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Ergebnisse für Schlegel, A. W
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    ... Frank van Helfteren and Jeanne Haunschild for their support in realizing this book. Meiner Mutter und meinem Vater (speziell zum 4. 6. 1995) Foreword When Heinz Paetzold accepted a post as visiting professor at the University of Tokyo (Gedai) in the winter of 1993-94, Michael Lingner replaced him as head of the academy's Theory Department. His discreet but highly enthusiastic approach made his appointment a success. His contribution as an artist and theoretician was obvious not only in his dedication to the personal development of the participants, but also, and more in particular, in the debate which he initiated on the idea of '(continuing) the enlightened autonomy of the aesthetical and developing it further from a form of perception to a form of being.' This was one of the themes discussed during his seminar, which was entitled 'Art as a Project of the Enlightenment, Beyond Pure Reason'. Another case in point is the exceptional meal, 'The Pruszkow Rhizom', which he and Mario Ohno arranged. In addition to ... >>

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    ... Über das Studium der griechischen Poesie" etwas irreführend ist, weil "Ursprung, Zusammenhang und Grund so vieler seltsamer Eigenheiten der modernen Poesie ... erklärbar" (12) gemacht werden sollen, begründet F. Schlegel die konstitutive Bedeutung der Kunsttheorie für die moderne künstlerische Praxis: "Die Erfahrung belehrt uns" zwar, so Schlegel, "daß unter allen Zonen, in jedem Zeitalter, bei allen Nationen und in jedem Teil der menschlichen Bildung (= Kultur) die Praxis der Theorie voranging". (13) Aber dieses Prinzip, nach ... der Kunst ganz überflüssig" (16) wäre. Da jedoch "der (Natur-)Trieb ... zwar ein mächtiger Beweger, aber ein blinder Führer" sei, ist "der Versuch der natürlichen Bildung" (17) für Schlegel offenbar mißglückt. Denn "schon in den frühesten Zeitaltern der europäischen Bildung" fänden sich "unverkennbare Spuren des künstlichen Ursprungs der modernen Poesie ...", wo "das lenkende Prinzip der ästhetischen Bildung ... nicht mehr der Trieb, sondern gewisse dirigierende Begriffe" (18) sind. Schlegel sieht die moderne Kunstentwicklung also von Anbeginn "unter der Herrschaft von Begriffen" (19) stehen und im "Verstand das lenkende Prinzip der athletischen Bildung" (20). Allerdings sind diese Begriffe ... Bestimmung ... es eigentlich wäre ..., dem verderbten Geschmack seine verlorne Gesetzmäßigkeit, und der verirrten Kunst ihre echte Richtung wiederzugeben." (21) Die Entwicklung zur wahren Kunst bewußt zu steuern, was Schlegel aufgrund der Künstlichkeit der modernen ästhetischen Bildung prinzipiell für möglich hält, das könnten die Begriffe indes nur leisten, "wenn sie allgemeingültig wäre(n)".(22) Für eine derartige ... >>

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    ... wir eine derartige Revision des Autonomiebegriffs versuchen, indem wir die Hypothese prüfen, ob nicht die Unauflöslichkeit der Paradoxien zuallererst auf einem historisch unangemessen gewordenen Begriff von den Möglichkeiten a) der Selbstbestimmung und b) der Fremdbestimmung des Künstlers beruht. Kritik der künstlerischen Selbstbestimmung a) Der Anspruch des Künstlers der Moderne, autonome Werke hervorzubringen, unterwirft seine Produktion einem Zwang zur Originalität. Da die Erklärungsversuche für die Möglichkeit der Hervorbringung autonomer Werke bis heute ... Kunst als soziale Strategie. In: Kunstforum International Bd. 27/1978. S. 74 2) E. BEAUCAMP: Ende der Avantgarde - was nun? In: Frankfurter Allgemeine Zeitung 5.1.1977 3) A. WILDERMUTH: Die neue ästhetische Autonomie. Reflexionen zu Mimmo Paladino. Katalog: Mimmo Paladino Zeichnungen 1976-1981. Kestner Gesellschaft Hannover 1981. S. 22 ff. 4) H.-G. GADAMER: Wahrheit und ... M. WEBER: Die Objektivität sozialwissenschaftlicher und sozialpolitischer Erkenntnis (1904). In: Methodologische Schriften. Hrsg. von J. WINCKELMANN. Frankfurt/Main 1968. S. l-64 (28 ff.) 18) H. L. STOLTENBERG: a.a.O. S. 170 (siehe Fußnote 7) 19) E. HUSSERL: Die Krisis der europäischen Wissenschaften und die transzendentale Phänomenologie. Husserliana 6. Hrsg. von W. BIEMEL. Den Haag 19762. ... >>

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    ... Kunstvorstellungen. Die romantische Herkunft, auf die sich Wagner im Unterschied zum antiken Ursprung seiner Konzeption des «musikalischen Dramas» nicht explizit bezieht, wird evident in jener Schlußbetrachtung von F. W. J. SCHELLINGS 1802/03 in Jena gehaltener Vorlesung über die Philosophie der Kunst, in der fast prophetisch die Grundgedanken des Wagnerischen Programms antizipiert werden: «Ich bemerke nur noch ... einem absolut gesetzten Kriterium basierende Vergleich vermag die spezifische Verschiedenartigkeit der Darstellungsmittel und somit die strikte Sonderung einer jeden Kunst als notwendig zu erweisen. Nun bestreitet allerdings F. SCHLEGEL in seinem 1797 erschienenen, die Frühromantik gedanklich einleitenden Aufsatz Über das Studium der griechischen Poesie, daß das Primat der Schönheit für die moderne, nachantike Kunst überhaupt noch Geltung ... ihrer Werke stillschweigend vorausgesetzt oder nachdrücklich aufgestellt finden; nur nicht das Schöne» (12). Da sogar nicht wenige der «trefflichsten Werke ganz offenbar Darstellungen des Häßlichen sind» (13), hält Schlegel das die Trennung der Gattungen regierende Prinzip der Schönheit in seiner von der 'schönen Natur' vermeintlich verliehenen Objektivität für historisch überholt. Statt nach einem derart hypostasierten objektiven Prinzip ... vereint in ihren Dienst zu nehmen vermag. Diese inhaltliche und formale Erweiterung der künstlerischen Freiheit verdankt sich einer introvertierten, den Künstler auf seine subjektiven Empfindungen einstimmenden Verfassung, die Schlegel «musikalischen Enthusiasmus» (14) nennt, womit er auf die Musik als eine Macht verweist, kraft derer das klassische Prinzip der Schönheit überwunden werden kann. «Wenn ihr doch diese wunderliche ... romantischen Programms verkörpert sind» (29), wird heute das Werk P. O. RUNGES (1777-1810) gewertet. Es verdankt diese Einschätzung dem Umstand, daß Runge jenes von Wackenroder, Tieck, F. Schlegel und Novalis theoretisch vorformulierte Programm für eine Vereinigung der Künste unter dem Primat der Musik unmittelbar aufgegriffen und mit unbedingter Konsequenz kunstpraktisch zu verwirklichen gesucht hat. Wenn ... >>

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    ... Die Musik reinigt die Leidenschaften gleichsam von dem materiellen, ihnen anhängenden Schmutz, indem sie selbige ohne Bezug auf Gegenstände bloß nach ihrer Form in unserem inneren Sinn darstellt" (W. Schlegel); (16) denn "der Musiker nimmt das Wesen seiner Kunst ganz aus sich. Auch nicht der leiseste Verdacht von Nachahmung kann ihn treffen" (Novalis). (17) - "Ein Künstler, welcher in ... seine innere Welt zum Ausdruck bringen will und muß, sieht mit Neid, wie solche Ziele in der heute unmateriellsten Kunst - der Musik - natürlich und leicht zu erreichen sind" (W. Kandinsky). (18) Wenn das Werk Ph. O. Runges heute als prototypisch für die deutsche Romantik und "mutmaßlich weitgreifendster Kunstentwurf des 19. Jahrhunderts" (19) erkannt wird, so verdankt es diese Einschätzung der zielbewußten Konsequenz, mit der dieser Maler jenes vor allem von Wackenroder, Novalis, Tieck und Schlegel theoretisch vorformulierte Ideal einer Vereinigung der Künste unter dem Primat der Musik kunstpraktisch zu verwirklichen suchte und dadurch - ebenso wie mit der hier nicht behandelten Farbenlehre - seinen hervorragenden ... heißt", (50) schreibt Runge voller Begeisterung an seinen Freund Besser. Dieses Buch, der bereits zitierte, 1798 erschienene Roman "Franz Sternbalds Wanderungen", formuliert ebenso wie das von den Gebrüdern Schlegel im selben Jahr erstmals herausgegebene "Athenaeum" wesentliche romantische Ideen und prägt unverkennbar Runges im romantischen Sinn erweiterte Anschauung von der Landschaft, welche sich als Schlüssel zu seiner ... >>

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    ... Von OSCAR FAMBACH INHALT Vorwort..............................XIII Bibliographie............................XV Rezensionen 1796 August 22ff. Allg. Lit.Ztg. Jena Nr. 262—267: Homers Werke von Joh. Hnr. Voß: anonym [= Aug. Wilh. Schlegel]....................................... 1 1801 September 28 Lit.Ztg. Erlangen: Rezension der Charakteristiken und Kritiken von Aug. Wilh. Schlegel u. Frdrch. Schlegel (Königsb. 1801. II): anonym [= Schleiermacher] (Auszug)...................... 48 1796 [September] Deutschland Berlin. 8.Stück: Woldemar. Neue verb. Ausgabe [Frdrch. Hnr. Jacobi] (Königsb. 1796. II): anonym [= Frdrch. Schlegel] 52 1801 September 28 Lit.Ztg. Erlangen: Rezension der Charakteristiken u. Kritiken von Aug. Wilh. Schlegel u. Frdrch. Schlegel (Königsb. 1801. II): anonym [= Schleiermacher] (Auszug)...................... 73 1797 Januar 2f. Allg. Lit.Ztg. Jena Nr. If.: Musenalmanach f. d. J. 1796 u. 1797. Hsg. ... >>

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    ... Moment in der Produktion moderner Kunst geworden ist. Dabei geht es einmal um die theoretische Seite dieses Prozesses, in dem die Argumentation der frühromantischen Kunsttheorie, wie sie Friedrich Schlegel erstmalig formuliert hat, die entscheidende Rolle spielt. Die etwa einhundert Jahre später stattfindende praktische Integration der Sprache in den bildkünstlerischen Schaffensprozeß wird am Beispiel der einzigartigen Arbeitsmethodik von ... Aufsatz von 1795 »Über das Studium der griechischen Poesie«, dessen Titel eher irreführend ist, da gerade die »Eigenheiten der modernen Poesie ... erklärbar« (5) gemacht werden sollen, begründet F. Schlegel die konstitutive Bedeutung der Kunsttheorie für die moderne künstlerische Praxis: »Die Erfahrung belehrt uns, daß unter allen Zonen, in jedem Zeitalter, bei allen Nationen und in jedem Teil ... fortschreiten« (9) können. Dann wäre »die Hülfe der Kunst ganz überflüssig« (10) gewesen. Da jedoch »der (Natur-)Trieb ... zwar ein mächtiger Beweger, aber ein blinder Führer« sei, beurteilt Schlegel den »Versuch der natürlichen Bildung« (11) offenbar als gescheitert. Denn auch schon »in den frühesten Zeitaltern der europäischen Bildung« fänden sich »unverkennbare Spuren des künstlichen Ursprungs der modernen Poesie« ... wo »das lenkende Prinzip der ästhetischen Bildung ... nicht mehr der Trieb, sondern gewisse dirigierende Begriffe« (12) seien. Schlegel geht also davon aus, daß die moderne Kunstentwicklung von Anbeginn »unter der Herrschaft von Begriffen« (13) steht und sieht im »Verstand das lenkende Prinzip der ästhetischen Bildung«. (14) Doch bei der geschichtsphilosophischen Argumentation allein, mit der Schlegel eine Dominanz des Begrifflichen in der Kunst begründet, ist es nicht lange geblieben. Seine Überlegungen gewinnen bereits in der Romantik auch faktische Bedeutung etwa bei Ph. O. ... >>

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    Michael Lingner Reflections on / as Artists' Theories (In the context of the symposium Reflection on/as Artists' Theories) "That I could easily become a theoretical artist... it wouldn't matter." P.O.Runge That artists' theories could develop in modernism is mainly attributable to the fact that, after the French Revolution, Romantic art emerges as a completely new and self-determined form of experience for the ascending middle-class. The unprecedented autonomy gained by the arts is not so much a result of the drive for independence, which it has always had, as it is of the revolutionary changes in society preceding Romanticism, because, even if the French Revolution ... classes and is therefore not excluded from the circle of the useful arts.1 Divested of their function, be it as an altar painting or the portrait of a noble, pictures can only make sense or, even more, have a value, when they can, in every sense, hold their own as art. Having lost its function, art could, according to the art historian Martin Warnke, "like other ... >>

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    ... beschränke mich auf die beiden bis heute wohl bedeutendsten Strömungen im deutschen Sprachraum, nämlich auf die phänomenologisch-hermeneutische und die marxistisch beeinflußte kritische Ästhetik. Martin HEIDEGGER und T. W. ADORNO als die beiden nicht nur äußerst gegensätzlichen, sondern verfeindeten Protagonisten dieser Denkrichtungen haben bemerkenswerterweise ein- und dassselbe methodische Motiv, das ihr ästhetisches Interesse leitet: Sie hegen beide ... gepflegt werden, daß sich die Kunst als ein Reich der Sinne und Bilder gegen die Welt des Verstandes und der Begriffe ausgrenzen lasse. Dementgegegen sei nur erinnert an SCHLEGELS berühmten Aufsatz "Über das Studium der griechischen Poesie", in dem es gerade zur Eigenheit der modernen Kunst erklärt wird, daß ihr "lenkende(s) Prinzip...nicht mehr der Trieb ... gibt es aber auch die Möglichkeit, daß ein bestimmter Typus von Kunst und ein bestimmter Typus von Philosophie ineinanderübergehen, um ungeahnte kulturelle Qualitäten zu generieren. ANMERKUNGEN: 1) G.W.F. Hegel: Vorlesungen über die Ästhetik. Hg. von F. Bassenge. Bd.1, S.26 2) R. Bubner: über einige Bedingungen gegenwärtiger Ästhetik. Neue Hefte für Philosophie. Heft 5/1973, S.39 3) M. Heidegger: Der Urspung des Kunstwerkes. Stuttgart 1960, S.33 u.a. 4) T. W. Adorno: Dialektik der Aufklärung. Frankfurt 1969. 5) D. Henrich: Kunst und Kunstphilosophie der Gegenwart. In W. Iser (Hg.): Immanente Ästhetk-Ästhetische Reflexion. München 1966, S.524 6) ... >>

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    ... Aufsatz von 1795 "Über das Studium der griechischen Poesie", dessen Titel eher irreführend ist, da gerade die "Eigenheiten der modernen Poesie [...] erklärbar" (8) gemacht werden sollen, begründet Friedrich Schlegel die konstitutive Bedeutung begrifflicher Abstraktion für die moderne künstlerische Praxis: "Die Erfahrung belehrt uns, daß unter allen Zonen, in jedem Zeitalter, bei allen Nationen und in jedem Teil ... fortschreiten" (12) können. Dann wäre "die Hülfe der Kunst ganz überflüssig" (13) gewesen. Da jedoch "der (Natur-) Trieb [...] zwar ein mächtiger Beweger, aber ein blinder Führer" sei, beurteilt Schlegel den "Versuch der natürlichen Bildung" (14) offenbar als gescheitert. Denn auch schon "in den frühesten Zeitaltern der europäischen Bildung" fänden sich "unverkennbare Spuren des künstlichen Ursprungs der modernen Poesie" [...] wo "das lenkende Prinzip der ästhetischen Bildung [...] nicht mehr der Trieb, sondern gewisse dirigierende Begriffe" (15) seien. Schlegels geschichtsphilosophische Überlegungen, nach denen die moderne Kunstentwicklung von Anbeginn "unter der Herrschaft von Begriffen" (16) steht und im "Verstand das lenkende Prinzip der ästhetischen Bildung" (17) zu sehen ... weiter ausformuliert als in seinen Bildern. Daß Runge zu einem - wie er sich selbst bezeichnet hat - "theoretischen Künstler" (20) geworden ist, geht freilich nicht auf die Überzeugungskraft von Schlegels Darlegungen zurück. Vielmehr handelt es sich dabei um eine zwingende Reaktion auf die völlig neue Situation, in die er sich als ein der ersten Generation angehöriger autonomer, von ... zu einer Psychologie der Architektur" entfalteten Gedanken zurück. (7) Daß die moderne Kunst einen latent dekorativen Charakter hat, zeigen die Empfindlichkeiten der Künstler gegenüber dieser Klassifizierung. (8) Friedrich Schlegel: Über das Studium der griechischen Poesie. In: Friedrich Schlegel: Schriften zur Literatur. Hrsg. von Wolfdietrich Rasch. München 1972. S. 97. (9) Ebd. (10) Ebd. (11) Ebd. (12) ... >>

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