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Ergebnisse für Walther, F. E
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    ... Titel "Über das Studium der griechischen Poesie" etwas irreführend ist, weil "Ursprung, Zusammenhang und Grund so vieler seltsamer Eigenheiten der modernen Poesie ... erklärbar" (12) gemacht werden sollen, begründet F. Schlegel die konstitutive Bedeutung der Kunsttheorie für die moderne künstlerische Praxis: "Die Erfahrung belehrt uns" zwar, so Schlegel, "daß unter allen Zonen, in jedem Zeitalter, bei allen Nationen ... daß es in seiner konkreten Ausprägung immer unabhängiger vom Künstler werden muß. Gleichwohl hat eben diese Trennung in der gesamten modernen Kunstgeschichte bisher als einziger Künstler Franz Erhard Walther nicht nur bewußt, sondern auch mit programmatischer Absicht in aller Konsequenz vollzogen. Gerade weil er zu einer anderen Zeit aus ganz anderen als den dargelegten theoretischen Überlegungen zu damit dennoch korrespondierenden künstlerischen Ergebnissen gekommen ist, verifizieren sich diese Praxis und die zuvor umrissene Kunsttheorie bis zu einem gewissen Grad gegenseitig. V. F.E. Walthers Kunstentwurf als Beispiel: Vom Sehen zum Sein Als Kern des Kunstentwurfes von F.E. Walther betrachte ich die erstmals von ihm mit seinem "1. Werksatz" (1963-69) ... >>

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    ... Kunst zu gesellschaftlicher Allgemeinheit als Erfahrung "ursprünglich lebendiger Sinnbildung" 37) gewahrt. Anmerkungen: 1) M. JOCHIMSEN: Kunst als soziale Strategie. In: Kunstforum International Bd. 27/1978. S. 74 2) E. BEAUCAMP: Ende der Avantgarde - was nun? In: Frankfurter Allgemeine Zeitung 5.1.1977 3) A. WILDERMUTH: Die neue ästhetische Autonomie. Reflexionen zu Mimmo Paladino. Katalog: Mimmo Paladino Zeichnungen ... Technik und Wissenschaft als Ideologie. Frankfurt/Main 1968. S. 25 11) H. KÜNG: Kunst und Sinnfrage. In: Kunstreport Sonderausgabe: Zeichen im Freiraum. Berlin 1979. S. 89 12) V. E. FRANKL: Die Frage nach dem Sinn. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung 13.11.1974 13) N. LUHMANN: Die Praxis der Theorie. In: Soziale Welt 20/1969. S. 129-144 ... In: Methodologische Schriften. Hrsg. von J. WINCKELMANN. Frankfurt/Main 1968. S. l-64 (28 ff.) 18) H. L. STOLTENBERG: a.a.O. S. 170 (siehe Fußnote 7) 19) E. HUSSERL: Die Krisis der europäischen Wissenschaften und die transzendentale Phänomenologie. Husserliana 6. Hrsg. von W. BIEMEL. Den Haag 19762. S. 73 20) M. RASSEM: Gesellschaft und bildende Kunst ... selbst schöpfte, und seinem Vorgänger nur die Art, sich dabei zu benehmen, ablernen." I. KANT: Kritik der Urteilskraft. Hrsg. von K. VORLÄNDER. Hamburg 19246 (Nachdruck 1968). S. 132 f. 22) E. HUSSERL: a.a.O. S. 73 (siehe Fußnote 19) 23) I. KANT: a.a.O. S. 192 f. (siehe Fußnote 21) 24) T. W. ADORNO: Ästhetische Theorie. ... >>

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    Reprint Zwischen Kern und Mantel. Franz Erhard Walther und Michael Lingner im Gespräch über Kunst. Inhalt des Buches: Vorbemerkungen Michael Lingner Kunst - Sprache Kunst - Gesellschaft Kunst - Vermittlung Kunst - Geschichte Kunst - Werk Kunstreflexion als Medium künstlerischer Verantwortung Rainer Walther Biographien, Bibliographien Die meisten Schriften über Kunst sind von Leuten verfaßt, die keine Künstler sind: daher alle die falschen Begriffe und Urteile. Delacroix MICHAEL LINGNER: VORBEMERKUNGEN Entstanden ist dieses Buch aus sieben mehrstündigen, insgesamt ca. 20 Stunden dauernden Dialogen, die F. E. Walther und ich zwischen Mitte Februar und Ende Mai 1984 geführt haben. Ihre Grundlage bildet ein von mir vorgeschlagenes thematisches Konzept, dessen Grundstruktur als Kapitelunterteilung und -reihenfolge beibehalten ... >>

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    ... us the proper perspective for reviewing the direction that the present approach to art is taking. Hölzel was at first recognized for his outstanding qualifications as a teacher (e.g., of Baumeister, Itten, Schlemmer), as well as for his extra-ordinary talent as an art theoretician, whose school of color and composition had great influence. Despite all ... existence in a potentially infinite process and hereby perceiving itself. In so far as art or the individual work becomes the subject of reflection in this way, i.e., 'I-free reflection' (32) unlike Fichte's, art becomes the organ of enlightenment. When it becomes self-reflective, it practices exactly what Kant defined as enlightenment: 'The maxim ... must not let itself be dominated either by external stimuli or by spontaneous inner emotions. The experience of art must be, as Kant put it, 'disinterested', (54) i.e., independent of any subjective interest in the presence and existence of an object and able to be brought about by the concept alone, whereby it makes no difference ... and its end are no longer pre-set and can develop according to its own laws to the extent that it is concretely experienced as limited, (55) i.e., is no longer only intellectually but also sensually conscious. The romantic idea of reflection sensually enhanced or of sensuality reflectively inspired has developed into a form of art ... corresponds just as much to the philosophically strange concept of the aesthetical idea that, according to Kant, 'gives much to think about but without any definite thought, i.e., concept, being adequate to it.' (59) 3. Enlightenment as a process toward aesthetic autonomy from Romanticism to the present Beyond any philosophical system, contrary to the separation ... >>

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    Michael Lingner Das Organon als Schlußstein I. Die Kunst als Organon der Philosophie bei F. W. J. Schelling II. F. E. Walthers "Organon" als Methode der Kunst I. Byzantinische Gelehrte haben für die Hauptschriften des ARISTOTELES über die Logik den Begriff des Organon eingeführt und damit deren systematischen Charakter als ... Forderung des Philosophen A. BAUMGARTEN nach einem Aristoteles der Ästhetik, welcher "für das Ästhetische das leiste, was Aristoteles mit seiner ,Logik' für das Denken vollbracht habe" (1), hat F. W. J. SCHELLING zwar nicht eingelöst. Aber wir finden bei ihm im Kontext philosophischer Ästhetik den Begriff des Organon wieder; und zwar in einer derart wichtigen, bisher ... >>

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    Michael Lingner, Franz Erhard Walther Kunst - Sprache M.L.: Am Anfang unseres Vorhabens, deine Vorstellungen über Kunst im wahrsten Sinne des Wortes 'zur Sprache zu bringen', liegt es nahe, zuerst ganz grundsätzlich auf ... Künstler verstehst? Worin liegen, angefangen in den fünfziger Jahren beim Informel und bei der Wiederentdeckung der abstrakten Kunst, die Unterschiede zu den sechziger Jahren und zur gegenwärtigen Situation? F.E.W.: Generell möchte ich sagen: Ich fühle mich auch nicht allzu wohl, wenn ich Künstler theoretisieren höre. Wenn mir der betreffende Künstler vertraut ist, ahne ich zwar, was ... die eigentliche künstlerische Produktion zu, so daß man generell behaupten kann, Begrifflichkeit überhaupt und somit auch die sprachlichen Artikulationen der Künstler spielten beim Informel nur eine untergeordnete Rolle? F.E.W.: Ja, das glaube ich. Ich konnte die Entwicklung des Informel ja nicht wirklich miterleben. Aber in fremden und eigenen Arbeiten habe ich die Ausläufer noch sehr ... >>

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    Petit glossaire waltherien Werk : oeuvre ; le mot est aussi employé par Franz Erhard Walther dans le sens de création et, moins souvent, dans celui de travail/construction. Werkform : forme de l'oeuvre ; c'est-à-dire aussi bien forme de création de ... dessin opératoire ; esquisse utilisée par l'artiste comme base de recherche pour la construction/création de ses objets. Wandformation : Formation murale ; oeuvre nécessairement adossée ou fixée au mur. F. E. W. : (...) C'est dans les années soixante-dix, lorsque je travaillais à mes dessins opératoires (Werkzeichnungen) que j'ai commencé à réfléchir sur les formes fondamentales des Formations ... le au seuil n'est pas à proprement parler une forme de réception autonome, mais doit plutôt être considéré comme une position entre être devant et être dedans ? F. E. W. : Effectivement, être au seuil n'est pas une situation aussi claire ni aussi prononcée que être devant ou être dedans, mais caractérise plutôt un moment passager ... >>

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    ... mehr oder weniger in sich geschlossenen Arbeitskomplex. Ich habe da auch ein wenig die Übersicht verloren und darum die Frage: Welche Arbeitskomplexe sind eigentlich vor den "Sockeln" entstanden? F.E.W. In direktem Zusammenhang stehen diese Arbeiten mit den "Stand- und Schreitstücken" der 70er Jahre, von denen es ursprünglich, ich glaube das war 1973 oder '74, nur eine ... Die "Stand/Schreitstücke" bilden also keinen Arbeitskomplex im Sinne eines "Werksatzes"; sie sind kein System von streng aufeinander bezogenen Arbeiten, wie es die "Sockel" aber doch wieder sind? F.E.W. Ja - und dadurch sind sie auch mit dem "2. Werksatz" verbunden, der ja den "Stand/Schreitstücken" vorherging. Darüberhinaus besteht die Verbindung aber vor allem darin, daß sehr ... ein geschlossen konzipierter Arbeitskomplex. Außerdem erinnere ich mich aber noch an Arbeiten, die 1981 in der Nationalgalerie in Berlin ausgestellt waren. Wie gehören die eigentlich in diesen Zusammenhang? F.E.W. Die "Wandformationen", die Du wohl meinst, bedeuten für mich eine ganz andere Werkauffassung: Während die "Stand/Schreitstücke" und die "Sockel" immer auf den Innen- oder ... >>

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    Michael Lingner, Franz Erhard Walther Kunst - Gesellschaft M.L.: Wenn du eben davon gesprochen hast, daß du deinen Kunstentwurf heute lange nicht mehr so rigoros verteidigen mußt wie früher, dann berührst du damit ... ja durchaus auch die negative Kehrseite haben, daß die Arbeit sozusagen professionell integriert, ja etabliert wird, aber in demselben Maße zugleich ihre allgemeine Brisanz verliert und ignoriert wird. F.E.W.: Einen prinzipiellen Unterschied zu der früheren Situation, wo meine Arbeit sehr umstritten war, sehe ich immer noch nicht. Gleichgültig hat meine Arbeit die Leute, die sich darum ... würde, sondern bestenfalls deswegen, weil man sich immer mehr an den experimentellen Charakter der Kunst gewöhnt hat - gerade zu einer Zeit, wo sie weniger experimentell ist denn je. F.E.W.: Die insgesamt größere Aufgeschlossenheit gegenüber der Kunst muß wohl tatsächlich etwas mit Gewöhnung zu tun haben - auch bei meiner Arbeit, denn ihre Brisanz hat sie ja ... >>

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    ... so ausgelegt, daß sie sich auf einem Höhenniveau mit ihrer jeweiligen Umgebung befinden. Auf Mitte dicht am Rand einer jeden Stahlplatte ist ein zentraler Begriff aus dem Werkzusammenhang Walthers in einer 7 cm hohen Antiqua-Schrift eingraviert. Wenn der Betrachter die Stahlplatten als Standflächen benutzt, erhält er durch den Schriftzug eine bestimmte Ausrichtung: Um den Begriff im ... DIE HANDLUNG Beim ersten, fast kreisförmigen Rundgang, der neben der Kunsthalle beginnt und wenige hundert Meter weiter an der Lombardsbrücke endet, sollten alle sieben Orte in der von F. E. Walther konzipierten Reihenfolge aufgesucht werden. Nur so ist die aus einem bestimmten Rhythmus zwischen Gehen, Stehen und Schauen sowie einer Abfolge verschiedener Umgebungen bestehende Gesamtgestalt der Arbeit erfahrbar . . . Der ... es zu einer skulpturähnlichen Raumformung, zu der die Person des Handelnden gehört, wenn er seine Körperlichkeit miteinbezieht. WERKGESCHICHTLICHES . . . Seit dem zwischen 1963 und 69 entstandenen "1. Werksatz" spricht F. E. Walther ausdrücklich vom instrumentalen Charakter seiner Arbeiten. Sein inzwischen weiterentwickelter, der Idee der Instrumentalisierung nach wie vor verpflichteter Kunstentwurf ist als ein frühes Beispiel finalisierter Kunst ... >>

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