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Ergebnisse für Postmoderne
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  1. 100%

    ... hat sie ihn, was von den schärfsten ihrer Kritiker (1) zumeist verkannt wird, bisher nie tatsächlich vollzogen. Gerade angesichts jenes fatalen Paradoxons einer historistischen Geschichtslosigkeit, die sich als postmodernes Denken in den 80er Jahren auch der künstlerischen Praxis bemächtigt hat, ist die geschichtliche Kontinuität, in der die avantgardistische Kunst steht, umso deutlicher geworden. Obwohl unaufhörlich das Bestehende ... und wechselseitig verstärken. Daß die avantgardistische Kunst der Moderne aber den Glauben hege, die ständige Steigerung ihrer Autonomie und Rationalität bedeute zwangsläufig auch einen substantiellen künstlerischen Fortschritt, dieser postmoderne Vorwurf beruht entweder auf einem bloßen Mißverständnis oder ist schlicht eine Unterstellung. Schon Schlegel, der die moderne Kunst gerade dadurch gekennzeichnet sieht, daß ihrer Entfaltung keine natürlichen Grenzen ... Zwang, sich gegenüber den künstlerischen Entscheidungen und Werken der Vergangenheit autonom verhalten zu müssen, und bedient sich "unbekümmert" aller inhaltlichen, formalen und konzeptionellen Erfindungen der Kunstgeschichte. Indem die postmoderne Kunst autonom gegenüber dem ihr vorhergehenden Konzept der Kunstautonomie wird, gewinnt sie nochmals eine "neue ästhetische Autonomie" (91), nach der es aber keinen weiteren derartigen Schritt mehr geben kann. Denn ausgehend von der postmodernen Kunst, die ja bereits die Negation des Autonomiekonzepts bedeutet, wäre jede weitere Autonomisierung ein die Negation nur wieder negierender sinnloser Akt der Selbstaufhebung. Darüber hinausgehende Schritte der Autonomisierung sind aus der Sicht postmoderner Kunst aber auch ganz und gar überflüssig, weil diese sich ohnehin über den früheren künstlerischen Autonomieanspruch permanent hinwegsetzt. Darum versteht postmoderne Kunst ihre Praxis als die höchste ... >>

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    Wege aus der Moderne Schlüsseltexte der Postmoderne-Diskussion hrsg. von Wolfgang Welsch Inhaltsverzeichnis Einleitung........................... 1 Wolfgang Welsch I. KUNST 1. Literatur Postmoderne heute........................ 47 Ihab Hassan Überquert die Grenze, schließt den Graben!............. 57 Über die Postmoderne Leslie A. Fiedler Postmodernismus, Ironie und Vergnügen.............. 75 Umberto Eco 2. Architektur Komplexität und Widerspruch in der Architektur.......... 79 Robert Venturi Die Sprache der postmodernen Architektur............. 85 Charles Jencks Moderne und Postmoderne.................... 99 Heinrich Klotz Moderne und postmoderne Architektur............... 110 Jürgen Habermas 3. Malerei Die italienische Trans-Avantgarde.................. 121 Achille Bonito Oliva II. SOZIOLOGIE Über kulturelle Kristallisation................... 133 Arnold ... >>

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    Andreas Huyssen; Klaus R. Scherpe (Hg.) Postmoderne Zeichen eines kulturellen Wandels Inhalt Einleitung 7 Andreas Huyssen Postmoderne - eine amerikanische Internationale? 13 Fredric Jameson Postmoderne - zur Logik der Kultur im Spätkapitalismus 45 Seyla Benhabib Kritik des - eine Auseinandersetzung mit Jean-François Lyotard 103 Gérard Raulet Zur Dialektik der Postmoderne 128 Kenneth Frampton Kritischer Regionalismus- Thesen zu einer Architektur des Widerstands 151 Craig Owens Der Diskurs der Anderen - Feministinnen und Postmoderne 172 Jochen C. Schütze Aporien der Literaturkritik - Aspekte der postmodernen Theoriebildung 196 Dietmar Voss Metamorphosen des Imaginären - nachmoderne Blicke auf Ästhetik, Poesie und Gesellschaft 219 Teresa de ... >>

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    ... Züge anzunehmen. Das ist eine Gefährdung der Kultur in all ihrer Komplexheit. In diesem Sinn hatte schon Lyotard mit seinem Konzept des »Widerstreits« (»différend«) eine »abgeschlaffte« Kultur der Postmoderne - die Postmoderne des eklektizistischen Entertainments - von einer »seriösen« Postmoderne abgegrenzt. Nur in der letzteren finden sich die utopischen Ideale der künstlerischen Moderne fortgeführt und neu artikuliert. II Ich schlage vor, den Beitrag von Franz Erhard Walther zur ... Kasimir Malewitsch - die Annahme, dass das konsequent moderne Werk die Geschichte der Kunst zu einem definitiven Abschluss bringt, diese gleichsam von ihren Mängeln erlöst, so hat die reflektierte Postmoderne neue Modelle erbracht, welche die modernistische Konstruktion einer einzigen »grand narrative« infrage stellen. So halten etwa Bilder von Jonathan Lasker das den heroischen modernen Künstler prägende Pathos anarchistischer ... dem radikalen Impuls der frühen »Werke«, sondern wertet diese als gereifte Durcharbeitungen der Geschichte, dann kann man die frühe, dem Pathos der Moderne verpflichtete Konzeption von einer komplexen postmodernen unterscheiden. Für die frühe Konzeption lässt sich die von Michael Lingner angebotene Genealogie — von der radikalen Reflexionskunst der Frühromantik über den späten Cézanne, Bretons écriture automatique zu ... >>

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    Michael Lingner Gegenwartskunst nach der Postmoderne. "Heautonome Handlungskunst" - eine alternative Perspektive Dient der theoretische Diskurs nurmehr als "MUZAK" ? Es ist ein wesentliches Kennzeichen moderner Kunst und ihrer "offenen" Werke, daß sie den Betrachter zum ... sich sogar autonom gegenüber dem von ihr bislang verfolgten Prinzip der Autonomisierung verhalten. Genau mit dieser Strategie, nämlich der Autonomie gegenüber dem Prinzip der Autonomie, operiert die sogenannte postmoderne Kunst. Es ist ein wesentliches Kennzeichen postmoderner Kunst, daß sie sich von dem Zwang befreit hat, gegenüber allem Außerkünstlerischem und den bisherigen künstlerischen Hervorbringungen ihre Autonomie zu wahren. Sie beugt sich nicht mehr dem avantgardistischen Diktat, die Tradition innovativ überbieten zu müssen, sondern bedient sich unbekümmert aller Erfindungen der Kunstgeschichte, die sie gleichsam als einen Steinbruch benutzt. Nachdem die Kunst als postmoderne autonom gegenüber ihrem Autonomieprinzip geworden ist, kann es indes logischerweise keinen weiteren Schritt einer substantiellen Autonomisierung mehr geben. Die Kunst scheint heute, und damit sind wir endlich in der Gegenwart angelangt, nur die Wahl zu haben zwischen der endlosen Perpetuierung eines längst vergangenen Avantgardismus und der permanenten postmodernen Negation ihrer Autonomie, welch letztere sie infolgedessen nach und nach verliert. In beiden Fällen beginnt die Kunst nach dem Mechanismus der Mode zu funktionieren und ist damit ... >>

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    ... zu müssen. Stattdessen gefällt es ihr, sich ungeniert aus dem Fundus der kunstgeschichtlichen Erfindungen im Geist des "anything goes" (P. FEYERABEND) zu bedienen. So vermag die Kunst der Postmoderne zwar nochmals eine neue Art ästhetischer Autonomie für sich selbst zu gewinnen. Aber Autonomisierung als ästhetisches Prinzip noch weiter fortzusetzen, hat sich danach ein für alle Mal erledigt. Denn jeder weitere Autonomisierungsversuch wäre letztlich nichts anderes, als der sinnlose Akt eines erneuten Negierens der bereits durch die Postmoderne vollzogenen Negation des avantgardistischen Autonomiekonzepts. Insofern kann die Kunst der Postmoderne mit keiner wirklichen Weiterentwicklung, sondern bestenfalls mit Varianten, zumeist aber lediglich mit Wiederholungen auf der Basis ihrer inzwischen selbst historisch gewordenen Grundoperation aufwarten und erschöpft sich in einer ... mag und wie es dort zu plazieren ist. Es ist entscheidend für den Niedergang der Kunstfreiheit, dass - zwar nicht durch die stilistischen aber durch die ideologischen Ausprägungen der Postmoderne - Autonomie in ihrer Bedeutung schlechthin diskreditiert worden ist. Denn die in einer bestimmten Phase der Kunstentwicklung allemal notwendige und nachvollziehbare postmoderne Relativierung, Negierung und Ignorierung von Autonomie ist postmoderner Geschichtslosigkeit gemäß unzulässigerweise auf die gesamte Moderne ausgedehnt worden. Es ist suggeriert worden, dass bereits dort das Autonomiekonzept überholt ... >>

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    ... an das 1977 unter dem Titel „Rhizom" erstmals in Deutschland erschienene legendäre Buch von Deleuze und Guattari. Es hat mit seinem poststrukturalistischen Denken den Anbruch der so genannten Postmoderne markiert. Den Begriff „Rhizom" haben Deleuze/Guattari aus der Botanik übernommen, in der ein mit zahlreichen Auswüchsen versehener Wurzelstock so bezeichnet wird. In vergleichbarer Weise bilden die während ... Zeichen ein feines, vielfältig verzweigtes Geflecht von Thesen, Fragen und Symbolen. Dadurch können beim Essen Überlegungen und Gespräche angeregt werden, die um typische Probleme der Kunst in der Postmoderne kreisen. Da das postmoderne Denken die Logik linearer Kausalitäten zu überwinden sucht, droht es im Sinne des „anything goes" von Paul Feyerabend bloßer Beliebigkeit zu verfallen. Kann in der Kunst gegen diese ... von bewahren, überwinden und erhöhen - sicherte die Kontinuität und Stimmigkeit des Avantgardeprinzips. Während die Kunst der Moderne wesentlich vom Mechanismus der „inneren Notwendigkeit" angetrieben wurde, lässt sich die Postmoderne - oder wie immer jener die Moderne verabschiedende Paradigmenwechsel heißen soll - dagegen als Phase der Bewusstwerdung begreifen, in der jede avantgardistische Notwendigkeits- und Absolutheitsvorstellung gleichsam als eine Kreativitätsmaschinerie oder ... so zur Kontingenz vieler miteinander konkurrierender Notwendigkeits-Behauptungen gekommen. Wegen des damit einhergehenden Verlusts an Geltung und Glaubwürdigkeit sind sie als künstlerisches Produktionsprinzip zunehmend unbrauchbar geworden. In der postmodernen Perspektive wird jedenfalls ersichtlich, dass die ehernen Notwendigkeiten der Avantgardekunst letztlich recht zufällig und teils obskur sind. Dies hat als ein Vertreter der konservativen Kulturkritik Eduard Beaucamp ... >>

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    Postmoderne: Alltag, Allegorie und Avantgarde Herausgegeben von Christa und Peter Bürger Inhalt Peter Bürger Vorbemerkung........................ 7 Ferenc Fehér Der Pyrrhussieg der Kunst im Kampf um ihre Befreiung. Bemerkungen zum postmodernen Intermezzo....... 13 Christa Bürger Das Verschwinden der Kunst. Die Postmoderne-Debatte in den USA........... 34 Russell A. Berman Konsumgesellschaft. Das Erbe der Avantgarde und die falsche Aufhebung der ästhetischen Autonomie ...... 56 Hans Sanders Postmoderne. Alltäglichkeit als Utopie........... 72 Andreas Kilb Die allegorische Phantasie. Zur Ästhetik der Postmoderne 84 Peter Bürger Die Wiederkehr der Analogie. Ästhetik als Fluchtpunkt in Foucaults Die Ordnung der Dinge............ 114 Christa Bürger Moderne als Postmoderne: Jean-François Lyotard..... 122 Wolfram ... >>

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    Roger Behrens Postmoderne Wissen 3000 Inhalt Begriffe 6 Zum Anfang: Nach der Postmoderne ist vor der Postmoderne 12 Die postmoderne Moderne Theorien 20 Grundlagen 29 Widerstreit 34 Oberflächen und Kraftlinien 38 Differenzen 43 Der Mensch, die Macht und die Anderen Kunst und Ästhetik 49 Ästhetik nach der Kunst 54 Kunst nach der Ästhetik Leben in der Postmoderne 67 Die postmodernen Jahre 73 Postmoderne Gesellschaft Nachwirkungen 86 Kritik Anhang 92 Literatur >>

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    ... an das 1977 unter dem Titel Rhizom" erstmals in Deutschland erschienene legendäre Buch von Deleuze und Guattari. Es hat mit seinem poststrukturalistischen Denken den Anbruch der so genannten Postmoderne markiert. Den Begriff Rhizom" haben Deleuze/Guattari aus der Botanik übernommen, in der ein mit zahlreichen Auswüchsen versehener Wurzelstock so bezeichnet wird. In vergleichbarer Weise bilden die während ... Zeichen ein feines, vielfältig verzweigtes Geflecht von Thesen, Fragen und Symbolen. Dadurch können beim Essen Überlegungen und Gespräche angeregt werden, die um typische Probleme der Kunst in der Postmoderne kreisen. Da das postmoderne Denken die Logik linearer Kausalitäten zu überwinden sucht, droht es im Sinne des anything goes" von Paul Feyerabend bloßer Beliebigkeit zu verfallen. Kann in der Kunst gegen diese ... von bewahren, überwinden und erhöhen - sicherte die Kontinuität und Stimmigkeit des Avantgardeprinzips. Während die Kunst der Moderne wesentlich vom Mechanismus der inneren Notwendigkeit" angetrieben wurde, lässt sich die Postmoderne - oder wie immer jener die Moderne verabschiedende Paradigmenwechsel heißen soll - dagegen als Phase der Bewusstwerdung begreifen, in der jede avantgardistische Notwendigkeits- und Absolutheitsvorstellung gleichsam als eine Kreativitätsmaschinerie oder ... so zur Kontingenz vieler miteinander konkurrierender Notwendigkeits-Behauptungen gekommen. Wegen des damit einhergehenden Verlusts an Geltung und Glaubwürdigkeit sind sie als künstlerisches Produktionsprinzip zunehmend unbrauchbar geworden. In der postmodernen Perspektive wird jedenfalls ersichtlich, dass die ehernen Notwendigkeiten der Avantgardekunst letztlich recht zufällig und teils obskur sind. Dies hat als ein Vertreter der konservativen Kulturkritik Eduard Beaucamp ... >>

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