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Ergebnisse für Schlegel, F
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    ... Titel "Über das Studium der griechischen Poesie" etwas irreführend ist, weil "Ursprung, Zusammenhang und Grund so vieler seltsamer Eigenheiten der modernen Poesie ... erklärbar" (12) gemacht werden sollen, begründet F. Schlegel die konstitutive Bedeutung der Kunsttheorie für die moderne künstlerische Praxis: "Die Erfahrung belehrt uns" zwar, so Schlegel, "daß unter allen Zonen, in jedem Zeitalter, bei allen Nationen und in jedem Teil der menschlichen Bildung (= Kultur) die Praxis der Theorie voranging". (13) Aber dieses Prinzip, nach ... der Kunst ganz überflüssig" (16) wäre. Da jedoch "der (Natur-)Trieb ... zwar ein mächtiger Beweger, aber ein blinder Führer" sei, ist "der Versuch der natürlichen Bildung" (17) für Schlegel offenbar mißglückt. Denn "schon in den frühesten Zeitaltern der europäischen Bildung" fänden sich "unverkennbare Spuren des künstlichen Ursprungs der modernen Poesie ...", wo "das lenkende Prinzip der ästhetischen Bildung ... nicht mehr der Trieb, sondern gewisse dirigierende Begriffe" (18) sind. Schlegel sieht die moderne Kunstentwicklung also von Anbeginn "unter der Herrschaft von Begriffen" (19) stehen und im "Verstand das lenkende Prinzip der athletischen Bildung" (20). Allerdings sind diese ... >>

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    ... the study of Greek poetry', is somewhat misleading, since the 'origin, correlation and reason for so many singular characteristics of modern poetry' were to made 'explicable', (12) Friedrich Schlegel established the constitutive significance of artistic theory for modern artistic practice: 'Experience teaches us', Schlegel writes, 'that in all zones, in every age, with all nations and in every part of human education (= culture), practice preceded theory.' (13) But this principle, according to ... of nature without hindrance', so that the 'help of art' would be 'completely superfluous'. (16) But because '(natural) instinct' is 'a powerful stimulant but a blind leader', for Schlegel the 'attempt of natural education' (17) obviously failed. For 'already in the earliest ages of European education..., unmistakable traces of the artistic origin of modern poetry...' could be found, where 'no longer instinct, but certain regulative conceptions' were the 'guiding principle of aesthetic education...' (18) In other words, Schlegel sees the modern development of art as being from the beginning 'under the predominance of concepts' (19) and the 'guiding principle of aesthetic education in the intellect'. (20 ... should be... to give corrupted taste its lost legitimacy back and art gone astray its true direction.' (21) To consciously regulate the development of a true art (which Schlegel considered possible in principle owing to the artificiality of modern aesthetic education) could only be accomplished if the conceptions 'were universally valid'. (22) For such an objectification ... >>

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    ... Von OSCAR FAMBACH INHALT Vorwort..............................XIII Bibliographie............................XV Rezensionen 1796 August 22ff. Allg. Lit.Ztg. Jena Nr. 262—267: Homers Werke von Joh. Hnr. Voß: anonym [= Aug. Wilh. Schlegel]....................................... 1 1801 September 28 Lit.Ztg. Erlangen: Rezension der Charakteristiken und Kritiken von Aug. Wilh. Schlegel u. Frdrch. Schlegel (Königsb. 1801. II): anonym [= Schleiermacher] (Auszug)...................... 48 1796 [September] Deutschland Berlin. 8.Stück: Woldemar. Neue verb. Ausgabe [Frdrch. Hnr. Jacobi] (Königsb. 1796. II): anonym [= Frdrch. Schlegel] 52 1801 September 28 Lit.Ztg. Erlangen: Rezension der Charakteristiken u. Kritiken von Aug. Wilh. Schlegel u. Frdrch. Schlegel (Königsb. 1801. II): anonym [= Schleiermacher] (Auszug)...................... 73 1797 Januar 2f. Allg. Lit.Ztg. Jena Nr. If.: Musenalmanach f. d. J. 1796 u. 1797. Hsg. ... >>

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    INHALTSVERZEICHNIS (in Stichworten) I. Vorbemerkung.............17 Schlegel —eine noch immer umstrittene Gestalt—Primat der zu Lebzeiten veröffentlichten Schriften Schlegels — Wiederaufnahme des Schlegel-schen Begriffs der objektiven Poesie als Hinweis auf die traditionellen Züge und die Kontinuität in der Entwicklung der poetologischen Gedanken Schlegels — Anwendung einer dialektischen Betrachtungsweise entsprechend dem dialektisch strukturierten Schönheitsbegriff Schlegels — Herkunft des Begriffs der objektiven Poesie — Der Studium-Aufsatz, eine hervorragende Quelle für die Erkenntnis Schlegelscher Poetik — Die innere Nähe der Schlegelschen Poetik zur literaturkritischen Praxis als ... >>

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    ... frühromantischer Kunstvorstellungen. Die romantische Herkunft, auf die sich Wagner im Unterschied zum antiken Ursprung seiner Konzeption des «musikalischen Dramas» nicht explizit bezieht, wird evident in jener Schlußbetrachtung von F. W. J. SCHELLINGS 1802/03 in Jena gehaltener Vorlesung über die Philosophie der Kunst, in der fast prophetisch die Grundgedanken des Wagnerischen Programms antizipiert werden: «Ich bemerke nur ... auf einem absolut gesetzten Kriterium basierende Vergleich vermag die spezifische Verschiedenartigkeit der Darstellungsmittel und somit die strikte Sonderung einer jeden Kunst als notwendig zu erweisen. Nun bestreitet allerdings F. SCHLEGEL in seinem 1797 erschienenen, die Frühromantik gedanklich einleitenden Aufsatz Über das Studium der griechischen Poesie, daß das Primat der Schönheit für die moderne, nachantike Kunst überhaupt noch Geltung ... ihrer Werke stillschweigend vorausgesetzt oder nachdrücklich aufgestellt finden; nur nicht das Schöne» (12). Da sogar nicht wenige der «trefflichsten Werke ganz offenbar Darstellungen des Häßlichen sind» (13), hält Schlegel das die Trennung der Gattungen regierende Prinzip der Schönheit in seiner von der 'schönen Natur' vermeintlich verliehenen Objektivität für historisch überholt. Statt nach einem derart hypostasierten objektiven Prinzip ... vereint in ihren Dienst zu nehmen vermag. Diese inhaltliche und formale Erweiterung der künstlerischen Freiheit verdankt sich einer introvertierten, den Künstler auf seine subjektiven Empfindungen einstimmenden Verfassung, die Schlegel «musikalischen Enthusiasmus» (14) nennt, womit er auf die Musik als eine Macht verweist, kraft derer das klassische Prinzip der Schönheit überwunden werden kann. «Wenn ihr doch diese ... >>

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    ... selbst schöpfte, und seinem Vorgänger nur die Art, sich dabei zu benehmen, ablernen." I. KANT: Kritik der Urteilskraft. Hrsg. von K. VORLÄNDER. Hamburg 19246 (Nachdruck 1968). S. 132 f. 22) E. HUSSERL: a.a.O. S. 73 (siehe Fußnote 19) 23) I. KANT: a.a.O. S. 192 f. (siehe Fußnote 21) 24) T. W. ADORNO: Ästhetische Theorie. Gesammelte Schriften Bd. 7. Frankfurt/Main 1970. S. 507 f. - Vgl. ferner A. GEHLEN: Zeit-Bilder. Zur Soziologie und Ästhetik der modernen Malerei. Frankfurt/Main - Bonn 1960. S. 54 ff. 25) N. LUHMANN: a.a.O. S. 136 ... künstlerisch-praktische Umsetzung in den "Modellen zur Genese des immateriellen WERKES"; z.B. in: Katalog "Forscher, Eremit, Sozialarbeiter. Zum veränderten Selbstverständnis von Künstlern". Kunstverein Hamburg 1979. S. 60 f. 30) Nach H. BAIERS treffender Paraphrase des Leitgedankens von J. Habermas' Frankfurter Antrittsvorlesung am 28.6.1965 zum Thema "Erkenntnis und Interesse". H. BAIER: Soziale Technologie oder soziale ... wird es sichtbar? Worin zeigt sich das spezifisch Künstlerische des Prozesses der künstlerischen Tätigkeit und das Ästhetische ihres Resultates? Gibt es auch ästhetische Resultate ohne künstlerische Tätigkeit? Gunnar F. Gerlach (in Zusammenarbeit mit M. Lingner / R. Walther) Anmerkungen: (1) Problemgeschichtlich wäre zu fragen, wie und durch welche Einflüsse sich die Orte künstlerischer Tätigkeit über Natur, Höhle, ... >>

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    ... Musik reinigt die Leidenschaften gleichsam von dem materiellen, ihnen anhängenden Schmutz, indem sie selbige ohne Bezug auf Gegenstände bloß nach ihrer Form in unserem inneren Sinn darstellt" (W. Schlegel); (16) denn "der Musiker nimmt das Wesen seiner Kunst ganz aus sich. Auch nicht der leiseste Verdacht von Nachahmung kann ihn treffen" (Novalis). (17) - "Ein Künstler, welcher in ... weitgreifendster Kunstentwurf des 19. Jahrhunderts" (19) erkannt wird, so verdankt es diese Einschätzung der zielbewußten Konsequenz, mit der dieser Maler jenes vor allem von Wackenroder, Novalis, Tieck und Schlegel theoretisch vorformulierte Ideal einer Vereinigung der Künste unter dem Primat der Musik kunstpraktisch zu verwirklichen suchte und dadurch - ebenso wie mit der hier nicht behandelten Farbenlehre - seinen hervorragenden ... heißt", (50) schreibt Runge voller Begeisterung an seinen Freund Besser. Dieses Buch, der bereits zitierte, 1798 erschienene Roman "Franz Sternbalds Wanderungen", formuliert ebenso wie das von den Gebrüdern Schlegel im selben Jahr erstmals herausgegebene "Athenaeum" wesentliche romantische Ideen und prägt unverkennbar Runges im romantischen Sinn erweiterte Anschauung von der Landschaft, welche sich als Schlüssel zu seiner Abkehr ... Mystik unsrer Seele entspringen ... am allernothwendigsten" (82) ist. In einer ihm eigenen, architektonisch anmutenden Schematik (83) "entwickelt, bestätigt, variiert und kontrastiert" Runge sein Zeiten-Thema so, wie es F. Schlegel für die Musik als "philosophische Sprache des Gefühls" (84) fordert. Über solche formalen, aber an Ideen reichen Operationen findet er zur höchsten Potenzierung des Sinnes - sein Bruder ... >>

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    ... u. Lpzg. 1781: anonym [= Chrn. Frdrch. Timme]..................... I 1781 October 22 ebda.: Schiller Verfasser............... 7 1782 [März Ende] Wirtemb. Repertorium d. Litt. [Stuttg.] 1. Stück: Die Räuber [Neue f. d. Mannheimer Bühne verbesserte Auflage . . . Mannheim, in der Schwanischen Buchhdlg. 1782]: Rezensent: K. . . . r [= Schiller] ... 11 ebda.: Anhang über die Vorstellung der Räuber [Urauff. 13. Jan. 1782 in ... Gg. Forster].......... 60 1789 Oktober 10 Götting. Anzeigen v.gel. Sachen 162. Stück: Rezension der Thalia [Auszug: Ueb. die Freyheit des Dichters ... im 6. Heft]: anonym [= A. W. Schlegel] ............................. 69 1801 (ersch. 1802 Ostermesse) Neue allg. dt. Bibl. Berlin. 61. Bds 2. Sück S. 297 bis 303: Rezension des 1. Teils der Schülerschen Gedichte (Lpzg., b. Crusius ... Schink] ................. 70 1790 [Oktober] Akademie d. schön. Redekünste Bln. u. Gott. 2. Stück (1. Bd. S. 127—179): Ueber die Künstler, ein Gedicht vonSchiller. Anonymer Aufsatz [= A. W. Schlegel]................. 74 1791 Allg. dt. Bibl. Bln. u. Stett. 103. Bds 2. Stück S. 436f.: Rezension des 2. Stücks d. Akad. d. schön. Redekünste [Auszug: Ueber A. W. Schlegels Analyse des Schillerschen Gedichts], sign.: Rs. [= Sangerhausen]...... 93 1792 April 26 Allg. Lit. Ztg. Jena: Rezension des I. Bds der Akad. d. schön. Redekünste [Auszug: Ueber A. W. Schlegels Analyse des Schillerschen Gedichts], anonym [= Frdrch. Schlegel].................. 94 1793 Neue Bibl. d. schön. Wissenschaften Lpzg. 50. Bds 1. Stück S. 72 — 88: Rezension von Stück 2 u. ... >>

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    ... Moment in der Produktion moderner Kunst geworden ist. Dabei geht es einmal um die theoretische Seite dieses Prozesses, in dem die Argumentation der frühromantischen Kunsttheorie, wie sie Friedrich Schlegel erstmalig formuliert hat, die entscheidende Rolle spielt. Die etwa einhundert Jahre später stattfindende praktische Integration der Sprache in den bildkünstlerischen Schaffensprozeß wird am Beispiel der einzigartigen Arbeitsmethodik von ... zentralen Aufsatz von 1795 »Über das Studium der griechischen Poesie«, dessen Titel eher irreführend ist, da gerade die »Eigenheiten der modernen Poesie ... erklärbar« (5) gemacht werden sollen, begründet F. Schlegel die konstitutive Bedeutung der Kunsttheorie für die moderne künstlerische Praxis: »Die Erfahrung belehrt uns, daß unter allen Zonen, in jedem Zeitalter, bei allen Nationen und in jedem Teil ... fortschreiten« (9) können. Dann wäre »die Hülfe der Kunst ganz überflüssig« (10) gewesen. Da jedoch »der (Natur-)Trieb ... zwar ein mächtiger Beweger, aber ein blinder Führer« sei, beurteilt Schlegel den »Versuch der natürlichen Bildung« (11) offenbar als gescheitert. Denn auch schon »in den frühesten Zeitaltern der europäischen Bildung« fänden sich »unverkennbare Spuren des künstlichen Ursprungs der modernen Poesie« ... wo »das lenkende Prinzip der ästhetischen Bildung ... nicht mehr der Trieb, sondern gewisse dirigierende Begriffe« (12) seien. Schlegel geht also davon aus, daß die moderne Kunstentwicklung von Anbeginn »unter der Herrschaft von Begriffen« (13) steht und sieht im »Verstand das lenkende Prinzip der ästhetischen Bildung«. ( ... >>

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    ... gepflegt werden, daß sich die Kunst als ein Reich der Sinne und Bilder gegen die Welt des Verstandes und der Begriffe ausgrenzen lasse. Dementgegegen sei nur erinnert an SCHLEGELS berühmten Aufsatz "Über das Studium der griechischen Poesie", in dem es gerade zur Eigenheit der modernen Kunst erklärt wird, daß ihr "lenkende(s) Prinzip...nicht mehr der Trieb ... es aber auch die Möglichkeit, daß ein bestimmter Typus von Kunst und ein bestimmter Typus von Philosophie ineinanderübergehen, um ungeahnte kulturelle Qualitäten zu generieren. ANMERKUNGEN: 1) G.W.F. Hegel: Vorlesungen über die Ästhetik. Hg. von F. Bassenge. Bd.1, S.26 2) R. Bubner: über einige Bedingungen gegenwärtiger Ästhetik. Neue Hefte für Philosophie. Heft 5/1973, S.39 3) M. Heidegger: Der Urspung des ... Ästhetische Reflexion. München 1966, S.524 6) T.W- Adorno: Ästhetische Theorie- Frankfurt 1970. S. 504 7) T.W. Adorno, a.a.O., S.505 8) G. W. F. Hegel: Vorlesungen über die Ästhetik. Hg. von F.Bassenge. Bd.1, 25 9) G. W. F. Hegel a.a.O., S.24 10) G. W. F. Hegel a.a.O., S.26 11) G. W. ... >>

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