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Friedrich-Wilhelm von Herrmann

Heideggers Philosophie der Kunst: eine systematische Interpretation der Holzwege-Abhandlung „Der Ursprung des Kunstwerkes"

INHALT

Vorwort.....................XIII

EINLEITUNG

Formalanzeigende Exposition des Problems im Ausgang einer Erläuterung des Titels der Kunstwerk-Abhandlung......... 1

§ 1. Die Frage nach dem Ursprung des Kunstwerkes als Frage nach der Kunst. Kunst als Wesensherkunft des Kunstwerkes und des Künstlers in ihrem Wechselbezug........... 1

§ 2. Die Frage nach der Kunst als Anfrage beim wirklichen Kunstwerk. Der hermeneutische Zirkel........... 5

§ 3. Das Dinghafte im Kunstwerk als seine ,unmittelbare und nächste' Wirklichkeit.................. 14

ERSTER ABSCHNITT Das Ding und das Kunstwerks

Erstes Kapitel

Die ontologische Frage nach dem Dingsein des Dinges als Vorfrage für die Bestimmung des Dinghaften im Kunstwerk........ 21

§ 4. Die mannigfache Bedeutung des Wortes ,Ding' im Sprachgebrauch 21

§ 5. Drei überlieferte Auslegungen des Dingseins des Dinges ... 23

a) Kritische Prüfung des ersten überlieferten Dingbegriffes: das Ding als Träger seiner Eigenschaften ........ 24

b) Kritische Prüfung des zweiten überlieferten Dingbegriffes: das Ding als Einheit einer Mannigfaltigkeit des in den Sinnen Gegebenen. Zu den Grundstücken der phänomenologischen Methode.................. 35

c) Kritische Prüfung des dritten überlieferten Dingbegriffes: das Ding als Einheit von Stoff und Form........ 45

§ 6. Der Ursprung des Begriffspaares Stoff-Form im Seinsverständnis des herstellenden Verhaltens zu zeughaft Seiendem .... 48

a) Zum Unterschied des Verhältnisses von Stoff und Form beim Natur- und beim Gebrauchsding.......... 48

b) Formgebung in der besorgenden Herstellung eines Zeuges aus dem vorgängigen Verständnis der Dienlichkeit (Bewandtnis) 49

§ 7. Zwischenstellung des Zeuges zwischen Ding und Kunstwerk . . 52

§ 8. Zwei Beweggründe für die Übertragung des Stoff-Form-Gefüges aus dem Seinsverständnis vom Zeug auf das Seinsverständnis von Seiendem überhaupt.............. 54

a) Der existenzielle Beweggrund........... 54

b) Der glaubensmäßige Beweggrund.......... 55

§9. Rückblick auf die kritische Zurückweisung der drei überlieferten Dingbegriffe und Vorblick auf den neu einzuschlagenden Weg 57

a) Verbindung der drei Dingbegriffe in der Geschichte der Wahrheit über das Seiende, exemplarisch dargestellt an Kant . . 57

b) Forderung einer ursprünglichen ontologischen Bestimmung des Dinges, des Zeuges und des Kunstwerkes aus der unmittelbaren Erfahrung. Zur phänomenologischen Methode der geforderten Analysen.............. 60

Zweites Kapitel

Einsprung in die unmittelbare Erfahrung des Kunstwerkes in seinem ursprünglichen Werksein................ 65

§ 10. Besinnung auf den Weg zur unmittelbaren Erfahrung des Zeuges in seinem ursprünglichen Zeugsein .......... 65

§11. Beschreibung des Zeugseins des Zeuges aus der unmittelbaren Erfahrung des Kunstwerkes.............. 71

a) Das Schuhzeug und der besorgende Umgang. Der verschwiegene Zuruf der Erde in der Offenbarkeit des besorgten Zeuges 71

b) Offenbarkeit des Zeuges und die Befindlichkeit des In-der-Welt-seins................. 73

c) Das Behütetsein des offenbaren Zeuges in der Welt der Bäuerin. Zeug und Ding in „Sein und Zeit" und in der Kunstwerk-Abhandlung ................. 78

§ 12. Zeugsein des Zeuges als die Verläßlichkeit. Eingelassenheit des Seinsverständnisses des Zeug-Umgangs in das Verständnis der Offenbarkeit der Erde und der Offenheit der Welt..... 82

§ 13. Zur ontologischen Genesis des Stoff-Form-Schemas aus der Verläßlichkeit ................... 85

§ 14. Erste Bestimmung des Werkseins des Kunstwerkes, des Wesens der Kunst und des Kunst-Schönen........... 91

§ 15. Rückblick auf die vollzogenen Schritte und Vorblick auf den weiteren Gang der Abhandlung ............100

ZWEITER ABSCHNITT

Das Kunstwerk und die Wahrheit

Erstes Kapitel

Vorbereitende Besinnung auf die Freilegung der Wesensbezüge des Kunstwerkes....................105

§ 16. Das reine Insichselbststehen des Kunstwerkes. Die verdeckenden Bezüge und der durch das Kunstwerk selbst eröffnete Bezugsbereich ....................105

§17. Das Geschehnis der Entbergung des Seienden im griechischen Tempel. Das werkgemäße Eröffnen einer Welt und Zurückstellen der Welt auf die Erde...............111

Zweites Kapitel

Zwei Wesenszüge im Werksein des Kunstwerkes........124

§ 18. Der erste Wesenszug im Werksein: das werkgemäße Eröffnen einer Welt als das Aufstellen einer Welt.........126

a) Ontische und ontologische Bedeutung des Aufstellens ... 126

b) Bestimmung des Wesens von Welt.........129

c) Weltlosigkeit von Stein, Pflanze und Tier. Pflanze und Tier im verhüllten Andrang der Umgebung........135

§ 19. Das in das Aufstellen einer Welt gehörende Einräumen als Freigeben und Einrichten...............139

§ 20. Der zweite Wesenszug im Werksein: das Herstellen der Erde als ihr werkgemäßes Hervorkommen..........150

§ 21. Innigkeit des Streites zwischen Welt und Erde als Einheit beider Wesenszüge im Werksein..............166

Drittes Kapitel

Das Geschehnis der Wahrheit im Kunstwerk.........179

§ 22. Zum gewöhnlichen Gebrauch des Wortes 'Wahrheit'. Wahrheit als Unverborgenheit...............180

§ 23. Die überlieferte Wesensbestimmung der Wahrheit als Übereinstimmung und ihre Fundierung in der Unverborgenheit ... 184

§ 24. Unverborgenheit als Lichtung und zwiefache Verbergung ... 192

a) Die Bereiche des Seienden, das Seiende im Ganzen und die Lichtung..................193

b) Die Verbergung im Wesen der Lichtung .......202

a) Verbergung als Versagen...........203

ß) Verbergung als Verstellen...........204

§ 25. Das Geschehnis der Wahrheit als Urstreit von Wahrheit (Entbergung) und zwiefacher Un-Wahrheit (Verbergung als Verweigerung) ....................207

a) Das verbergende Verweigern als ständige Herkunft der Lichtung (Versagen) und als Beirrung (Verstellen).....207

b) Der Urstreit als das Gegeneinander des ursprünglichen Streites von Lichtung und zwiefacher Verbergung......209

§ 26. Streit von Welt und Erde gegründet im Urstreit von Entbergung und zwiefacher Verbergung.............215

§ 27. Das Scheinendes Kunst-Schönen als werkgemäßes Geschehen der Unverborgenheit des Seienden............219

§ 28. Überleitende Besinnung auf die Thematik des dritten Abschnittes: Unverborgenheit, das Geschaffensein des Kunstwerkes und das Wesen des Schaffens. Wahrheit als Kunst.......222

DRITTER ABSCHNITT Die Wahrheit und die Kunst

Erstes Kapitel

Das künstlerische Schaffen und das Geschaffensein des Kunstwerkes 227 .

§ 29. Hinleitung zur Frage nach dem Gewirktsein als dem Geschaffensein des Kunstwerkes...............227

§ 30. Wesensbestimmung des Schaffens. Unterschied zwischen dem schaffenden und dem anfertigenden Hervorbringen.....231

a) Zurückweisung des Handwerklichen als Leitfaden für die Wesensbestimmung des Schaffens..........231

b) Der Hinblick auf die im Kunstwerk geschehende Unverborgenheit als Leitfaden für die Wesensbestimmung des Schaffens. 234

§ 31. Das Sicheinrichten der Offenheit in ihr eigenes Offenes als Grund für den Zug der Unverborgenheit zum Kunstwerk.....237

a) Das Bergen der Offenheit in der Offenbarkeit des Seienden als allgemeiner Grundzug im Wesen der Unverborgenheit 237

b) Fünf wesentliche Weisen des Sicheinrichtens der Unverborgenheit im Seienden ihres Offenen...........245

§ 32. Fortsetzung der Wesensbestimmung des Schaffens: das Sicheinrichten der Lichtung der Offenheit im schaffenden Bringen des Offenen in das hervorzubringende Kunstwerk.......249

§ 33. Erste wesentliche Bestimmung des Geschaffenseins: das Festgestelltsein des Geschehens der Unverborgenheit in die Gestalt . . 254

a) Das Sichrichten der Unverborgenheit ins Kunstwerk . . . 254

b) Der Riß als ausgezeichnete Weise des Streites von Welt und Erde im Kunstwerk..............256

c) Das Festgestelltsein des Risses in die Erde des Kunstwerkes. Die Gestalt, das Scheinen der Unverborgenheit, als das Schöne 260

d) Das Brauchen der Erde im Kunstwerk - das Verbrauchen der Erde im Zeug................266

§ 34. Zweite wesentliche Bestimmung des Geschaffenseins: das Hineingeschaffensein des Geschaffenseins in das Kunstwerk . . . 271

a) Das Hervorragen des Geschaffenseins aus dem Kunstwerk:

der Anstoß als das Daß des Geschaffenseins......271

b) Das Verschwinden des Daß des Angefertigtseins von Zeug in der Dienlichkeit...............276

c) Das Kunstwerk im Vor-sich-her-werfen seines Geschaffenseins ...................279

d) Zusammenfassender Rückblick auf die zwei Bestimmungen des Geschaffenseins...............281

Zweites Kapitel

Die Bewahrung des Kunstwerkes.............284

§ 35. Die Inständigkeit der Bewahrung als Innestehen in der im Kunstwerk geschehenden Unverborgenheit..........284

§ 36. Das Wollen der Inständigkeit als das ekstatische Sicheinlassen des existierenden Menschen in die Unverborgenheit des Seins . 291

§ 37. Das aus der ekstatischen Existenz gedachte Bewahren kein Erleben des Kunstwerkes...............299

Drittes Kapitel

Beantwortung der einleitenden Frage nach dem Dinghaften des Kunstwerkes .....................303

§ 38. Verwandlung der Frage nach dem Dinghaften in die Frage nach dem Erdhaften im Kunstwerk............303

§ 39. Beantwortung der Frage nach dem Dinghaften des Dinges aus dem Wissen vom Werkhaften des Kunstwerkes. Die Zugehörigkeit des Dinges zur Erde..............306

Viertes Kapitel

Das Wesen der Kunst.................311

§ 40. Die Kunst als Ursprung des Kunstwerkes. Ihr Entspringenlassen der Schaffenden und Bewahrenden als des wesenhaft Zusammengehörigen am Kunstwerk .............. 311

§ 41. Dichtung im weiten Sinne als Ursprungscharakter der Kunst . . 315

§ 42. Das Wesen der Kunst und die Sprache......... 320

a) Dichtung im weiten Sinne als Wesen aller Kunstgattungen 320

b) Das Wesen der Sprache als Geschehnis der Unverborgenheit 321

c) Das Geschehnis im Wesen der Sprache: Dichtung im weiten Sinne als das Wesen der Kunst; die Kunstgattungen . . . 332

§ 43. Stiftung der Wahrheit als das Wesen der Dichtung im weiten Sinne. Die drei Weisen des Stiftens als Wesensbau der Kunst 336

a) Stiften als Schenken.............. 337

b) Stiften als Gründen..............338

c) Stiften als Anfangen..............341

§ 44. Die wesenhafte Zweideutigkeit in der Wesensbestimmung der Kunst als dem Ins-Werk-Setzen der Wahrheit.......346

§ 45. Kunst als Ur-sprung des Kunstwerkes: das Erspringen der Unverborgenheit des Seienden im Kunstwerk........352

§ 46. Die Besinnung auf das Wesen der Kunst als vor-läufige Vorbereitung für das Werden der Kunst im gegenwärtigen geschichtlichen

Dasein....................358

Register.....................373



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