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Peter Szondi

Poetik und Geschichtsphilosophie II

Von der normativen zur spekulativen Gattungspoetik Schellings Gattungspoetik

Herausgegeben von Wolfgang Fietkau

Inhalt

Editorisches Vorwort 3

Von der normativen zur spekulativen Gattungspoetik 7

Schellings Gattungspoetik 185

Anhang: Gattungspoetik im 79. und 20. Jahrhundert 309

Bibliographie 317

Register 323

Ausführliches Inhaltsverzeichnis 351

Inhalt

Von der normativen zur spekulativen Gattungspoetik

1 Einteilung und Einteilbarkeit der Dichtung; von der GattungS-poetik zur Ästhetik 9-10 - Empirische Mannigfaltigkeit und philosophische Methode 11 - Ontologisierung der Gattungsbestimmungen nach dem Zusammenbruch des Idealismus 11-12 — Idealistische Ästhetik im Urteil des Auslands 12-13 - Ursprünge und Folgen der antiken Gattungseinteilung 13-20 - Wirkungsgeschichte der griechischen Poetik 19-24

2 Poetiken der Spätantike 25 - Einfluß des Aristoteles auf Proklos und Diomedes 26-28 — Entfremdung der Begriffe von ihren Gegenständen im Mittelalter 28-31 - Poetiken der Renaissance 31-34 -Willkür der Klassifikationsprinzipien 34-35 - Ableitung der Lyrik von der Ode 36 — Französische und deutsche Poetik: von Batteux zu Herder 37-41

3 Die Position der Vorromantik 41 - Prähistorie der idealistischen Poetik, Goethe und Schiller 41-43 - Ihre Selbstverständigung über die poetische Praxis 44 - Triumph und Tributpflichtigkeit der Klassik: Drama, Epos, Roman 44-49 — Widerspiel von Naturnachahmung und Stoffbewältigung: Wallenstein, Faust II, Demetrius; die Transzendierung des Dramas ins Opernhafte 51-53 -Temporale Aspekte der Gattungen und der Abbau ästhetischer Vermittlung 54-55 - Geschichtsjenseitigkeit contra historisches Denken: die Krise der Poetik 56

4 Wirkungsästhetische Relikte im Briefwechsel zwischen Goethe und Schiller 57 — Die Aufhebung der Wirkungsästhetik durch die Kritik der Urteilskraft 58-59 - Gattungskategorisierung nach Stoffen und Behandlungsarten 62-64 - Exposition und Handlung in Epos und Drama 64-67 - Goethes archetypisierender Rekurs auf die Anthropologie 69-74

5 Goethes und Schillers Selbstverständnis in der historischen Entwicklung der Ästhetik 75 - Ihre Auseinandersetzung mit Aristoteles 76-79 Ansätze zu einer objektiven Kunstphilosophie: Schillers Schellingkritik 79-81 - Geschmack und Genie; Goethe über Diderot 81-82 - Die Vertreibung des Lehrgedichts aus dem System der Poetik 83-85 - Dichtung und Naturkunde 86-89 - Berührungspunkte zwischen Hölderlin, Goethe und Schiller; die Applikation von Gattungsbegriffen auf Dichtweisen 90- Natur und Geschichte 91-93

6 Einige Akzente zur Revision des Schlegelbildes 94-96 - Schlegels Studium-Aufsatz oder Schillers lieber naive und sentimentalische Dichtung: zur Kontroverse um die Priorität 96-97 - Schlegels literarhistorische Brücke zwischen Pragmatik und Kunstphilosophie 97-98 - Über Wesen und Einheit des epischen Gedichts; Schlegel und Schüler 100-102 - Natur und Historie des menschlichen Geistes 106 — Schlegels Kritik an Aristoteles und seine Konzeption des Epischen ro9 - Zur Genese des friihromantischen Standpunkts 110-111

7 Schlegel (1) Das missing link zwischen Literarhistorie und poetischer Theorie 112 - »Kritik der gattungspoetischen Vernunft« 115 — Epistemo-logische Voraussetzungen einer kritizistischen Poetik: der Begriff der Dichtart 117- Natur und Kunstpoesie 118 — Die Wende von der pragmatischen zur philosophischen Poetik 119-120 - Epos und Roman 121 —Die konsumtive Antinomie der Gattungspoetik 122 bis 123 — Zum Doppelprogramm des 252. Athenäum-Fragments 124 - Der Fortschritt im Rückschritt nach der Vollendung der Ästhetik 126— Antike und Moderne: Synthese statt Kontrast 127-Ablösung der Geschichte durch Geschichtsphilosophie 128- 131

8 Schlegel (2) Schlegels Rekurs auf die Poetik der Antike 131 - Zum Ausgangspunkt des poetologischen Kritizismus zwischen Kant und Fichte 132 — Der Begriff des Subjektiven und Objektiven 133 — Reihenfolge und Hierarchie der poetischen Genera 135 - Zuordnung von Dichtarten und Perioden 137-138 - Dichtarten und Töne 138-139-Schlegels Antizipation der klassischen Ästhetik 140 — Gattungsund Epochenunterschiede 141 - Die Romantisierbarkeit der Genera 142 - Zum Begriff des Romantischen 143 - Adjektivierung der Gattungsbegriffe 145 - Romantische Universalpoesie als Synthesis 146- Dichtart als Konstellation 148-Mischung der Dichtarten im Roman 150-151

9 Hölderlin (1) Über den Unterschied der Dichtarten, Analyse und Kommentar 152-153 -Schein, Bedeutung, Metapher 155 -Die Deduzierbarkeit der Dichtarten aus einem Prinzip; Systematik anstelle von Klassifikation 156-157 — Tonkonstellationen und geschichtliche Perioden 158 - Ableitung der Dichtarten aus anthropologischen Typen; Affinität und Abstand zum Goetheschen Programm 161-165

10 Hölderlin (2) Der Brief an Neuffer vom 4. Dezember 1801 164-165 — Hölderlins Abwendung vom idealischen Ton und der Verzicht auf die Vollendung des Empedokles 167 - Grundstimmung und Kunstcharakter: die zwiefache Paradoxie ihrer Zuordnung 168-171 - Eingang der Nüchternheit in dem Wechsel der Töne 172 — Der Begriff des Kunstcharakters 174 - Analyse der Hölderlinschen Nomenklatur 175-176-Die 7. Olympische Ode als Modell des Tonwechsels 178 — Geist und Grundstimmung 181-183

Schellings Gattungspoetik

1 Schellings Projekt einer spekulativen Deduktion der Kunstgattungen und Schillers Erwartungen 189 - Beziehung der Philosophie der Kunst zu den Briefen über Dogmatismus und Kriticismus am Beispiel des 9. Briefes 191-198 - Schellings und Gottscheds Deutung des König Ödipus 193-196 — Die Wiederaufnahme der Tragödieninterpretation in der Philosophie der Kunst 197 - Identitätsphilosophische Konzeption der tragischen Handlung 198 - Wirkungsgeschichte der Ödipus-Deutung bei Schlegel 199-201 — Naturgeschichte der Dichtung und Systembewegung 202-203

2 Schellings Konzeption der ästhetischen Sphäre; ihre Genese aus den Jugendschriften 204-207 - Affinität des 10. Briefes über Dogmatismus und Kriticismus zur Philosophie der Kunst; das Ästhetische als Utopie 208 ff. - Tragische Handlung und kreativer Akt 212 -Gattungspoetische Aspekte eines methodologischen Rückschritts 214-2 17 — Künstler und Tragödienheld 219-221

3 Transzendentaler Idealismus und Philosophie der Kunst; ihre Differenz; die Unmöglichkeit eines Systems der Ästhetik 222 - Die Wiederaufnahme des gehaltsästhetischen Ansatzes in der Identitätsphilosophie 223 - Seine Folgen für die Lehre von den Gattungen 225-227 - Paradoxien der Schellingschen Ästhetik 228-229 - Das Skandalon der konkreten Verschiedenheit der Dinge; Schellings Kunstgriff 23 1 - Der ästhetizistische Charakter der Systemkonzeption: Universum in der Gestalt der Kunst 232 - Begriff der Einbildungskraft 235 - Deduktion der Gattungen aus den Begriffen des Subjektiven und Objektiven

4 Vom Eingang der Geschichte in die Philosophie der Kunst 238 -Begriff der Konstruktion als Aufhebung des historisch Differenten 239-241 Die geschichtsphilosophische Überbietung der Geschichte 241-245 - Die Umbewertung des konkret Seienden in der Wende von der Natur- zur Identitiätsphilosophie 245-247 — Modifizierende Bemerkungen zur Frage der Zugehörigkeit Schellings zur Romantik 248-251 - Die Konzeption von Antike und Moderne, antiker und moderner Kunst 253

5 Poetologische Folgen der Abschaffung der Geschichte durch ihre Philosophie 254 — Deduktion der Gattungen aus den konstitutiven Begriffen der Identitätsphilosophie 256 - Darstellung der Gattungen als Stufenfolge der Potenzen 259 - Rittergedicht und Roman 260 - Die Konzeption der Dichtarten 261-263 ~ Schellings Differenz von der Romantik: Begriff der Subjektivität als Besonderheit 264 — Berührungspunkte Schellings und Hölderlins; Grundempfin-dungen und Grundstimmung 265 — Privilegierte Stellung der Lyrik 266-267- Gattungspoetik als Potenzsystem 271

6 Stufenfolge der Potenzen und historische Ordnung 272 — Philosophischer Stellenwert der epischen Gattung 273 - Differenz der Konzeptionen des Epischen bei Schlegel und Schelling 274-277 -Schelling zur Kontroverse um die Einheit des Epos 279-280 — Empirie und Spekulation: die Vertauschung der Fronten zwischen Goethe und Schelling 280-281 — Die Aktualität von Schellings Kunstphilosophie 282-283 — Temporale Aspekte der epischen Dichtung 284 bis 285 — Antike und Moderne innerhalb der konträren Formen der epischen Gattung 286 — Grundrisse einer Theorie des Romans 287 bis 289

7 Der Begriff des Tragischen, seine Umwandlung in einen deduk-tiv-poetologischen 290-291 — Wandlungen der Schellingschen Methode zwischen den Philosophischen Briefen [.. .] und der Philosophie der Kunst 291 — Folgen der poetologischen Umwandlung des Tragikbegriffs für die Konzeption des Dramas 293 — Erfolg und Tat als Kategorien des Epischen und Dramatischen 291 - Begriff der epischen Spannung im Unterschied zur dramatischen 300 — Ihre realästhetische Ableitung 301 - Deduktion der dramatischen Gattung aus der Tragödie 303 - Komödie als Umkehrung der Tragödie 304 - Applizierbarkeit von Schellings Komödienbegriff auf die Literatur 305 - Die wirkungspsychologische Komponente in den Begriffen des Tragischen und Komischen 307

Anhang

Gattungspoetik im 19. und 20, Jahrhundert. 311-316



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