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Christiane Wehr

Die Vereinbarkeit von Universalität und Partikularität bei der Verwirklichung von Menschenrechten

Wissenschaftliche Hausarbeit zur Erlangung des akademischen Grades einer Magistra Artium der Universität Hamburg

Inhaltsübersicht

1 Der Geltungsumfang der Menschenrechte 1

1.1 Einleitung: Die Menschenrechtsidee und menschenrechtliche Geltungsansprüche – eine Übersicht der normativen und empirischen Debatten 1

1.1.1 Absicht und These 7

1.1.2 Aufbau der Arbeit 8

1.1.3 Geschichtlicher Kontext 8

1.1.4 Begriffsbestimmung: Universalismus und Universalität der Menschenrechte 10

1.1.5 Begriffsbestimmung: Relativismus und Partikularismus 12

1.2 Universalistische Begründung – Strategien, Erfordernisse und Einschränkungen 14

1.2.1 Jüdisch-christliches Menschenbild und naturrechtliche Menschenwürde 15

1.2.2 Vertragstheoretische und transzendentale Begründungsstrategien 17

1.2.3 Normativ-moralische Konventionen 19

1.2.4 Juridische Lesart, Völkergewohnheitsrecht und faktische Durchsetzung 21

1.2.5 Verteilungsgerechtigkeit als Geltungsgrund 23

1.2.6 Einschränkungen des Konzepts der Verteilungsgerechtigkeit 25

1.3 Kurzer Rückblick auf das erste Kapitel 27

2 Menschenrechtliche Universalität und kultureller Kontext 28

2.1 Kultur und Liberalismus 29

2.1.1 Der dynamische Kulturbegriff als Grundlage für Menschenrechtsdialoge 30

2.1.2 Kulturkonflikte im Liberalismus 31

2.2 Geltungsansprüche im Spannungsfeld von Kultur und ethischer Norm 33

2.2.1 Kulturrelativismus und Menschenrechte 34

2.2.2 Kritik am Kulturrelativismus 37

2.2.3 Das moralische Minimum als Geltungsanspruch 39

2.2.4 Alison Dundes Rentelns interkultureller Minimalkonsens 40

2.2.5 Michael Walzers transkultureller Minimalismus 41

2.2.6 Versuch einer ‚relativen’ Universalität 43

2.2.7 Otfried Höffes korrelativ-moralischer Tausch 44

2.2.8 Kulturplurale Kritik am Tauschkonzept 46

2.3 Kulturpluralismus als Herausforderung an Universalität 47

2.3.1 Menschenrechte als weltweiter Gesellschaftsvertrag 48

2.3.2 Kantische Aufklärung und Kulturpluralismus 50

2.3.3 Pluralität in der Idee von Freiheit und Menschenwürde 52

2.3.4 Individualrecht und Möglichkeiten freier Vergemeinschaftung 54

2.3.5 Der interkulturelle Konsens als Antwort auf das moralische Minimum 56

2.3.6 Zusammenfassung: Vereinbarkeit von Universalismus und Kulturpluralismus 57

2.4 Kurzer Rückblick auf das zweite Kapitel 59

3. Weltweite Menschenrechtspolitik zwischen Partikularismus und Universalismus 60

3.1 John Rawls’ Gerechtigkeitsprinzipien und Menschenrechte 61

3.1.1 Universelle und partikulare Ansätze in Rawls’ politischem Liberalismus 61

3.1.2 Gesellschaften, Völkerrecht, Urzustände 64

3.1.3 Einwände an Rawls 67

3.1.4 Zusammenfassung: ‚Gerechtigkeit als Fairneß’ im globalen Kontext 69

3.2 Menschenrechtspolitik und Institutionen 70

3.2.1 Menschenrechtlich-moralische Ansprüche an demokratische Institutionen 71

3.2.2 Der institutionell aufgefasste Menschenrechtsbegriff Thomas Pogges 73

3.2.3 Nationale und globale Faktoren im Institutionensystem 74

3.3 Problemfelder aktueller Menschenrechtspolitik 77

3.3.1 Glaubwürdigkeitsprobleme 78

3.3.2 Relativistische und kulturpluralistische Instrumentalisierung 79

3.3.3 Positionen zum Recht auf Einmischung 81

3.3.4 ‚Humanitäre Interventionen’ und ‚Gerechte Kriege’ 83

3.4 Kurzer Rückblick auf das dritte Kapitel 86 II

4 Kontextsensitivität im Rahmen universeller Menschenrechte 87

4.1 Anforderungen an menschenrechtswirksame Entwicklungspolitik 88

4.1.1 Das Menschenrecht auf Entwicklung als entwicklungspolitische Grundlage 90

4.1.2 Die ethische Entwicklungspolitik des Amartya Sen 91

4.1.3 Sens Alternativvorschläge zum westlichen Liberalismus 93

4.1.4 Kontextsensitive Offenheit und Wertegemeinschaften 96

4.1.5 Entwicklungspolitische Perspektiven und Einschränkungen 97

4.2 Martha Nussbaums Konzeption des guten Lebens 98

4.2.1 Essentialismus und Neoaristotelismus bei Nussbaum 99

4.2.2 Neoaristotelische Kritik am ökonomischen Positivismus und Utilitarismus 101

4.2.3 Nussbaums Kritik an Kant und an Rawls’ politischem Liberalismus 102

4.2.4 Die kontextsensitiven Rekonstruktion des guten Lebens 104

4.2.5 Relativistische und weitere Einwände an Nussbaum 106

4.2.6 Zusammenfassung: Fähigkeiten, Funktionen und Menschenrechte 109

5 Fazit und Ausblick: Besinnung auf eine transkulturelle Moral 111

6 Literaturliste 120

Erklärung 129

Lebenslauf 130



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