Diese Ressource ist vollständig im Bestand von archiv k23 einsehbar. ( Kennung: aes647)

Manfred Frank

Einführung in die frühromantische Ästhetik

Vorlesungen

Inhalt (Kurzübersicht)

1. Vorlesung........ 7

2. Vorlesung........ 25

3. Vorlesung........ 41

4. Vorlesung........ 56

5. Vorlesung........ 70

6. Vorlesung........ 87

7. Vorlesung........ 104

8. Vorlesung........ 121

9. Vorlesung........ 137

10. Vorlesung........ 155

11. Vorlesung........ 175

12. Vorlesung........ 191

13. Vorlesung........ 208

14. Vorlesung........ 231

15. Vorlesung........ 248

16. Vorlesung........ 262

17. Vorlesung........ 287

18. Vorlesung........ 307

19. Vorlesung........ 324

20. Vorlesung........ 341

21. Vorlesung....... . 360

22. Vorlesung........ 380

Detailliertes Inhaltsverzeichnis..... 463

Inhalt

1. Vorlesung

Ausschluß der Ästhetik aus dem wahrhaftsbezogenen Fragen (der »Philosophie«) von der Antike bis ins 18. Jahrhundert. Die Wende bei Kant. Schelling und Heideggers >Kunstwerk<-Aufsatz. Die Orientierung der Wahrheits-Frage am Aussage-Satz und die Wiedergewinnung des Wahrheitsbezugs der Kunst............................. 7

2. Vorlesung

Weitere Zeugnisse für die Wiedergewinnung der ästhetischen Wahrheitsfrage in der Moderne: Adorno. Die frühromantische Vorgeschichte derselben und ihre kantische und vorkantische Basis. Reflektierende Urteilskraft........... 25

3. Vorlesung

Kants Auseinandersetzung mit der Leibniz/Wolffschen Schulphilosophie, insbesondere mit der >Ästhetik< Baumgartens ............................... 41

4. Vorlesung

Beginn der Lektüre der Kritik der Urteilskraft. Die »Analytik des Schönen«: Qualität (Begriffslosigkeit, Interesselosigkeit) und Quantität (Gemeingültigkeit) des Geschmacksurteils . . 56

5. Vorlesung

Weitere Gründe für die intersubjektive Verallgemeinbarkeit des Geschmacksurteils. Das Geschmacksurteil unterm Gesichtspunkt der Relation (>Zwecklosigkeit ohne Zweck<) ... 70

6. Vorlesung

Die >Modalität< des Geschmacksurteils. Seine Mittlerschaft zwischen Theorie und Praxis. Das Schöne als Symbol der Freiheit. Die Prinzipien-Anwärterschaft der Ästhetik und die unausschöpfliche Sinnfülle der ästhetischen Idee<...... 87

7. Vorlesung

Schillers Ästhetik der Liebe und ihr Rückfall in den kantischen Dualismus ........................104

8. Vorlesung

Das Schöne als Brückenschlag zwischen den zwei Pfeilern des kantischen Systems. Schillers und Fr. Schlegels scheiternde Versuche, die Objektivität des Schönen darzutun.......121

9. Vorlesung

Hölderlins und Schellings Überwindung des Kant/Schillerschen Dualismus und die Erhebung der Ästhetik zum einzigen wahren und ewigen Organon und Document zugleich der Philosophie..................137

10. Vorlesung

Das Absolute und die Kunst: die Ästhetik des System[s] des transcendentalen Idealismus. Die Kunstanschauung als das Höchste im menschlichen Bewußtsein............155

11. Vorlesung

Schellings Einschwenken auf die Linie des >absoluten Idealismus< in der identitätsphilosophischen Phase. Die Philosophie der Kunst und die Relativierung des ästhetischen Letztbegründungsanspruchs. Sinn der Identitäts-Formel; ihre Entwicklung aus der Struktur der Aussage. Fortdauernder Wahrheitsanspruch der Kunst.................175

12. Vorlesung

Aufbau und Durchführung des allgemeinen Teils< der Philosophie der Kunst .......................191

13. Vorlesung

Ein Blick auf den besonderen Teil< der Philosophie der Kunst. Schellings Philosophie der Musik als Illustration. Modulation und Rhythmus. Naturschönes versus Kunstschönes. Vom Unterschied der idealistischen und der frühromantischen Philosophie und ihres philosophischen Stils..........208

14. Vorlesung

Die Neubegründung der Ästhetik in der Frühromantik. Unvereinbarkeit dieses Ansatzes mit dem des Idealismus. Das Schöne als Darstellung der reflexiv uneinholbaren absoluten Identität. Bedeutung Jacobis.................231

15. Vorlesung

Die Fichte-Studien des Novalis: der. bedeutendste philosophische Beitrag der Frühromantik. Die Vermittlung des Unvordenklichen fürs Bewußtsein, der »ordo inversus« der Reflexion und die Schlüsselrolle der Kunst..........248

16. Vorlesung

Konsequenzen für die Zeitlichkeit des Selbstbewußtseins. Infixibilität und Identitätsverlust des Ich. »Skizzen zu einer romantischen Poetik der Zeitlichkeit« (Auswahl aus den ästhetischen Fragmenten des Novalis).............262

17. Vorlesung

Der philosophische Einsatz Friedrich Schlegels: Kunst als Darstellung des mit Mitteln der Reflexion Undarstellbaren. Allegorie und Witz und ihre Aufhebung in der Ironie.....287

18. Vorlesung

Die sogenannte >romantische Ironie<. Solgers philosophischer Einsatz, besonders in den Philosophische(n) Gesprächen über Seyn, Nichtseyn und Erkennen..............307

19. Vorlesung

Fortsetzung: Opakheit des Seins und zeitliche Folge. Reflexive Unvermittelbarkeit des >Seyns<. Die Ästhetik des Dialogs Erwin und Solgers Bestimmung der Ironie als »der wahre Sitz der Kunst«. Die Vollendung derselben in der und als Ironie .............................324

20. Vorlesung

Die Aufnahme der spekulativen Ironie-Konzeption durch die Dichter: Tiecks Äußerungen zum Thema. Die Ironie als literarische Demarche zur Darstellung des Höchsten. Abgrenzung von der >gemeinen< oder rhetorischen Ironie< an Beispielen: Gegenbeispiele für die >höhere Ironie< bei Tieck und Novalis.............................341

21. Vorlesung

Ironie ist nichts Semantisch-Inhaltliches, sondern eine Weise der Sprachbehandlung; sie zeigt sich als Stil und poetische Écriture: im Sprechen-als-spräche-man-nicht, im Sagen so, daß das Gesagte sich aufhebt. Transzendentalpoesie und ästhetische Selbstreflexion der Rede. Ich-Zerstückelung und

disseminale Alldeutigkeit; musikalisch-rhythmische Aushöhlung der Semantik. Die »Anmut« des Tieckschen Stils und ihre Feinde. Seine Äußerungen zur poetischen Verfahrensweise (am Beispiel Shakespeares); seine Unterscheidung von Ironie, Witz und Komik.................360

22. Vorlesung

Shakespeares Behandlung des Wunderbaren als Tiecksche Selbstdeutung. »La gräce tieckienne«. Wie Ironie die literarische Schreibweise (und die musikalische Komposition) durchdringt: A-metrie und Brechung des lyrischen Melos bei Tieck. Die Vertonung der Magelonen-Lieder durch J. Brahms. >Rhythmus und Modulation«. /Totale Durchführung<, >unendliche Melodie« und >Emanzipation der Dissonanz«. Musikbeispiele für die Tendenz romantischer Musik zur Prosa (C. M. von Weber und R. Wagner). Die Aktualität der frühromantischen Ironiekonzeption und Ästhetik überhaupt ..............................380



URL dieser Ressource: http://www.ask23.de/draft/archiv/md47_fachliteratur/aes647.html