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Ergebnisse für Werkbegriff
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    ... Paradigmenwechsel zu begreifenden Überganges von der Autonomisierung zur Finalisierung ist zwar nur sehr schwer einzuschätzen. In jedem Fall wird aber eine Konsequenz darin bestehen, daß sich der bestehende Werkbegriff grundlegend wandelt . . . Die Hervorbringung des Künstlers, sein 'Werk', wird den Status eines Instruments annehmen müssen . . . DIE ARBEIT Die "Sieben Orte ..." bestehen aus sieben l cm dicken quadratischen Stahlplatten ... für Walther das, was er später seine "Wiederentdeckung des Optischen" genannt hat. Doch sind sowohl das Handlungsmoment als auch der damit direkt im Zusammenhang stehende andere Materialbegriff und Werkbegriff für die "Sieben Orte ..." gleichermaßen gültig. Sie funktionieren ausgesprochen instrumentell und tragen damit zur künstlerischen Überwindung der verabsolutierten Hermetik und Zweckfreiheit autonomer Kunst bei . . . INNERE PLÄTZE Sieben Orte ... schwer absehbar, was der als Paradigmenwechsel zu begreifende Übergang von der Autonomisierung zur Finalisierung im einzelnen bedeutet und ob er gelingt. In jedem Fall wird sich der bestehende Werkbegriff grundlegend wandeln, wenn der Zweck der Kunst statt in ihrer weiteren Autonomisierung nun in der selbstbestimmten Setzung anderer Zwecke liegt. Die Ergebnisse künstlerischer Praxis können nicht mehr autonome ... die es dem Rezipienten ermöglichen, selbst Formungsprozesse zu vollziehen. Indem F. E. Walther den Laien zum eigentlichen Subjekt der Formung macht, verändert er den traditionellen künstlerischen Material- und Werkbegriff in grundlegender Weise. Alles, was für den Handelnden beim Gebrauch der "Objekte" wichtig ist: seine Zeit, sein Denken, seine Wahrnehmungen, Phantasien, Emotionen, ... kann als Gegenstand der Formung zum ... des Optischen" (17) genannt hat, die ihm seitdem immer wichtiger geworden ist. Doch sind sowohl das Handlungsmoment als auch der damit direkt im Zusammenhang stehende andere Material- und Werkbegriff für die "Sieben Orte ..." gleichermaßen gültig wie für die früheren "Objekte". Es gibt im Prinzip keinen konzeptionellen Unterschied, da auch die "Sieben Orte ..." ausgesprochen instrumentell funktionieren und ... >>

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    Wilhelm Seidel Werk und Werkbegriff in der Musikgeschichte INHALT Abkürzungen............... VII Vorwort................. IX I. Werkbegriffe ............... 1 1. Der antike Werkbegriff und die „musica poetica" des Listenius.............. 1 2. Der protestantische Werkbegriff und die Theorie Matthesons........... 9 3. Körners Antwort auf Kants Zweifel an der Werkfähigkeit der Musik ........... 13 4. Hanslicks Absage an die subjektive Begründung des Kunstwerks............. 18 Exkurs: das Kunstwerk als Organismus .... 24 5. Wagners Kritik an Hanslicks Werkbegriff .... 27 6. Ingardens Ästhetik des gemeinten Werks .... 31 7. Adornos Apologie des kranken Werks..... 34 8. Die aktuelle Diskussion......... 37 a) Äußere Werkkriterien......... 38 b) Innere Werkkriterien......... ... >>

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    ... würde. Eine Verlagerung in die Plastik war ebenfalls kein Weg, da ich hier lediglich von einer zweidimensionalen Kunst in die dreidimensionale gewechselt wäre. Den als überlebt empfundenen traditionellen Werkbegriff, der das Werk im geformten Objekt sieht, hätte ich dabei nicht zu bewegen vermocht. - Meine Vorstellung, ein Werk aus einer - auch physischen - Handlung heraus zu denken und nicht ... Folge von wohlmeinenden Künstlerfreunden nahegelegten Sicht, die physische Handlung als große Errungenschaft der inneren Handlung als überlegen gegenüber zu stellen, habe ich auf beiden Handlungsformen als Bestandteil meines Werkbegriffes bestanden. Der physischen Handlung entspricht auch immer eine innere Handlung. Ohne diese wäre eine Körperhandlung leer. Offen blieb die Frage, ob eine innere Handlung, die nicht nur kontemplativ ... Jahre wieder wachsen. Dabei wurde Sprache ein unverzichtbares Mittel. Sprache konnte Formen und Formen Sprache hervorbringen. Die traditionelle Form der Zeichnung: Doch ist hier der von Überlieferungen unterschiedene Werkbegriff meines Erachtens klar zu sehen. Zumal wenn man die Zeichnungen mit den Werkstücken des 1. Werksatzes und den damit formulierten Handlungen zusammendenkt. - Inneres Handeln und äußeres körperliches Handeln ... hielt das für eine Übergangssituation, doch sie hat sich zu meiner Verblüffung lange gehalten. Trotz dem teilweise Bildhaftwerden und dem Verzicht auf expansive körperliche Handlungen wird >Der Andere Werkbegriff >>

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    ... der Konservierung der dinglichen, materiellen Seite wird beabsichtigt, auch die ästhetische Qualität eines Werkes zu erhalten. Glauben Sie, das Ästhetische sei eine bestimmte, Objekten anhaftende Eigenschaft? Restaurierung des Werkbegriffs? Der klassische Werkbegriff geht - wie es Heidegger formuliert - davon aus, daß eine unauflösliche Einheit von "dinglichem Unterbau und ästhetischem Oberbau" besteht. Insofern machen Konservierungsversuche, die um des Ästhetischen willen unternommen werden ... das Thema "Konservierung" und damit die dingliche Fundierung des Ästhetischen heute derart in den Mittelpunkt einer Kunstausstellung rücken, besteht dann nicht die Gefahr, daß Sie damit einen überkommenen Werkbegriff restaurieren? Entmaterialisierung des Ästhetischen? Durch Kandinsky auf den Begriff der "Vergeistigung" gebracht, läßt sich in der modernen Kunstentwicklung eine Tendenz zunehmender Entmaterialisierung beobachten. Gleichwohl werden - in welcher Form ... >>

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    ... reinen Sehens das begriffliche Denken und die Einbildungskraft aus der Kunstbetrachtung eher verbannt wissen möchte. Damit will ich sagen, daß ich es für deine "Wandformationen" und für deinen Werkbegriff als nicht spezifisch ansehe, daß die Möglichkeit ihrer angemessenen Rezeption und wahren Wertschätzung von der historischen Bewußtheit des Betrachters abhängt. Deiner Konzeption der "Wandformationen" ganz eigen und von ... mit meinen Zeichnungen einer scheinbar traditionellen Form bediene. Aber wer die Konsequenzen zieht, merkt schon, wie grundsätzlich der bestehende Konsens über Kunst gebrochen wird. Was ich mit dem Werkbegriff gemacht habe und immer noch mache, ist doch reichlich abenteuerlich. M.L.: Du kennst die beiden Seiten der Tarnung: Steigerung der Gefährlichkeit, Subversion, aber unauflöslich damit verbunden auch ... F.E.W.: Völlig richtig, das möchte ich gerne und tue beides. Denke zum Beispiel an den "1. Werksatz": Die "Objekte", die sind das Attentat auf den traditionellen Werkbegriff; die Aufzeichnung über den Umgang mit den "Objekten" suchen dagegen nach der herkömmlichen Werkgestalt aus Liebe zu Kontinuität und zum Bestand der Geschichte ... M.L.: ... wobei es in ... >>

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    ... 31 Kv toslav Chvatik Artefakt und ästhetisches Objekt................... 35 Milan Damnjanovi „Es gibt Kunstwerke — wie sind sie möglich?"........... 59 Rainer Piepmeier Das Werk der Künste......................... 68 II. Der Werkbegriff der Literatur, Musik und bildenden Kunst..... 80 Ada B. Neschke Zur Vorgeschichte des sprachlichen Kunstwerkes. Das ,Werk' Homers bei Lessing/Herder und Aristoteles............ 80 Norbert Rath Kunst als ... der Fassungen der Lieder M. P. Mussorgskijs. . . 131 Walther Ch. Zimmerli Die vielen Gesichter des Kunstwerks. Marginalien zur Musikästhetik ............................ 140 Bernd Growe Modernität und Komposition, Zur Krise des Werkbegriffs in der französischen Malerei des 19. Jahrhunderts . . 154 Zweiter Teil: Autorisierte Protokolle................... 185 Willi Oelmüller: Zu einem nicht nur ästhetischen Werkbegriff..... 185 Protokoll der Diskussion vom 1. 6. 1982, 15.00-18.30 Uhr Einführung: Oelmüller, Diskussionsleiter: Marquard, Protokollantin: Dölle-Oelmüller Karlheinz Stierle: Die Absolutheit des Ästhetischen und seine ... >>

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    ... Tönen und Farben intendierte Materialisierung synästhetischer Potentiale. Die Notwendigkeit, den Rezipienten durch eine ins Werk gesetzte Synästhesie zum Mitschöpfer zu erheben, folgt aus dem für die Romantik typischen Werkbegriff Runges: «Entsteht nicht ein Kunstwerk nur in dem Moment, wann ich deutlich einen Zusammenhang mit dem Universum vernehme?» (25) - Um aber diesen das Werk erst konstituierenden «innigsten Zusammenhang ... über die Ästhetik. - Frankfurt 1970. Daraus besonders: «Die Auflösung der romantischen Kunstform», Bd. 2. S. 220-242. (46) Auf die theoretischen Konsequenzen, die aus der Aufhebung des traditionellen Werkbegriffs für die philosophische Ästhetik folgen geht ein Rüdiger Bubner. - Über einige Bedingungen gegenwärtiger Ästhetik. -In: neue hefte für philosophie. Bd. 5/1973. S. 38-73. Als theoretischen Begriff ... >>

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    ... argumentation opératoire ; qui concerne la création de l'oeuvre et/ou les raisons de cette création, de ce travail aussi bien que l'argumentation présentée par l'oeuvre. Werkbegriff : conception de l'oeuvre ; compréhension de la création d'une oeuvre et surtout des intentions qui y sont impliquées. Werkkomplexe : Ensemble d'oeuvres ; objets/travaux dans des matières ... plutôt bannies de la contemplation d'oeuvres d'art. Je veux dire par là qu'en ce qui concerne tes Formations murales et ta conception de l'oeuvre (Werkbegriff), la possibilité de leur perception pertinente et de leur véritable appréciation ne me semble pas dépendre spécifiquement de la prise de conscience historique du spectateur. Ta conception très ... >>

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    ... und Wirklichkeitserfahrung potentiell aufheben. (32) In der bildenden Kunst der Romantik hat wohl P. O. Runge diese Nicht-Identität am weitesten vorangetrieben und damit die Auflösung des klassischen Werkbegriffs eingeleitet; vgl. M. Lingner: "Die Musikalisierung der Malerei bei P. O. Runge. Zur Vorgeschichte der Vergeistigung von Kunst", in: "Zeitschrift für Ästhetik und allgemeine Kunstwissenschaft", Bd. 24-1 ... Lingner: "F. E. Walther - Funktionen der Diagramme für das Werk", in: Kunstforum International Bd. 15/1976, S. 67 ff. Dieser Aufsatz versucht die Bedingungen der Möglichkeit eines solchen Werkbegriffs theoretisch zu erörtern. (35) Im obengenannten Aufsatz (s. Anmerk. 34) habe ich für das vom Rezipienten zu konkretisierende Werk den Begriff "immaterielles WERK" theoretisch eingeführt und künstlerischpraktisch in ... >>

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    ... Übereinstimmung mit Kants Konkretisierung des Prozesses der »Kontemplation« als ein »sich wechselseitig belebendes Spiel zwischen Einbildungskraft und Verstand« keinen Zweifel mehr. Dass trotz des Wissens um den Waltherschen Werkbegriff sowohl die Frage nach der möglichen Andersheit des »äußeren Handelns«, als auch der an sich doch bedenkenswerte Unterschied zum »inneren Handeln« bei Gerlach einfach ausgeblendet wird, offenbart definitiv ... Gegenwartskunst suchen und sich auf die Besonderheiten ihrer Phänomene einlassen. So hat sich Paetzold schon sehr früh für Walthers Kunstkonzeption und meinen erstmals 1976 erschienenen Versuch interessiert, Walthers Werkbegriff philosophisch zu reflektieren und in seiner Differenz zur klassischen Werkauffassung theoretisch zu begründen. In der seiner Zeit von Künstlerinnen gegründeten Galerie »Vor Ort«, die durch die Initiative von ... >>

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