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Ergebnisse für Praxis
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    Paradoxien künstlerischer Praxis Die Aufhebung der Autonomie des Ästhetischen durch die Finalisierung der Kunst "Man muß den Begriff künstlerische Tätigkeit als eine konterrevolutionäre Auffassung des Schöpferischen ausmerzen." El Lissitzky Einleitung Die ... Manier auf Trends des Zeitgeistes spekulieren noch dem Kulturpessimismus des Feuilleton folgen oder die Hoffnung in alternative Organisationsformen setzen, dann gilt es, sich zuerst den Struktureigentümlichkeiten der künstlerischen Praxis selbst zuzuwenden und zu fragen, inwieweit in ihr wesentliche Hinderungsgründe dafür liegen, daß sie bisher sich eben nicht im Sinne jener Gleichheitsansprüche der gesellschaftlichen Praxis anzuverwandeln vermochte. Aber nicht nur für die Kunstpraxis, sondern auch in der Kunsttheorie ist die Bestimmung des Verhältnisses von Kunst und Gesellschaft zentrales Thema geworden; kann doch - seitdem ... einer Weise, die es der Kunst erlaubt, ,,die soziale mit der ästhetischen Forderung in Einklang zu bringen und nicht in Gegensatz". 8) Soweit dieses gelänge, könnte die künstlerische Praxis ein Modell der Transformation von Fremdbestimmung in eine Form der Selbstbestimmung werden, die nicht mehr bloß individualistisch vom Genie, sondern verallgemeinert von jedermann praktizierbar wäre. (44) Methodik Im ... auch um der Allgemeingültigkeit der Aussagen willen - abstrahiert werden muß. Hierzu sind folgende methodische Regeln angewandt worden: - mittels Reduktion und Generalisierung die vielfältigen Aspekte und Gegebenheiten der künstlerischen Praxis auf wenige, weder Vollständigkeit noch Ausschließlichkeit beanspruchende Begriffe zurückzuführen, die dem common-sense-Verständnis des Publikums und der Künstler entsprechen, zumindest nicht widersprechen; - durch Subjektivierung und Soziologisierung ... >>

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    ... soll. Dem Kongressnamen folgend, wären wir eben nicht woanders. Meine Behauptung ist es also, dass die Arbeit an der Differenz zu anderen Praxen auch Bestandteil der OFF-Kunst-Praxis sein muss. Und mit meinen nachfolgenden Überlegungen möchte ich einige Schwierigkeiten dieser Praxis darlegen, um so auch die Möglichkeiten der Positionsbestimmung der OFF-Kunst aufzuzeigen. Denn gerade die Notwendigkeit der Arbeit an ihrer Differenz erscheint der OFF-Kunst-Praxis zum einen nicht selbstverständlich, zum anderen fällt es auch nicht leicht, diesen Unterschied zu bestimmen. Aber nur die Bestimmung der Differenz könnte die OFF-Kunst positionieren. Die Schwierigkeiten ... Grundlage für eine passende Namensfindung gegeben ist. Nötig ist dies schon allein, weil der Begriff OFF-Kunst negativ besetzt ist und eine Positionierung und Position er OFF-Kunst-Praxis vermissen lässt, wenn nicht verhindert. OFF SYNONYME BESCHREIBEN DAS PROBLEM RECHT DEUTLICH absent, cancelled, finished, inoperative, negligible, not employed, on vacation, outside, postponed, remote, slender, slight, slim, small ... der Kunst nahe. Doch worin besteht die eigene Qualität und Position der OFF-Kunst? bzw. wieso fällt es ihr so schwer, diese Abgrenzung aufrechtzuerhalten? Wo hat OFF-Kunst-Praxis die Möglichkeit, einen positiven Unterschied zu behaupten? Wo und wie kann OFF-Kunst-Praxis eine Position beziehen und darstellen? Denn diese eigenständige Position erscheint nicht selbstverständlich: Wir ... >>

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    ... 1) zumeist verkannt wird, bisher nie tatsächlich vollzogen. Gerade angesichts jenes fatalen Paradoxons einer historistischen Geschichtslosigkeit, die sich als postmodernes Denken in den 80er Jahren auch der künstlerischen Praxis bemächtigt hat, ist die geschichtliche Kontinuität, in der die avantgardistische Kunst steht, umso deutlicher geworden. Obwohl unaufhörlich das Bestehende überwindend und ins Unbekannte (2) vordringend, hat sie sich ... Ursprung, Zusammenhang und Grund so vieler seltsamer Eigenheiten der modernen Poesie ... erklärbar" (12) gemacht werden sollen, begründet F. Schlegel die konstitutive Bedeutung der Kunsttheorie für die moderne künstlerische Praxis: "Die Erfahrung belehrt uns" zwar, so Schlegel, "daß unter allen Zonen, in jedem Zeitalter, bei allen Nationen und in jedem Teil der menschlichen Bildung (= Kultur) die Praxis der Theorie voranging". (13) Aber dieses Prinzip, nach dem "nur auf Natur ... Kunst, nur auf eine natürliche Bildung ... die künstliche folgen" (14) kann, wird außer Kraft gesetzt, wenn ... nicht zu behaupten, daß "der Sitz der eigentlichen Kunst ... lediglich im Verstande" (34) liegt und leistet so Aufklärung über die bis dahin zur Tat eines Genies mystifizierte künstlerische Praxis: "Die Natur zeugt, der Geist macht". (35) Statt dem Schöpfungsakt ebenbürtig, wird die künstlerische Praxis nun als Arbeit (36) verstanden, weswegen Schlegel nicht "glaubt, Autoren ... durch Vergleichung mit dem Fabrikwesen zu schmähen." (37) Zweifellos ist die zur Überwindung des Rationalismus angetretene Romantik - ... >>

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    ... ästhetisch geprägt ist und das die einem „Werk“ zugrunde liegenden Kunstkonzeption erschließbar macht. In jedem Fall gehören seit der Romantik Künstlertheorien zu den impliziten oder expliziten Voraussetzungen künstlerischer Praxis und sind insofern, zumindest für die Kunst der Moderne und Avantgarde, zu einem wesentlichen Produktivfaktor geworden. Als in praktischer Absicht auf die eigene künstlerische Praxis gerichtete, also durchaus pragmatisch orientierte begriffliche Überlegungen lassen sich Künstlertheorien denn auch verallgemeinernd bestimmen. Sie sind insofern theorieförmig , als sie mehr oder minder diskursiv einen Aussagenzusammenhang bilden. Dabei ... zu erhalten, gibt es kaum eine geignetere und leichter verfügbare Quelle als die jeweiligen künstlertheoretischen Äußerungen.Was zur Erfüllung ihrer Funktion als ein wesentlicher Produktivfaktor für die künstlerische Praxis beiträgt, vermag auch die notwendige Fundierung der (rationalen) Beurteilung sowie der (empirischen) Erfahrung von Kunstwerken zu leisten. Insofern gebührt Künstlerrtheorien endlich mehr Aufmerksamkeit, damit es dazu kommen kann ... sich in den verschiedenen Versionen seines Hauptwerkes der „Vier (Tages)Zeiten“ bis zu seinem Lebensende beschäftigt. Die wesentliche und überaus deutlich erkennbare Bedeutung, die Runges Theoretisieren für seine Praxis hat, lässt sich zusammenfassend am besten als „konstitutive Funktion“ charakterisieren. Diese ist mehr oder minder ausgeprägt zwar den allermeisten Künstlertheorien der Moderne eigen. Aber bei Runge ist sie nicht nur besonders stark, sondern es liegt zudem noch der gleichsam klassische Fall der absoluten zeitlichen Vorgängigkeit der Theorie gegenüber der künstlerischen Praxis vor. b) Das zweite, etwa einhundert Jahre spätere Beispiel von Adolf Hölzel (1853-1934) ist exemplarisch für eine Position der klassischen Moderne und darüber hinaus noch besonders ... >>

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    Paradoxien künstlerischer Praxis Entwurf zu einer Theorie der künstlerischen Arbeit aus dem Spannungsverhältnis von schöpferischer Selbstbestimmung und gesellschaftlicher Fremdbestimmung Einleitung Die "Erweiterung des Kunstbegriffs", die sich Ende der sechziger Jahre aus ... hoffen mag, dann muß zuerst gefragt werden, wieweit in der Struktur der Kunstpraxis selbst wesentliche Hinderungsgründe dafür liegen, daß sie sich nicht im Sinne jener Gleichheitsansprüche der gesellschaftlichen Praxis anverwandeln konnte. Aber nicht allein für die Kunstpraxis, auch in der Kunsttheorie ist das Verhältnis von Kunst und Gesellschaft zentrales Thema geworden; seitdem die beiden großen geisteswissenschaftlichen Strömungen ... eine Weise, die es der Kunst erlaubt, "die soziale mit der ästhetischen Forderung in Einklang zu bringen und nicht in Gegensatz". (8) Soweit dieses gelänge, könnte die künstlerische Praxis ein Modell für die Transformation von Fremdbestimmung in Selbstbestimmung werden. Problemperspektive "Weder die Natur objektiv noch die Natur subjektiv ist unmittelbar dem menschlichen Wesen adäquat vorhanden." (9) Sollen ... zwischen Mensch und Natur vermittelnden Prozeß beide Aneignungsformen innewohnen und aufeinander dialektisch bezogen sind, wurden sie in der Moderne doch je für sich ausdifferenziert und zu Modellen menschlicher Praxis gesteigert - als technologische Wissenschaft und als ästhetische Kunst. Während die auf Aneignung der "Natur objektiv" spezialisierte Wissenschaft in ihrer gesellschaftlichen Bedeutung zusehends übermächtig zu werden droht, wird die ... zu der gesellschaftlich ebenfalls anerkannten Auffassung, daß Selbstbestimmung als das konstitutive Prinzip alles Schöpferischen für die künstlerische Tätigkeit wesensnotwendig ist. Infolgedessen wird die Frage, ob und inwiefern die Praxis des Künstlers wirklich Arbeit sein kann, zwangsläufig zu paradoxen Antworten führen. 1. Paradoxie Wo die Ware als Form des wirtschaftlichen Verkehrs jeglichen gesellschaftlichen Austausch prägt, ist auch ... >>

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    Die Praxis politischer Freiheit Zur Bedeutung Hannah Arendts Philosophie des politischen Handelns für eine kritische Gesellschaftstheorie Inhalt Im Namen der 'Revolution'...................................1 1. Zum problematischen Zusammenhang von kritischer Theorie und politischer Praxis................4 2. Praxis als Ort nicht-instrumenteller Vernunft.........9 3. Praxis jenseits des Banns der Arbeit....................18 4. Praxis als kommunikatives Handeln.....................25 4.1 Praxis als kommunikative Alltagspraxis der Lebenswelt.......................................................28 4.1.1 Die Antinomie der kommunikativen Vernunft......30 A Lebenswelt als Ort kommunikativer ... >>

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    ... ganz auf die Kunst ihrer Zeit bezogen und hatte ihre besondere Qualität darin, daß sie durch die Ausbildung des Umgangs mit den künstlerischen Mitteln einerseits in die künstlerische Praxis im Sinne absoluter Malerei und zugleich in die zweckgebundene Gestaltung künstlerisch einzuführen vermochte. Was ist heute zu tun? Gibt es noch etwas, was sich am Künstlerischen und Gestalterischen ... als Unmöglichkeit erkennen. Den in Teil II zu findenden Beiträgen aus der Dresdner Hochschule verdanken wir einen Einblick in den dortigen Stand der Auseinandersetzung mit Grundlehre und der Praxis. Fritz Seitz und Michael Lingner im Gespräch über die "Grundlehre" Grundfragen zu den Grundlagen I. M. L. Auch wenn es vielen so scheinen mag, als habe sich das ... war als eine gewisse Ausnahme anzusehen. Jedenfalls hat offenbar viel mehr der Nimbus des Bauhauses als das Konzept nach 1945 weitergewirkt. Ein Nimbus, der einerseits auf einer erfolgreichen Praxis und den Namen berühmter Künstler beruhte, aber sich gerade auch auf dem Hintergrund der Nazizeit umso stärker bilden konnte. Nachdem wir die historischen Wurzeln der Grundlehre nach 1945 ... mit der Konzeption der Grundlehre befassen, möchte ich kurz auf eine grundsätzliche Schwierigkeit hinweisen, die im Umgang mit konzeptionellem Denken leicht entsteht. Sie resultiert aus einem unklaren Theorie-Praxis-Verhältnis. Ich betrachte konzeptionelle Aussagen nicht als Aussagen über die Praxis, weder über die vergangene, gegenwärtige oder zukünftige. Weder läßt sich sprachlich die Praxis wirklich erfassen, noch können Konzepte in die Praxis - wie fälschlicherweise gemeint wird - umgesetzt werden. ... >>

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    ... Selbstverständliches, sondern ganz im Gegenteil, von höchster Unwahrscheinlichkeit ist. Darum sollte beim Betreiben der Kunstwissenschaften auch bedacht werden, ob und wie Theorien eine produktive Funktion für die künstlerische Praxis haben können. Meinen folgenden Überlegungen liegt jedenfalls die Absicht zugrunde, einige Voraussetzungen der Fortsetzbarkeit von Kunst theoretisch zu reflektieren und so der künftigen Kunstproduktion eine mögliche Perspektive zu ... Die Fortsetzung der Autonomie scheint möglich, wenn Kunst sich jene, ihr nun unentbehrlichen heteronomen Zwecke nicht oktroyieren läßt, sondern aus sich selbst heraus autonom setzt. Für die künstlerische Praxis bedeutet die Notwendigkeit der Zwecksetzung konkret, daß sie Außenperspektiven aufnimmt und mögliche, künstlerisch zu erfüllende Funktionen, die von allgemeinem Interesse sein können, als heteronome Zwecke erfindet oder bereits ... weil sie der Kunst nicht nur zur Selbstbestimmung dienen, aber eben auch autonomen Charakter haben, weil sie von der Kunst selbst bestimmt werden, ist die Struktur solcher künstlerischen Praxis als heautonom zu begreifen. Daß Autonomie und Heteronomie nicht mehr als einander ausschließend gedacht werden, ist keineswegs eine auf die vorliegende Problematik speziell zugeschnittene Erfindung. Vielmehr handelt es ... inzwischen ja hervorgetreten ist mit einer "Ästhetik der Natur". Er hat die Theorie der Finalisierung aus der wissenschaftstheoretischen Untersuchung der Naturwissenschaften entwickelt. Ich habe zur Kennzeichnung der heautonomen Praxis diesen Begriff der Finalisierung übernommen. Die von mir eingeforderte heautonome Kunst entsteht durch ihre Finalisierung, durch die autonome Setzung heteronomer Zwecke. Ich denke, daß diese Begriffsübertragung funktioniert, weil ... zur Handlungskunst (Auswahl): Michael Lingner: F. E. Walther - Funktionen der Diagramme für das Werk. In: Kunstform International 15 / 1976. S. 67 - 85 Michael Lingner / Rainer Walther: Paradoxien künstlerischer Praxis. Entwurf zu einer Theorie der künstlerischen Arbeit aus dem Spannungsverhältnis von schöpferischer Selbstbestimmung und gesellschaftlicher Fremdbestimmung. In: Zeitschrift für Ästhetik und allgemeine Kunstwissenschaft 32 / 1987. S. 121 - ... >>

  9. 74%

    ... als künstlerisches Produktionsprinzip zunehmend unbrauchbar geworden. Bis auf wenige Ausnahmen vermag es die gegenwärtige Kunstpraxis noch nicht, ihrem postmodernen Bewußtseins- und Entwicklungsstand gerecht zu werden und in der Praxis ohne die Inanspruchnahme von Notwendigkeiten auszukommen: Ob es sich etwa um die Zwänge des Betriebssystems Kunst, die Gefahren der neuen Medien und Technologien, die Rigorismen der political correctness ... Eingebungen handelt, immer und überall wird nun nach äußeren Notwendigkeiten gesucht, nachdem die der Kunst immanenten obsolet geworden sind. Statt sich von der Notwendigkeit als primären Orientierungspunkt ihrer Praxis endlich überhaupt zu verabschieden, konstruieren die Künstler weiter pseudo-objektive Notwendigkeiten, die zwar manchmal auch von moralischer und gesellschaftlicher Verantwortung motiviert sein mögen. Aber immer dienen sie vor ... gegründete »Bauhaus«, mit dem der neue Typus »Staatlicher Kunsthochschulen« eingeführt wurde, hat die »Synthese aller werkkünstlerischen Disziplinen« programmatisch betrieben. Als institutionelle Voraussetzung, um dieses interdisziplinäre Programm in die Praxis umzusetzen, die auf eine neue Baukunst zielte, wurde eine »Vor«- oder »Grundlehre« am Bauhaus eingerichtet. Nach dem »Lehrschema« war sie für alle Studierenden verbindlich, bevor die Spezialisierung auf ... Zurecht erklärte ihn Walter Gropius zur »Schlagader der Bauhausarbeit«, weil damit etwas Vermittelndes zwischen den unterschiedlichen Arbeitsbereichen existierte, das es den Studierenden erleichterte, vielfältige Aspekte in ihre eigene Praxis zu integrieren und die Hochschule als einen Gesamtorganismus zu begreifen. Nach 1945 hat nicht nur die Hochschule für Gestaltung in Ulm, sondern auf ihre Weise auch die Hochschule ... ist. Damit nicht genug, ist es in Hamburg durch die Verwissenschaftlichung, die an keiner anderen Kunsthochschule ein vergleichbares Ausmaß hat, zusätzlich zu einem antipodischen Spannungsverhältnis zwischen Theorie und Praxis gekommen, durch das die desintegrativen Tendenzen in dieser Institution noch verstärkt bzw. die integrativen Anforderungen an die hier Studierenden drastisch erhöht worden sind. Es hat verschiedene hochschulöffentlich ... >>

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    ... Denken" der "NEUEN" suggerieren will. Im andern Fall freilich ist es notwendig - ehe auf Trends spekuliert oder "populistisch" in Organisationsfragen ausgewichen wird - "zuallererst" nach den Struktureigentümlichkeiten der künstlerischen Praxis selber zu fragen sowie nach den Bedingungen, unter denen sie sich, jenen beiden Leitideen entsprechend, der gesellschaftlichen Praxis prinzipiell anzugleichen vermag, ohne doch auf ihre ästhetische Substanz zu verzichten. Eine Antwort auf diese Frage versuchen wir unter dem Aspekt des Spannungsverhältnisses künstlerischer Selbstbestimmung und gesellschaftlicher Fremdbestimmung ... gleichermaßen den gesellschaftlich geltenden Kriterien für Arbeit genügen können, führt zu einer ersten Paradoxie: Die künstlerische Produktion kann Arbeit sein, ohne daß der Künstler eigentlich arbeitet. III Eine Praxis, welche derart im Zusammenspiel von Bedingungen der Arbeit und Nicht-Arbeit sich verwirklicht, wird freilich in ihrer hermaphroditischen Eigentümlichkeit nur dann vom einzelnen Künstler durchzuhalten und von der ... formulieren: Je mehr der Künstler leistet um so weniger wird seine Leistung aktuale Anerkennung finden. IV Wäre indes der wahre Wert künstlerischer Innovationen kraft einer (immerhin denkbaren) kompetenteren Praxis der kunstvermittelnden Instanzen (Kunstkritik, -museum, -akademie usw.) schon für die Zeitgenossen einschätzbar, dann könnte, sofern solche Wertschätzung monetär eingelöst würde, zumindest das künstlerische Produkt sich Anerkennung als Arbeitsleistung ... ist ihnen als Ursprung doch dieselbe für die Kunst der Moderne insgesamt charakteristische Neigung gemeinsam, die Entstehungsbedingungen des Kunstwerks im schöpferischen Akt zu reflektieren: Entweder tendiert die künstlerische Praxis zur Aufhebung der immanent-ästhetischen Fremdbestimmung im schöpferischen Akt indem sie mit analytisch-experimentellen Verfahrungsweisen in überaus artifizieller Beherrschung bildnerischer Mittel und Materialien über den Sachzwang zu ... >>

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