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Ergebnisse für Produktion
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    ... auf wenige, weder Vollständigkeit noch Ausschließlichkeit beanspruchende Begriffe zurückzuführen, die dem common-sense-Verständnis des Publikums und der Künstler entsprechen, zumindest nicht widersprechen; - durch Subjektivierung und Soziologisierung die Produktion und Rezeption von Kunst statt nach ihren Wesensmerkmalen daraufhin zu befragen, wie sie sich dem Erleben des Einzelnen im Licht gesellschaftlicher Geltungsansprüche darstellen; - kraft Polarisierung und Historisierung die ... Art zu ermöglichen, in denen der Einzelne - ob Künstler oder Rezipient - selbständig und selbsttätig subjektiven Sinn produktiv erst konstituiert. Dieser Anspruch hätte allerdings zur Voraussetzung, daß analog zur Produktion auf der Basis technologischer Wissenschaft auch die Rezeption von ästhetischer Kunst als Arbeit praktiziert wird; d. h. daß sie trotz ihres bloß 'wirklichkeitserzeugenden' Charakters sich an denselben allgemeinen ... Produzieren (als intendierte Selbstverwirklichung) und künstlerisch Produziertes (als potentieller Tauschwert) heute nicht gleichermaßen den gesellschaftlichen Kriterien für Arbeit genügen können, ist die Ursache der ersten Paradoxie: DIE KÜNSTLERISCHE PRODUKTION KANN ARBEIT SEIN, OHNE DASS DER KÜNSTLER EIGENTLICH ARBEITET. 2. Paradoxie Künstlerische Praxis, die aufgrund ihres selbstbestimmten Charakters gesellschaftliche Wertschätzung nicht unmittelbar an sich selbst, sondem allein im ... den Möglichkeiten a) der Selbstbestimmung und b) der Fremdbestimmung des Künstlers beruht. Kritik der künstlerischen Selbstbestimmung a) Der Anspruch des Künstlers der Moderne, autonome Werke hervorzubringen, unterwirft seine Produktion einem Zwang zur Originalität. Da die Erklärungsversuche für die Möglichkeit der Hervorbringung autonomer Werke bis heute letztlich der Genietheorie nachhängen, welche als Ursprung der Originalität des Kunstwerkes die ... für das Selbstverständnis gegenwärtiger Künstler im Prinzip die anfangs unseres Jahrhunderts in der absoluten Malerei zur höchsten Entfaltung gebrachte Autonomie nach wie vor Geltung: Für die freie künstlerische Produktion sind ausschließlich kunstimmanente Interessen beherrschend, so daß der Künstler die Einlösung aller gesellschaftlichen Ansprüche allein dem Rezipienten bzw. der Rezeptionsgeschichte überlassen zu können glaubt. Eine derart sich ... >>

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    Michael Lingner Referent: Bazon Brock Koreferent: Franz Erhard Walther Hamburg, 18.Juni 1973 INHALTSVERZEICHNIS Wirklichkeitskonstitution als Imagebildung S. 1 Wirklichkeitskonstitution als Produktion entfremdeter Wirklichkeit S.6 Wirklichkeitsproduktion als Arbeit S.28 Literaturverzeichnis S.51 WIRKLICHKEITSKONSTITUTION ALS IMAGEBILDUNG Aus eigener Anschauung, vielleicht besonders aus dem Umgang mit älteren Menschen, weiß jeder ... erfolgt, daß die Bedeutung einer Information je nach dem Empfänger anders ist. Die Bedeutung haftet der Information weder als Faßbares noch als konstantes Faktum an". (6) WIRKLICHKEITSKONSTITUTION ALS PRODUKTION ENTFREMDETER WIRKLICHKEIT Ebenso wie der Information nicht ihre Bedeutung anhaftet, so haftet auch dem Gegenstand nicht seine Wirklichkeit an. Vielmehr befindet sich ein Gegenstand, solange er an kein ... werden kann. Befragen wir die Gegenstände, die von der Werbeindustrie produziert werden, so wird sich die Richtigkeit dieser Behauptung erweisen. Wie die Autoindustrie als materiale, gegenständliche Ergebnisse ihrer Produktion Autos hervorbringt, so produziert auch die Werbeindustrie mit Anzeigen, Plakaten, Verpackungen usw. Gegenstände. Während jedoch das Auto als Gebrauchs- und Tauschwert seinen Zweck selber verkörpert, so vergegenständlicht die ... so aber bestimmt beim Gebrauch des Produktes zerbräche und aus dieser Enttäuschung eine allgemeine Kaufunlust entstände (keine Produkt-'Treue' - starke Fluktuation der Käufer - Unkalkulierbarkeit des Marktes - Unrentabilität der Produktion). Wie aus einem internen Papier der Lintas-Werbeagentur hervorgeht, wird die Stabilität der Vorstellung und ihre Übertragung auf ihr Produkt durch Konditionierung gesichert. (G) Eine der Theorien der ... materiellen Existenzform entscheidet. Aus jedem im Arbeitsprozeß materiell produzierten Gegenstand muß im Wahrnehmungsprozeß sein immaterielles Bild produziert werden, damit er 'außer sich' d.h. wirklich existiert: Rezeption ist Produktion. (Z) Mit der Perzeption und der Verknüpfung des perzeptierten Sinneninhaltes einerseits und der Apperzeption und der Verbindung des apperzipierten Bewußtseinsinhaltes andererseits haben wir die beiden grundlegenden Produktionsweisen ... >>

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    ... eben gehört, mäzenatischer Alimentierung anheimgegeben zu sein, muß der Künstler, um kontinuierlich künstlerisch produzieren zu können, mit seinen Produkten ein bestimmtes Einkommen erzielen. Aber nur wer bei der Produktion ausdrücklich der Selbstbestimmung entsagt und seine momentanen Bedürfnisse und Empfindungen zurückstellt sowie auf die freie Disposition über Ort und Zeit verzichtet, arbeitet entsprechend den gesellschaftlich geltenden Kriterien wirklich ... prägt, haben auch Kunstwerke einen in Geld konvertierbaren Tauschwert. Insofern wird jedes künstlerische Produkt durch die Bezahlung als Arbeitsleistung akzeptiert, obwohl der in höchster Selbstbestimmung sich vollziehenden künstlerischen Produktion das Moment der Fremdbestimmung fehlt. Aus dem Umstand, daß künstlerisches Produzieren (als Selbstbestimmungsakt) und künstlerisch Produziertes (als Tauschwert) nicht gleichermaßen den gesellschaftlichen Kriterien für Arbeit genügen, folgt die erste Paradoxie: Die künstlerische Produktion kann zur Arbeit werden, ohne daß der Künstler eigentlich arbeitet. 2. Gemeinhin erfolgt für Arbeit, sobald sie als solche eindeutig ausgewiesen ist, die Bezahlung weitgehend unabhängig von der konkreten Qualität ihres Ergebnisses. Eine Honorierung künstlerischer Produktion kommt jedoch dann überhaupt erst in Betracht, wenn es sich um einzigartige Leistungen zu handeln scheint. Arbeit kann nur dann zur Leistung werden, wenn ein subjektives und relativ ... der Künstler künstlerisch leistet, desto weniger wird seine Leistung als solche aktuelle Anerkennung finden. 3. Selbst wo die Werke des modernen Künstlers absolut autonom sein mögen, unterliegt seine Produktion indes Fremdbestimmungen durch die Eigenschaften und Beschränkungen, die dem jeweiligen Material und seiner Bearbeitung innewohnen. Darüberhinaus ist der Künstler einer zur Vollendung des Werkes notwendigen Disziplin etwa ... >>

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    ... mittels Generalisierung die besonderen Gegebenheiten der künstlerischen Tätigkeit so zu verallgemeinern, daß sie dem common-sense-Verständnis des Publikums und der Künstler entsprechen; - durch Subjektivierung und Soziologisierung die Produktion und Rezeption von Kunst nicht auf ihre Realität "an sich" zu befragen, sondern danach, wie sie sich dem Erleben zwar durchaus subjektiv, aber eben im Licht gesellschaftlicher Geltungsansprüche ... Partizipation Aller erlaubt,4 indem die gelingende Rezeption allein in den tätigen Willen des Rezipienten gesetzt wird. Weil aber die mögliche Rezeptionsform eines Gegenstandes durch die Weise seiner Produktion wesentlich mitbestimmt ist, - der traditionellen genialischen Auffassung künstlerischen Produzierens im 19. Jahrhundert hatten Formen kongenialer Rezeption entsprochen - wird mithin die Maxime, daß die ästhetische Rezeption des Künstlers wie das Verständnis der Gesellschaft gleichermaßen umfassende Bestimmung der künstlerischen Produktion als Arbeit erfüllbar. Daß gerade um der Qualität ihrer Rezeption willen auch die künstlerische Produktion den allgemeinen gesellschaftlichen Kriterien für Arbeit zu genügen hat- denn worauf sonst, wenn nicht auf die "Vor-Arbeit" des Künstlers sollte die geforderte Anstrengung des Rezipienten vertrauen können ... Produzieren (als intendierte Selbstverwirklichung) und künstlerisch Produziertes (als potentieller Tauschwert) also nicht gleichermaßen den gesellschaftlich geltenden Kriterien für Arbeit genügen können, führt zu einer ersten Paradoxie: Die künstlerische Produktion kann Arbeit sein, ohne daß der Künstler eigentlich arbeitet. III Eine Praxis, welche derart im Zusammenspiel von Bedingungen der Arbeit und Nicht-Arbeit sich verwirklicht, wird freilich ... >>

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    ... die unendliche Variation einer mehr oder weniger weittragenden Idee - der Name Uecker fällt ein -, bieten der Formalismuskritik zu Recht keine lohnenden Ziele mehr. Diese aus formalen Operationen hervorgegangenen Produktionen werden offenbar mehr und mehr als Kunst-Design bestimmbar und sind damit dem Geschmack unterworfen, über den sich ernsthaft nicht streiten läßt. Auf der Suche nach dem gegenwärtig ... organisiert, eine Intelligenz der Empfindung ermöglichen kann und so den Rezipienten befähigt, zum Produzenten seiner Wirklichkeit zu werden. Formalismus bezeichnet also nicht mehr eine bestimmte Weise der künstlerischen Produktion von Kunstgegenständen, sondern deren tätige Aneignung als eine bestimmte Weise ihrer Rezeption. Gegen die als Produktion verstandene Rezeption richtet sich der Einwand der Formalismuskritik heute. Bei einem solchermaßen gewandelten Formalismusbegriff in der Kunst drängt sich ein Vergleich mit dessen Bedeutung in der Erkenntnistheorie geradezu ... genauer sagen können, gegen eine Kunst, deren Rezeption wesentlich durch die kategorialen Gehalte bestimmt sein soll und von der die auf Wirkung bedachte sinnenorientierte Stofflichkeit deswegen bei der Produktion vernachlässigt worden ist. Hat diese Kunst ihren eigentlichen Gegenstand, die menschlichen Sinne, verfehlt? Wohl kaum, denn auch die Ergebnisse der Ideenkunst sind darauf angewiesen, über die Sinne aufgenommen ... die auch die Wahrnehmung von Kunstgegenständen den Bedingungen beugt, die als Voraussetzung für Erkenntnis überhaupt von der Philosophie als notwendig betrachtet werden. Indem nun auch die Kunst ihre Produktionen solch "üblichen" Erkennntnisvoraussetzungen gehorchen läßt, kann sie den Anspruch gesellschaftlicher Praxis erheben und möglicherweise einlösen, falls es ihr gelingt, wovon die bisher vorliegenden Ergebnisse nur eine Ahnung ... >>

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    ... 243 - Kreisläufe in der Ökonomie der Arbeitskraft 252 - Der individuelle Lebenslauf, ein Kreislauf, der sich nicht schließt 253 - Übertragung im Wechsel der Generationen 257 - In den Ausschnitten der Produktions- und Gattungsgeschichte 260 - Kreislauf des stummen Abgabenstroms an die Herrschaft 262 - Prozesse zwischen den Arbeitsvermögen und ihrem selbstvergessenen Unterbau 266 - Kreislauf zwischen den Kreisläufen 269 -Umgang mit unvollständigen ... Identität, Spiegelung im Anderen 507 - Antirealismus der Gefühle 511 - Die Dimension der »Funktionalen« 511 - Subjektiv-objektive Verhältnisse 518- Privategoismus als »Geheimnis des Patriotismus der Bürger« 526- Versuche der Produktion von kollektiver Identität 529 - Jugendliche und nationaler Zusammenhang 532 - Realitätsverlust, Nationalverlust 538 KAPITEL 8: DIE GESCHICHTLICHE PRÄGUNG DER ARBEITSVERMÖGEN IN DEUTSCHLAND. (PERMANENZ DER URSPRÜNGLICHEN AKKUMULATION II) 541 Verschlüsselte ... 559 Exkurs 2: Frankreich 561 Exkurs 3: England 563 Exkurs 4: Verspätung, Stufe, Reifen 566 Eigentumsverhältnis, Gemeinwesen bei Germanen und Kelten 569 - Zweizeitiger Ansatz in der Geschichte 582 - Produktion unvollständiger Ganzer 583 - Gefühle nach Verlust der ursprünglichen Produktionsweise 584 - Untergang des Villikationsprinzips 587 - Ferne der geschichtlichen Gefühle 595 Exkurs 5: Spiegelung des gesellschaftlichen Verlustes um 1230 589 ... GEWALT DES ZUSAMMENHANGS KAPITEL 9: VERSCHLEIERUNG UND ERFAHRUNG 777 Geschichtliche Bestimmtheit der Subjektivität 782 - Subjektive Bestimmtheit der Geschichte 784 -Oben und unten, abarischer Punkt 787 - Die Kategorie: »Notwendige Produktion von falschem Bewußtsein« 790 KAPITEL 10: KRIEG ALS ARBEIT 797 Übermächtige Erscheinung 798 - Die Gewalthaufen Brust an Brust 799 - Entleerung des modernen Schlachtfelds 800 - Arbeitsteilung 803 - Die Arbeitsmittel ... Ursprünglicher Schwung des Kapitals 895 - Drittschaden 902 - Dialektik von Sexualität und Erziehung 908 - Undomestizierbarkeit der Sexualität 910 -Inkubationskreise, Nestbau 914 - Schatzbildung am Unglück 924 - Glück als Vermögen 927 - Produktion, Distribution, Konsumtion als Kategorien von Beziehungsarbeit 934 - Herrschaft des Produkts über die Produzenten 939 -Die vielen Augen 941 - Sprachgegensätze 942 - Intime Prüfbarkeit 943 -Maße, Gewichte, Regeln, Warencharakter ... >>

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    ... gehört, ausschlägt" (10), propagiert er die absolute Autonomie der Kunst. Dieser rigorose, für die Moderne richtungweisende Autonomieanspruch widerspricht indes keineswegs den SCHELLINGSCHEN Vorstellungen über das Wesen der "ästhetischen Produktion", auch wenn weiter daran festgehalten wird, diese an den traditionellen Terminus des Genies zu binden. Während nämlich noch für KANT die bewußtlose Weise, in der Natur sich hervorbringt, als eigentlicher Ursprung der ästhetischen Produktion gilt und insofern von ihm die Natur über die Kunst gestellt wird: "Genie ist eine angeborene Gemütslage ..., durch welche die Natur der Kunst die Regel gibt" (11), - verwehrt ... wird, leistet das einzige Vermögen, mit dem "wir fähig sind, auch das Widersprechende zu denken und zusammenzufassen, - die Einbildungskraft" (15). Angesichts der Erforderlichkeit beider Momente für die ästhetische Produktion, sowohl des Bewußten als auch des Bewußtlosen, wäre "es eine höchst unnützige Frage ..., welchem von den beiden Bestandteilen der Vorzug vor dem andern zukomme, da in der Tat ... welche durch die völlig blinde Kraft, die darin wirksam ist, alles Urteil und selbst die Anschauung von sich zurückstoßen" (18). Bei aller Aufmerksamkeit für die Problematik der ästhetischen Produktion darf nicht vergessen werden, daß es SCHELLING vorrangig um das Problem der Anschauung geht, um ästhetische Rezeption und um das Kunstprodukt nur insoweit, wie es dieser Rezeption dient ... Kunst und gegen die künstlerische Nachahmung der Natur, sein Wissen um die einzigartige ästhetische Produktivität der Einbildungskraft, der von ihm begründete Vorrang der ästhetischen Rezeption gegenüber der künstlerischen Produktion sowie seine Überzeugung von der Möglichkeit eines allgemeinen, lebensweltlichen Zugangs zur Kunst - alle diese in der deutschen Frühromantik verwurzelten Vorstellungen (24) sind generell auch noch für den ... >>

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    ... denen der Einzelne - ob Künstler oder ob Rezipient - selbständig und selbsttätig subjektiven Sinn produktiv konstituiert. Diese neue Funktion hätte allerdings zur Voraussetzung, daß analog zur technologisch-wissenschaftlich fundierten Produktion auch die Rezeption von ästhetischer Kunst als produktive Arbeit praktiziert wird und dabei trotz ihres bloß "wirklichkeitserzeugenden" Charakters sich an denselben allgemeinen Prinzipien orientiert, welche für Arbeit schlechthin ... künstlerisches Produzieren (als intendierte Selbstverwirklichung) und künstlerisch Produziertes (als potentieller Tauschwert) heute nicht gleichermaßen den gesellschaftlichen Kriterien für Arbeit genügen, ist die Ursache der ersten Paradoxie: Die künstlerische Produktion kann Arbeit sein, ohne daß der Künstler eigentlich arbeitet. 2. Paradoxie Künstlerische Praxis, die aufgrund ihres selbstbestimmten Charakters gesellschaftlich nicht um ihrer selbst willen, sondern allein ihrer Produkte ... Möglichkeiten 1. der Selbstbestimmung und 2. der Fremdbestimmung des Künstlers beruht. Kritik der künstlerischen Selbstbestimmung 1. Der Anspruch des Künstlers in der Moderne, autonome Werke hervorzubringen, unterstellt seine Produktion dem Zwang zur Originalität. Da die Erklärungsversuche für die Möglichkeit der Hervorbringung autonomer Werke bis heute letztlich auf Genietheorien zurückgreifen, welche als Ursprung der Originalität des Kunstwerkes die ... für das Selbstverständnis der Künstler und für ihre Auffassung von Autonomie ist die am Anfang unseres Jahrhunderts in der absoluten Malerei entwickelte Vorstellung, daß für die freie künstlerische Produktion kunstimmanente Interessen ausschließlich bestimmend sein sollen. Aufgrund der Auffassung, daß die Werke sich ganz und gar selbst zu genügen haben, werden alle kunstexternen Interessen und Ansprüche dem Rezipienten ... und kunstexternen Strukturen nicht gerecht. Denn bei solchen traditionellen Vermittlungsformen wie der pädagogischen Belehrung, industriellen Verwertung oder laienhaften Nachahmung handelt es sich allemal um eine der eigentlich künstlerischen Produktion "nachgeschaltete" und ihr insofern wesensfremde Vermittlungsabsicht, die den Rezipienten vom ohnehin ,ermäßigten' Anspruch des Ästhetischen noch weiter entlastet. Einen kunsttheoretisch geeigneten und ergiebigen Terminus für die hier ... >>

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    ... spricht]“ (Medosch 2008). ...demnach ein hervorragender Untersuchungsgegenstand und Grund genug, unbeeindruckt der kompetitiven Kämpfe im kulturellen Feld (Bourdieu) zum Komplex Netzkunst, u.a. zu einzelnen Netzkünstlern und deren Produktionen, zu kunstsystemischen Interventionen, zu assoziierten Themen und zu Potentialen für Kunstwissenschaft und Kunstgeschichte zu forschen. Denn obwohl oder gerade weil sich die Netzkunst aus konzeptuellen und/oder technischen ... nicht als ein fertiges Endprodukt, sondern seit 2003 als ein Work-in-progress zur Herstellung verschiedenster Relationen und interessierte uns insbesondere aufgrund seiner kunsthistorischen Un-/Ordnungsmöglichkeiten. Zieht die Produktion netzbasierter Kunstformen auch einen neu zu definierenden Typus von Präsentation und Vermittlung nach sich, gewissermaßen als gattungstypische Antwort auf die veränderten Möglichkeiten von Kunstproduktion? Inga Reimers http://ask23 ... Zitate oder auf die Spezial-Zitierhilfe der Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:Cite hin. Zum Anhang: (1) Als Reaktion auf die veränderten medial-technischen Bedingungen künstlerischer Produktion lag ein Schwerpunkt des Seminars auf der Beschreibung und Analyse von Netzkunstarbeiten – mit dem Ergebnis, hier eine Übersicht möglicher Analysewerkzeuge als ein Work-in-progress v03.08 anbieten zu können, die in produktions-, werk-, rezeptions- und wirkungsorientierte Analyseansätze unterscheidet und der aktuellen Forschung bei der Entwicklung von Beschreibungsstrategien dienen kann. (Analysewerkzeuge für Netzkunst siehe http://www.uni-hamburg.de/Kunstgeschichte/2008ShortguideNetart ... Teil auch synonymen Bezeichnungen zur Anwendung kommen und von uns im Folgenden nicht homogenisiert werden: Netz.Kunst oder net.art, Netzkunst oder Netz-Kunst). Statt das Spektrum von Produktion, Rezeption, Präsentation und Distribution (vorgeblich) vollständig zu beleuchten, ist die vorliegende Collage vom wissenschaftlichen Interesse der einzelnen Beteiligten geleitet. Gerade die Net Art1. Chancen als Metakatalysator Diversität ... >>

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    ... Mensch in Arbeit und Kooperation (Aus den Grundrissen der Kritik der politischen Ökonomie, 1857/58) Mit einem Essay Erläuterungen und Bibliographie herausgegeben von Günther Hillmann INHALT Einleitung I. Produktion, Konsumtion, Distribution, Austausch (Zirkulation) 7 1. Produktion 7 2. Das allgemeine Verhältnis der Produktion zu Distribution, Austausch, Konsumtion 12 3. Die Methode der politischen Ökonomie 24 4. Produktion. Produktionsmittel und Produktionsverhältnisse. Produktionsverhältnisse und Verkehrsverhältnisse. Staats- und Bewußtseinsformen im Verhältnis zu den Produktions- und Verkehrsverhältnissen. Rechtsverhältnisse. Familienverhältnisse. Griechische Kunst und moderne Gesellschaft 32 Aus: Das Kapitel vom Geld Individuum und gesellschaftliche Macht 36 Individuum und gesellschaftliche Bedingungen 40 Allgemeine und ... >>

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