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Ergebnisse für Tradition
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  1. 100%

    ... more distinctly. Although the avantgarde incessantly overcomes the existent and penetrates into the unknown, (2) it has never severed itself from its art historical context. Without its Christian tradition, the development of modern art at least, born 'out of the spirit of religion', (3) is inconceivable. But the avantgarde can hardly be understood solely from its antecedents ... contradiction to the philosophy of rationalism that regards art as incapable of thought, since it is bound to the 'lower faculty of cognition.' Kant still himself follows this tradition in so far as he sees the essence of art as being created in the same unconscious way as nature itself is generated: 'Genius is the innate mental ... what Adorno also had in mind, (56) when he expected art - having in his view failed enlightenment's philosophic mission - to continue to write and re-write the tradition of enlightenment. An utter romantic in this respect, he demanded that since 'the time of naive art is over', art must 'incorporate reflection and promote it to such ... it in design through a highly autonomous and constructive/functionalist imagery. If under enlightenment the effort to develop something 'new out of reason free of all ties to tradition and prejudice' (65) is understood, then art, which must justify its aesthetics entirely through reason because of its political independence, is doubtlessly enlightened. Thus the whole aesthetic process ... It can be shown that the new dynamic principle of art proclaimed as the post-modern does not mean a paradigmatic change, but rather the renunciation of this tradition. The institutional, ideological, economical... independence responsible for the social autonomy of art is essentially established by the political constitution of a society. In principle, the individual artist ... >>

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    ... nicht nur die politisch motivierte Kontroverse um Kulturabhängigkeit oder Universalität der Menschenrechte, die zwischen asiatischen und islamischen Ländern auf der einen Seite und den Ländern mit westlich-liberaler Tradition auf der anderen Seite geführt wird. Es betrifft auch den vormals durch den Ost-West Konflikt ausgetragenen Streit über Relation und Gewichtung zwischen liberalen Freiheitsrechten, politischen Mitwirkungsrechten und ... Grundrechten entstand mit der wachsenden Vorstellung der legitimierenden Kraft der Menschen selbst. Dies schlug sich aber erst im 18. Jahrhundert in den Verfassungen von Staaten nieder. Aus der Tradition des Naturrechts entwickelten sich zunächst die englischen ‚Habeas Corpus Amendment Acts’ (1679), die englischen ‚Bill of Rights’ (1689) und später die ‚Virgina Declaration of Rights’ (1776) mit starkem ... Zuständigkeit unbegrenzt und ausnahmslos ist. Menschenrechtlicher Universalismus beansprucht die unbegrenzte Gültigkeit für alle Menschen, unabhängig davon, zu welcher Zeit oder an welchem Ort sie leben und welcher Kultur, Tradition und Religion sie angehören. Vertreter der Universalität der Menschenrechte berufen sich auf Artikel 1 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen. Der Wortlaut des Artikels ist: "Alle ... wie Kultur, Wirtschaftsordnung und Schichtzugehörigkeit bedingt sind. Die zunehmende Bekanntschaft mit ‚anderen’ Gesellschaften und die damit einhergehende Einsicht in die Pluralität kultureller, religiöser und traditioneller Vorstellungen sowie lokaler Traditionen hat zur Entwicklung deskripitv-relativistischer Auffassungen beigetragen und den Kulturrelativismus ausgeprägt.24 Dieser stellt einen wesentlichen Aspekt in den Menschenrechtsdebatten dar. Eine sehr grundlegende Kritik am Relativismus besagt ... durch den Verlust der theozentrischen Weltanschauung an Überzeugungskraft verloren hat. Ein menschenrechtlicher Begründungsabsatz besteht jedoch weiterhin darin, die Idee der Menschenwürde und der Gleichheit aus einer jüdisch-christlichen Tradition herzuleiten. Dabei wird übersehen, dass Passagen der Bibel, die sich, wie im Sündenfall, zur verdorbenen Natur des Menschen äußern, in eine der Entwicklung der Menschenrechte entgegen wirkende ... >>

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    ... Kunst steht, umso deutlicher geworden. Obwohl unaufhörlich das Bestehende überwindend und ins Unbekannte (2) vordringend, hat sie sich aus dem kunstgeschichtlichen Gesamtzusammenhang nie gelöst. Zumindest ohne ihre christliche Tradition ist die Entwicklung der "aus dem Geist der Religion" (3) geborenen modernen Kunst nicht denkbar. Aber allein aus dieser Vorgeschichte verstehbar ist die Avantgarde keineswegs, weil sie doch ... steht im Widerspruch zur Philosophie des Rationalismus, für die die Kunst gar nicht des Denkens fähig ist, da sie dem "unteren Erkenntnisvermögen" verhaftet bleibt. Noch Kant folgt dieser Tradition, sofern er das, was das Künstlerische im Kern ausmacht, auf dieselbe bewußtlose Weise entstehen sieht, wie Natur sich hervorbringt: "Genie ist eine angeborene Gemütslage ..., durch welche die Natur ... Diese besondere Bewußtseinsqualität hat auch Adorno im Blick (56), wenn er nach der ihm als gescheitert erscheinenden aufklärerischen Mission der Philosophie von der Kunst erhofft, daß sie die Tradition der Aufklärung fort- und umschreibt. Darin ganz Romantiker, fordert er, da "die Stunde naiver Kunst ... dahin" sei, müsse Kunst "die Reflexion sich einverleiben und so weit treiben, daß ... ganzheitliche Erfahrungsform, die die Romantik der Kunst einst eingeprägt hat. Zugespitzt auf diesen bislang allein in der Kunst entfalteten Typus von Erfahrung und losgelöst von dem der antiken Tradition entstammenden, einseitig sinnlichen Bedeutungsspektrum, bekommt der Begriff ,ästhetisch' einen zeitgemäßen Sinn - und eine neue Notwendigkeit. Denn welcher Begriff wäre schließlich geeigneter für die seit der Romantik sich immer ... eine hochgradig autonome und konstruktiv-funktionalistische Formsprache gestalterisch verwirklichen wollte, "auf die Französische Revolution zurückdatiert". (64) Wird unter Aufklärung das Streben verstanden, etwas "frei von allen Bindungen an Tradition und Vorurteil aus der Vernunft neu zu konstruieren" (65), dann ist die Kunst, die sich aufgrund ihrer politischen Unabhängigkeit in ästhetischer Hinsicht ganz und gar selbst durch ... >>

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    ... 46) Dem ganz offenkundigen Sinnbedürfnis der von einer ,,umfassenden Sinnkrise" 11) betroffenen industriellen Gesellschaften vermag die Kunst daher jedenfalls nicht zu genügen, solange sie befangen in ihrer bisherigen Tradition sich zum Sinnproblem gewissermaßen naiv verhält, indem sie sogar dort, wo sie Sinn nicht mehr vermitteln oder deuten, sondern nurmehr verneinen kann, letztlich noch immer ausgeht von der ... wird, haben es deshalb besonders schwer, den Rang gesellschaftlich verbindlicher Leistungen zu erlangen - jedenfalls solange, wie sie noch nicht historisch geworden sind. (53) Diese aus der Spannung zwischen Tradition und Innovation entstehende Problematik der gesellschaftlichen Geltung künstlerischer Leistungen in der Moderne ist - zugeschärft - als die zweite Paradoxie zu formulieren: JE MEHR DER KÜNSTLER LEIDET, UMSO WENIGER WIRD ... speziellen, für Kunst konstitutiven kulturell-soziablen Tätigkeitsbedingungen einbegriffen sind. Zwar werden auch diese Bedingungen individuellen Ursprungs sein; aber da sie nicht dem Unbewußten, sondern subjektiver, auf die kulturelle Tradition ausgerichteter Reflexion entspringen, können sie transindividuelle Relevanz, intersubjektive Geltung und somit ,,Kulturbedeutung" 17) erlangen. Künstlerische Selbstbestimmung, welche auf die subjektive Entfaltung solcher kulturell-soziablen Tätigkeitsbedingungen sich richtet, wäre ... unmittelbaren Anschauung abgeleiteter Tradierung künstlerischer Tätigkeitsbedingungen; zumal, da die Kunst des 20. Jahrhunderts das Anschaulich-Ästhetische durch Vergeistigung (Intellektualisierung und Entmaterialisierung) relativiert. Und doch ist es erst die Tradition, die jenes Maß entwicklungsgeschichtlicher Kontinuität ermöglicht, das die künstlerischen Hervorbringungen historisch beziehbar macht und damit verbürgt, daß die Werke der Gegenwart, statt nur als modische bzw. abstruse Novitäten ... Zeugnisse des Zeitgeistes zu erscheinen, gegenüber den vorangegangenen in ihrer substantiellen ästhetischen Differenz kenntlich und somit real - nicht lediglich nominal - als Kunst identifizierbar werden. (67) Wenn also auf Tradition nicht verzichtet, jedoch eine praktische Tradierung künstlerischer Tätigkeitsbedingungen genausowenig fortgeführt werden kann, so bleibt vom künftigen Künstler nur eine reflexionsgeleitete theoretische Nachfolge zu fordern. (68) In einem ... >>

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    ... SYSTEM OF AESTHETIC LAWS................................ 24 BOULLART, Karel E.: CREATIVITY: PARADIGMACITY AND UNIVERSALITY............ 25 BREAZU, Marcel: LA NÉCESSITÉ DE L'ART DANS LA SOCIÉTÉ.................. 25 BRISKI, Sonja: INNOVATION AND TRADITION IN THE LIGHT OF RUSSIAN AVANT-GARDE - ART AND REVOLUTION.................... 26 BROOK, Donald: HOW CAN WE DO WHAT WE CANT (YET) DO?................. 26 BUYEVA, L.: SPIRITUAL ACTIVITY, CREATIVENESS ... INTUITIVO FEMENINO............... 65 GUTIERREZ Guitian, Victoria: EL EVOLUCIONISMO REGRESIVO DE LA "CREATIVIDAD" FREUDIANA............................... 65 GUTIERREZ Guitian, Victoria: PEQAGOGIA DE LA CREATIVIDAD.................... 66 HAJEK, Jiri: DISKUSSIONBEITRAG FÜR DIE SEKTION "TRADITIONEN UND INNOVATIONEN".......................................... 67 HANAK, Miroslav John: THE ART OF POETIC TRANSLATION METHODS PURPOSES, FRUSTRATIONS............................................ 67 HANLON, Lindley: S/Z AND CITIZEN KANO..................................... 68 HERMANN, Istvan: EIN ASPEKT DER ... KAZIHANOVA, B.R. ZA CRÉATIVLTÉ ET L'HISTORICITÉ DIVÉRSITÉ DE LA CULTURE.... 78 KEN ICI, Sasaki: AU-DELÀ DE L'ANALOGIA CREATIONIS................ 79 KEYSER, E. De: RUPTURE ET TRADITION.............................. 79 KISUNKO, V.: HISTORISM OF ART CULTURE AS A SOCIO-CREATIVE PHENOMENON....................................... 80 KIVY, Peter: THE MYTH OF ARTISTIC SINGULARITY................. 81 KIYASHENKO, M.: DIALECTICS OF THE OBJECTIVE AND ... LADYGINA, A.: THE PHENOMENON OF ARTISTIC CREATIVENESS: THE DIALECTICS OF INDEPENDENCY AND DEPENDENCY...... 91 LAMBROPOULOU, Stavroula: REPRESENTATION OF HARMONY IN GREEK VASE PAINTING..................................... 92 LAPINA, E.: PROBLEMS OF TRADITION AND INNOVATION AND "PRIMITIVE ART".................................... 92 LAVRENUK, N.S.: LE HÉROIQUE........................................ 93 LEIZEROV,N.: LAWS GOVERNING ARTISTIC CREATIVENESS............ 94 LENKE, Bizam: ON THE CONTENT OF THE NOTION OF ... CREATIVITÀ E INVENZIONE NELLA "TEORIA" ESTETICA............................................... 104 MARGOLIS, Joseph: THE INTERSECTION OF THE CULTURAL AND THE BIOLOGICAL............................................ 105 MARTIN, F.David: THE NEED FOR ART...................................... 105 MATEI, Dumitru: TRADITION AS A SYSTEM OF VALUES..................... 106 MATHAUSEZ Zdenek: ZWEI ARTEN DER KREATIVITÄT .......................... 106 MATVEJEVIC, Predrag: L'AUTOGESTION ET LA CREATION CULTURELLE........... 107 McCORMICK, Peter: AESTHETIC TRUTHS AND ... >>

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    A Selection edited by Richard Woodfield Contents Kantian and phenonological traditions in psychological aesthetics: Christian Allesch, Austria 1 Music and the Emotions: F.M.Berenson, UK 6 Tragic action and aesthetic contemplation: K.Boullart, Belgium 10 Le Temps est ... UK 38 The Social Status of Art. Why the Institutional Approach is not Sufficient: Bohdan Dziemidok, Poland 42 How to Recognise Metaphors in Literature: Raili Elovaara, Finland 45 Tradition, Innovation, Kunstrezeption und Kunstwirkung — zu einigen Problemen: John Erhard, German Democratic Republic 50 Postmoderism and Critical Theory: Ales Erjavec, Yugoslavia 55 Tradition and Convolution — Settings of Aesthetic Phenomena in the Third World : Jale Erzen, Turkey 59 Appreciation and Justification: Susan L. Feagin, USA 62 Aesthetic Experience: Where Did We Go ... Fisher, USA 66 The New Anti-Aestheticism: Maria Golaszewska, Poland 70 Glenn Gould: La technologie au Service d'une nouvelle définition de la musique: Ghyslaine Guertin, Canada 74 Tradition, influence and innovation: Goran Hermeren, Sweden 78 Try the Image — Temporality and Fullness in Aesthetic Experience: Jose Jimenez, Spain 83 Art of the Untruth? On Post Modern Visual ... an Aesthetic Theorem: New and Traditional in their Interrelations: Dmitry Khanin, USSR 90 The Profundity of Music: Peter Kivy, USA 94 "Aufbruch oder Schwanengesang"? Norbert Krenzlin, GDR 99 Tradition as Innovation: Alicja Kuczynska, Poland 102 L'image de l'homme dans la théorie kantienne du génie: Antonia Labrada, Spain 106 Make-Believe, Ontology and Point of ... >>

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    ... Werke, daß sie den Betrachter zum Mitschöpfer machen. Er soll von seinen lebensweltlichen Interessen absehen und sich kontemplativ der ästhetischen Erfahrung hingeben. Im folgenden wird in Radikalisierung dieser Tradition sogar vorgeschlagen, über die Betrachtung hinaus den Rezipienten mit seinem Handeln in den Kunstprozeß zu involvieren. Wenn selbst vom Handeln der Laien erwartet wird, daß es von ästhetischen ... so wie bisher gegenüber der Gesellschaft. Die aus diesem Zwang zum Selbstwiderspruch entstehende Avantgardekunst reagiert im Unterschied zur klassischen Moderne mit dem Versuch einer andauernden Überwindung der eigenen Tradition, um gegenüber dem, was die Kunst an sich selbst schon für historisch und bereits gesellschaftlich akzeptiert hält, autonom zu werden. Nicht nur längst historisch gewordene künstlerische Positionen, sondern ... sonst als Kunst unkenntlich sind. So hat die Konzeptkunst mit höchster Rationalität ein Optimum an Eigengesetzlichkeit und damit Unabhängigkeit von den ästhetischen Normen der Gesellschaft sowie ihrer eigenen Tradition erlangt. Durch die extreme Steigerung der Selbstbestimmung bildet die Konzeptkunst eine absolute Selbstbezüglichkeit aus. Ihre Inhalte, Formen und Ideen allein aus sich selbst schöpfend ist sie immer hermetischer ... sie sich von dem Zwang befreit hat, gegenüber allem Außerkünstlerischem und den bisherigen künstlerischen Hervorbringungen ihre Autonomie zu wahren. Sie beugt sich nicht mehr dem avantgardistischen Diktat, die Tradition innovativ überbieten zu müssen, sondern bedient sich unbekümmert aller Erfindungen der Kunstgeschichte, die sie gleichsam als einen Steinbruch benutzt. Nachdem die Kunst als postmoderne autonom gegenüber ihrem Autonomieprinzip ... ihrer Autonomie erreicht hat, wird ihre völlige Umorientierung notwendig. Da sich die Kunst nicht länger mehr negativ wie bisher durch ihre Autonomie gegenüber der Gesellschaft und ihrer eigenen Tradition bestimmen kann, ist sie nun gefordert, eine positive Selbstdefinition zu finden. Statt dem Autonomieideal zu entsprechen und nach wie vor ihren einzigen Zweck in der gesellschaftlichen Zwecklosigkeit ... >>

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    ... enthalten, sondern muß vom Betrachter erst herangetragen werden; sowohl als inhaltliche Bedeutung wie auch - im übertragenen Sinn - als historische Bedeutung. In dieser Bedeutungslosigkeit liegt der Affront gegen die Tradition und deren Sachwalter, von dem ich vorhin gesprochen habe. Für Kunsthistoriker ist das bis heute nicht leicht zu verdauen, wenn ihnen z.B. der C. Andre sagt, er ... sich sprachlos vollziehen kann, an Begrifflichkeit gebunden. Ob diese Begrifflichkeit für die Rezeption konstitutiv ist, darin besteht ein wichtiges Unterscheidungskriterium zwischen einer erlebenden Rezeptionsweise, wie sie aus der Tradition überkommen ist, und der handelnden Rezeptionsweise, die du mit deinen Objekten zu strukturieren suchst. Worin sonst noch unterscheidet sich die von dir intendierte handelnde von der tradierten erlebenden ... zum ,Material' zum physischen und psychischen Bestandteil bzw. zum selbstverantwortlichen und selbstreflexiven Träger des Werkes wird, dann bedeutet dies zwar vielleicht einen qualitativen Sprung, der aber doch die Tradition der Erweiterung des Materialbegriffs in der Moderne fortführt. Um diese Erweiterung als solche zu erkennen und als Kunst akzeptieren zu können, muß allerdings die Tradition bekannt sein. Das ist ja ohnehin eine große Schwierigkeit für die Leute, zu verstehen, daß ich einerseits ständig von Geschichte wegkommen will, von historischen Formen, Anschauungen und Theorien, daß ich mich aber andererseits nicht nur häufig auf bestehende Zusammenhänge, auf Traditionen beziehe, sondern sie alle sehr achte, einige sogar regelrecht verehre und die mir wichtig erscheinenden erhalten will, sie in meiner Arbeit mittragen möchte. M.L.: Deine Einstellung ... >>

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    ... treten, je mächtiger sie werden.8 Was letztlich als Halt bleibt, wenn der Einzelne seinen Einfluss auf den Gang der gesellschaftlichen Prozesse und damit seine moralische Einbettung in Tradition und Konvention verliert, ist die Besinnung auf das persönliche Ethos. Es allein kann den inneren Zwang ausüben, der zur Anstrengung motiviert, seiner Gesinnung gemäß auch tatsächlich zu handeln ... gibt sich der von den Erfahrungen seiner Kopenhagener Akademiezeit geprägte Runge auf seine eigene Praxis hin hernach eher bescheiden. Er zeigt sich uns zunächst noch in einer der Tradition und ihren Vorgaben verpflichteten überaus gottesfürchtigen und ehrbaren Handwerkermentalität und antwortet nach dem Studienende im Oktober 1801 auf die Frage seiner Bruders Daniel, was er eigentlich in und ... auch würklich etwas richtiges ist“17. Doch bereits im Februar 1802 verliert das durch Goethe repräsentierte klassizistische Kunstideal seine unbedingte Verbindlichkeit für Runge und dieser damit seine bisherige Traditions- und Autoritätsgläubigkeit. Runges eigentliches künstlerisches Ethos kristallisiert sich nun in der für ihn entscheidenden, die sog. romantische Wende herbeiführenden Krise heraus. Mag dafür die gerade aus Weimar eingetroffene ... zunächst vor allem sprachlich die „Landschafterey, wenn man so will“.23 Konsequenterweise konstatiert Runge die Notwendigkeit eines totalen Neuanfangs in der Kunst und denkt den Bruch mit der Tradition so extrem, dass er „eben gar kein anderes Mittel“ mehr sieht als „einen großen Krieg, der die ganze Welt umkehren könnte“24, ja es sogar als ein «großes ... März 1806) http://ask23.hfbk-hamburg.de/draft/archiv/por/por_03_bvr/por_03_bvr_1806_03.html 37 Dazu gehört bei Runge auch eine aus handwerklicher Tradition gewachsene manuelle Kunstfertigkeit, worüber die höheren Stände naturgemäß eher nicht verfügten. 38 Die herrschende Bildungspolitik „löst“ dieses Problem, indem sie statt Bildung lediglich noch Ausbildung ermöglicht und ... >>

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    ... RG B-System 124 59 Michel Albert-Vanel 126 60 CMN-System 128 METASYSTEME 61 Astrologische Verbindungen 130 62 Ars magna 132 63 I Ging 134 64 Chinesische Tradition 136 65 Indische Tradition 138 66 Hebräische Tradition 140 67 Islamische Tradition 142 68 Liturgische Tradition 144 69 Symbolik 146 70 Heraldik 148 71 Anthroposophie 150 72 L'Archéomètre 152 Urs Baumann Ideengeschichre der Farbe als Kulturgeschichte 155 Ernst Peter Fischer Die Farben ... >>

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