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Ergebnisse für Wahrscheinlichkeit
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  1. 100%

    ... aus der Anfangszeit meiner Werksatz-Demonstrationen kennengelernt habe. Wenn ich den Damen und Herren in ihrem naturwissenschaftlichen oder philosophischen Gebiet auf diesem Niveau gekommen wäre, hätten sie mich wahrscheinlich zur humoristischen Einlage erklärt. Sie fühlten sich in ihren Kultur- und Kunstvorstellungen offenbar so stark angegriffen, daß ich das Gefühl hatte, sie würden mein Zeug gern aus dem ... vor sehr fordernd und schwierig zu sein, und es ist natürlich weiterhin ein großes Problem, daß aufs Ganze gesehen sehr wenige Menschen tatsächlich mit den Stücken gearbeitet haben. Wahrscheinlich auch deswegen, weil es nicht leicht ist, gerade an diese Arbeiten, mit denen real gehandelt werden soll, überhaupt ranzukommen. Nur sehr wenige Museen besitzen entsprechende Stücke, und sie ... dann bleibt von der tatsächlichen Problematik dieser Kunst fast nichts über. Mir ist immer unklar, ob derartige Simplifizierungen wider besseres Wissen oder aus Unkenntnis geschehen. F.E.W.: Wahrscheinlich ist beides der Fall, wobei aber die Unkenntnis sicher überwiegt. Ich habe abenteuerliche Diskussionen erlebt und gemerkt, daß die meisten überhaupt nicht wissen, wovon sie reden, wenn sie ... happy few' zu machen, und hat eine Kunst geschaffen, die historisch bedeutend, populär und teilweise auch direkt politisch ist. Eine solche glückliche Verschmelzung ist natürlich äußerst selten und wahrscheinlich an einen bestimmten Typus von Künstler und Kunst gebunden. Für die informelle Kunst etwa und ihre Künstler ist so etwas kaum vorstellbar. Obgleich sie im Prinzip ebenso jeden ... ein ehemaliger Schüler eine peinliche Laienpredigt für den heiligen Joseph geschickt. Aber vielleicht ist bei ihm dieses Engagement sogar noch eine glückliche Fügung. Ich selbst bin daran ja wahrscheinlich nicht ganz unschuldig, daß alle möglichen Aktivitäten an den Kunstbereich rangeklebt werden. Allerdings haben mich viele arg mißverstanden. Bei aller Erweiterung oder besser: Aufhebung des tradierten Kunstbegriffs, ... >>

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    ... Betrachtung der Westkunst und Westakademien gewonnen Einschätzungen für Ihre Situation als überzogen dargestellt oder gar nicht recht zutreffend erscheinen, dann sollten Sie berücksichtigen, daß Ihnen vergleichbare Probleme sehr wahrscheinlich noch bevorstehen. I. Ich wende mich also zunächst der Kunst und ihrer gegenwärtigen Problematik zu: Es ist keine Frage, daß die Geschichte der modernen Kunst nach der Französischen ... ist sehr fraglich. Umsomehr als das Gelingen nicht allein vom Vermögen der Kunst abhängt, sondern auch von ihrem kulturellen Umfeld, was die mögliche Fortsetzbarkeit der Kunst nicht gerade wahrscheinlicher macht: Denn für unsere Gegenwartskultur sind zwei Tendenzen prägend, die sich wechselseitig verstärken: Die extreme Erlebnisorientierung der Menschen und eine immer umfassendere Ästhetisierung der Dingwelt. Ein Lebensgefühl hat ... Für die Erstsemester wurde statt dessen eine fachbereichsspezifische >Anfängerbetreuunggemeinsamen Erfahrungsprozeß, der sämtliche Disziplinen und Fachbereiche beträfe und zwischen diesen etwa im Hinblick auf bestimmte persönliche Arbeitsprojekte produktive Bezüge wahrscheinlicher machte. Statt sich integrativ auszuwirken, hat die wünschenswerte Ausweitung des wissenschaftlichen Lehrangebots, so künstlerisch inspiriert es auch sein mag, zu einer weiteren Polarisierung an der Hochschule geführt. Ohnehin ... auch ein Idyll -so paradox es zunächst klingt - erst gemacht werden. Man kann in aller Bescheidenheit nur sagen, daß man unter bestimmten Voraussetzungen die Entstehung eines solchen Idylls wahrscheinlicher macht. Es läßt sich bestenfalls eine Drift herbeiführen, daß es zu so etwas kommt - wobei ich aber bei aller Sympathie für dieses Idyll keine Hochschule haben und sehen ... >>

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    ... des Handelns. Ob dabei hinreichend künstlerisch relevante bzw. ästhetisch konstitutive Unterscheidungen herauskommen, sollte nicht nur unter theoretischen, sondern auch nach pragmatischen Gesichtspunkten beurteilt werden: Ob sich dadurch die Wahrscheinlichkeit erhöht, daß es den an der Arbeit praktisch Partizipierenden überhaupt gelingt, derartige Unterscheidungen zu realisieren. Denn der eigentliche Sinn der Formulierung ästhetischer Differenzen wird nicht darin gesehen, hierarchisierende ... Diese Vorstellung vom genialen Schöpfer wird haltlos, indem sich die künstlerische Praxis mehr und mehr zu einem konzeptionellen Handeln wandelt, das abstrakt einen Plan entwirft, nach dem es wahrscheinlich scheint, daß es zur Konkretisierung bestimmter Unwahrscheinlichkeiten kommt. Die Tradition, daß Künstler in ästhetischer Absicht etwas Unwahrscheinliches nur konzipieren und initiieren, es aber danach möglichst unabhängig, also autonom ... Unwahrscheinlichkeits-Generatoren fungieren können. Dies setzt freilich voraus, daß die Laien, ebenso wie jene die Handlungsobjekte konzipierenden Künstler, auf das Ästhetische zielen und dazu mittels der Vermeidung des Wahrscheinlichen (wie es ihnen Sinnlichkeit, Verstand und Moral jeweils diktieren) tatsächlich unwahrscheinliche Handlungsentscheidungen treffen. Daß sich auf diese Weise die Unwahrscheinlichkeiten von Laien und Künstlern wechselseitig potenzieren ließen, machte ... den unabdingbaren Voraussetzungen für das Funktionieren der "Offenen Bibliothek" als eines Instrumentariums zur persönlichen Präferenzbildung gehört es, daß das Publikum seinen Betrachterstatus aufgibt und stattdessen tatsächlich handelt. Die Wahrscheinlichkeit dafür ist bei diesem Projekt wesentlich höher als bei allen vergleichbaren, abstrakt auf Kunst zielenden Konzepten der 60er Jahre. Denn hier wird ein konkreter Handlungsrahmen angeboten, der aus ... >>

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    ... Dom meiner Heimatstadt Fulda. In dem barocken Dom, wie er heute noch dasteht, stecken nämlich Grundriß und Bauteile der Ratgar-Basilika aus dem 9. Jahrhundert drin, weil man wahrscheinlich im 18. Jahrhundert nicht genügend Geld hatte, sie mitsamt ihren Fundamenten abzutragen. Es war und ist für mich immer wieder anziehend, in den barocken Dom hineinzugehen und dabei ... bloße Vergrößerung der Zeichnungen auf drei bis vier Quadratmeter nicht erreichbar gewesen wäre. Im Zusammenhang mit dem „1. Werksatz" hätte ich beispielsweise den aus zwei Hälften bestehenden Mantel wahrscheinlich lediglich mit dem Begriff ,halbierter Mantel' bezeichnet. Diese schöne Sprachfigur, die mich an sich nie interessiert hat, sondern immer etwas klassisch Bildhaftes bedeuten sollte, kommt bei den „Wandformationen ... des Ganzen ermöglichen, weil in den verschiedenen traditionellen künstlerischen Methoden der Verbildlichung das Wissen steckt, äußerste Vielfältigkeit in eine Einheit zu bringen, auch wenn dies durch gemalte Bilder wahrscheinlich nicht mehr geht. Bei alldem halte ich es jedoch für den größten Wert, daß man hinter den Werken den einzelnen Menschen in seiner unverwechselbaren Eigenheit spürt, damit an ... Besonders spannend finde ich ein Beil aus der Bronzezeit, das nichtsdestoweniger aus Stein ist und bei dem man die Gußform, wie sie Bronzebeile haben, in Stein nachgehauen hat. Wahrscheinlich weil das wohl als ansehenbringend für den galt, der sich Bronze nicht leisten konnte. Sehr gerne habe ich auch die Kouroi aus der archaischen Zeit. Dort, wo in ... >>

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    ... möglichst sachgerechten wie unabhängigen und wirklich (ergebnis-) offenen Entscheidungsfindung und -begründung der nachträglichen Rationalisierung des vorab Gewussten und Gewollten. 3. Es wird zumeist das gefördert, was der Förderung wahrscheinlich am wenigsten bedarf. Wenn der Grundsatz für vernünftig gehalten wird, dass , so werden Sinn und Zweck von Kunstförderung durch die praktizierten Auswahlverfahren geradezu pervertiert. Denn während es besonders ... in jeder Hinsicht sich im erweiterten Verständnis höchst demokratisch vollziehen kann und das Recht sowie das Vermögen aller Beteiligten zur Selbstbestimmung stärkt. Erst unter dieser Voraussetzung wird es wahrscheinlicher, dass die in Auswahlverfahren fachlich geforderte Unabhängigkeit und moralisch gebotene Verantwortung auch tatsächlich aufgebracht wird. Doch nicht nur für die Steigerung der Professionalität und Seriosität, sondern insbesondere für ... derartiges Maß an Wahrhaftigkeit zu schaffen, dass Selektionsentscheidungen möglichst auf der Basis von Prozessen der Selbstauswahl getroffen werden können. Diese ist letztlich das einzig legitime, wirklich akzeptable und wahrscheinlich auch verlässlichste Auswahlverfahren, das so weit als möglich berücksichtigt werden sollte, wenn die Konzeption und Realisierung selbst bestimmter Auswahlverfahren zum Kernbestandteil der künstlerischen Praxis selbst erhoben würde. Um ... >>

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    ... also Kunst sozusagen auch kapitalisiert und voll in das gesamte wirtschaftliche Gefüge einbezogen wird. Und da der Kunstmarkt ein relativ kleiner und überschaubarer ist, lassen sich im Kunstmarkt wahrscheinlich marktbeherrschende Positionen, auf die es ja den jeweiligen Investoren im Endeffekt aus wirtschaftlichen Gründen ankommet, vielleicht sogar schneller aufbauen als in anderen Märkten und von daher droht die ... ausgeht, dass die Kapitalinteressen dazu neigen, in Werte zu investieren die schon einen hohen Wert haben, also relativ sicher sind, um das Risiko zu minimieren, und andererseits die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass dieser ohnehin schon relativ sichere Wert noch durch ähnliche Spekulationsabsichten weiter gesteigert wird. Dadurch dass dann immer mehr Menschen jetzt z.B. den Kunstmarkt als ... runden Geburts- oder Todestagen medial wahrgenommen und sogleich musealisiert und kommerzialisiert, so dass sie ihre Funktion als Attraktoren ür die eigene persönliche Entwicklung verlieren. Ich befürchte, dass die Wahrscheinlichkeit, dass sich Menschen zumindest in ihrem eigenen Metier als Künstler, Mediziner, Juristen frei entfalten können, immer geringer wird, denn wer kommt schon als Widerstandskämpfer oder als Mutter Theresa ... >>

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    ... zu ihrer latenten Aushöhlung durch Formen der Verwahrlosung. Die gegenwärtige Situation mag zwar den privaten Interessen der Hochschul-KünstlerInnen entgegenkommen, aber den Realitäten zeitgenössischer Kunst, geschweige denn den wahrscheinlichen Erfordernissen künftiger Kunst, genügt sie längst nicht mehr. Genausowenig entsprechen sie noch den sozioökonomischen Bedingungen, unter denen heute studiert wird, und kommen der Mentalität der meisten Studierenden nicht ... ihnen selbst und aus dem Kontakt mit den Studierenden heraus, kommt es bei den Lehrenden derzeit nicht zu hinreichend häufigen und umfassenden Lernprozessen beim Lehren (5). Um die Wahrscheinlichkeit dafür zu erhöhen, müssen sie sich Differenzerfahrungen durch kontinuierliche und gezielte strukturelle Veränderungen auferlegen. Über deren Modalitäten sollte im Hinblick auf die Frage diskutiert werden, unter welchen Bedingungen ... Traditionalismus zunehmen, aber das Problembewußtsein eher geringer wird. (4) Die Beobachtung und Thematisierung solcher Lernprozesse wäre für die Studierenden der Kunstpädagogik ein wesentlicher Aspekt ihres Kunststudiums. (5) Die Wahrscheinlichkeit, sich dem Lernen des Lehrens zu widmen, nimmt umso mehr ab, je stärker die Sachorientierung der Personen ist. Deshalb gelten 'gute Lehrer' an Akademien leicht als 'schlechte Künstler ... >>

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    ... 20. Induktion 117 Echte und unechte Induktion - Einteilung der Induktion -Die Millschen Methoden - Die Voraussetzungen der Millschen Methoden — Induktion und System - Regel der Einfachheit -Zusammenfassung - Philosophische Deutungen 21. Wahrscheinlichkeit und Statistik 124 Die beiden Bedeutungen des Wortes «Wahrscheinlichkeit» -Statistik - Abhängigkeit der Phänomene - Korrelationstabellen — Korrelation und Wahrscheinlichkeit 22. Historische Methode 130 Naturwissenschaft und Geschichte - Ausgangspunkt - Auswahl - Deutung - Historische Kritik - Historische Erklärung - Abschließende Bemerkungen Nachwort 138 Literaturhinweise 140 Bibliographie 141 Sachverzeichnis 144 Namenverzeichnis 150 >>

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    ... für mich nicht vorstellen, dazu sind mein Leben und Werk zu eng verbunden. Der Künstler, der über längere Zeit versucht, für den Verkauf zu produzieren, der wird scheitern - wahrscheinlich nicht ökonomisch, aber künstlerisch. Dabei kann ich mir durchaus vorstellen, daß der Markterfolg ein Stimulus und die finanzielle Sicherung eine Erleichterung für die künstlerische Arbeit bedeuten kann; insofern ... happy few' zu machen, und hat eine Kunst geschaffen, die historisch bedeutend, populär und teilweise auch direkt politisch ist. Eine solche glückliche Verschmelzung ist natürlich äußerst selten und wahrscheinlich an einen bestimmten Typus von Künstler und Kunst gebunden. Für die informelle Kunst etwa und ihre Künstler ist so etwas kaum vorstellbar. Obgleich sie im Prinzip ebenso jeden ... ehemaliger Schüler eine peinliche Laienpredigt für den heiligen Joseph geschickt. Aber vielleicht ist in dem Fall dieses Engagement sogar noch eine glückliche Fügung. Ich selbst bin daran ja wahrscheinlich nicht ganz unschuldig, daß alle möglichen Aktivitäten an den Kunstbereich rangeklebt werden. Allerdings haben mich viele arg mißverstanden. Bei aller Erweiterung oder besser: Aufhebung des tradierten Kunstbegriffs, habe ... >>

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    ... Autonomiekonzepts. Gerade deswegen ist kaum zu hoffen, daß Relativierung und Ignorierung des Autonomieprinzips sich in einem kurzlebigen Stil des Postmodernismus erschöpft, der vorübergeht wie andere Ismen auch. Aller Wahrscheinlichkeit und allen empirischen Anzeichen nach hat der postmoderne Impetus einer sogenannten Befreiung vom Autonomieprinzip Bestand - und sei es in Ermangelung von Alternativen. Doch dann verliert die Kunst zwangsläufig ... und konkreten Mißständen in den "Klassen" besteht die generelle Problematik dieser Organisationsform in ihrer strukturellen Unterbestimmtheit, die zwar fast jedes Verhalten prinzipiell ermöglicht, aber tatsächlich kein (gewünschtes) Verhalten wahrscheinlicher macht. Darum wird oft geglaubt, daß eine unterbestimmte Struktur so etwas wie eine Nicht-Struktur sei, also den Inbegriff von Freiheit darstellt. Doch ganz im Gegenteil regiert dort ... sollte es zu künstlerischen Entscheidungen kommen können, die sich über die konventionellen Kunst- und Weltanschauungen hinwegsetzen, um im Experimentieren mit dem Außergewöhnlichen, Überraschenden und Unbekannten das Unwahrscheinliche möglichst wahrscheinlich werden zu lassen. Zwar ist sicher nicht alles gleich Kunst, was als unwahrscheinlich erscheint, weil noch andere Qualitäten hinzukommen müssen, damit es sich nicht bestenfalls um etwas bloß ... >>

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