ask23 Textsuche

<< Zurück zum Archivbereich


Ergebnisse für Steinbach, H
Seite 1 (1 bis 10 von 20 Treffern) || weiter >>
  1. 100%

    Michael Lingner Haim Steinbach Strategien ästhetischen Handelns II: Imaginärer Gebrauch In den 60er Jahren, ausgehend von der Happening- und Fluxusbewegung, ist der Kunstbegriff mit der Absicht einer Integration von Kunst und Leben ... Kunst verlangte die Einbeziehung sowie Aktivierung aller Menschen und ihrer gesamten Sinnlichkeit. Mit einer nicht mehr rein retinal (auf das menschliche Auge) ausgerichteten Kunst sollte der «eindimensionale Mensch» (H. Marcuse) zumindest ästhetisch überwunden werden. Alle diese Bemühungen sind faktisch mehr oder minder erfolglos geblieben, da das Publikum seine traditionelle passive Rolle (bis heute) nicht aufgegeben hat. Es ... unmerklich eine ästhetische Dimension bekommen. Auf eine völlig andere Weise verfolgt der (1944 nah bei Tel Aviv geborene und seit vielen Jahren in New York lebende) Künstler Haim Steinbach die Idee, den Rezipienten handelnd an der Werkentstehung zu beteiligen. Kompositorisch auf Rudimente der pop- und minimal-art zurückgreifend bedienen sich Steinbachs Arbeiten der in unserer Gesellschaft vorherrschenden Präsentationsform von Objekten als Waren. Auf eigens entworfenen Regalelementen, werden zumeist mehr oder weniger nützliche Konsumartikel auf eine an Ausstellungs- oder Dekorationsgegenstände ... erinnernde Weise dargeboten. Ihre nach den Regeln der Waren-Ästhetik wirkungsvoll inszenierte «unmittelbare Zugänglichkeit» soll den Rezipienten als Konsumenten ansprechen und in ihm «eine Reihe bedingter Reflexe auslösen» (Steinbach 1988, S. 191). Der Betrachter wird zu dem archaischen Impuls animiert, die Dinge besitzen zu wollen, was ihm ein positives Gefühl vermittelt. Sein «Wohlgefallen» ist indes - in ... >>

  2. 86%

    Michael Lingner Zwischen Verführung und Verweigerung. Haim Steinbachs Strategie ästhetischen Handelns Aus dem notorischen Bedürfnis, neue künstlerische Hervorbringungen sogleich kunstgeschichtlich einzuordnen, wurden die Arbeiten von Haim Steinbach und einigen anderen amerikanischen Künstlern wie Allan McCollum und Jeff Koons sogleich nach ihrem Bekanntwerden als neokonzeptualistisch klassifiziert. Zugleich sind sie geistesgeschichtlich für den aus der neueren französischen ... ist die Idee des aktionistischen Handlungskonzeptes der 60er Jahre, die reduzierte Kunstbetrachtung durch komplexes ästhetisches Handeln zu ersetzen, offenbar als künstlerische Zielvorstellung virulent geblieben. Jedenfalls bezieht sich Haim Steinbach wieder ausdrücklich auf sie und sucht, ihrer Verwirklichung durch eine neue Strategie näherzukommen. Er entwickelt sie aus dem Grundgedanken, sich auch für die Kunst der in unserer Gesellschaft ... art beeinflußten Warenästhetik wirkungsvoll auf ihre unmittelbare Zugänglichkeit hin inszeniert. Es ist beabsichtigt, den Rezipienten als Konsumenten anzusprechen und in ihm »eine Reihe bedingter Reflexe aus(zu)lösen« (Steinbach 1988, S. 191). Durch positive Gefühle wird er animiert, die Dinge besitzen zu wollen. Insofern ist dieses »Wohlgefallen« - in der Terminologie Kants ganz und gar nicht »interesselos«, sondern ... Eingriff würde nicht nur die - vor allem farblich - diffizil komponierte Mikrostruktur der einzelnen Arbeit zerstören sondern auch ihr Funktionieren in der Makrostruktur des Kunstkontextes. In ihm operiert Haim Steinbach mit der vom tautologischen Prinzip der conceptual art abgeleiteten Strategie, eine Ausstellung ausgestellter Objekte auszustellen. Gebrauchsgegenstände nicht durch die bloße Überführung in den institutionellen Rahmen der Kunst ... >>

  3. 70%

    ... S.29), wenn sie es nicht verstanden hätte, gerade die Zweckfreiheit als Voraussetzung der höchsten Entfaltung ihrer ästhetischen Qualitäten zu behaupten. Die Befreiung, welche die gesellschaftliche Autonomie, d.h. die größere funktionale, institutionelle und ökonomische Unabhängigkeit, einerseits der Kunst bringt, hat für sie auf der anderen Seite ein hohes Maß an Bestimmungslosigkeit zur Folge. Der einstigen geistigen ... zur weiteren Intellektualisierung auf die Kunst aus, so dass sich ästhetische Autonomisierung und die Rationalisierung des Ästhetischen gegenseitig bedingen und wechselseitig verstärken. Insofern war die ultimative Konzeptionalisierung, d.h. Verbegrifflichung der Kunst in der so genannten concept art der 70er Jahre nur folgerichtig. Oder um es mit einem Zitat aus der in Sachen Künstlertheorie einschlägigen Habilitationsschrift des ... wurde, von dem eine mindestens so starke Definitionsmacht wie von allen begrifflichen Operationen ausging. Darauf hat die in den 80er Jahren aufkommende «neokonzeptualistische» Kunstströmung (vgl. z. B. Haim Steinbach) aber auch Joseph Kosuth bereits zuvor selbst reagiert und die Rolle der Materialästhetik nicht länger ignoriert. Geradezu exemplarisch für diese Weiterentwicklung konzeptueller Kunst ist das Projekt „modus operandi ... Schriftzug selbst, indem er ihn in völlig verschiedene Kontexte bringt und darauf in typographischer Hinsicht unterschiedlich reagiert. Durch die Art und Weise der spezifischen Konkretisierung des Wortlauts, d. h. wie mit ihm in dem gewählten räumlichen und sozialen Zusammenhang jeweils als Textgestalt operiert wird, zeigt sich deutlich, worin die Verfahrensweise besteht. Die Arbeit „modus operandi“ nimmt insofern ... es mit Beginn der Postmoderne in den 80er Jahren zu ihrem Niedergang. Denn das paradoxerweise noch ganz der Logik der Moderne verhaftete Programm der Postmoderne, sich autonom, d.h. unabhängig von dem bisher auch gegenüber der eigenen (Kunst-)Geschichte gepflegten avantgardistischen Autonomisierungszwang zu machen, hat zur Verringerung des subjektiv von Künstlern gefühlten Grades an Innovationsdruck, Existenzangst ... >>

  4. 65%

    ... 1990. S. 15 - 53 Michael Lingner: Erfundene Funktionalität. Siah Armajani - Strategien ästhetischen Handelns I. In: Kunst aktuell. Kunst + Unterricht 152 / 1991 Michael Lingner: Zwischen Verführung und Verweigerung. Haim Steinbachs Strategien ästhetischen Handelns. In: Materialien zur documenta IX. Hg. von W. Stehr / J. Kirschenmann. Stuttgart 1992. S. 82 ff Michael Lingner: Lebensweltliche Kontextualisierung und ästhetisches Handeln. In: Textile ... auch auf den letzten Plätzen sind, dann sind die aber plötzlich alle beleidigt. Das konnten wir in Berlin ganz gut sehen, das kann man anderenorts auch sehen, d. h. man sollte auch von unserer Seite aus ein bißchen ehrlicher sein, daß, wenn man von der Politik etwas einfordert, man die Ergebnisse dann zwar nicht unbedingt akzeptieren muß ... habe ich ein positives Handicap. Und ich habe noch ein drittes Handicap. Wir eröffnen mit unseren Museen, auch mit einem Museum für Gegenwartskunst, erst im nächsten Jahr, d. h., ich kann, wenn ich über unsere Konzeption rede, zum Teil nur über die Zukunft reden. Das, was bisher bei uns im Institut für Bildmedien, im Institut für Musik ... an der Wirtschaft [dran], in dem Falle natürlich an der Medien- oder Designwirtschaft. Wir haben dann noch ein viertes positives Handicap: Wir sind eine Stiftung öffentlichen Rechtes, d.h. wir bekommen pauschal die Gelder zugewiesen und können mit denen dann auch operieren. Unsere Personalquote ist selbst nur 36 Prozent, das heißt, ich kann auch jederzeit entscheiden, daß ... verdienen. Das Problem ist aber, wenn zum Beispiel jemand von uns aus dem Hochschullehrerbereich Gewinne macht, daß diese Gewinne wiederum an die Freie und Hansestadt abzuführen sind, d.h. wir haben in der öffentlichen Hand die vollkommen paradoxe Situation, daß wir dort, wo es der öffentlichen Hand und der Privatisierungsideologie paßt, private Strukturen haben, daß aber ... >>

  5. 63%

    ... Thomas Lenk: Für Majakowski 29 Heinz Ohff: Wenn Ohren sehen und Augen hören 30 Hans M. Wingler: Ist das Bauhaus-Museum verkorkst? 32 Dank des Innenministers an O. H. Hajek 33 Nachrichten 34 KUNSTREPORT 4/79 Inhalt Der neue Vorstand 4 In eigener Sache: Heiner Stachelhaus: Thomas Grochowiak wurde 65 5 Das Klima für Kunst verbessern - Ein ... IAA-Programm KUNSTREPORT 1/79 Inhalt 26. Jahresausstellung des Deutschen Künstlerbundes in Berlin - Staat hilft auch der jungen Kunst 2 Künstlerbund in Berlin und keine Nationalstiftung 2 O. H. Hajek: Rede zur Eröffnung der 26. Jahresausstellung des Deutschen Künstlerbundes 3 Rede des Bundesinnenministers Gerhard Baum zur Eröffnung der 26. Jahresausstellung des Deutschen Künstlerbundes 6 Pressedokumentation zur 26 ... Berlin - Ansichten 29 Hermann Wiesler: Kunst-am-Bau-Richtlinien in der Bundesrepublik Deutschland und im Land Berlin 39 Friedrich Gräsel: Jüngste Erfahrungen über »Kunst am Bau« 49 O. H. Hajek: Dokumentation zu kunstpolitischen und künstlerischen Aktivitäten des Deutschen Künstlerbundes 52 Johannes Gecelli, Berlin: Rede an die Neuimmatrikulierten des Wintersemesters 1978/79 62 Günther Wirth: Aussprache zur Eröffnung ... Wahrnehmung von Urheberrechten für bildende Künstler 72 Otto Dressler: Gerd Winkler - »... das machen wir schon!« 73 G.-M. Stecker: Brief über »Das Auswahlverfahren des Deutschen Künstlerbundes« 74 Helmut Steinbach. Warum ich (noch) kein Mitglied bin 74 8. Internationale Triennale für farbige Druckgrafik 75 Nachrichten Umschlagseite 3 KUNSTREPORT 2/78 Inhalt Ansichten Gerd Winkler: Von der Einmaligkeit wertvollen ... Rochus Kowallek: Das Fest ist aus 7 Werkstatt und Projekte: Peter Nagel: Deckengemälde für ein Bildungszentrum 9 Michael Enneper: Progetto d'Arte oder Dokumente meiner Existenz 10 Helmut Steinbach: Couvertage-Technik mit Dispersionsspachteln 12 Fritz André Kracht: Polagraphie oder ich bin kein Photograph 15 Marie-Luise Kühne, Wolf Bickhard Botinelli: Alternative Ausdrucksformen oder Künstlichkeit tönt Kunst ... >>

  6. 58%

    ... 16 Die Kunstpädagogik im Ozonloch - ein Zombie antwortet. Heino R. Möller 18 ANALYSE UND INTERPRETATION Zum Beispiel: David Bailly - Selbstbildnis mit Vanitassymbolen. Rainer Bücher 11 KUNST AKTUELL Haim Steinbach. Strategien ästhetischen Handelns II: Imaginärer Gebrauch. Michael Lingner 14 KONTEXT Computer im Kunstunterricht. Skeptisches zum Gebrauch in der Schule. Rainer K. Wick 20 MATERIAL Stilleben. Kommentar. Johannes Kirschenmann ... mit U. Andresen-Arlt, U. Blase, A. Claussen, P. Fahl, U. Gauert, M. L. Gnannt, S. Gries, E. Holz-Raber, K. O.Kahrmann, T. O. Kühn, F. Laubengeiger, H, Ortmann, H. Papenhausen, H. Rieger, A. Stamer, I. Waldburg-Brandhorst, H. Wernecke 33 KUNST+ UNTERRICHT Nr.150/91 MAGAZIN Nachrichten und Meinungen 2 Impressum 3 Die Internationale Bildnerische Werkstatt Scheersberg 1990. K. O. Kahrmann 3 Gert Seile wirft ... >>

  7. 54%

    ... On Kawara in K+U 161 zu Ende gegangen. Zuvor gab es Beiträge über J. Beuys, L'art brut, Gilbert & George, F. E. Walther, Clegg & Guttmann, B. Prinz, H. Steinbach und S. Armajani, mit dem die Reihe in K+U l 52 eröffnet wurde. Mit der Künstler- und Werkauswahl zugleich dem jeweiligen Heftthema und der Leitthematik von «Kunst ... Dimension der Kunst soll geschärft werden. Es geht darum, in der zeitgenössischen Kunst das Humane zu entdecken und dabei herauszufinden, was dieses heute überhaupt sein könnte. Literatur Bredekamp, H.: Kunst als Medium sozialer Konflikte. Frankfurt/M. 1975 Fries, H. (Hg.): Handbuch theologischer Grundbegriffe. Bd. l München 1962 Hegel, G. W. F.: Vorlesungen über die Ästhetik. Bd. 2. Frankfurt 1970 Kant, I: Kritik der Urteilskraft. Hg. K. Vorländer. Hamburg 1974 Sedlmayr, H.: Verlust der Mitte. Salzburg 1948 >>

  8. 51%

    ... die sich in ihrem Kern als ein riskantes, vor allem aber höchst unwahrscheinliches Verhalten formal beschreiben läßt. In der modernen Kunst sind ganz unterschiedliche Strategien der Autonomisierung, d.h. - nach dem hier vorgeschlagenen Deutungsmodell: der Ermöglichung von bestimmten, durch wechselnde Paradigmen eingeschränkten Unwahrscheinlichkeiten - auszumachen. Eine wegen ihrer Radikalität besonders wichtige, wenn auch paradox erscheinende Vorgehensweise gründet sich ... Wenn aufgrund der Beteiligung an dem Projekt die Notwendigkeit des Entscheidens und Handelns entsteht, so geschieht dies unter der außergewöhnlichen Bedingung, daß die Bibliotheksbenutzung auf keine institutionalisierte, d.h. voraussehbare Weise kontrolliert oder sanktioniert wird. Aufgrund dieser Besonderheit können die ein derartiges Handeln der Beteiligten üblicherweise bestimmenden sinnlichen Bedürfnisse, rationalen Zwecke oder moralischen Normen ihre Selbstverständlichkeit sowie ... Museum, New York 1967. (16) Ein anderer, nicht über Motivation laufender Versuch, das die Kunst der 60er Jahre beherrschende Problem der Nicht-Beteiligung zu lösen, ist von Haim Steinbach unternommen worden, indem er die Aktivität des Rezipienten durch "eine Reihe bedingter Reflexe auslösen" wollte. Vgl. Heim Steinbach: "Interview mit E. Sussmann", in: "The Binational", (Ausst. Kat) Köln 1988, S. 191. (17) Karl-Josef Pazzini: "Zu Martin Zülch: 'Zauber und Entzauberung"', in: "Kunst und Unterricht", Nr ... >>

  9. 51%

    Theorie-Diskussion Supplement 2 von Wolf-Dieter Narr; Dieter H. Runze; Elmar Koenen; Karl Steinbacher; Lothar Eley; Bernhard Heidtmann; Peter Hejl Herausgegeben von Franz Maciejewski Inhalt Wolf-Dieter Narr/Dieter H. Runze Zur Kritik der politischen Soziologie 7 Elmar Koenen/Karl Steinbacher Die Wahrheitsfähigkeit von Evolutionstheorien und die Evolutionsabhängigkeit von Wahrheit 92 Lothar Eley Komplexität als Erscheinung 130 Bernhard Heidtmann Traditionelle und ideologische Determinanten einer Theorie sozialer Systeme und ihrer ... >>

  10. 48%

    ... wurde, von dem eine mindestens so starke Definitionsmacht wie von allen begrifflichen Operationen ausging. Darauf hat die in den 80er Jahren aufkommende «neokonzeptualistische» Kunstströmung (vgl. z.B. Haim Steinbach), aber auch J. Kosuth bereits zuvor selbst reagiert und die Rolle der Materialästhetik nicht länger ignoriert. Geradezu exemplarisch für diese Weiterentwicklung konzeptueller Kunst ist das Projekt modus operandi ... a.O., S.S07f. 13 — «Der Kunsthistoriker soll Partner, zum historischen Organ des Künstlers werden; der Künstler soll gleichsam sein Auftraggeber werden. Es fehlt an diesem Konzept (von H. Belting: Das Ende der Kunstgeschichte. München 1983) nur ein kleiner Schritt zu dem Schluss, dass der Kunsthistoriker selbst Künstler wird oder wenigstens Teilfunktionen des Künstlers übernimmt». Aus: Martin ... Runges Kunstanschauung. Strassburg 1909, S. 2. 18 — Ph. O. Runge: Hinterlassene Schriften. Bd. 2. Göttingen 1965, S. 92 (künftig zit. als: HS 1/ bzw. HS 11/). 19 —HS H/S. 63. 20 —HS M/S. 63. 21 —HS U/S.80. 22 —HS U/S. 63. 23 — Im Begleitbrief steht unter anderem: «Wir rathen dem Verf. ein ... Tieck: Werke in vier Bänden. Nach dem Text der Schriften von 1828 -1854 unter Berücksichtigung der Erstdrucke. Hrsg. von Marianne Thalmann. Bd. 1. Darmstadt 1973, S. 894. 39 —H. Rehder: Die Philosophie der unendlichen Landschaft. Diss. phil. Heidelberg 1929, S. 144. 40-HSI/S.16. 41 —HS l/S. 24. 42 —HS l/S. 6. 43 — M ... >>

Ergebnisse für Steinbach, H
Seite 1 (1 bis 10 von 20 Treffern) || weiter >>