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Martin Maurach

Das experimentelle Hörspiel : eine gestalttheoretische Analyse

Inhalt

Vorwort......................9

Einleitung..........................13

I. Theorie.....................17

1. Methodisches.......................17

1.1. Voraussetzungen...................17

1.2. Zur Übernahme von Methoden aus anderen Disziplinen................20

1.3. Hermeneutik und Terminologie. Zum Problem der Bezeichnung von Höreindrücken.................22

1.4. Begründung des gestalttheoretischen Ansatzes..........................25

2. Beispiel für Renotationen.............34

2.1. Auszüge aus Mon: "das gras wies wächst".........34

2.2. Kommentar..................53

3. Diskussion vorliegender Theorien zum Neuen Hörspiel............56

3.1. Vorbemerkung............56

3.2. Bense: Semiotische und Informations-Ästhetik.........57

3.2.1. Darstellung und allgemeine Probleme der Benseschen Informationsästhetik...............57

3.2.2. Diskussion von Anwendungsbeispielen.....63

3.2.3. Benses Theorie in der Hörspieldiskussion...............69

3.3. Jandls Bemerkungen zum "röcheln der mona lisa": Gattungstraditionen im "Blick ohne Fokus"............................71

3.4. Mon: Pragmatik der "Artikulation"...........73

3.4.1. Mons Artikulationsbegriff zwischen "Geste" und "Gestalt".................73

3.4.2. Handlungsbenennungen in der Realisation experimenteller Hörstücke ..........77

3.4.2.1. Mon: Imaginierte Situationen und Stimm-Aktionen.............78

3.4.2.2. Handlungsanweisungen in Ruhms "monolog" und Kagels "(Hörspiel) Ein Aufnahmezustand".....................81

3.5. Paul Pörtner: Stimmbildung, Experimentaltheater, Gestalttherapie.......83

3.5.1. Gestalttherapie und Schallspiel...................85

3.5.2. Folgerungen für eine Theorie des Neuen Hörspiels.............................90

4. Ein Figur-Grund-Modell für das Neue Hörspiel. Stereoraum und Schnitt als Anwendungsbeispiele ........95

4.1. Bemerkungen zum Sprachgebrauch............95

4.2. Salienz, Salienzfaktoren, "konkrete" Kunst.............96

4.3. Stereo'raum' und Schnitt: Beispiele für Techniken der Veränderung von Figur-Grund-Beziehungen...........................102

4.4. Fokusbildung in Permutationen. Das Beispiel Heißenbüttel.....105

DL Analysen..........................107

5. Einheitensegregation, Gestaltbildung und soziale Merkmale der Stimme.....................107

5.1. Allgemeines....................107

5.2. Ludwig Hang: "Starallüren". Instabile Szenengrenzen...............109

5.2.1. Besondere Merkmale der Szenengrenzen in den "Starallüren"..........110

5.2.2. Anmerkung zum inneren Aufbau einzelner Szenen..............112

5.2.3. Hörspiel und 'Absage'........................114

5.3. Ruhms "rede an Österreich". Das Figur-Grund-Verhältnis von Laut und Stimme.....................116

5.4. Mon: "das gras wies wächst", "ich bin der ich bin die". Vokalartikulationen im Verhältnis zu Wort- und Satzäußerungen................118

5.4.1. Vorbemerkung zu Mon, "das gras wies wächst"...............118

5.4.2. Zum Verhältnis der Grenzen von Redebeiträgen und Lautartikulationen in Mons "das gras [...]"...................119

5.4.3. "ich bin der ich bin die": 'Cocktailparty'der Laute..............124

5.4.4. Zusammenfassung..............................127

5.5. Jandl: "das röcheln der mona lisa"; Rühm: "wintermärchen". Die Worteinheit im Verhältnis zu ihren Lautbestandteilen und als auditives Muster......................129

5.5.1. Vorbemerkung..............................129

5.5.2. Jandl: "das röcheln der mona lisa", "schmerz durch reibung". Worte und ihre Lautbestandteile...................130

5.5.2.1. Die Zerlegung von Worten................................130

5.5.2.2. Texteinschübe und Veränderungen von Phrasen............132

5.5.3. Ruhms "wintermärchen". Worte als auditive Muster..........136

5.6. Rühm: "abhandlung über das weltall". Die Rekonstruierbarkeit der Äußerungseinheit mit Hilfe von Intonationsschemata...........................140

5.7. Rühm: "ophelia und die Wörter", Mon: "wenn zum beispiel nur einer in einem raum ist". Sprecheridentität in Einheiten oberhalb der Äußerungsebene.....................142

5.7.1. Vorbemerkung..................................142

5.7.2. Stimmenmerkmale in Ruhms "ophelia und die Wörter".......142

5.7.3. Sprecheridentitäten in simultanen Äußerungssträngen: Mons "wenn zum beispiel nur einer in einem raum ist"..................144

5.8. Zusammenfassung......................................148

6. Deiktische Ausdrucke und nonverbaler Situationsbezug der Stimme........151

6.1. Begriffe und Fragestellungen......................................151

6.2. "nur dieses jetzt ist jetzt". Beispiele zur Temporaldeixis bei Bense und Rühm........................154

6.2.1. Max Bense: "jetzt".......................154

6.2.2. G. Rühm: "geschichte"..................................155

6.2.3. G. Rühm: "blaubart vor der krummen lanke"..................158

6.2.4. Zusammenfassung.................162

6.3. Demonstrativpronomina in selbstbezüglichen Sätzen. Guben; "Vier", Pastior: "Reise um den Mund in achtzig Feldern [...]".........................163

6.4. Rühm: "Kurze Hörstücke"................166

6.4.1. Lokale und personale Deixis.............................166

6.4.2. Die Stimme als indexikalisches Medium....................170

6.5. Zusammenfassung..............................171

7. Verarbeitung populärer kultureller Versatzstücke....................174

7.1. Allgemeines......................................174

7.2. Pastior: "Reise um den Münd [...]", "Die Sauna von Samarkand". Pop-Historismus, Spielformen und Geräuschverwendung....................180

7.2.1. Zitate aus dem kulturellen Kanon......................181

7.2.2. Spiele, Spiel-Lieder.................................182

7.2.3. Bausteine von 'Hörspiel'-Alltagsszenen......................185

7.3. Mons 'Figuren'-Namen. Pseudo-social markers, stimmliche Selbstinszenierungen..................................189

7.4. F. Kriwet: 'One Two Two', 'Zahl', 'Dschubi Dubi', 'Sprechende' Zusammenhänge aus dem 'Schweigen' der Klischees..........................193

7.4.1. Schleifen....................................193

7.4.2. Integration von Collagepartien durch Versatzstücke von besonderem Signalwert.............................198

7.4.3. Ein- und mehrschichtige Collagenabschnitte am Beispiel 'Zahl'......201

7.4.4. Über die "Formteile" von "Dschubi Dubi. Hörtext 14".........204

7.5. Zusammenfassung................................208

3. Stufen von Narrativität und Fiktion..................210

8.1. Vorbemerkung..................210

8.2. Mon: "da du der bist". Abgrenzung nacherzählbarer Sprechhandlungen.........................212

8.3. Mon: "das gras wies wächst". 'Fiktionalisierung' nichtfiktionaler Genres..................215

8.3.1. "interview", "antiinterview": Narrativ nicht linearisierbare Stimmsignale.............................................216

8.4. Mayröcker: "Land Art". Das Problem der 'Rolle'..................220

8.4.1. Allgemeines zur Entwicklung der 'Arztstimme'................220

8.4.2. Weitere Einzelstimmen und Ereignisse......................222

8.4.3. Zusammenfassung. Die Entstehung einer'Rolle'.............226

8.5. Kagel: 'Soundtrack'. Verdopplung der Fiktionsgrenze. Verhältnis zum umgebenden Programm..........................229

8.5.1. Deiktische Ausdrücke.....................................231

8.5.2. Fokus-Hintergrund-Gliederung und thematische Kohärenz..............233

8.5.3. Soziale Stimm-Merkmale und Stereotypien.........................239

8.5.4. Episodengliederung der Montageebenen und die äußere Fiktionsgrenze.....................................244

8.6. Ausblick. Fiktionalität als Grenze. Neues Hörspiel, Musik, Performance: eine Frage von Figur und Grund....................................249

Literatur....................................254

1. Tonträger und Rundfunksendungen..........................254

2. Manuskripte.....................265

3. Gedruckte Quellen.................................267

4. Sekundärliteratur / Forschung.............................272

Hörspielmacher/innen........................................................................................285



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