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Ergebnisse für zeichnung
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    Michael Lingner Zeichnungen als 'Rezepte' Die Auflösung der traditionellen Kunstgattungen Malerei, Plastik und Graphik durch ihre von dadaistischen Aktionen ebenso wie von frühromantischen Ideen (1) inspirierte Vereinigung untereinander als auch mit ... zeitgenössischen Kunst zu prozesshaften, prinzipiell unabgeschlossenen Arbeiten, deren zeitliche Organisationsform eher intellektuelle Konzentration als unmittelbar sinnliche Sensibilität vom Betrachter fordert, korrespondiert einzigartig mit Wesensmerkmalen des Zeichnerischen. Die der Zeichnung als elementare Bewegungsspur zugrundeliegende Linie zum Beispiel, welche in der Natur allenfalls als Grenz- und Richtungsphänomen zu entdecken ist, übertrifft in ihrem Abstraktionsvermögen alle anderen bildnerischen Mittel. Da jede Abstraktion ein Reduzieren der Anschaulichkeit bedeutet, sind der Zeichnung Offenheit und hochgradige Unbestimmtheit wesenseigen. Unternimmt es der Betrachter solche gleichsam als Appell fungierende 'Leerstellen' gedanklich zu konkretisieren, vermag ästhetische Erfahrung, so wie sie die zeitgenössische Kunst intendiert - sich als Reflexionsprozess zu entfalten. Aus dem hohen Abstraktionsgrad und der damit einhergehenden mimetischen Unanschaulichkeit des Linearen resultiert indes nicht nur die der Zeichnung innewohnende Appellstruktur.Vielmehr ermöglicht das Vermögen der zeichnerischen Mittel zur Abstraktion immer schon auch eine Verallgemeinerung der zeichnerischen Mittel selber. Deswegen haben sich gerade im Medium der Zeichnung malerische und plastische Vorstellungen ausformen können, in denen die Kategorien konventioneller Malerei und Plastik sich aufheben. Diese gattungsübergreifenden, universellen Gestaltungsmöglichkeiten zeitgenössischer Zeichnungskunst, die anknüpfen können an der ... >>

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    ... den inflationären Einsatz neuer Medien als künstlerischer Mittel. Diesen Auflösungserscheinungen entgegen - und dies ist im Hinblick auf die 'Diagramme' von F.E. Walther wichtig - hat sich mit der Zeichnung eine der traditionellen künstlerischen Ausdrucksformen bewahren können. Wenn sie auch den Status einer gesondert gepflegten Kunstgattung wie ihren autonomen Werk-Charakter verloren hat, eignet der Zeichnung heute - und eben darin hat sie als Kunstform noch nicht sich historisch verbraucht - vielmehr eine dienende Funktion für das eigentliche Werk; eine Funktion, die ihrer Bescheidenheit in den aufzuwendenden Mitteln entspricht und aus der sie zuallererst ihren spezifischen ästhetischen Wert gewinnt. Wie die Zeichnung dem Werk dient und darin ihre 'Kunsthaftigkeit' entfaltet, wollen wir Weisen der Eröffnung des Werkes vorstellen: - Die dem eigentlichen Werk als Studie, Entwurf oder Konzept vorgängige Zeichnung eröffnet durch Veranschaulichung des unmittelbaren Ausflusses der noch nicht im ausgeformten Werk verborgenen Idee das Werk wie eine Introduktion. - Als 'Aufzeichnung' eröffnet die Zeichnung die Möglichkeit der Realisierung eines konzeptuell konzipierten Werkes. - Die dem eigentlichen Werk nachfolgende Zeichnung vermag die zum Werk verfestigte Idee wieder zu verflüssigen, durch Erläuterungen und Unschärfen ... >>

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    ... den inflationären Einsatz neuer Medien als künstlerischer Mittel. Diesen Auflösungserscheinungen entgegen-und dies ist im Hinblick auf die "Diagramme" von F.E. Walther wichtig- hat sich mit der Zeichnung eine der traditionellen künstlerischen Ausdrucksformen bewahren können. Wenn sie auch den Status einer gesondert gepflegten Kunstgattung wie ihren autonomen Werk-Charakter verloren hat, eignet der Zeichnung heute - und eben darin hat sie als Kunstform noch nicht sich historisch verbraucht- vielmehr eine dienende Funktion für das eigentliche Werk.; eine Funktion, die ihrer Bescheidenheit in den aufzuwendenden Mitteln entspricht und aus der sie zuallererst ihren spezifischen ästhetischen Wert gewinnt. Wie die Zeichnung dem Werk dient und darin ihre "Kunsthaftigkeit" entfaltet, wollen wir Weisen der Eröffnung des Werkes vorstellen: - Die dem eigentlichen Werk als Studie, Entwurf oder Konzept vorgängige Zeichnung eröffnet durch Veranschaulichung des unmittelbaren Ausflusses der noch nicht im ausgeformten Werk verborgenen Idee das Werk wie eine Introduktion. - Als "Aufzeichnung" eröffnet die Zeichnung die Möglichkeit der Realsierung eines konzeptuell konzipierten Werkes. - Die dem eigentlichen Werk nachfolgende Zeichnung vermag die zum Werk verfestigte Idee wieder zu verflüssigen, durch Erläuterungen und Unschärfen ... >>

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    ... Jedenfalls war sie rudimentär schon vor dem Beginn meines Kunststudiums da. Es sind Blätter aus den Jahren 1955-57 erhalten, die an die Vorstellung des Betrachters appellieren: ausradierte Zeichnungen, bei denen nur Spuren belassen sind. Es sollten bei der Betrachtung die Gegenstände in der Vorstellung neu errichtet werden. Kopfumrisse, in die der Betrachter eine imaginierte Physiognomie, Rahmenzeichnungen ... der Mitte Lufteinschlüsse oder füllte diese mit angemessenen Materialien. Das künstlerisch unbelastete Material Luft, die Beidseitigkeit, die Materialprozesse, die Abwesenheit herkömmlicher Gestaltung, die Abbildlosigkeit, die formgleichen Wiederholungen, weder Zeichnung noch Bild noch Plastik, doch das dabei durchaus Zeichnerische, Bildhafte und Plastische meiner Experimente faszinierte mich. Die Arbeiten begannen im realen Raum zu agieren, sie hatten sich definitiv ... Hinzukommen müssen Formvorstellungen, Raumprojektion, die Idee von »Innen« und »Außen«, Zeit als Modellierstoff, plastische Definitionen, Handlungskonzept. Diese Erkenntnis hatte zur Folge, dass ich darauf sann, all dies in Zeichnungen festzuhalten. Abbildhaft-beschreibend würden sie nur in Ausnahmefällen sein können. Ich nannte diese Zeichnungen zunächst »Diagramme«. Doch da all das, was hier seinen Niederschlag fand, war mit dem Begriff nur teilweise umrissen. Da ich in den beidseitig bearbeiteten/bezeichneten Blättern auch »Werk« formuliert sah, verwendete ich fortan dafür ebenso den Begriff »Werkzeichnungen«. In diesen wohl um 5.000 Blättern, da beidseitig bearbeitet 10.000 Zeichnungen, die zwischen 1963 und 1975 entstanden, sind meine Werkvorstellungen, sofern sie fassbar waren, enthalten. Papierformate habe ich nicht gewählt, vielmehr mich für das europäische und amerikanische Standardformat ... >>

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    ... Konvoluts vor. Laut eines aus dem Jahr 1941 stammenden Berichts über die Nachlass-Ordnung wurde ein Umfang von insgesamt 8309 Blättern ermittelt. Davon waren 2212 Blätter als Freie Zeichnungen, 2204 als Zeichnungen in einem Pappkarton sowie weitere 912 als Zeichnungen mit Schrift3 aufgelistet. Als kleine Auswahl aus dem Gesamtbestand wurde im gleichen Jahr ein etwa 200-seitiges, zuletzt wohl noch von Willi Baumeister durchgesehenes Manuskript fertig gestellt4, das ... des Konvoluts zweifellos nachgeblieben, so dass der gesamte nun gesicherte Bestand mit gutem Recht als der Theoretische Nachlass des Adolf Hölzel gelten darf. II) Der um die allermeisten Zeichnungen auf seinen schriftlichen Kern reduzierte Hölzelsche Nachlass enthält dementsprechend nur noch eine recht geringe Anzahl von solchen Blättern, die im klassischen Sinn zu den Schriftsockelbildern gezählt werden können ... ein Textblock und ein darüber gesetzter Bildbereich gestalterisch so organisch aufeinander abgestimmt sind, dass sich aus Bild- und Schriftzeichen eine werkhafte Einheit bildet, weisen die allermeisten überhaupt mit Zeichnungen bereicherten Blätter des Nachlasses ganz verschiedenartige und oft eher lose Beziehungen von Bild und Schrift auf. Zumeist sind auf diesen Blättern mehrere in ganz unterschiedlicher Weise und ... >>

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    ... auf eine reine Vorstellungsfigur richtet, kamen die gängigen künstlerischen Möglichkeiten des Abbil dens nicht in Frage. Ich habe versucht, mir mit Sprache und mit einem bestimmten Typus von Zeichnung zu helfen. Am Anfang - ich habe gerade neulich die allerersten Blätter zu dem Objekt für die Stirn in der Hand gehabt - überwogen sprachliche Ausdrucksformen, nicht zuletzt deshalb, weil ... weil ihr von dir beschriebener Entstehungsprozeß noch höher entwickelte künstlerische Fähigkeiten erfordert als die Diagramm-Aufzeichnung. Die Diagramme sind ja im Gesamtzusammenhang deines Kunstentwurfes ursprünglich überhaupt keine Künstler-Zeichnungen, sondern eine Aufzeichnungsform, mit der potentiell jedermann imstande sein soll, seine eigenen Erfahrungen bei der Benutzung zu fixieren, um eine Werk-Vorstellung auszubilden. In der Rolle als Rezipient ... ganz unterschiedliche Erfahrungen möglich sind. Durch diese Sättigung mit Erfahrungen bekommt der Begriff andere Dimensionen, er wird gleichsam größer und reicher, aber eben zugleich auch unaussprechlicher. In meinen Zeichnungen versuche ich, auch dieses Unaussprechliche des Kunstbegriffs zu fassen, aber ich kann es immer nur umschreiben, umkreisen, andeuten oder nach Analogien suchen. M.L.: Gerade dies ist ja ... die weder mit der Wortsprache noch mit der künstlerischen Formensprache wirklich überwunden werden kann. Die künstlerische Formensprache freilich soll nach Goethe das Unaussprechliche zumindest vermitteln können. Sind deine Zeichnungen, die doch wohl einen solchen Vermittlungsversuch darstellen, vorsprachlicher oder vorsprachlicher Natur? F.E.W.: Es gibt nach meinen Erfahrungen beides. Ich würde gern vieles darstellen können und merke ... die Möglichkeiten der Wortsprache hinausgelangt zu sein. Durch mein ständiges Zeichnen habe ich mir Erfahrungen erarbeitet, mit denen ich die bloße Gegenstandsübertragung weit überschreite, so daß in den Zeichnungen oft viel mehr auftaucht, als ich wortsprachlich sagen könnte. Je mehr ich in den Zeichnungen mit Worten operieren muß, desto eher geht diese Komplexität und Offenheit verloren. ... >>

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    ... vermeiden, daß meine Arbeiten - was vielen damals nur als gezielte Provokation erschien - irgend etwas bedeuten, das jenseits ihrer materialen Gegenständlichkeit liegt. Selbst die traditionellen Formen wie Bild, Skulptur, Zeichnung waren für mich von ihrer historisch definierten Herkunft her schon zu bedeutungsbeladen, als daß ich sie noch hätte verwenden wollen. M.L.: Du befandest dich somit in dem ... bedienst du dich im Unterschied zu deinen übrigen Arbeiten einer durchaus traditionellen Kunstform. F.E.W.: Ich habe mir am Beginn der Werksatzarbeit längere Zeit überlegt, ob die Zeichnung auf dem Hintergrund dessen, was ich künstlerisch will, überhaupt ein adäquates Mittel sein kann. 1963/64 habe ich ziemlich wenig gezeichnet, weil mich der Gedanke umgetrieben hat, ob ... solche Form, die sich eigentlich historisch auf nichts Vergleichbares beziehen läßt. Da ich nicht in Stilkategorien denke, war es mir möglich, mehrere Zeichnungstypen nebeneinander zu entwickeln. Es gibt Zeichnungen, die mit Bildhaft-Anschaulichem operieren und solche, die mehr vom Begriff her kommen. Alle habe ich jedoch zur Unterscheidung von den herkömmlichen Zeichnungsformen „Diagramme" genannt. M.L.: Daß ... Arbeiten die Materialien, die Art ihrer Verarbeitung und infolgedessen auch die Formen aus völlig kunstfremden Bereichen stammen und selbst dort, wo du dich einer traditionellen Kunstform wie der Zeichnung bedienst, diese häufig eher technisch-wissenschaftlichen als bekannten künstlerischen Aufzeichnungsformen gleicht, ist ein bemerkenswerter Umstand, der mir für die Kunst der sechziger Jahre kennzeichnend zu sein scheint. Ja ... denen ich meine einstigen expansiven Kunstvorstellungen verabschiede. Die Stand- und Schreitstücke sind zwar immer noch für die Verwendung in der Landschaft bestimmt, aber wie eine ins Große übertragene Zeichnung fixieren sie die Proportionen eines ganz bestimmten Landschaftsausschnittes und reduzieren die Handlungsentscheidungen auf die Möglichkeit, einen Schritt in einem bestimmten Zeitraum zu tun oder nicht zu tun. ... >>

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    ... Bestimmung des offenen Kunstwerkes...............S.05 2.2.Beispiele des offenen Kunstwerkes in der bildenden Kunst............S.07 2.3.Das offene Kunstwerk als Prozess..............S.11 3. Zeichnung.....................S.13 3.1.Das Wesen der Zeichnung.........S.13 3.2.Begriffliche Bestimmung der Zeichnung............S.15 3.3.Die Elemente der Zeichnung......S.17 3.3.1.Der Punkt......................S.18 3.3.2.Der Fleck......................S.18 3.3.3.Die Linie......................S.19 3.3.4.Die geschlossene Linie bildet die Fläche................S.21 3.3.5.Die Grundfläche............S.22 3.4.Zeichnungen der Prozessästhetik..........S.24 3.4.1. F.E. Walther und der Rezeptionsprozess................S.24 3.4.2. Alexander Roob und der Entstehungsprozess...........S.27 3.4. ... >>

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    ... NICOLA ROTHER PRIMARSTUFE 33 «Die Soldaten ziehen in der Nacht los» Paolo Uccellos «Reiterschlacht» neu gesehen WILFRIED FISCHER 5./6. KLASSE 35 Der Traum der Heiligen Drei Könige. Zeichnungen zu einem romanischen Kapitellrelief MARGARETE LUISE GOECKE-SEISCHAB ANALYSE UND INTERPRETATION 37 Zum Beispiel: Jacques-Louis David. «Napoleon Bonaparte überquert die Alpen ...» ILKA BUSEKRUS-BÜCHSEL KONTEXT 40 Konzepte ... 28 Sach- und Objektzeichnen (Bettina Weinland) TEXTE 30 Was heißt Zeichnen? 31 Zur Theorie des Zeichnens 32 Der zeichnerische Prozess - aus Künstlersicht 33 Ermutigung zum Zeichnen VIELFALT DER ZEICHNUNG 34 Motiv Maschine 35 Funktionale Zeichnungen 36 Erweiterte Zeichnungen 37 Erweiternde Zeichnungen 38 Der «Arco Felice»: Zeichnung und Fotografie 39 Entwurf und Konzept 40 Der Zeichner Pablo Picasso 41 Porträtkarikaturen 42 Der Arbeitstisch des Zeichners 43 Vorschau 44 Jean ... >>

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    ... trotz aller kunsttheoretischen Substanz auch keine ausformulierte Theorie oder gar Lehre. Vielmehr handelt es sich dabei um eine ganz eigene, andersartige Ausformung künstlerischer Praxis, die sich in den »Zeichnungen mit Schriftsockel« sogar zu einer speziellen Werkform entwickelt hat. Darum ist der »Theoretische Nachlaß« Hölzels immer auch als Gegenstand ästhetischer Erfahrung anzusehen und zu lesen, ohne sich einer ... Ordnung völlig durcheinander geraten und eine sehr große Anzahl von Blättern abhanden gekommen oder entnommen worden sein: Von den aufgelisteten 16 Mappen und einem Pappkarton mit zahlreichen »freien Zeichnungen« kann nur noch ein verschwindend geringer Teil vorhanden sein. Hess, der allerdings das gesamte Material nie erfaßt und geordnet hat (12), schätzt den Nachlaß nur noch auf »wohl ... S. 104. (2) Vgl. F. Schlegel (Anm. 1) S. 104. (3) A. Hölzel zit. nach W. Hess: Zu Hölzels Lehre. In: C. Haenlein (Hg.): Adolf Hölzel. Bilder, Pastelle, Zeichnungen, Collagen. Katalog der Kestner-Gesellschaft Hannover 1982. S. 112. (4) A. Hölzel: Aufbruch zur Moderne. Katalog Museum Villa Stuck. München 1980. S. 22. (5) A. Hölzel zit. nach W. Venzmer: Adolf Hölzel. Leben und Werk. Stuttgart 1982. (6) A. Hölzel zit. nach A.Roeßler: Das abstrakte Ornament ... In: C. Haenlein (Hg.): Adolf Hölzel. Bilder, Pastelle, Zeichnungen, Collagen. Katalog der Kestner-Gesellschaft Hannover 1982. S. 79. (7) W. Kandinsky: Über das Geistige in der Kunst. Bern 1952. S. 143. (8) A. Hölzel zit. nach W ... Herausgabe beklagen, müssen sich fragen lassen, was sie selbst zu deren Beförderung unternommen haben. In dem 1988 erschienenen Katalog der Galerie Römer in Zürich »Adolf Hölzel. Pastelle und Zeichnungen« als auch 1991 im Katalog »Adolf Hölzel« der Galerie Döbele in Stuttgart sowie in anderen Aufsätzen des Autors ist über die arbeitsökonomisch schwierigen Bedingungen der Herausgabe informiert ... >>

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