ask23 Textsuche

<< Zurück zum Archivbereich


Ergebnisse für Unendliche, das
Seite 1 (1 bis 10 von 94 Treffern) || weiter >>
  1. 100%

    ... und lebendigsten Wesen um uns, und stellen, indem wir die charakteristischen, das heißt: die mit den Empfindungen übereinstimmenden Züge dieser Wesen festhalten -, Symbol ... dar. ... Sie drängen alle die unendlich verschiedenen Naturkräfte in ein "Wesen zusammen; sie suchen in einem Bilde alles zu concentriren und so ein Bild des Unendlichen darzustellen". (60) - Der Begriff "Landschafterey" ist demnach für die bei der romantischen Wende projektierte Kunst Runges insoweit zutreffend, als die in der Landschaft angeschaute Natur erklärter Ursprung eben jener Empfindung eines unendlichen Zusammenhanges ist, welche Runge zur Vorbedingung jedes künstlerischen Hervorbringens erhebt. Doch da das Symbol einer derartigen Empfindung vom Künstler aus prinzipiell allen - und nicht nur solchen der eigentlichen ... adäquates Erscheinungsbild in Runges Kunst. Den angesichts einer Landschaft empfundenen "Zusammenhang des ganzen Universums" strebt Runge also nicht in deren augenscheinlichem Ebenbild, sondern in einem symbolischen "Bild des Unendlichen" zu verdichten. Seine von einem derart erweiterten Landschaftsbegriff getragene Intention impliziert deshalb das Primat der Musik über die Malerei, weil nach romantischer Auffassung diejenige Kunstform, welche allein "die Einbildung des Unendlichen ins Endliche ... sich zur Form nimmt, um in ihr das Universum darzustellen, ... die Musik" (61) ist. Runges an dieser Präferenz orientiertes folgerichtiges und zukunftsweisendes Konzept einer Musikalisierung ... >>

  2. 93%

    ... und lebendigsten Wesen um uns, und stellen, indem wir die charakteristischen, das heißt: die mit den Empfindungen übereinstimmenden Züge dieser Wesen festhalten -, Symbole... dar. ...Sie drängen alle die unendlich verschiedenen Naturkräfte in ein Wesen zusammen; sie suchen in einem Bilde alles zugleich zu concentriren und so ein Bild des Unendlichem darzustellen' (53). - Der Begriff 'Landschafterey' ist demnach für die bei der romantischen Wende projektierte Kunst Runges insoweit zutreffend, als die in der Landschaft angeschaute Natur erklärter Ursprung ebenjener Empfindung eines unendlichen Zusammenhangs ist, welche Runge zur Vorbedingung jedes künstlerischen Hervorbringens erhebt. Doch da das Symbol einer derartigen Empfindung vom Künstler aus prinzipiell allen - und nicht nur solchen der eigentlichen ... adäquates Erscheinungsbild in Runges Kunst. Wenn also Runge den angesichts einer Landschaft empfundenen Zusammenhang' des ganzen Universums' nicht in deren augenscheinlichem Ebenbild, sondern in einem symbolischen 'Bild des Unendlichen' zu verdichten strebt, dann impliziert diese von einem derart erweiterten Landschaftsbegriff getragene Intention deshalb das Primat der Musik über die Malerei, weil nach romantischer Auffassung diejenige Kunstform, welche allein 'die Einbildung des Unendlichen ins Endliche... sich zur Form nimmt, um in ihr das Universum darzustellen, die Musik ist' (54). Das an dieser Präferenz orientierte folgerichtige und zukunftsweisende Konzept Runges einer ... >>

  3. 79%

    ... der Kunst, das über Begriffe ihre Entwicklung dirigiert. Vielmehr wird die Kunst überhaupt als ein "Reflexionsmedium" (31) begriffen, in dem das Denken dazu kommt, sich in einem potentiell unendlichen Prozeß selbst zu denken und sich dabei selbst zu erkennen. Indem die Kunst bzw. das einzelne Werk so zum Subjekt der Reflexion avanciert, also anders als bei Fichte ... an sich bestehenden Widerspruch zwischen dem Bewußtlosen und dem Bewußten auflöst, das Kunstwerk ermöglicht. Darüber hinaus ist die Einbildungskraft wichtig, weil sie für die von den Romantikern erstrebte Unendlichkeit des Reflexionsprozesses konstitutiv ist. Diesem ginge bald der Stoff aus, wenn sich nicht das Denken auch aus der Vorstellung des nur Möglichen speiste. Die Einbildungskraft ist umso mehr gefordert, als die Unendlichkeit "in erster Linie nicht eine ... des Fortgangs, sondern eine Unendlichkeit des Zusammenhanges" (45) ist. Insofern geht es den Romantikern nicht um eine quantitative, sondern um eine "qualitative Potenzierung" (46) der Denkmöglichkeiten, aus denen durch die "Kraft der Ineinsbildung ... kann, ist die Idee des Ästhetischen nach Kantischer Terminologie eine "Vernunftidee" und als solche durch und durch aufklärerisch. Doch weil ihr darüber hinaus das romantische Streben nach begriffsüberschreitender Unendlichkeit des Denkens innewohnt, entspricht sie ebensosehr - was philosophisch gesehen ein Unding ist - dem Begriff der ästhetischen Idee, die nach Kant "viel zu denken veranlaßt, ohne daß ihr ... >>

  4. 79%

    ... einen Hinweis auf den italienischen Künstler P. MANZONI. Dieser realisierte in den Jahren 1959/60 eine Reihe von Linien großer Länge auf Papier(rollen) und notierte dazu: "Eine unendlich lange Linie kann man nur weitab von jedem Kompositions- und Dimensionsproblem ziehen: im totalen Raum gibt es keine Dimensionen." #2 In Amerika führten verwandte Überlegungen etwa zeitgleich zum ... die angestrebte höchste Verdichtung und Vieldeutigkeit prinzipiell immer begrenzt bleibt. Hingegen können die Bedeutungsmöglichkeiten aufgrund der potentiell grenzenlosen Selbsttätigkeit der mit Objekten interaktiv handelnden Rezipienten sich vervielfachen und unendlich sein. So zeigt sich der zunächst überraschende Umstand, dass die beiden mit einem Abstand von 47 Jahren im Raum 213 entstandenen künstlerischen Formate das wesentliche Motiv der ästhetischen Evokation von Unendlichkeit gemeinsam haben. Unendlichkeit wird hier aber keinesfalls wie von NIETZSCHE als ewige Wiederkehr des Gleichen gedacht. Vielmehr sind -einmal durch die künstlerische Produktionsweise und andererseits durch die ästhetische Rezeptionsweise- in beide ... Zufallsgeneratoren eingebaut, wodurch eine stete Veränderung des Gleichen eintreten kann. Insofern liegt hier auf keinen Fall der Kreis, sondern eben die Spirale als Denkfigur zugrunde. Die Absicht, das Unendliche durch Kunst hervorzurufen, geht auf die Romantik und insbesondere auf den von mir gleichsam als Hausheiligen hoch gehaltenen romantischen Maler P.O. RUNGE (1777-1810) zurück. "Er ... >>

  5. 75%

    ... NIETZSCHE kritisiert denn auch, daß Wagner nicht nur «Kommentator der = Idee = » (6), sondern auch der Musik des «musikalischen Dramas» sei: Wem Musik viel mehr als nur Musik, nämlich «Unendliches bedeuten» solle (7), dem müsse sie - im Sinne Hegels (8) - selbst als eine Idee erscheinen. Daß die Spekulationen und Intentionen der Schriften Wagners tatsächlich für dessen musikalisches Werk ... und lebendigsten Wesen um uns, und stellen, indem wir die charakteristischen, das heißt: die mit den Empfindungen übereinstimmenden Züge dieser Wesen festhalten -, Symbole ... dar ... Sie drängen alle die unendlich verschiedenen Naturkräfte in ein Wesen zusammen; sie suchen in einem Bilde alles zu concentriren und so ein Bild des Unendlichen darzustellen» (62). Mit dem romantischen Landschaftsbegriff stimmt Runges Kunstkonzeption zwar insofern noch überein, als sie die in der Landschaft angeschaute Natur zum Ursprung ebenjener Empfindung erklärt, die den ... keine historischen Beispiele sich beziehen kann. Insbesondere die Intention, den angesichts einer Landschaft empfundenen «Zusammenhang des ganzen Universums» statt in deren augenscheinlichem Ebenbild in einem symbolischen «Bild des Unendlichen» zu verdichten, überfordert das Verbildlichungsvermögen der Malerei zu seiner Zeit. Diejenige Kunstform, welche nach romantischer Anschauung «die Einbildung des Unendlichen ins Endliche ... sich zur Form nimmt, um in ihr das Universum darzustellen», ist allein «die Musik» (71). Insofern sind die künstlerisch-praktisch realisierte Musikalisierung der Malerei und ... >>

  6. 71%

    ... dem Runge einzigartige und entscheidende Impulse gegeben hat. Durch verschiedene, teilweise konstruiert wirkende musik-analoge Kompositionsprinzipien will Runge seinen Bildern den in der Natur lebendig empfundenen Zusammenhang des Unendlichen als Klang einbilden. Die Vier Zeiten (1803/1808-09) unterscheiden sich von der Lehrstunde der Nachtigall (1802/04) und erst recht von dem Triumph des Amor (2. Fassung ... in dem Moment, wann ich deutlich einen Zusammenhang mit dem Universum vernehme?» (25) - Um aber diesen das Werk erst konstituierenden «innigsten Zusammenhang mit dem Universum» (26), mit der unendlichen Totalität der Natur hervorzubringen, müßte die Verbildlichung des Unendlichen gelingen (27). Doch jede Art und Weise einer materialen Verbildlichung bedingt per se Endlichkeit, Begrenztheit. Der Anspruch, daß im Kunstwerk - welches für die Romantiker «von allem Zwang willkürlicher Regeln frey erscheinen (soll) ..., als ob es ein Produkt der bloßen Natur sei» (28) - ebenso wie in der als Landschaft angeschauten Natur selber, unendliche Totalität eingebildet zu sein habe, erzeugt also eine Differenz zwischen den Möglichkeiten materialer, bildlicher Darstellung und der erstrebten Unendlichkeit des Abzubildenden, besonders wenn es, wie bei den Vier Zeiten, selbst ein Unsichtbares ist (29). Die künstlerische Lösung der Problematik dieser Differenz sucht Runge in der Allegorisierung ( ... >>

  7. 67%

    ... als Ausdruck des Schlegelschen Poesie-Ideals — Schlegels Begriff einer objektiven Tragödie, verwandt dem Begriff des Komischen und des Enthusiastischen — Objektive Poesie als Produkt einer Vermittlung zwischen Endlichem und Unendlichem— Die spätere Bedeutungserweiterung des Schlegelschen Poesie-Begriffs — Schlegels Entwurf einer Theorie des Häßlichen— Die normative Forderung des positiven 'Endes' 7 4. Friedrich Schlegels Studium-Aufsatz und Schillers „Über ... Studium-Aufsatz kein Widerruf der Thesen über objektive und interessante Poesie — Schlegels Bestreitung des Rechts der Schillerschen Dichotomie; Festhalten an dem Ideal einer interesselosen, nicht-sentimentalischen Poesie des Unendlichen für die Moderne — Größere Nähe Schlegelschen Denkens zur Geschichte 5. Zusammenfassung............117 III. Die Konkretisierung und Entwicklung des Begriffs der objektiven Poesie in den Rezensionen und Charakteristiken F ... an dem unfruchtbaren Begriff desUnendlichen (Woldemar-Rezension)............157 Die Woldemar-Rezension, eine Polemik, die auf Position verweist — Implizites poetologisches Thema: Die Frage der ästhetischen Vermittlung von Endlichem und Unendlichem — Schlegels Kritik an den vermeintlichen Verbesserungen der Neuauflage; Nachweis technischer Fehler Jacobis — Polemische Diskussion des disharmonischen Romanschlusses — Schlegels Kritik an der Unnatur des dargestellten Konflikts und der poetologische ... Differenz als Ausdruck des Streits zweier gegensätzlicher Wirklichkeits-begriffe —- Schlegels Kritik am Woldemarschen Prinzip als Kritik an einer Form des modernen Nihilismus; Polemik gegen den unfruchtbaren Begriff des Unendlichen — Zusammenhang der kritischen Argumentation mit der "Theorie des Häßlichen" von 1795 — Schlegels Konstruktion des Jacobischen Geistes — Kritik an Jacobis Auseinanderreißen von Glauben und Vernunft — Vorwurf des Mangels an ... Verständnis der poetologischen Implikationen des Ironie-Konzepts F. Schlegels — Die Ironie-Theorie als Versuch der Lösung des seit dem Studium-Aufsatz gestellten Problems der Vermittlung zwischen Endlichem und {Unendlichem — Schlegels Deutung des „Wilhelm Meister" im Zusammenhang mit seiner These von der Vereinigung des Wesentlich-Modernen und des Wesentlich-Antiken — Die Gültigkeit wesentlicher Implikationen des Schönheitsbegriffs des ... >>

  8. 61%

    ... als wirklich gewordene in einem 'natürlichen', vom Bewußtsein des wahrnehmenden Subjektes unbearbeiteten, 'rohen' Zustand, also in ihrer Objektivität bestehen. In einem Zustand der Objektivität freilich, der nicht die unendlichen Möglichkeiten ihrer Wirklichkeit beinhalten kann, weil die Gegenstände sonst nämlich unwirklich, - einem endlichen Bewußtsein nicht realisierbar - bleiben müßten, sondern in einem Zustand, der deswegen als ein objektiver zu ... die Summe aller Möglichkeiten, die die endliche Zahl von nur eine endliche Anzahl von Möglichkeiten beinhaltenden Bewußtseinen denken kann. Also sind die Möglichkelten der Wirklichkeit eines Gegenstandes nicht unendlich, sie übersteigen nur das Realisationsvermögen eines einzelnen Bewußtseins. - Andererseits verändern sich aber die in den Bewußtseinen vorhandenen Möglichkeiten in einem zeitlichen Prozess, so daß die Möglichkeiten 'der Wirklichkeit eines Gegenstandes in jedem Augenblick zwar endlich sind, aber die Frage einer generellen Endlich- bzw. Unendlichkeit der Wirklichkeitsmöglichkeiten nur durch den Glauben an eine ewige oder vergängliche Existenz von Bewußtsein -wenn man so will: durch den Glauben an die Existenz oder Nichtexistenz eines göttlichen ... Naturgesetzen folgend, auch durch andere Gegenstände (Materie, s. S.6).Erkennt man diese Wirklichkeit als der durch Bewußtsein gleichwertige an, -andernfalls gilt obiges-, so folgt die Endlich- oder Unendlichkeit der Wirklichkeitsmöglichkeiten aus der Endlich- oder Unendlichkeit der Anzahl der durch Naturgesetze beschriebenen Kombinationen, in denen sich Gegenstände, in eine Beziehung tretend, durcheinander verwirklichen können. (d) (e) "Wird nicht der Fels ein eigentümliches Du, ... >>

  9. 55%

    ... Konsequenzen — II Absolutes, reines und empirisches Ich Die Trennung von Gefühl und Reflexion im empirischen Ich - Das Absolute als In-sich-differenziertheit (Fichte) erklärt den Gegensatz zwischen der Unendlichkeit der Ichtätigkeit als solcher und dem endlichen Wechsel — Die Faktizität des Wechsels bei Novalis — Der Perspektivismus von reinem und empirischem Ich — Das Scheitern der Autogenese des Ich an ... darstellen - Die Konsequenz: das Wissen ist Unwesen, ist Schein — Die Apriorität der Philosophie ist konstitutiv für deren Inhaltsleere — Die Ungreifbarkeit des absoluten Grundes ist Bedingung der Möglichkeit des unendlichen Strebens -Die Substitution des Unbedingten als Grund durch ein Absolutes als Zusammenhang und die Rettung der freien Tätigkeit — 6. KAPITEL: DER SYNKRETISMUS VON TRANSZENDENTALPHILOSOPHIE UND SPINOZISTISCHER SUBSTANZ BEI ... als vermittelnde Instanz zwischen Einzelheit und Allgemeinheit - II Theorie und Praxis in den Studien - das Problem der Vermittlung von Freiheit und Determination Das Ideal der Moralität Hardenbergs: die unendliche Realisierung des Seins durch das Ich - Die Erweiterung der Wl durch Schlegel und Novalis erfordert poietisches Denken - Auch nach dem Primat einer poietischen Theorie ist vollständige Erkenntnis das ... über Fichte zu Schelling, Schlegel und Hardenberg - Ist der Täuschungscharakter aller Theorie selber Schein? - Hardenbergs Auflösung des Unwillkürlichen in Willkürliches und Fr. Schlegels Festhalten an der Objektivität des Unendlichen. Das Prinzip der Ironie als Garant dieser Objektivität - >>

  10. 55%

    ... der Kunst, das über Begriffe ihre Entwicklung dirigiert. Vielmehr wird die Kunst überhaupt als ein Reflexionsmedium' (31) begriffen, in dem das Denken dazu kommt, sich in einem potentiell unendlichen Prozeß selbst zu denken und sich dabei selbst zu erkennen. Indem die Kunst bzw. das einzelne Werk so zum Subjekt der Reflexion avanciert ist, wird die Kunst zum ... an sich bestehenden Widerspruch zwischen dem Bewußtlosen und dem Bewußten auflöst, das Kunstwerk ermöglicht. Darüber hinaus ist die Einbildungskraft wichtig, weil sie für die von den Romantikern erstrebte Unendlichkeit des Reflexionsprozesses konstitutiv ist. Diesem ginge bald der Stoff aus, wenn sich nicht das Denken auch aus der Vorstellung des nur Möglichen speiste. Die Einbildungskraft ist umsomehr gefordert, als die Unendlichkeit 'in erster Linie nicht eine... des Fortgangs, sondern eine Unendlichkeit des Zusammenhanges' (45) ist. Insofern geht es den Romantikern nicht um eine quantitative, sondern um eine 'qualitative Potenzierung' (46) der Denkmöglichkeiten, aus denen durch die 'Kraft der Ineinsbildung ... >>

Ergebnisse für Unendliche, das
Seite 1 (1 bis 10 von 94 Treffern) || weiter >>