die Graziadeische Mehrpreistheorie

Die Imperialismustheorie

JOHN ATKINSON HOBSON .............................. 436

Schlechte Verteilung der Kaufkraft - die Wurzel des Imperialismus /Das Verhältnis der imperialistischen Wirtschaftspolitik zum >Überbau< / Militarismus und indirekte Steuern — eine unmittelbare Folge des Imperialismus / Das Primat imperialistischer Außenpolitik und Niedergang der parlamentarischen Kontrolle / Parasitäre Existenz der Bevölkerung imperialistischer Staaten

RUDOLF HILFERDING ................................. 440

Die Aktiengesellschaften / Banken und Aktienkapital / Beschleunigung und Erleichterung der Akkumulation durch Aktiengesellschaften / Konzentration des Bankkapitals / Fall der Profitrate bei konkurrierenden Großbetrieben / Banken als Organisatoren der Monopole / Das Finanzkapital (Definition) / Tendenzielle Entwicklung zum Generalkartell / Kapitalexport in unterentwickelte Länder schwächt Krisen ab und überwindet scheinbar die Verelendungstendenzen /Das Finanzkapital im Bündnis mit der nationalen Staatsgewalt, Abkehr des Bürgertums vom politischen Liberalismus; imperialistische Ideologie / Die Stellung des Proletariats zum Imperialismus

ROSA LUXEMBURG ................................. 451

Imperialismus als politischer Ausdruck des Kampfes der kapitalistischen Staaten um die nichtkapitalistischen Reste< des Weltmilieus / Katastrophen und Krisen des Imperialismus erzwingen die Revolution

KARL RENNER .................................... 452

Durch Kolonialismus zur Einheit der Welt

KARL KAUTSKY .................................... 453

Das Wesen des Imperialismus: eine spezifische Form der Wechselwirkung von Industrie und Landwirtschaft / Imperialismus und >Über-Imperialis-mus<

NICOLAI BUCHARIN ................................. 455

Akkumulation im Staatskapitalismus / Akkumulation im >klassischen< Kapitalismus / Die >Widersprüche< des kapitalistischen Systems / Die ökonomischen Wurzeln des Imperialismus / Großmachtideale des imperialistischen Staatskapitalismus / Der Rassenkampf - eine imperialistische Geschichtstheorie / Imperialismus - die Politik des Finanzkapitalismus des 20. Jahrhunderts / Keine Unüberwindlichkeit des Imperialismus

W. I. Lenin....................................... 461

Die Monopolbildung als >Übergang vom Kapitalismus zu einer höheren Ordnung< / Kartelle verhindern keine Krisen / Die führende Rolle der Banken / Das Finanzkapital und der Kapitalexport / Der Kampf um die Rohstoffquellen / Eine Definition des Imperialismus / Die Bildung einer >Ar-beiteraristokratie< im Imperialismus / Kritik an Kautskys verharmlosendem Imperialismus-Begriff / Surplusprofite der imperialistischen Bourgeoisie aus kolonialer Ausbeutung ermöglichen Bestechung einer Arbeiteraristokratie und fördern den Reformismus / Almosen für reformistische Sozialisten bei allgemeinem Wahlrecht erforderlich / Der politische Überbau des Imperialismus: politische Reaktion

FRITZ STERNBERG.................................... 467

Surplusbevölkerung — Existenzbedingung der Mehrarbeit / Die Bildung der industriellen Reservearmee< / Wachstum des Kapitalismus nur im nichtkapitalistischen Raum / Die >innere Surplusbevölkerung< und ihre vier Quellen / Der Kapitalismus muß expandieren / Zeitweilige Verringerung der industriellen Reservearmee infolge der imperialistischen Expansion / Der Imperialismus erzeugt eine >äußere Surplusbevölkerung< / >Schonzeit< für die Arbeiterklassen der imperialistischen Staaten ermöglicht Erfolge des Revisionismus / Im Weltmaßstab bildete das englische Proletariat eine Arbeiteraristokratie / Infolge der Nachkriegskrisen verwandelt sich die privile-legierte Mehrheit des Proletariats der imperialistischen Industrieländer in eine Minorität - damit wird dem Revisionismus der Boden entzogen

HENRYK GROSSMANN ................................. 472

Industrialisierung von Entwicklungsländern fördert den Export der Industriestaaten / Die Rolle des Kapitalexports im Kapitalismus / Die Bedingungen der absoluten Überakkumulation nach Marx / Überwindung der Schranke der Überakkumulation durch Kapitalexport / Kapitalexport und Rosa Luxemburgs These von der Unrealisierbarkeit des Mehrwerts im kapitalistischen Milieu

DIE KLASSEN ................................. 477

KARL MARX UND FRIEDRICH ENGELS ........................ 480

Der Allgemeine Klassenbegriff / Stand und Klasse / Klasse >an sich< und Klasse >für sich< / Die Klassen der modernen industriellen Gesellschaft / Der Klassenkampf

Revisionistische Kritik der Marxschen >Soziologie<

EDUARD BERNSTEIN ................................. 496

Mängel des Marxschen Klassenbegriffs / Die Kriterien der Klassenzugehörigkeit / Gründe für das Nichtübereinstimmen von Klassen an sich und Klassenbewußtsein / Empirische Überprüfung des Konzentrationsgesetzes / Unternehmenskonzentration und Vermögenskonzentration / Der neue Mittelstand (die Angestellten) und die Konzentration des Kapitals

EDUARD DAVID .................................... 502

Keine Besitzkonzentration in der Landwirtschaft / Die besonderen Produktionsbedingungen in der Landwirtschaft / Der Faktor persönliches Inter-esse< an der bäuerlichen Arbeit / Bäuerlicher Privatbesitz an Grund und Boden und seine Bedeutung / Der Lebensstandard der Bauern / Arbeitslust im Großbetrieb und beim Kleinbauern

PAUL KAMPFFMEYER ................................. 505

Das Proletariat - heute / Verlust des Produktionsmittelbesitzes nicht notwendig Proletarisierung

3

Orthodoxe Marxisten

KARL KAUTSKY .................................... 508

Proletarisierung braucht auch nach Marx nicht notwendig Pauperisierung zu bedeuten / Aktiengesellschaften heben Konzentration des Kapitals nicht auf / Der neue Mittelstand / Drang zur Betriebsvergrößerung auch in der Landwirtschaft / Bäuerliche >Zwergbetriebe< - unrentabel / Überlegene Ertragsleistung der Großbetriebe pro Arbeitskraft / Bäuerliche Nebenwirtschaften von Industriearbeitern / Das Verhältnis der Intelligenz zum Proletariat / Das Hineintragen des politischen Klassenbewußtseins ins Proletariat durch die Intellektuellen

HEINRICH CUNOW ................................. 514

Die marxistische Klasse - kein Berufsstand / Verrmögensgröße - kein Klassenkriterium / Der Klassenkampf - nicht notwendig gewaltsam

ANTON PANNEKOEK ................................. 516

Die Vielfalt der Zwischenschichten / Vom Großkapital vermehrt ausgebeutete Kleinbürger und Bauern / Die individuelle Isoliertheit der Kleinbürger usw. / Die sozial-politischen Ideale des Kleinbürgertums / Der >neue Mittel-stand< / Die ideologischen Vorstellungen des >neuen Mittelstandes< / Die Arbeiteraristokratie

W. I. Lenin....................................... 519

Der Klassenbegriff / Das Klassenbewußtsein des Proletariats / Die Bauern / Der Kapitalismus in der Landwirtschaft / Die Spaltung der russischen Bauernschaft in Kulaken und Dorfarmut / Die Intellektuellen / Die Aufgabe der Intellektuellen in der marxistischen Partei

GEORG LUKÁCS .................................... 523

Stand und Klasse / Die historische Funktion des Klassenbewußtseins in vorkapitalistischer Zeit und heute / Bourgeoisie und Proletariat - die einzigen >reinen Klassen< / Das proletarische Klassenbewußtsein / Richtiges und falsches Klassenbewußtsein

ANTONIO GRAMSCI ................................. 526

Die Intellektuellen und ihre soziale Funktion

POLITIK

EINLEITUNG ................................. 531

DER STAAT.................. .................. 535

Der Staat im allgemeinen

GEORG WILHELM FRIEDRICH HEGEL ........................ 537

Familie und Gesellschaft als Momente der Idee des Staates

KARL MARX....................................... 538

Die Umkehrung Hegels durch Marx: Familie und bürgerliche Gesellschaft als Basis des Staates / Der Gegensatz von Bourgeois und Citoyen / Der Staat als Produkt des bürgerlichen Egoismus / Der Staat als illusorische Form der Gemeinschaft / Der Staat als Organisation der Bourgeoisie zwecks Sicherung des Privateigentums / Der Selbstwiderspruch der bürgerlichen Demokratie / Die soziale Bedingtheit der politischen Formen und andere Gestaltungsfaktoren des Staates

FRIEDRICH ENGELS ................................. 542

Die Entstehung des Staates aus der Gentilverfassung / Zweck des Staates: Ausbeutung der unterdrückten Klasse. Die Theorie vom Klassengleichgewicht

KARL KAUTSKY .................................... 543

Kritik an Engels: Staaten entstehen hauptsächlich durch Eroberung / Entstehung von Staaten durch Unterwerfung eines Bauernvolkes durch ein Hirtenvolk / Der Staat nicht notwendig ein Werkzeug der ausbeutenden Klassen

MAX ADLER....................................... 546

Die Idee des Staates als widerspruchsvolle Ideologie

EDUARD BERNSTEIN ................................. 546

Der Staat ist nicht nur Organ der Unterdrückung, sondern kann auch >Volksstaat< sein / Das Verhältnis der Arbeiterbewegung zum Staat

HEINRICH CUNOW ................................. 547

Die Einseitigkeit der Marxschen Staats auffassung / Die Veränderung des Staatscharakters durch die Entwicklung der Wirtschaft

KARL RENNER .................................... 550

Der soziale Inhalt des bürgerlichen Staates

HERMANN HELLER ................................. 551

Definition des Staates / Kritik der rein ökonomischen Betrachtungsweise. Hineinwachsen des Proletariats in den Staat

W. I. LENIN....................................... 552

Der Staat als Äußerung der Unversöhnlichkeit der Klassengegensätze

NICOLAI BUCHARIN ................................. 553

Klassengleichgewicht ermöglicht Staat / Der Staat als Widerspiegelung der Produktionsverhältnisse / Staat bedeutet nicht zentralisierte Verwaltung

Kritik des bürokratischen Staates

KARL MARX....................................... 555

Die Bürokratie bereitet der bürgerlichen Gesellschaft den Weg und hemmt die Verwirklichung der Demokratie / Die Tendenz der Bürokratie, sich mit dem Staat zu identifizieren / Ohnmacht der Bürokratie gegenüber der Zerrissenheit der bürgerlichen Gesellschaft / Die Rolle der Bürokratie in der absoluten Monarchie; die Bürokratie als Ausdruck des >Bonapartismus<

FRIEDRICH ENGELS ................................. 559

Der Widerspruch zwischen den Interessen der Bürokratie und der industriellen Bourgeoisie / Bonapartismus als normale Form einer bürgerlichen Regierung / Verselbständigung der Bürokratie als Folge eines labilen Klassengleichgewichts

ANTON PANNEKOEK ................................. 562

Die Bürokratie als eigene >Klasse<

KARL KAUTSKY.................................... 563

Entartung der Bürokratie nicht notwendig. Wandlung ihres Charakters im demokratischen Staat

W.I. LENIN....................................... 565

Die >parasitäre< Rolle der Bürokratie / Bürokratismus in der Sowjetunion

LEO DAWIDOWITSCH TROTZKI ........................... 567

Der Stalinsche >Bonapartismus<

GEORG LUKÁCS .................................... 568

Mechanisierung und Spontaneität in der Bürokratie

DIE NATION ................................. 571

KARL MARX....................................... 573

Innere Gliederung einer Nation und Beziehungen der Nationen untereinander hängen vom Stand der Produktivkräfte ab / Bourgeoisie und Nationen / Proletariat und Nation / Deutscher Nationalismus als Folge der Zurückgebliebenheit Deutschlands

FRIEDRICH ENGELS ................................. 575

Zum Panslawismus. Das Nationalitätsprinzip / Der Vorteil der Vielvölkerstaaten / Die Entstehung der Nationen

AUGUST BEBEL .................................... 575

Deutsche Vaterlandsverteidigung gegen Rußland / National und international für Sozialisten keine Gegensätze /Das Vaterland gehört dem Proletariat weit mehr als den herrschenden Klassen

KARL KAUTSKY .................................... 580

Patriotismus und internationale Solidarität der Arbeiterklasse / Gegensatz des Patriotismus des Proletariats zu dem des Kapitals / Gemeinsamer nationaler Kampf von Proletariat und Bourgeoisie in der Vergangenheit / Kritik der Bauerschen Definition der Nation / Was ist Nationalcharakter? / Die Bedeutung der Sprache / Die Rolle des Territoriums / Von der nationalen zur Weltkultur / Proletarischer Internationalismus

OTTO BAUER ............... ..................... 586

Definition der Nation / Die Emanzipationen der >geschichtslosen Nationen (Engels) im Zusammenhang mit dem Erwachen des Selbstbewußtseins der unteren Klassen

KARL RENNER .................................... 588

Der Begriff der Nation und die Lösung des österreichischen Nationalitätenproblems / Arbeiterklasse, nationaler und internationaler Sozialismus / Die Stellung des Proletariats zum nationalen Krieg

MAX ADLER....................................... 590

Kritik der nationalistischen Kriegsideologie

ROSA LUXEMBURG ................................. 591

Nur die proletarische Revolution kann die nationalen Probleme Rußlands und Österreich-Ungarns lösen

JEAN JAURES .................................... 591

Proletariat und Nation / Die nationale Gemeinschaft bietet allen wenigstens ein Minimum an >Heimat< / Proletariat, Nation und Menschheit / Für nationale Unabhängigkeit und gegen den Krieg

W. I. LENIN....................................... 594

Der Nationalstaat - ein typisches Erfordernis der kapitalistischen Periode / Unterschiede der nationalen Bewegung in den zwei Epochen des Kapitalismus / Für das Selbstbestimmungsrecht unterdrückter Nationen, aber gegen Nationalismus

JOSEF W. STALIN .................................... 596

Definition der Nation / Für das Selbstbestimmungsrecht der Nationen

HERMANN HELLER ................................. 597

Die nationale Bestimmtheit der Gesellschaft / Volksgemeinschaft und Sozialismus / Die Bildung der Klasse zur Nation / Keine Selbstentfaltung des Proletariats ohne Erhaltung der Nation

DAS RECHT................................. 601

KARL MARX....................................... 6O2

Die >Menschenrechte< - Ausdruck der bürgerlichen Gesellschaft / Die Rechtsgeschichte folgt der wirtschaftlichen Entwicklung /Das Gesetz -Ausdruck des gemeinsamen Interesses der herrschenden Klasse / Rechtliche Verhältnisse als Ausdruck der Produktionsverhältnisse / Kritik jeder Rechtsgleichheit als formal

FRIEDRICH ENGELS ................................. 606

Die Verselbständigung der Rechtsordnung gegenüber der ökonomischen Basis / Die historische Rolle des römischen Rechts / Die Rückwirkung des juristischen Überbaus auf die ökonomische Basis

KARL RENNER .................................... 610

Rechtsinstitute und ökonomische Entwicklung

EUGEN B. PASCHUKANIS .............................. 611

Norm und gesellschaftliche Verhältnisse

PETER J. STUTSCHKA ................................. 613

Recht und Rechtsbewußtsein / Alles Recht ist Klassenrecht / Bewahrende und revolutionäre Funktion des Rechts /Das Absterben des Rechts

DIE PARTEI ............................... 617

KARL MARX UND FRIEDRICH ENGELS ........................ 619

Klasse und Partei / Loslösung von den bürgerlichen Demokraten / Die Internationale / Die Klassenpolitik der Sozialdemokratie / Partei und Sekte / Partei-Demokratie / Freiheit in der Partei

EDUARD BERNSTEIN ................................. 624

Die Partei — eine Sammlung verschiedener Klassenelemente / Die Rolle der Parteiführer

HEINRICH CUNOW ................................. 625

Nicht Klasse, sondern Gesinnung ist Grundlage der Partei

PRANZ MEHRING.................. .................. 626

Angebliche oligarchische Tendenzen in der Sozialdemokratischen Partei

W. I. LENIN....................................... 627

Die Lage in Rußland verbietet >Demokratismus< / Die Partei als Avantgarde des Proletariats / Die Lehre vom Berufsrevolutionär / Der Parteiaufbau / Nach der Revolution von 1905 Demokratie (in der Partei) möglich / Verbindung mit den Massen / Parteidisziplin / Gegen »Fraktions-macherei« / Für Einheit der Partei - gegen »Fraktionsmacherei«

ROSA LUXEMBURG ................................. 633

Kritik an Lenins Parteikonzeption / Die Organe der Partei (Vorstand, Fraktion usw.) sind dem >Gesamtwillen< der Partei verantwortlich

LEO DAWIDOWITSCH TROTZKI........................... 635

Partei und Klasse / Diktatur der Partei ist die der Klasse

NICOLAI BUCHARIN ................................. 637

Partei - Klasse - Führer

GEORG LUKÁCS .................................... 638

Die Partei - Anwalt des Willens der Gesamtklasse gegenüber divergierenden Tendenzen einzelner proletarischer Schichten / Nur die Partei Leninschen Typs kann ohne Gefahr im Interesse der Revolution Bündnisse mit Zwischenschichten eingehen / Die Partei zugleich Produzent und Produkt der Revolution / Die Partei als Sekte, als opportunistische und als revolutionäre Organisation / Die kommunistische Partei, eine >Gestalt< des proletarischen Klassenbewußtseins / Die Heranziehung der Gesamtpersönlichkeit durch die Partei

REVOLUTION UND REFORM........................ 643

KARL MARX UND FRIEDRICH ENGELS ........................ 648

Der Charakter der proletarischen Revolution und ihr Sinn / Die proletarische Revolution als Weltrevolution / Die objektiven Voraussetzungen für die proletarische Revolution / Reife der Situation / Kritik des »bürgerlichen Sozialismus« (Reformismus) / Parlamentarischer Kampf statt Barrikadenkämpfe

Die Reformisten

GEORG VON VOLLMAR................................. 657

Der isolierte sozialistische Staat / Wirtschaftliche Reife nicht allein entscheidend für Entwicklung zum Sozialismus - keine Gleichzeitigkeit in der Entwicklung zum Sozialismus — die Existenzfähigkeit des isolierten sozialistischen Staates / Neue Lage erfordert neue Taktik / Praktische Arbeit für allmähliche Verbesserungen / Die nächsten Aufgaben der Sozialdemokratie / Die Gegner des Reformismus müßten eigentlich auf praktische Tagespolitik ganz verzichten / Die Anerkennung der Möglichkeit von Reformen ist erforderlich / Keine plötzlichen Revolutionen, sondern allmählicher Übergang / Der nächste Krieg - kein Wegbereiter des Sozialismus

EDUARD BERNSTEIN ................................. 664

Kein Klassenkampf ohne Kompromiß / Sozialistische Züge der zeitgenössischen Gesellschaft. Das Endziel ist nichts - die Bewegung alles / Friedlicher Übergang zum Sozialismus durch Ausbau der Demokratie / Abwertung des Parlamentarismus und >blanquistische< Züge bei Marx / Proletarische Massenpartei und ihre Parlamentsvertretungen / Die Frage der Teilnahme der Sozialisten an Koalitionsregierungen / Von der bedingt verneinenden Opposition zur bedingt bej ahenden Stütze der Regierung

HEINRICH PEUS .................................... 670

Marxismus und parlamentarische Demokratie in Deutschland

WOLFGANG HEINE ................................. 671

Unterscheidung anarchistischer Generalstreik — politischer Massenstreik praktisch unmöglich / Generalstreik führt zur Niederlage der Arbeiterbewegung

GUSTAV ECKSTEIN ................................. 672

Kritik an Hilferding: Hinter dem Generalstreik steht der Entscheidungskampf

CLAUDIO TREVES.................................... 673

Reformismus gegen Syndikalismus

JEAN JAURES .................................... 673

Kritik am Kommunistischen Manifest: Nicht Diktatur, sondern demokratische Eroberung der Macht / Verelendung führt nicht zur revolutionären Befreiung / Soziale Umgestaltung nur durch organisiertes Proletariat im Rahmen der Demokratie

ALEXANDRE MILLERAND .............................. 676

Gesetzliche Regelung der Klassenbeziehungen und Sozialreform statt utopischer Revolution

J. RAMSAY MACDONALD .............................. 679

Hineinwachsen in den sozialistischen Staat Der Zentrismus

KARL KAUTSKY .................................... 680

Das Hineinwachsen in den Sozialismus / Eine revolutionäre, aber nicht eine Revolution machende Partei / Gewaltsame Revolution und Nervosität der herrschenden Klassen / Kritik an Bernsteins Reformismus / Demokratie und Klassenherrschaft / Diktatur des Proletariats / Revolutionäre Klassenpartei oder reformistische Volkspartei? / Vorsicht bei Proklamierung des Massenstreiks! / Ermattungsstrategie statt Niederwerfungsstrategie / Massenstreik, ein Kampfmittel unter vielen, nicht identisch mit der Revolution / Gegen Rosa Luxemburg: russische Massenstreiks nicht vorbildlich für den Westen / Massenaktion und proletarische Organisation / Keine neue Taktik in Katastrophenzeiten / Kritik an Pannekoek: Massenstreiks sind nicht machbar / Keine Zerstörung der Staatsgewalt / Ziel: nicht Zerstörung, sondern Eroberung der Staatsgewalt durch Erlangung der Mehrheit im Parlament

RUDOLF BREITSCHEID ................................. 694

Parlamentarismus und Sozialdemokratie Die Austromarxisten

RUDOLF HILFERDING ................................. 695

Das allgemeine Wahlrecht muß mit Generalstreik verteidigt werden

KARL RENNER .................................... 696

Sozialistische Umgestaltung der Gesellschaft durch Verstaatlichung der Zirkulationssphäre

Die Radikale Linke

PARVUS (ALEXANDER HELPHAND)........................... 698

Der Opportunismus endet notwendig im Reformismus / Das Vollmarsche Staatsmännertum / Der Auersche Praktizismus / Der Bernsteinsche Revisionismus / Die sogenannte Realpolitik der Sozialdemokraten

ROSA LUXEMBURG ................................. 706

Revision der seitherigen Vorstellungen über Massenstreik durch russische Revolution von 1905 / Weder anarchistischer noch >geplanter< Massenstreik / Die deutsche Vorstellung vom Massenstreik / Entstehung des Klassenbewußtseins im Massenstreik / Massenstreik als Erscheinungsform des proletarischen Kampfes in der Revolution / Keine Trennung von ökonomischem und politischem Streik / Massenstreik und Revolution unzertrennlich / Der Massenstreik entsteht spontan. Die Rolle der Partei im Massenstreik /

Lehren der russischen Streiks auch auf Deutschland anwendbar / Massenstreik statt Barrikaden / Ungleiche Entwicklung des Kapitalismus / Kritik an Kautskys Auffassung des Massenstreiks / Gegen den Reformismus / Gegen >Ministerialismus<

ANTON PANNEKOEK ................................. 719

Die Ursachen der taktischen Differenzen in der Arbeiterbewegung / Imperialismus erzeugt neue Kampfformen / Die Überlegenheit der herrschenden Klasse / Inhalt der Revolution: Vernichtung der Machtmittel des Staates / Die Macht des Proletariats / Parlamentarische Eroberung der Macht ist Illusion / Die Form der Machtkämpfe: Massenaktionen / Verwandlung der Organisationsform des Proletariats im Klassenkampf / Am Ende der Revolution ist das organisierte Proletariat zur Herrschaft fähig / Kritik an Kautsky: Statt aktionslosen Abwartens neue Taktik nötig

W. I. LENIN...................................... 727

Revisionismus-Reformismus - eine internationale Erscheinung / Revisionismus und Anarchismus bringen sich gegenseitig hervor / Die Selbstentlarvung des Zentrismus im Ersten Weltkrieg / Erlaubte und unzulässige Kompromisse / Die Revolution hat die Priorität vor der Reform / Wahl der Kampfform eine Frage der situationsgerechten Taktik / Bewaffneter Kampf von Partisanen als Mittel der Revolution / Die Funktion des Aufstands / Sieg des Sozialismus zunächst in einem Land wahrscheinlich und von da aus zu verbreiten / Zur Rechtfertigung der Oktoberrevolution / Zukunftsperspektiven der Weltrevolution

GRIGORIJ SINOWJEW ................................. 736

Pazifismus - keine sinnvolle Kampfparole für Revolutionäre / Vorbereitung des Bürgerkriegs gegen den Krieg / Sozialpazifismus und Sozialpatriotismus - unechte Alternativen

LEO DAWIDOWITSCH TROTZKI ........................... 737

Jede Revolution bringt Not / Allein durch Diktatur kann die Arbeiterklasse den Sozialismus durchsetzen / Terrorismus in Rußland unentbehrlich /Das russische Proletariat mußte die Revolution machen / Die Sowjets - Organe der Revolution

Sozialistische Kritiker der Oktoberrevolution

JULIUS MARTOW (J. O. ZEDERBAUM) ........................ 742

Die Diktatur der Minderheit

KARL KAUTSKY .................................... 743

Reife des Proletariats kann nicht nach der Revolution nachgeholt werden / Erziehung der Massen nur durch freiheitliche Demokratie möglich /Das >Wahrheitsmonopol< der Bolschewiki und ihr Meinungsterror / Durch Ro-

heit und Wildheit hat die Oktoberrevolution das Proletariat demoralisiert / Kritik an Lenins Konzeption der >Diktatur des Proletariats<

MAX ADLER....................................... 747

Zur Kritik am bolschewistischen Diktaturbegriff. Diktatur auch in den Formen des Parlamentarismus möglich / Vorschlag einer neuen Terminologie / Diktatur des Proletariats kann sich in parlamentarischen Formen abspielen / Die bolschewistische Auffassung der Diktatur des Proletariats

OTTO BAUER .................................... 749

Russische Diktatur des Proletariats beruht auf Entrechtung der Bauernschaft / Die unvermeidliche Bürokratisierung der Sowjetunion / In Rußland entsteht ein despotischer Sozialismus< als notwendiges Produkt der Rückständigkeit des Landes

ROSA LUXEMBURG ................................. 752

Durch Schaffung von bäuerlichen Eigentümern erschwert die Oktoberrevolution die Sozialisierung / Die Auflösung der Konstituante und ihre Rechtfertigung / Proletarische Diktatur ohne demokratische Freiheiten unmöglich / Die geistige Umwälzung in den Massen nur durch >breiteste Demokratie, öffentliche Meinung< erzielbar / Diktatur der proletarischen Klasse, nicht der Partei (gegen Lenin und Kautsky) und sozialistische Demokratie sind identisch

PARVUS (ALEXANDER HELPHAND)........................... 757

Das Schicksal der Oktoberrevolution und ihrer idealistischen Führer SOZIALISMUS UND KOMMUNISMUS .................. 759

GRACCHUS BABEUF ................................. 761

ROBERT OWEN .................................... 763

In guter Umwelt werden die Menschen gut / Sorge um Arbeit und Arbeiterschaft Pflicht der Regierungen / Die Produktivität auch der Landwirtschaft unendlich steigerbar / Gemeinschaftssinn statt Eigennutz - Grundlage der Volkswohlfahrt / Die Arbeiterklasse als Reformerin der Gesellschaft

SAINT-SIMONISMUS .............................. 767

Sozialistische Planwirtschaft als Zukunftsideal / Die Abschaffung des Privateigentums an den Produktionsmitteln eine Forderung der Moralisten

KARL MARX UND FRIEDRICH ENGELS ........................ 769

Die Hauptresultate der Abschaffung des Privateigentums / Der Gegensatz der kommunistischen und der bürgerlichen Gesellschaft / Die Verkürzung des Arbeitstages Voraussetzung der Freiheit / Die Aufhebung der Ent-

fremdung und die Verwandlung des Schicksals in bewußte Gestaltung / Diktatur des Proletariats und Sozialismus / Kommunismus, Absterben des Staates

KARL KAUTSKY .................................... 775

Geistige Arbeit im Sozialismus, Lehre und Forschung in den Schulen und Hochschulen / Individuelle künstlerische und wissenschaftliche Tätigkeit / Die Vereinigung materieller und geistiger Tätigkeit / Soziale, künstlerische und wissenschaftliche Tätigkeit (>Anarchismen< als Korrektiv) / Neue Menschen durch den Sozialismus

AUGUST BEBEL .................................... 780

Heranziehung aller Arbeitsfähigen zur Arbeit / Harmonie der Interessen / Aufhebung des Gegensatzes zwischen Kopfarbeit und Handarbeit / Das Absterben des Staates

EDUARD BERNSTEIN ................................ 785

Der Parlamentarismus und sein Absterben in einer Gesellschaft ohne Klassenkämpfe

W. I. lenin....................................... 786

Sozialismus ist Abschaffung der Klassen / Der Staat der Diktatur des Proletariats: Kommune oder Sowjet-Verfassung / Vereinfachung der Verwaltungsfunktionen macht Berufsbeamte überflüssig / Reste des bürgerlichen Rechts im Sozialismus unentbehrlich / Der Kommunismus bedeutet freiwillige Arbeit für die Gemeinschaft / Die Voraussetzungen für das Absterben des Staates im Kommunismus / Die Rolle des Goldes im Kommunismus

LEO DAWIDOWITSCH TROTZKI ........................... 791

Die Lebensweise der Menschen in der kommunistischen Gesellschaft / Die Verwandlung der Menschen in Übermenschen

NIKOLAI BUCHARIN ................................. 793

Im Kommunismus entfällt die ökonomische Grundlage für eine herrschende Klasse / In der sozialistischen Gesellschaft existierende >Klassen-keime< werden durch Aufhebung des Bildungsmonopols an der Entfaltung gehindert

KARL KORSCH .................................... 794

Sozialismus weder identisch mit Verstaatlichung noch mit Vergenossenschaftung / Kombination von planwirtschaftlicher Leitung >von oben< und Arbeiter-Kontrolle >von unten< als Lösung der Aufgabe der sozialistischen Umgestaltung

BIOGRAPHISCHE ANMERKUNGEN .................. 799

BIBLIOGRAPHISCHE HINWEISE..................... 829



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