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Friedrich Christian Delius

Der Held und sein Wetter

Ein Kunstmittel und sein ideologischer Gebrauch im Roman des bürgerlichen Realismus

INHALT

VORBEMERKUNG..................7

I. FIKTION UND BEFRIEDIGUNG

1. Politische Resignation und ästhetische Befriedigung - Beispiel Otto Ludwig..................11

2. Das Arrangement der Fiktion - in der Theorie und an einer Wetterstelle ....................15

a) Das Arrangement des Bekannten als Identifizierungsangebot 15

b) Das Arrangement des Unbekannten als Erregungsangebot 17

Furcht und Hoffnung/Abweichungen von der regelmäßigen Chronologie/Kontraste/Erwartung, Täuschung und Enttäuschung

c) Das Kontinuum der Angebote 22

II. DAS VERHÄLTNIS GESELLSCHAFT - SUBJEKT - NATUR IN LITERARISCHEN BEISPIELEN

1. Allgemeine Tendenzen der Naturbeziehungen.......25

a) Das gesellschaftliche Moment 25

b) Anthropomorphisierung 26

c) Naturanschauung - Weltanschauung 27

d) Der Kontrast Gesellschaft - Natur 27

e) Kampf und Bestätigung 28

2. Der Aufstieg des Bürgertums und sein Weg in die Natur 30

a) Vorromantische Tendenzen 30

b) Romantische Tendenzen 34

III. DAS WETTER UND DAS SCHICKSAL. RAABES »HUNGERPASTOR«

1. Verklärung und universaler Zusammenhang........ 38

2. Die antisemitische Sonne.............. 41

3. Regie der Symbolik................ 42

4. Der Wind als Kuppler............... 44

5. Kapitalismus, Dreckwetter und Rettung daraus....... 48

6. Die schlechte Gesellschaft, kalt und grau......... 51

7. Glückliches Ende, dem Wetter abgetrotzt........ 53

8. Bewußter Umgang mit dem Wetter.......... 55

9. Zusammenfassung................ 57

IV. NATUR UND WETTER UND IHR VERHÄLTNIS ZUR BÜRGERLICHEN IDEOLOGIE..............62

1. Die wetterabhängige Liebe............. 63

2. Das transzendierte Unglück............. 69

3. Der Kampf als Naturereignis............. 72

4. Der Tod und die Eschatologie im Wetter......... 74

5. Das »naive Heimatsgefühl geschlossener Zustände«..... 76

a) Die Geschlossenheit 77

b) Bedürfnis und Forderung nach Geschlossenheit 78

c) Gesellschaftsverständnis und Naturverständnis 80

d) Die Mythologie des Universalen im Roman 82

e) Unterwerfung des Lesers 84

V. DIFFERENZIERUNG UND ABBAU DES SCHEINS DER GESCHLOSSENHEIT

1. Kritik der Verhältnisse und Reduktion der Wetterverwertung ......... 86

2. Fontanes Kompromisse. Das Wetter in »Unwiederbringlich« ......... 90

a) Die relativierten Aussagen 91

b) Die reduzierten Entsprechungen 93

c) Ironie und Zweideutigkeit 95

d) Der Wetterumschlag 96

e) Die stereotypen Formulierungen 97

f) Die Effekte des Konversationsstils 99

3. Die abgenutzten Techniken............. 101

a) Polemik gegen Wettermotive und Wettereffekte 102

b) Die Zersetzung der Emotionen durch Reflexion bei Musil 104

c) Acht Varianten des Wettereinsatzes im modernen Roman 106

VI. DAS GEGENBEISPIEL: JEAN PAULS LUFTSCHIFFER GIANNOZZO..................110

1. Freiheitsluft und neue Perspektive........... 111

2. Die Autorität des Wetters.............. 115

3. Der Ekel am Unten................ 118

4. Die Lust am Oben................ 122

5. Die Auflösung der üblichen Wetterbewertungen...... 127

6. Die Kulminationen im Gewitter............ 129

7. Die Lustreise als Methode der Befreiung......... 133

ANMERKUNGEN..................136

LITERATURVERZEICHNIS..............169



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