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Ergebnisse für Unmittelbarkeit
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  1. 100%

    ... entfaltet, sind diese kunstsoziologisch motivierten und kulturpolitisch engagierten Überlegungen zuerst an der empirischen Wirklichkeit orientiert. Allerdings ist die konkrete Wirklichkeit der Kunstproduktion und -rezeption in ihrer Komplexität weder unmittelbar noch umfassend zu erkennen, so daß von ihr - auch um der Allgemeingültigkeit der Aussagen willen - abstrahiert werden muß. Hierzu sind folgende methodische Regeln angewandt worden: - mittels Reduktion und ... Bestimmungen, Aussagen, Begründungen und Wertungen stellen den Versuch dar, die Kunstwirklichkeit anhand der genannten Verfahren idealtypisch zu erfassen. Problemperspektive ,,Weder die Natur objektiv noch die Natur subjektiv ist unmittelbar dem menschlichen Wesen adäquat vorhanden." 9) Sollen ,,Naturgegenstände" zu menschlichen, für den Menschen brauchbaren Gegenständen werden können, müssen sie daher Prozessen der Aneignung unterworfen werden, die sich in zwei prinzipiell unterscheidbaren, heute jedoch funktional als gleichrangig zu bewertenden Tätigkeitsformen vollziehen: Wie einerseits das Individuum als Gattungswesen durch gesellschaftliche Arbeit das "Diktat der unmittelbaren Triebbefriedigung gleichsam anhält" 10), um eine produktiv-materiale, gegenstandserzeugende Aneignung der ,,Natur objektiv" zu ermöglichen, die sein Überleben sichert -, so vermag es andererseits als Einzelperson durch Ablösung des Wahrnehmungsprozesses von äußeren Sinnesreizen gleichsam das Diktat der unmittelbar bewirkten Empfindungen zu brechen, um eine rezeptiv-mentale, wirklichkeitserzeugende Aneignung der ,,Natur subjektiv" zu leisten, die sein Erleben und Handeln sinnhaft fundiert. (45) So gewiß einem jeden zwischen ... Ursache der ersten Paradoxie: DIE KÜNSTLERISCHE PRODUKTION KANN ARBEIT SEIN, OHNE DASS DER KÜNSTLER EIGENTLICH ARBEITET. 2. Paradoxie Künstlerische Praxis, die aufgrund ihres selbstbestimmten Charakters gesellschaftliche Wertschätzung nicht unmittelbar an sich selbst, sondem allein im realisierten Tauschwert ihres Produktes erfahren kann, muß um der Weiterexistenz willen nach Einzigartigkeit ihrer Werke streben. Denn während für Arbeit sonst - ... >>

  2. 97%

    ... Durch diese Affizierung der Sinne ist der Gegenstand dem Wahrnehmenden in Empfindungen gegeben, die "nach dem Prinzip der bedingt-reflektorischen Nerventätigkeit" (13) nur einzelne Eigenschaften des Gegenstandes, die unmittelbar auf die Sinnesorgane wirken, abbilden. Als Sinnenstoff ist der Gegenstand für den Wahrnehmenden zu einem Inhalt geworden, der nicht in der Verbindung des objektiven Gegenstandes erscheint, sondern subjektiv ... Voraussetzungen für Kunstwerke sein können. Können jedoch Kunstgegenstände nicht mehr, wie unter der Bedingung der Naturdeterminiertheit der Wahrnehmung, "Angemessenheit an das Subjekt zur Erscheinung" bringen, d.h. Aneignung unmittelbar auf der Wahrnehmungsstufe der Perzeption ermöglichen, sondern können 'nur noch' die notwendige aber nicht hinreichende Voraussetzung für die Aneignung zur Erscheinung bringen, dann bekommt der Rezipient eine konstituierende ... Aus der Tatsache, daß Apperzeption dadurch verhindert, daß die subjektiven Erlebnismöglichkeiten vor jedem subjektiven Erleben auf ihre Erlebnis reduziert worden sind, folgern wir, daß umgekehrt dadurch, daß "das unmittelbar gegebene evidente Erleben durchsetzt (wird) mit Verweisungen auf andere Möglichkeiten" (60) also durch Steigerung von Komplexität die Apperzeption von Empfindungen befördert wird: Durch die Einbeziehung anderer Möglichkeiten erscheint ... widerstrebende Empfindungen auslösende Kontraste (visuell und/oder verbal) -, dann können sie nicht mehr Möglichkeiten sein, weil sie selber in Empfindungen wirklich sind. Solange der Wahrnehmende ausschließlich in den unmittelbaren Reaktionen auf die gegenständlichen Reize befangen bleibt, ist er nicht imstande, Möglichkeiten als Möglichkeiten der in Empfindungen gegebenen Wirklichkeit zu realisieren: "Im Grenzfall völlig konkreten Verhaftetseins ( wie wir ... Erlebens und Handelns, und zugleich differenziertere Möglichkeiten der Negation" (62). Voraussetzung für die Realisierung von Wirklichkeitsmöglichkeiten ist also eine möglichst weitgehende Abstraktion, ein möglichst ungegenständliches, von der direkten, unmittelbaren Reaktion auf die gegenständlichen Reize befreites Wirklichkeitserleben. Diese Abstraktionsleistung - das Wort sagt es selber - kann nun aber nicht der Gegenstand bewirken, sondern muß der Wahrnehmende selber erbringen ... >>

  3. 90%

    ... zumuten lassen mußten und zu verantworten hatten. Anzeichen für eine solche Entwicklung sind unverkennbar, auch wenn es noch verhältnismäßig wenige 'Künstler-Studenten' sind, die sich derart extrem und unmittelbar an den Trends orientieren. Bei der überwiegenden Mehrzahl der Studenten findet die Orientierung an der Gegenwartskunst bislang auf eine nicht so dramatische, eher mittelbare, aber darum nicht weniger ... auf eine möglichst weitgehende Entsprechung zwischen seinem Inneren und dessen malerischem Ausdruck an. Um solchen adäquaten Ausdruck ganz aus dem Selbst heraus zu erreichen, versuchen die Künstler, ganz unmittelbar zu reagieren, intuitiv vorzugehen und ihre Mittel improvisierend einzusetzen. Dazu ist es erforderlich, daß sie im Schaffensakt größte Natürlichkeit und höchste Spontaneität aufbringen und sich erhalten, da ihre ... sich Natürlichkeit und Spontaneität auch und gerade durch die äußerste Willensanstrengung nicht erzwingen lassen. So gerät der bewußt gesuchte Selbstausdruck unvermeidlich zur Selbststilisierung des Künstlers, der statt des unmittelbaren Ausdrucks seiner Emotionalität nur den Willen zum Ausdruck zu verbildlichen vermag. Letztlich ist dieser sich selbst als natürlich und spontan verkennende Ausdruckswille und nicht die Emotionalität des Erlebens ... selbstinduktorisch gesteigert, setzen schließlich Erlebnisse kein Leben mehr voraus, nicht einmal mehr Erleben; sie laufen als Eigenfiguren ab." (21) Der Expressionismus vertraut aber nicht allein darauf, daß es unmittelbar lebendigen Selbstausdruck und somit eine Entsprechung oder gar Identität zwischen dem Inneren des Künstlers und seinem malerischen Ausdruck geben kann. Er geht ferner auch davon aus, daß der ... Impuls zu geben und sie - was verantwortungsvolle professionelle Künstler wohl noch am ehesten vermögen - in den Gebrauch eines künstlerischen Mediums hineinzuführen, dann bricht ein ungeahntes Ausdruckspotential auf. Äußerste Unmittelbarkeit, Intensität und Anstrengung der Patienten führen zu Ergebnissen, die nicht nur deren sonstiges Durchhalte- und Gestaltungsvermögen weit übersteigen, sondern in ihrer Wahrhaftigkeit sogar bestimmte allgemein anerkannte künstlerische ... >>

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    ... Gottes, als dem "übersinnlichen Gegenstand" schlechthin, zeigt Kant, daß vom "Dasein des höchsten Wesens ... niemand durch irgendeine Anschauung überzeugt werden" (29) kann. Selbst wenn Gott einem in der unmittelbaren Anschauung widerführe, "so muß doch ein Begriff von Gott zur Richtschnur dienen ..., um zu urteilen ..., ob diese Erscheinung auch mit all dem übereinstimme, was zu dem Charakteristischen einer ... zu ihren ursprünglichen antirationalistischen und gegenaufklärerischen Absichten in Widerspruch geraten. Zwar ist die Kunst in der Romantik tatsächlich selbstreflexiv und aufklärerisch geworden, so daß sie seitdem nicht mehr unmittelbar nur als Kunst wirken kann. Die Werke tragen nun immer auch rationale Momente der Aufklärung über Kunst in sich und machen, nur noch gebrochen durch diese Selbstreflektiertheit, ästhetische ... Idee einer gegenseitigen Durchdringung von rational-begrifflicher und sinnlichästhetischer Sphäre bisher keine paradigmatische Geltung erlangt hat, liegt in der andauernden Reduzierung der ästhetischen Erfahrung auf das, was als unmittelbare sinnliche Wirkung erlebt wird. Solange Schönheit noch als etwas angesehen wurde, was ganz von gewissen Werkstoffen und ihren Bearbeitungsweisen sowie von der Darstellung bestimmter Inhalte abhängig war, welche - wie die biblischen Geschichten - zum gleichsam natürlichen Bestand des allgemeinen Bewußtseins gehörten, wurde das Ästhetische als unmittelbar erfahren. Seit der um 1800 beginnenden Autonomisierung, in deren Verlauf sich die Kunst von außerkünstlerischen Inhalten und damit von den bestehenden allgemeinverbindlichen kulturellen Kontexten mehr denn je löste, schien dann die Unmittelbarkeit der ästhetischen Erfahrung erst recht gegeben und von dem zum Genie erhobenen Künstler verbürgt zu sein. Daß es möglich sei, auf eine unvermittelte, quasi voraussetzungslose Weise ästhetische ... >>

  5. 78%

    ... nationalen Recht umzusetzen. Verträge wie die Menschenrechtspakte der Vereinten Nationen von 1966 binden rechtlich zwar die Staaten, die sie unterzeichnet und ratifiziert haben, ihrem Inhalt kommt aber keine unmittelbare rechtliche Geltung für die Bürgerinnen und Bürger zu, solange die Verträge durch die nationale Gesetzgebung nicht in ihr jeweiliges nationales Recht umgesetzt worden sind. Des Weiteren wurden international-rechtliche Verträge abgeschlossen, die mit der Zustimmung der unterzeichnenden Staaten unmittelbar in den Staaten geltendes Recht schaffen, was auf die Europäische Menschenrechtskonvention von 1950 zutrifft. Außerdem können Staatengemeinschaften sich eine gemeinsame Verfassung geben, die die unmittelbare Geltung von Menschenrechten für die Bürgerinnen und Bürger der Mitglieder vorsieht – was im abgelehnten Europäischen Verfassungsvertrag von 2003 der Fall ist.58 Ein weiterer Aspekt ist, dass einzelne ... diesen Fällen die menschenrechtliche Geltungsfrage nicht mehr stellt. Fundamentale Menschenrechte wie das Folterverbot oder das Sklavereiverbot gehören heute – mit wenigen Ausnahmen – zum Völkergewohnheitsrecht und sind für alle Staaten unmittelbar verpflichtend. Alle nichtstaatlichen Akteure wie Wirtschaftsunternehmen, NGO und religiöse Vereinigungen unterliegen darüber hinaus der Verpflichtung, die Menschenrechte in ihren Einflussbereichen zu achten und durchzusetzen. Diese Verpflichtungen sind bis ... stellt einen wesentlichen Aspekt in den Menschenrechtsdebatten dar. Dies ist keine neue Erscheinung. Bereits vor einhundert Jahren wurden politische Auseinandersetzungen über Menschenrechte in Form interkultureller Erbstreitigkeiten ausgetragen.97 Unmittelbar vor der Verabschiedung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte wurden aus kulturrelativistischer Sicht Bedenken gegen die weltweite Normierung von Rechtstandards vorgetragen und auf die kulturelle Kontingenz und die ... >>

  6. 78%

    ... in einer Art Geschichtsverneinung. Die Künstler sind bemüht, das Bewußtsein weitgehend auszuschalten, um auf die inneren Gestaltvorstellungen, die normalerweise durch das Bewußtsein kontrolliert und dabei verformt werden, möglichst unmittelbar zu reagieren. Man greift zur Begründung dieser Haltung immer wieder auf Freud zurück, aber wenn ich mich richtig erinnere, hat mir all das über die Bilder wenig mitgeteilt ... auf einmal gewisse Eigenheiten, welche die neuen Maler als künstlerisch motiviert ausgeben, in einem neuen Licht: Das ahistorische Vorgehen, die unsolide Bastelei (Stichwort: ,,Ekeltechniken"/Grasskamp) die Hinwendung zur unmittelbaren Gegenwart, ja die ganze expressive Flüchtigkeit der 'Mache', all dies befindet sich in einer merkwürdigen Übereinstimmung mit dem, was der 'Betrieb' für erforderlich hält, dessen Interesse an einer ... zu tun, sondern eher mit dem Künstlertypus. Ein reflektierter und introvertierter Typ wie Mondrian der weniger zum Ausdruck, sondern mehr zur Kontemplation neigt und seine eigene Person nicht unmittelbar ins Werk verwickelt, kann offenbar länger frisch bleiben als etwa ein Expressionist, dem die dauernde Hochspannung seine Nerven auszehrt. - Man kann es drehen und wenden, wie man will ... auf und wird schlicht absurd, aber eben nie gefährlich. Es sei denn, es wird als Symbol oder Modell für Expansionen ganz anderer Art mißbraucht. M.L.: Es leuchtet unmittelbar ein, wenn du sagst, daß die Kunst keiner Orientierung durch eine außer ihr selbst liegende gesellschaftliche Zwecksetzung bedarf -, weil sie - vereinfacht gesagt - keinen wirklichen Schaden anrichten kann. Selbst ... durch konventionelle Vorstellungen über das, was künstlerische Mittel und Materialien sein dürfen, beschränken lassen. M.L.: Wenn es einer künstlerischen Praxis gelingt, dieses Formproblem das zwar sicher nicht unmittelbar existenzbedrohend, aber gleichwohl für unser modernes Leben existentiell ist, angemessen zu bearbeiten und einer Lösung näherzubringen, sollte ihr der Vorwurf, lebensfern zu sein, also nicht mehr gemacht ... >>

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    ... ich und denke, daß alle Kunst so sein müßte und eigentlich auch so ist. Ich kenne jedenfalls kaum Beispiele, wo das, was wir historische Richtigkeit genannt haben, mit unmittelbar aktueller Wirkung einhergeht. Sicher, es gibt Daumier oder Barlach und Käthe Kollwitz sowie Heartfield, die Dadaisten und die Mexikaner Orozco, Siqueiros, Rivera. Aber es ist fraglich, ob das, was sie möglicherweise an unmittelbarer politischer Wirkung erzielt haben, sich wirklich dem Einsatz künstlerischer Mittel verdankt ... M.L.: ... Und ob die Verwendung dieser Mittel antiquiert oder aber auf der Höhe des künstlerischen Entwicklungsstandes ... auf und wird schlicht absurd, aber eben nie gefährlich. Es sei denn, es wird als Symbol oder Modell für Expansionen ganz anderer Art mißbraucht. M.L.: Es leuchtet unmittelbar ein, wenn du sagst, daß die Kunst keiner Orientierung durch eine außer ihr selbst liegende gesellschaftliche Zwecksetzung bedarf, weil sie - vereinfacht gesagt - keinen wirklichen Schaden anrichten kann. Selbst ... durch konventionelle Vorstellungen über das, was künstlerische Mittel und Materialien sein dürfen, beschränken lassen. M.L.: Wenn es einer künstlerischen Praxis gelingt, dieses Formproblem, das zwar sicher nicht unmittelbar existenzbedrohend, aber gleichwohl für unser modernes Leben existentiell ist, angemessen zu bearbeiten und einer Lösung näherzubringen, so kann ihr der Vorwurf, lebensfern zu sein, doch wahrlich nicht mehr ... ein Bewußtseinszustand vor, der im Angesicht der Schrecklichkeiten realer, physischer Natur geistige Fragen für prinzipiell nicht existentiell hält. Diese Auffassung, die alles suspekt und überflüssig findet, was nicht unmittelbar real, sondern lediglich bewußtseinsmäßig in die Wirklichkeit eingreift, führt, konsequent zu Ende gedacht, zur Abschaffung des Kerns unserer Kultur, ohne den nicht einmal mehr das übrigbliebe, was ... >>

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    ... es auch inkonsequent, eine Repräsentation des Volkes durch Abgeordnete unbedenklich anzuerkennen. Die ausdrückliche Befragung des Volkes wird nun unumgänglich. In der Rousseauschen Konzeption der Republik ist daher die unmittelbare Ausübung der Souveränität durch das Volk die Grundregel jeder legitim regierten Gesellschaft. C. Repräsentation in der Konzeption des „Contrat social“ Im „Contrat social“ lehnt Rousseau die Möglichkeit einer ... Wille Ketten angelegt für die Zukunft.“30 Wenn Rousseau die Möglichkeit zulassen würde, dass sich das Volk vertreten lässt, läge die Ausübung des allgemeinen Willens gerade nicht mehr unmittelbar beim Volk. Da die Souveränität Selbstbestimmung bedeutet und diese wiederum Sittlichkeit und Freiheit symbolisiert, würde die Übertragung derselben bedeuten, dass es möglich wäre, „für einen anderen sittlich und ... eine sittliche Lebensgemeinschaft, in der sich die Autonomie der Bürger durch die Übereinstimmung des Einzelwillens mit dem stets richtigen Gemeinwillen vollzieht. Die bürgerliche Freiheit ist somit für Rousseau unmittelbar mit dem Gemeinwillen verknüpft. 2. Entlastung vom Politischen Innerhalb der Rousseauschen Staatskonzeption kann nur derjenige frei sein, der keinem anderen als dem eigenen Willen unterworfen ist. Der Mensch ... Dies hängt direkt mit dem dargelegten Freiheitsbegriff von Rousseau zusammen. Nach dieser Konzeption werden seine Vorgänger Hobbes und Locke zu Autoren „politischer Heteronomie“49 degradiert. Bürgerliche Freiheit setzt unmittelbare Teilhabe an der Politik voraus. Das Handeln der Abstimmenden muss sich dabei an der Maxime des Gemeinwillens orientieren. „Wenn man in der Volksversammlung ein Gesetz einbringt, fragt man ... besteht, die in keiner Weise in den Bereich des Gesetzes und folglich auch nicht in den des Souveräns fallen, dessen Akte alle nur Gesetze sein können.“54 Eine unmittelbar durch das Volk ausgeübte Regierungstätigkeit sieht Rousseau als bedenklich an. Wenn das souveräne Volk die allgemeinen Richtlinien und die Grundregeln für das Leben in der Gesellschaft durch ... >>

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    ... und darin ihre "Kunsthaftigkeit" entfaltet, wollen wir Weisen der Eröffnung des Werkes vorstellen: - Die dem eigentlichen Werk als Studie, Entwurf oder Konzept vorgängige Zeichnung eröffnet durch Veranschaulichung des unmittelbaren Ausflusses der noch nicht im ausgeformten Werk verborgenen Idee das Werk wie eine Introduktion. - Als "Aufzeichnung" eröffnet die Zeichnung die Möglichkeit der Realsierung eines konzeptuell konzipierten Werkes. - Die ... existiert freilich nicht gegenständlich-material als Gebilde, sondern es entwickelt sich als ein durch Benutzung der "Objekte" initiierter immaterieller Prozeß aus der einer introspektiven Reflexionshaltung entspringenden Reflexion eines unmittelbar nicht formulierbaren Empfindungsstromes und Gedankenflusses; einer Reflexion, die durch eine solche Haltung der Introspektion in ihrem realzeitlichen Verlauf immer weniger auf ihren Stoff (die Empfindungen und Gedanken) dagegen ... zu verwirklichen sein,wie der Reduktionsprozeß, als originärer Prozeß ihrer Konstitution, mit Hilfe des jeweiligen "Diagramms" rekonstruierbar ist; denn die sukzessiv im Reduktionsprozeß ausgeformte WERK-Vorstellung vermag nicht unmittelbar und ganzheitlich, sondern allein über dessen möglichst identische Reduktion vergegenwärtigt zu werden. Durchführbar ist diese gedankliche Rekonstruktion anhand des "Diagramms" aber allein dadurch, daß sich der zu rekonstruierende ... individuelle Freude, meine Persönlichkeit als gegenständliche, sinnlich anschaubare und darum über allen Zweifel erhabene Macht zu wissen. 2) In deinem Genuß oder deinem Gebrauch meines Produktes hätte ich unmittelbar den Genuß, sowohl des Bewußtseins, in meiner Arbeit ein menschliches Bedürfnis befriedigt, als das menschliche Wesen vergegenständlicht und daher dem Bedürfnis eines andren menschlichen Wesens seinen entsprechenden Gegenstand ... ein notwendiger Teil deiner selbst gewußt und empfunden zu werden, also sowohl in deinem Denken wie in deiner Liebe mich bestätig zu wissen, 4) in meiner individuellen Lebensäußerung unmittelbar deine Lebensäußerung geschaffen zu haben, also in meiner individuellen Tätigkeit unmittelbar mein wahres, mein menschliches, mein Gemeinwesen bestätigt und verwirklicht zu haben. "Unsere Produktionen wären ebensoviele Spiegel, ... >>

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    ... und darin ihre 'Kunsthaftigkeit' entfaltet, wollen wir Weisen der Eröffnung des Werkes vorstellen: - Die dem eigentlichen Werk als Studie, Entwurf oder Konzept vorgängige Zeichnung eröffnet durch Veranschaulichung des unmittelbaren Ausflusses der noch nicht im ausgeformten Werk verborgenen Idee das Werk wie eine Introduktion. - Als 'Aufzeichnung' eröffnet die Zeichnung die Möglichkeit der Realisierung eines konzeptuell konzipierten Werkes. - Die ... existiert freilich nicht gegenständlich-material als Gebilde, sondern es entwickelt sich als ein durch Benutzung der 'Objekte' initiierter immaterieller Prozess aus der einer introspektiven Reflexionshaltung entspringenden Reflexion eines unmittelbar nicht formulierbaren Empfindungsstromes und Gedankenflusses; einer Reflexion, die durch eine solche Haltung der Introspektion in ihrem realzeitlichen Verlauf immer weniger auf ihren Stoff (die Empfindungen und Gedanken) dagegen ... zu verwirklichen sein, wie der Reduktionsprozess, als originärer Prozess ihrer Konstitution, mit Hilfe des jeweiligen 'Diagramms' rekonstruierbar ist; denn die sukzessiv im Reduktionsprozess ausgeformte WERK-Vorstellung vermag nicht unmittelbar und ganzheitlich, sondern allein über dessen möglichst identische Rekonstruktion vergegenwärtigt zu werden. Durchführbar ist diese gedankliche Rekonstruktion anhand des 'Diagramms' aber allein dadurch, daß sich der zu rekonstruierende ... individuelle Freude, meine Persönlichkeit als gegenständliche, sinnlich anschaubare und darum über allen Zweifel erhabene Macht zu wissen. 2) In deinem Genuß oder deinem Gebrauch meines Produktes hätte ich unmittelbar den Genuß, sowohl des Bewußtseins, in meiner Arbeit ein menschliches Bedürfnis befriedigt, als das menschliche Wesen vergegenständlicht und daher dem Bedürfnis eines andren menschlichen Wesens seinen entsprechenden Gegenstand ... ein notwendiger Teil deiner selbst gewußt und empfunden zu werden, also sowohl in deinem Denken wie in deiner Liebe mich bestätigt zu wissen, 4) in meiner individuellen Lebensäußerung unmittelbar deine Lebensäußerung geschaffen zu haben, also in meiner individuellen Tätigkeit unmittelbar mein wahres, mein menschliches, mein Gemeinwesen bestätigt und verwirklicht zu haben. Unsere Produktionen wären ebensoviele Spiegel, ... >>

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