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Ergebnisse für Rezeption
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    ... ihren Gegenstand aus theoretischen Begriffssystemen entfaltet, sind diese kunstsoziologisch motivierten und kulturpolitisch engagierten Überlegungen zuerst an der empirischen Wirklichkeit orientiert. Allerdings ist die konkrete Wirklichkeit der Kunstproduktion und -rezeption in ihrer Komplexität weder unmittelbar noch umfassend zu erkennen, so daß von ihr - auch um der Allgemeingültigkeit der Aussagen willen - abstrahiert werden muß. Hierzu sind folgende methodische Regeln ... weder Vollständigkeit noch Ausschließlichkeit beanspruchende Begriffe zurückzuführen, die dem common-sense-Verständnis des Publikums und der Künstler entsprechen, zumindest nicht widersprechen; - durch Subjektivierung und Soziologisierung die Produktion und Rezeption von Kunst statt nach ihren Wesensmerkmalen daraufhin zu befragen, wie sie sich dem Erleben des Einzelnen im Licht gesellschaftlicher Geltungsansprüche darstellen; - kraft Polarisierung und Historisierung die Unterschiede zwischen ... Künstler oder Rezipient - selbständig und selbsttätig subjektiven Sinn produktiv erst konstituiert. Dieser Anspruch hätte allerdings zur Voraussetzung, daß analog zur Produktion auf der Basis technologischer Wissenschaft auch die Rezeption von ästhetischer Kunst als Arbeit praktiziert wird; d. h. daß sie trotz ihres bloß 'wirklichkeitserzeugenden' Charakters sich an denselben allgemeinen Prinzipien orientiert, die gesellschaftlich für Arbeit schlechthin gelten, damit Rezeption nicht länger nur dank unverfügbarer individueller Dispositionen, sondern kraft des von jedermann aufzubringenden freien Willens gelingen kann. (47) Als vollkommenste Form der Kunstrezeption gilt freilich immer noch die ... der Arbeit müßte allerdings davon ausgehen können, daß auch die Kunstproduktion gesellschaftlich als Arbeit anerkannt wird. (49) Denn es ist doch wesentlich die Produktionsweise, welche die Art der Rezeption eines Gegenstandes bestimmt; und damit die dem Rezipienten abverlangte Arbeit überhaupt gerechtfertigt erscheint, muß zunächst auf die Vor-arbeit des Künstlers zu vertrauen sein. Da also ein ' ... >>

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    ... die aktionistisch betonte Malerei als Stichwort die auf Breton zurückgreifende Formel des "Automatismus" völlig genügt. M.L.: Gilt das nur für die Betrachtung, Interpretation und Einschätzung, also die Rezeption der informellen Bilder, daß es keiner entwickelten Wortsprache, sondern letztlich nur des richtigen Stichwortes bedurfte? Oder trifft das genauso für die eigentliche künstlerische Produktion zu, so daß man ... werden - vielleicht spielt da auch so etwas wie Selbstschutz eine Rolle. Doch wie auch immer, man hat auf die Begriffe reagiert, sie sind bedacht worden und haben die Rezeption der Arbeiten so beeinflußt, daß sie sich weitgehend über das Begriffliche vollzogen hat. Übrigens wußte man damals nur sehr wenig über die gleichzeitigen, viel handfesteren Theorien der amerikanischen ... werden kann. M.L.: Daß die Materialisierung der Objekte deshalb überflüssig wird, weil sie vollständig sprachlich definiert sind, davon kann sinnvollerweise doch nur dann ausgegangen werden, wenn ihre Rezeption im bloßen Ablesen der objektiven Daten besteht, über diese nicht hinausgeht und sich letztlich rein sprachlich vollziehen soll. F.E.W.: Nein, ich glaube nicht, daß das so ... liegt das meiner Meinung nach nicht so sehr daran, daß sie - sei es überwiegend oder ausschließlich - Sprache verwendet, sondern wie sie es tut; nämlich so, daß bei der Rezeption Sprache immer wieder nur Sprache erzeugt bzw. sich die Rezeption in einem rein begrifflichen 'Verstehen' der jeweiligen Arbeit erschöpft und sich nicht wie z. B. beim poetischen Sprachspiel die Begriffe zu plastischen Vorstellungen erweitern. Ohne ihn damit ... >>

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    ... die ihren Gegenstand aus theoretischen Begriffssystemen entfaltet, sind diese kunstsoziologisch motivierten und kulturpolitisch engagierten Überlegungen zuerst an der empirischen Wirklichkeit orientiert. Indes ist die Wirklichkeit der Kunstproduktion und -rezeption in ihrer Komplexität konkret weder unmittelbar noch umfassend zu erkennen, so daß - auch um der Allgemeingültigkeit der Aussagen willen - von ihr abstrahiert werden muß. Zum Zweck solcher Abstraktion ... die besonderen Gegebenheiten der künstlerischen Tätigkeit so zu verallgemeinern, daß sie dem common-sense-Verständnis des Publikums und der Künstler entsprechen; - durch Subjektivierung und Soziologisierung die Produktion und Rezeption von Kunst nicht auf ihre Realität "an sich" zu befragen, sondern danach, wie sie sich dem Erleben zwar durchaus subjektiv, aber eben im Licht gesellschaftlicher Geltungsansprüche darstellen; - kraft ... unmittelbarer, also nicht "museal" vermittelter Wirksamkeit jener Tendenz in der zeitgenössischen Kunst wonach Produzenten- und Rezipientenrolle konvergieren sollen. Die Einlösung dieser Forderung hätte allerdings zur Voraussetzung, daß die Rezeption von Kunst als (wirklichkeitserzeugende) Arbeit aufgefaßt und praktiziert wird, also einem Prinzip folgt das die unpriviligierte, formal durch keinerlei Exklusivitätsvorbehalt geschmälerte Partizipation Aller erlaubt,4 indem die gelingende Rezeption allein in den tätigen Willen des Rezipienten gesetzt wird. Weil aber die mögliche Rezeptionsform eines Gegenstandes durch die Weise seiner Produktion wesentlich mitbestimmt ist, - der traditionellen genialischen Auffassung künstlerischen Produzierens im 19. Jahrhundert hatten Formen kongenialer Rezeption entsprochen - wird mithin die Maxime, daß die ästhetische Rezeption des Künstlers wie das Verständnis der Gesellschaft gleichermaßen umfassende Bestimmung der künstlerischen Produktion als Arbeit erfüllbar. Daß gerade ... >>

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    Rezeption MATERIALIEN FÜR DEN SEKUNDARBEREICH II ARBEITSTEXTE FÜR DEN KUNSTUNTERRICHT Werner Broer Annemarie Schulze-Weslarn Inhaltsverzeichnis Vorwort............................................. 3 I. Grundfragen der Rezeption 1. Hans Robert Jauß: Literaturgeschichte als Provokation der Literaturwissenschaft ..... 5 2. Wolfgang Iser: Unbestimmtheit als Wirkungsbedingung der Kunst............. 9 3. Heinrich Lützeler: Die außerwissenschaftliche Kunsterfahrung............... 15 4. Werner Hofmann: Kunstbegriff und Museumskunst ........ 19 II. KÜNSTLER UND REZEPTION 1. Ernst H. Gombrich: Abbild/und Wirklichkeit in der Kunst.................. 23 2. Pierre Bourdieu: Zur Soziologie der symbolischen Formen ................ 30 3. Katrin Sello: Nachbilder................................... 35 4. Harald Keller: Das Nachleben des antiken Bildnisses.................... 43 5. László Glózer: Die surrealistische Picasso-Rezeption.................... 51 6. Rainer Maria Rilke: Archaischer Torso Apollos ................. 56 III. Rezeption aussereuropäischer Kunst 1. Günther Bandmann: Das Exotische in der Europäischen Kunst............... 58 2. Manfred Schneckenburger: Die „ afrikanische Proportion" ................. 69 3. Andreas Franzke: Kachina in der Kunst des ... >>

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    ... viel verspricht. Aber aus der Perspektive der Kunst ist das Reflexionsdefizit, das durch die ihr sich verweigernde ästhetische Theorie entsteht, überaus dramatisch. Denn für die moderne Kunstproduktion und -rezeption ist das wissenschaftliche Denken eine Notwendigkeit. Bereits Hegel hat für seine Zeit festgestellt, daß in ihr "die Wissenschaft der Kunst...noch viel mehr Bedürfnis (ist), als zu den ... weltanschauliche Deklarationen über das Gewollte ausarte". 19 Wenn die Konzeptionen den künstlerischen Hervorbringungen unauslöschlich eingeschrieben sind, hat das natürlich auch Folgen für die Kunstrezeption Konsequenterweise muß dann die Rezeption auch die Konzeption einer künstlerischen Arbeit umfassen. Die Rezeption von Kunst kann sich nicht mehr nur als Wahrnehmen oder Erleben vollziehen, da die Konzeption etwas ist, was es auch zu verstehen gilt. Zur Kunstrezeption gehört nun nicht ... Geschmacksurteil, sondern auch ein unauflöslich mit ihm verbundenes rationales Moment. Insofern ist ästhetisches Denken und damit die Philosophie, die über den dazu erforderlichen Fundus verfügt, auch bei der Rezeption moderner Kunst zwingend gefordert. Die von GEHLEN wegen ihres konzeptionellen Charakters zutreffend konstatierte generelle "Kommentarbedürftigkeit" moderner Kunst läßt sich dann anders als üblich konkretisieren: Die Rezeption moderner Kunst verlangt als Verstehensgrundlage ein je spezifisches Vorwissen, das im Unterschied zu den früheren, von der Kunst unabhängig fortlebenden mythischen oder religiösen Überlieferungen, immer erst kraft ... >>

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    ... in sich selbst begründete Wirklichkeit zu sein beansprucht, kann nicht von einer allgemeinen Vertrautheit mit seinen intellektuellen Grundlagen ausgegangen werden. Darum verlangt das autonome Werk für eine angemessene Rezeption, dass die Geschichte seiner Entstehung und die künstlerischen Absichten seines Autors zuvor hinreichend bekannt sind. Und wo Werke sich aufgrund der Weiterentwicklung künstlerischer Autonomie auch noch aus dem ... mehr und nicht weniger als die notwendige Voraussetzung dafür, dass ästhetisches Erfahren überhaupt als Kunsterfahrung möglich ist. Alternative Perspektiven Obwohl Künstlertheorien eine unverzichtbare Funktion für die Kunstproduktion und -rezeption haben, kommt es mit Beginn der Postmoderne in den 80er Jahren zu ihrem Niedergang. Denn das paradoxerweise noch ganz der Logik der Moderne verhaftete Programm der Postmoderne, sich ... jede andere als eine bestenfalls pekuniäre Bereicherung. Aus der dem gegenwärtigen Trend trotzenden Einsicht in die reale Notwendigkeit der Fortentwicklung künstlerischer Theoriebildung als eines Mediums gelingender Kunstproduktion und -rezeption stellt sich für die Kunstlehre an den Schulen und Hochschulen aufgrund der vorab gestellten Diagnose zuallererst die Frage: Wie kann die Motivation, d.h. ein echter Grund für ... Kommunikation zwischen den verschiedenen innergesellschaftlichen Kulturen wie etwa zwischen Büro- und Kunstwelt, zwischen freien und angewandten Künsten und zwischen den verschiedenen Kunstgattungen, wobei die Integration von Kunstproduktion und -rezeption als gleichberechtigt an einem Ort stattfindenden ästhetischen Aktionsformen angestrebt wird. Während die Studierenden so in einem realen, ihrer Professionalisierung förderlichen Praxisbezug arbeiten können, ist es der interessierten Öffentlichkeit ... Arbeitens, welche als „Ästhetisierung des Denkens“ (Jähnig 19666, S.14) oder noch darüber hinausgehend als „ästhetisches Denken“ (Welsch 1990) zu umschreiben sind. Damit begriffliches Denken für die Kunstproduktion, -rezeption und auch -vermittlung überhaupt auf eine adäquate Weise produktiv werden kann, bedarf es im weitesten Sinn ästhetisch organisierter, also dem sinnlichen Wahrnehmungs- und Aufnahmevermögen stärker verpflichteter Formen ... >>

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    ... Teilkomponenten zerlegt worden. Man wendet sich nicht mehr der Kunst, sondern den Einzelkünsten zu und unterscheidet innerhalb dieser Einzelkünste noch einmal verschiedene Aspekte, wie etwa deren Produktion und Rezeption, deren Konstituiertsein und deren Kommunikationsfähigkeit oder deren mediale Beschaffenheit. Weitgehend unabhängig von der Philosophie gibt es ein Spektrum von Einzelwissenschaften, die sich aus ihrer Perspektive heraus mit Einzelphänomenen ... ihrer Begrifflichkeit darauf einzustellen. Noch folgenreicher als das Veralten bestimmter Kategorien ist freilich für die Möglichkeit philosophischer Ästhetik ein - fast programmatisch zu nennender - Grundzug der modernen Kunst, die Rezeption bzw. den Rezipienten ins künstlerische Kalkül miteinzubeziehen. Diese Tendenz der modernen Kunst, die zwar nicht alle, aber doch wesentliche künstlerische Strömungen der Moderne umfasst, will ich zunächst an ... Möglichkeiten des philosophischen Zugangs zur Kunst zu verdeutlichen. Wenn auch - wie ich es in Aufsätzen über P. O. RUNGE gezeigt habe - bereits in der Kunst der Romantik die Rezeption ein von TIECK mit Bedenken bemerktes «Übergewicht ... über die hervorbringende Kraft des Künstlers» gewinnt, so wird dieses Übergewicht doch mehr theoretisch propagiert, als kunstpraktisch verwirklicht. Erst die Malerei des Impressionismus und besonders diejenige CEZANNES findet ohne direkte Korrespondenz mit den romantischen Ideen die formalen Mittel, um das Primat der Rezeption in der Kunst auch tatsächlich bildnerisch adäquat durchzusetzen. Die impressionistische Malweise entwickelt sich aus der Idee, den reinen Netzhauteindruck - ohne Einfluss des schematisierenden Verstandes - auf den Malgrund zu ... optischen Objektivität des künstlerischen Wahrnehmungsund Gestaltungsaktes eine Subjektivierung des Rezeptionsaktes einher. Denn das, was die künstlerische Darstellung durch farbliche Auflösung an Gegenständlichkeit verloren hat, bleibt ihr in der Rezeption subjektiv dennoch erhalten, indem der Rezipient die Gegenständlichkeit in ihren blossen Widerschein ergänzend hineinprojiziert. Dabei ist jedoch die impressionistische Unbestimmtheit der dargestellten Gegenstände immer noch so bestimmend, ... >>

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    ... Waltherschen Kunstbegriffs umfassend erschlossen und zugleich auch auf ganz anders geartete künstlerische oder kunsttheoretische Überlegungen beziehbar. Die Überwindung des Subjektivismus herkömmlicher Künstlertheorien könnte zur angemesseneren ästhetischen und wissenschaftlichen Rezeption von Kunst beitragen. Kunst - Sprache M.L.: Am Anfang unseres Vorhabens, deine Vorstellungen über Kunst im wahrsten Sinne des Wortes 'zur Sprache zu bringen', liegt es nahe, zuerst ... die aktionistisch betonte Malerei als Stichwort die auf Breton zurückgreifende Formel des "Automatismus" völlig genügt. M.L.: Gilt das nur für die Betrachtung, Interpretation und Einschätzung, also die Rezeption der informellen Bilder, daß es keiner entwickelten Wortsprache, sondern letztlich nur des richtigen Stichwortes bedurfte? Oder trifft das genauso für die eigentliche künstlerische Produktion zu, so daß man ... werden - vielleicht spielt da auch so etwas wie Selbstschutz eine Rolle. Doch wie auch immer, man hat auf die Begriffe reagiert, sie sind bedacht worden und haben die Rezeption der Arbeiten so beeinflußt, daß sie sich weitgehend über das Begriffliche vollzogen hat. Übrigens wußte man damals nur sehr wenig über die gleichzeitigen, viel handfesteren Theorien der amerikanischen ... werden kann. M.L.: Daß die Materialisierung der Objekte deshalb überflüssig wird, weil sie vollständig sprachlich definiert sind, davon kann sinnvollerweise doch nur dann ausgegangen werden, wenn ihre Rezeption im bloßen Ablesen der objektiven Daten besteht, über diese nicht hinausgeht und sich letztlich rein sprachlich vollziehen soll. F.E.W.: Nein, ich glaube nicht, daß das so ... liegt das meiner Meinung nach nicht so sehr daran, daß sie - sei es überwiegend oder ausschließlich - Sprache verwendet, sondern wie sie es tut; nämlich so, daß bei der Rezeption Sprache immer wieder nur Sprache erzeugt bzw. sich die Rezeption in einem rein begrifflichen 'Verstehen' der jeweiligen Arbeit erschöpft und sich nicht wie z. B. beim poetischen ... >>

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    ... zum Produzenten seiner Wirklichkeit zu werden. Formalismus bezeichnet also nicht mehr eine bestimmte Weise der künstlerischen Produktion von Kunstgegenständen, sondern deren tätige Aneignung als eine bestimmte Weise ihrer Rezeption. Gegen die als Produktion verstandene Rezeption richtet sich der Einwand der Formalismuskritik heute. Bei einem solchermaßen gewandelten Formalismusbegriff in der Kunst drängt sich ein Vergleich mit dessen Bedeutung in der Erkenntnistheorie geradezu auf. Denn ... Gestaltcharakter stiftet. Der Vorwurf des Formalismus richtet sich also letztendlich gegen eine auf den Kopf gestellte Kunst, oder wie wir jetzt genauer sagen können, gegen eine Kunst, deren Rezeption wesentlich durch die kategorialen Gehalte bestimmt sein soll und von der die auf Wirkung bedachte sinnenorientierte Stofflichkeit deswegen bei der Produktion vernachlässigt worden ist. Hat diese Kunst ihren ... Erkenntnisgesichtspunkten organisiert sein will. Freilich vermag dazu die bloß appellative, sprachliche Formulierung von Erkenntnisvoraussetzungen keineswegs zu verhelfen. Denn durch Sprechen verwirklicht sich nicht das Gesprochene. Für die tatsächliche Rezeption von Kunst hat es kaum Bedeutung, wenn Adorno etwa fordert: "Nicht muß der Betrachter, was in ihm vorgeht, aufs Kunstwerk projizieren, um sich darin bestätigt, überhöht, befriedigt zu ... sich aus vollziehen". (5) Erst Kunst könnte eine dieser theoretischen Aussage entsprechende Rezeptionsweise gegenständlich ermöglichen, um ihr dadurch Wirklichkeitscharakter zu verleihen. Das theoretisch Mögliche wäre durch die tätige Rezeption der Kunstgegenstände in Wirklichkeit überführbar. Solche Gegenstände, welche die kategoriale Dimension der Wahrnehmungsprozesse beobachtbar machen, beförderten die Aufhebung der Differenz zwischen Theorie und Praxis. Die Erfüllung dieses ... >>

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    ... nicht mehr gegenwärtig, sondern nur noch als Vorstellungsfigur, die ich in den Gesamtraum projiziere. M.L. Das ,Davor' und das ,Darin' bilden also die Pole, die Extrempositionen der Rezeption, zwischen denen das ,Daran' eine Art nur sekundärer Mittelstellung einnimmt; wobei es mir allerdings als Vorstufe für die Position des ,Darin' unverzichtbar zu sein scheint, während das ,Davor' die eher konventionelle Rezeptionsform ist, die völlig ohne die Handlungsformen des Daran- und Darinstehens auskommt. Ist die bei den "Wandformationen" keineswegs auszuschließende Reduktion der Rezeption auf die typische ,Bildbetrachtung' in deinem Sinn? F.E.W. Die konventionelle Betrachtungsweise will ich durchaus auch, weil mit ihr eine sehr bestimmte Konkretheit einhergehen kann, die eine ... Kunstbetrachtung eher verbannt wissen möchte. Damit will ich sagen, daß ich es für deine "Wandformationen" und für deinen Werkbegriff als nicht spezifisch ansehe, daß die Möglichkeit ihrer angemessenen Rezeption und wahren Wertschätzung von der historischen Bewußtheit des Betrachters abhängt. Deiner Konzeption der "Wandformationen" ganz eigen und von darüber hinausgehendem allgemeinem Interesse scheint mir die Janusköpfigkeit zu sein ... das durch Kunstobjekte ermöglichte rein imaginäre Handeln auf deren instrumentalen Charakter zurückzuführen, ist das eine Problem, das sich mir stellt. ,Instrumental' ist dann vielleicht eher die Weise der Rezeption als die Qualität der Objekte. Aber für noch wichtiger halte ich die Frage, ob die autonome Werkhaftigkeit der "Wandformationen" und ihr Instrumentalcharakter denn tatsächlich vereinbar sind. Daß mit ... Einheit zwischen Werk und Instrument zu überzeugen vermögen, so stellt sich mir doch die Frage, ob diese Vereinbarkeit eben nur für die Arbeit selbst oder auch für deren Rezeption gilt; ob also der Rezipient selbst bei der - im beschriebenen Sinn - gelungensten Arbeit neben der Werkhaftigkeit auch noch auf ihre Instrumentalität eingehen kann. Meine erneuten Bedenken gehen ... >>

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