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Gunter Otto

Auslegen

Ästhetische Erziehung als Praxis des Auslegens in Bildern und des Auslegens von Bildern. Teil 1

Kapitel 1: Problemstellung

Einseitige Akzentuierungen in der Geschichte der Ästhetischen Erziehung 10 - Zur Methode des Buches 16 - Zum Bildverständnis 19 - Zum Auslegungsbegriff 22 - Grundlage der Auslegungsprozeduren: Wahrnehmen 24 - Bilder machen 26 - Über Bilder sprechen 27 - Bilder sammeln 29 - Ziel der Auslegungsprozeduren: Verstehen 29 - Der didaktische Blick 34

Kapitel 2: Die Auslegungsprozeduren

Zum Thema des Bildes malen oder zeichnen 42 - Über das Bild sprechen oder schreiben 43 - Bilder zum Bild sammeln 47 -Sehen, Zeichnen, Sprechen und Sammeln als Wege des Auslegens 50 - Percepte bilden 51 - Mit Percepten wird gerechnet 51 -Was können Sprechen und Sprache für das Auslegen leisten? 52 -Ist das Abmalen, Übermalen, Weitermalen, Hineinmalen und das Malen parallel zu Bildern berechtigt? 53 - Sammeln schließt an Sehen und Sprechen an 54 - Zusammenfassung: Percepte bilden als Auslegungsschritt 54 - Percepte zum Elternbild von Dix 56

Kapitel 3: Brandenburger Tore, Babeltürme und Texte zu Bildern

Material sammeln und Fragen formulieren 60 - Brandenburger Tore 60 - Babeltürme 61 - Kompendien haben keine Fragen 68 - Texte helfen fragen und geben Antworten 72 - Zusammenfassung: Kontexte bilden als Auslegungsschritt 81

Kapitel 4: Ein Auslegungsprozeß - Harald Duwe: Sonntagnachmittag

So kann Lernen in Gang kommen 86 - Fotokopieren, übermalen, verändern 89 - Sammeln: Was Duwe noch gemalt hat 94 -Texte von Duwe 94 - Den Kontext erweitern: Das Bildthema variieren 95 - Camping: Die Widersprüche aufdecken 95 -Aktueller Kontext: «meine» Familie? 98 - Historischer Kontext: Früher war vieles anders - war es früher anders? 99 - Duwes Bildkonzept: Keiner tut was, jeder ist allein, alles behindert sich gegenseitig 99 - Zusammenfassung: Auslegen hat Methode 103

Kapitel 5: Sammeln als Auslegungspraxis

Formen des Sammelns in Geschichte, Alltag und Unterricht 109 - Kunst- und Wunderkammern 109 - Aby Warburgs Bilderatlas 111 - Was sammeln Kinder und Jugendliche? 112 - Sammeln als didaktischer Impuls 116 - Sammeln als Erkenntnis- und Gestaltungsweise 118 - Anna Oppermanns Arrangements 118 -Herkunftslinien entdecken: NS-Kunst und aktuelle Modefotografie 120 - Zusammenfassung: Sammeln ist der Anfang vom Auslegen 132

Kapitel 6: Bilder machen als Auslegungspraxis

Bilder machen (nicht nur in der Schule) 136 - Von den Routinen zur Problembearbeitung 138 - Köpfe ähnlich zeichnen lernen 139 - Ein Vorbild haben - ein Denkmal setzen 143 - Mona Lisa sein 144 - Köpfe modellieren 147 - Domschkes 'Wegweiser' aus dem Jahr 1870 152

Kapitel 7: Von den Bildern zum Prozeß ihrer Herstellung

Morandi: Stilleben, 1964 156 - Vogelgesang: Selbst mit Bild, 1982 161 - Colville: Luftpistole mit Mann, 1980 167

Kapitel 8: Verfahren des Bilder-machens - am Beispiel des Zeichnens

Verfahren lernen 174 - Bahnhöfe und Eisenbahn: Wie unterschiedlich Peter Ackermann und Saul Steinberg verfahren 174 - Menschen zeichnen: noch einmal Saul Steinberg 179 - Räumlich zeichnen: Wie unterschiedlich Alberto Giacometti und George Grosz verfahren 181 - Kinder zeichnen Räume anders 186 - Ein Systematisierungsversuch - nicht nur für die ästhetische Praxis in der Schule 189

Kapitel 9: Bilder auslegen - um Bilder zu machen

Bilder als Grundlage - oder über die Verwendung von Fundstücken 194 - Beispiele für unterschiedliche Formen der Anleihe 195 -Willikens: Das Abendmahl 195 - Rainer: Hiroshima 197 - Janssen: Kopf 198 - Schwarz: Babel 199 - Ipousteguy: Alexander 200 - Prechtl: Raub der Apostel 204 - Bacon: van Gogh 205 - Konsequenzen in didaktischer Absicht 210 - Was geschieht, wenn Bilder den Status von Fundstücken bekommen? 210 - Was heißt das für die Didaktik der ästhetischen Erziehung? 211 - Dokumente aus dem Unterricht 213 - Lenz-Johanns: Kollwitz 213 - Grünewald: Laokoon 217 - Hoche: Manet 222

Kapitel 10: Ästhetisches Verhalten lehren

Die Kuh 228 - Zur didaktischen Begründung ästhetischen Verhaltens 229 - Entdecken, Ausprobieren, Stellung nehmen: für ein Kind werden Autos zum Problem 230 Die aktuelle Frage nach dem Ästhetischen 234 - Unser Denken ist verengt 235 - Analogien in der Kunst 237 - Das Ästhetische als vergessener Modus des Verhaltens 238 - Ein alltäglicher Bildfund 238 - Sind wir ästhetische Analphabeten? 240 - Der Zusammenhang mit dem phänomenologischen Denken 242 - Wissenschaftsbezug versus Lebensweltbezug 243 - Eine Herkunftslinie für den Begriff ästhetischen Verhaltens 244 - Der Kronzeuge heißt Immanuel Kant 244 - Ästhetisches Verhalten als eigene Erkenntnisform 245 - Dem Anspruch genügen 246 - Bedingungen und Möglichkeiten ästhetischen Verhaltens im Unterricht 252 - Die Aufgabe der ästhetischen Erziehung 253 - Lernen in Institutionen 254

Teil 2 (ab Seite 257) Anmerkungen, Theoriediskussion, Bibliographie und Register



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