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Ergebnisse für Paradoxie
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    Paradoxien künstlerischer Praxis Die Aufhebung der Autonomie des Ästhetischen durch die Finalisierung der Kunst "Man muß den Begriff künstlerische Tätigkeit als eine konterrevolutionäre Auffassung des Schöpferischen ausmerzen." El Lissitzky ... Schöpferischen für die künstlerische Tätigkeit wesensnotwendig sei. Infolgedessen wird die Frage, ob und inwiefern die Praxis des Künstlers wirklich Arbeit sein kann, zwangsläufig zu paradoxen Antworten führen. 1. Paradoxie Wo die Ware als Form des wirtschaftlichen Verkehrs jeglichen gesellschaftlichen Austausch prägt, ist auch der künstlerische Wert von Werken - als potentieller Tauschwert - in Geld konvertierbar. Und da Geld ... Diskrepanz, daß künstlerisches Produzieren (als intendierte Selbstverwirklichung) und künstlerisch Produziertes (als potentieller Tauschwert) heute nicht gleichermaßen den gesellschaftlichen Kriterien für Arbeit genügen können, ist die Ursache der ersten Paradoxie: DIE KÜNSTLERISCHE PRODUKTION KANN ARBEIT SEIN, OHNE DASS DER KÜNSTLER EIGENTLICH ARBEITET. 2. Paradoxie Künstlerische Praxis, die aufgrund ihres selbstbestimmten Charakters gesellschaftliche Wertschätzung nicht unmittelbar an sich selbst, sondem allein im realisierten Tauschwert ihres Produktes erfahren kann, muß um der Weiterexistenz willen ... nicht historisch geworden sind. (53) Diese aus der Spannung zwischen Tradition und Innovation entstehende Problematik der gesellschaftlichen Geltung künstlerischer Leistungen in der Moderne ist - zugeschärft - als die zweite Paradoxie zu formulieren: JE MEHR DER KÜNSTLER LEIDET, UMSO WENIGER WIRD SEINE LEISTUNG AKTUALE ANERKENNUNG FINDEN. 3. Paradoxie Wären künstlerische Innovationen indes kraft einer kompetenteren Praxis der kunstvermittelnden ... >>

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    Paradoxien künstlerischer Praxis Entwurf zu einer Theorie der künstlerischen Arbeit aus dem Spannungsverhältnis von schöpferischer Selbstbestimmung und gesellschaftlicher Fremdbestimmung Einleitung Die "Erweiterung des Kunstbegriffs", die sich Ende der sechziger ... Schöpferischen für die künstlerische Tätigkeit wesensnotwendig ist. Infolgedessen wird die Frage, ob und inwiefern die Praxis des Künstlers wirklich Arbeit sein kann, zwangsläufig zu paradoxen Antworten führen. 1. Paradoxie Wo die Ware als Form des wirtschaftlichen Verkehrs jeglichen gesellschaftlichen Austausch prägt, ist auch der künstlerische Wert von Werken - als potentieller Tauschwert - in Geld konvertierbar. Und da Geld ... Der Umstand, daß künstlerisches Produzieren (als intendierte Selbstverwirklichung) und künstlerisch Produziertes (als potentieller Tauschwert) heute nicht gleichermaßen den gesellschaftlichen Kriterien für Arbeit genügen, ist die Ursache der ersten Paradoxie: Die künstlerische Produktion kann Arbeit sein, ohne daß der Künstler eigentlich arbeitet. 2. Paradoxie Künstlerische Praxis, die aufgrund ihres selbstbestimmten Charakters gesellschaftlich nicht um ihrer selbst willen, sondern allein ihrer Produkte wegen geschätzt wird, muß nach der Einzigartigkeit ihrer Werke streben, wenn ... noch nicht historisch geworden sind. Dieses aus der Spannung zwischen Tradition und Innovation entstehende Dilemma der gesellschaftlichen Geltung künstlerischer Leistungen in der Moderne ist - zugeschärft - als die zweite Paradoxie zu formulieren: Je mehr der Künstler leistet, desto weniger findet seine Leistung aktuale Anerkennung. 3. Paradoxie Würde der wahre Wert künstlerischer Innovationen durch eine kompetentere Praxis der ... >>

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    ... damit sie als geldwerte Arbeit anerkannt wird und sich nicht selbst tendenziell verunmöglicht. Dieses mit der ästhetischen Autonomisierung der Kunst einhergehende Dilemma des Künstlers läßt sich an verschiedenen Paradoxien, die sich zwar nicht streng logisch, aber faktisch als solche darstellen, überdeutlich ablesen. Sie aufzuzeigen mag dazu motivieren und verhelfen, nach praktischen Alternativen der Kunst zu suchen. II ... Moment der Fremdbestimmung fehlt. Aus dem Umstand, daß künstlerisches Produzieren (als Selbstbestimmungsakt) und künstlerisch Produziertes (als Tauschwert) nicht gleichermaßen den gesellschaftlichen Kriterien für Arbeit genügen, folgt die erste Paradoxie: Die künstlerische Produktion kann zur Arbeit werden, ohne daß der Künstler eigentlich arbeitet. 2. Gemeinhin erfolgt für Arbeit, sobald sie als solche eindeutig ausgewiesen ist, die Bezahlung weitgehend ... historisch geworden sind, jeder Vergleichbarkeit umso mehr, desto einmaliger und moderner sie sind. Aus der Unvergleichbarkeit des Innovativen mit dem Tradierten bei der Kunstproduktion ergibt sich die zweite Paradoxie: Je mehr der Künstler künstlerisch leistet, desto weniger wird seine Leistung als solche aktuelle Anerkennung finden. 3. Selbst wo die Werke des modernen Künstlers absolut autonom sein mögen ... Künstler sich selbst auferlegten Zweck. Deswegen gelten diese immanent-ästhetischen Fremdbestimmungen durch den Sach- und Naturzwang denn auch den gesellschaftlichen Fremdbestimmungen nicht als gleichwertig, was zu einer dritten Paradoxie führt: Obwohl der Künstler sich im schöpferischen Akt nicht völlig selbstbestimmt, gilt sein Produzieren als nicht gesellschaftlich fremdbestimmt. 4. Einerseits hat die moderne Kunst Strategien der totalen Aufhebung ... die moderne Kunst ihrer Idealvorstellung von Avantgardismus nachkommt, umso stärker richtet sie ihr Autonomiestreben nicht mehr unmittelbar gegen die Gesellschaft, wodurch freilich die der autonomen künstlerischen Praxis innewohnenden Paradoxien keineswegs entschärft werden. Als avantgardistische konzentriert sich die Kunst zunehmend auf ihr Innenverhältnis und macht die Aufhebung des ihr selbst eigenen Gesellschaftlichen zum Schwerpunkt ihres Autonomiestrebens. Die ... >>

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    „Man muß den Begriff künstlerische Tätigkeit als eine konterrevolutionäre Auffassung des Schöpferischen ausmerzen." El Lissitzky Michael Lingner / Rainer Walther Paradoxien künstlerischer Tätigkeit (Thesen zum paradoxen Verhältnis schöpferischer Selbstbestimmung und gesellschaftlicher Fremdbestimmung*) Einleitung Die künstlertheoretischen und geisteswissenschaftlichen Überlegungen, die Ende der 60er Jahre primär das Verhältnis von Kunst und ... für Arbeit schlechthin in der Gesellschaft geltende Kriterium der Fremdbestimmung und der Anspruch des Künstlers auf Selbstbestimmung als das konstitutive Prinzip des Schöpferischen einander widersprechen, zu vier wesentlichen Paradoxien in der künstlerischen Tätigkeit. II Gemäß den bestehenden ökonomischen Devisen ist der künstlerische Wert von Werken - als potentieller Warenwert- in Geld konvertierbar. Geld aber gilt gesellschaftlich als der ... halten. Daß künstlerisches Produzieren (als intendierte Selbstverwirklichung) und künstlerisch Produziertes (als potentieller Tauschwert) also nicht gleichermaßen den gesellschaftlich geltenden Kriterien für Arbeit genügen können, führt zu einer ersten Paradoxie: Die künstlerische Produktion kann Arbeit sein, ohne daß der Künstler eigentlich arbeitet. III Eine Praxis, welche derart im Zusammenspiel von Bedingungen der Arbeit und Nicht-Arbeit sich verwirklicht ... erlangen-jedenfalls solange sie nicht historisch geworden sind. Diese aus der Spannung zwischen Tradition und Innovation entstehende Problematik der gesellschaftlichen Geltung künstlerischer Leistungen ist -zugeschärft- in einer zweiten Paradoxie zu formulieren: Je mehr der Künstler leistet um so weniger wird seine Leistung aktuale Anerkennung finden. IV Wäre indes der wahre Wert künstlerischer Innovationen kraft einer (immerhin denkbaren ... wissentlich oder unwissentlich -selbst auferlegt hat. Wegen dieses "Selbstzwecks" aber gilt solche immanent-ästhetische Fremdbestimmung denn auch der gesellschaftlich fundierten Fremdbestimmung keineswegs als gleichberechtigt was zu einer dritten Paradoxie führt: Obwohl der Künstler sich im schöpferischen Akt nicht wirklich selbstbestimmt, ist er auch nicht eigentlich fremdbestimmt. V In der zeitgenössischen Kunst sind zwei Tendenzen erkennbar, dieser ... >>

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    Kunstforum International Bd. 76, 8/84, Nov./Dez. Paradoxien künstlerischer Praxis Inhalt Unser größtes Kapital steht in keiner Galerie Aspekte der Künstler-Szene Düsseldorf in den 80er Jahren von Heinz Thiel........................... 21 Jan Kolata — malerische Prozesse des ... Adolf Lechtenberg — man kann kein Neuland betreten.................. 53 Tina Juretzek — Häutungs-Schichtungen........... 53 Auch aus alten Steinen lassen sich noch Funken schlagen................................ 54 Auf Seitenwegen und Trampelpfaden.............. 59 Paradoxien künstlerischer Praxis von Michael Lingner/Rainer Walther......... 60 Einleitung..................................... 61 Methodik...................................... 62 Problemperspektive............................. 62 Begriffserklärung............................... 63 1. Paradoxie................................... 64 2. Paradoxie................................... 64 3. Paradoxie................................... 65 4. Paradoxie................................... 66 Kritik der künstlerischen Selbstbestimmung......... 67 Kritik der künstlerischen Fremdbestimmung........ 69 Programm..................................... 71 Einführung in den Bilderatlas von Gunnar F. Gerlach (in Zusammenarbeit mit ... >>

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    Zur gesellschaftlichen Orientierung autonomer Kunst Über Michael Lingner / Rainer Walther: Paradoxien künstlerischer Praxis. Die Aufhebung der Autonomie des Ästhetischen durch die Finalisierung der Kunst. Kunstforum International Bd. 76, S. 60-113. Zusammenfassung An Paradoxien haben schon die Philosophen der Antike ihren Verstand geschärft. Paradoxien sind widersprüchliche Aussagen, die sich gerade wegen ihrer scheinbar logischen Unmöglichkeit besonders gut zur Verdeutlichung komplexer Zusammenhänge eignen. In ihrem Aufsatz, dem die «Schweizerische Zeitschrift für Soziologie» 1986 ... dagegen Selbstbestimmung für die wichtigste Bedingung ihres schöpferischen Produzierens halten, gerät jede im bisherigen Sinn als autonom verstandene Kunstpraxis unter der Anforderung, Arbeit zu sein, in vier schwerwiegende Paradoxien. Deren Analyse erweist, dass diese nur solange theoretisch und praktisch nicht auflösbar sind, wie ihnen der traditionelle Begriff der Kunstautonomie zugrundegelegt wird, mit dem sich inadäquate Vorstellungen über ... ergriffe, von dem alle Individuen abhängen». (Ästhetische Theorie, Frankfurt/Main 1970, S. 452) Spuren ästhetischer Erfahrung Iris Pompesius im Gespräch mit Michael Lingner und Rainer Walther über ihren «Paradoxien»-Aufsatz I.P. So wie ich Euren Aufsatz verstanden habe, geht Ihr davon aus, dass Kunst gesellschaftlich funktionslos geworden ist. Meint Ihr, dass Euer theoretischer Ansatz dazu ... >>

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    ... 69 (35) A. W. und F. Schlegel, a.a.O., S. 490 (36) Die Bedingungen, unter denen künstlerische Praxis zur Arbeit werden kann, untersuchen: M. Lingner / R. Walther: Paradoxien künstlerischer Praxis. Entwurf zu einer Theorie der künstlerischen Arbeit ... In: Zeitschrift für Ästhetik und allgemeine Kunstwissenschaft Bd. 32. 1987. S. 121-142 (37) A. W. und F. Schlegel ... die Kunst, sich externe, heteronome Zwecke setzen zu müssen, habe ich andernorts mit einem Terminus aus der Wissenschaflstheorie als Finalisierung der Kunst beschrieben. Vgl. M. Lingner / R. Walther: Paradoxien künstlerischer Praxis. In: Kunstforum International Bd. 76-1984 und Zeitschrift für Ästhetik und allgemeine Kunstwissenschaft Bd. 32-1987 Daß die Finalisierung um der Fortsetzung der Tradition autonomer Kunst ... von J. Habermas: Technik und Wissenschaft als Ideologie. Frankfurt 1968 (137) Zur Bedeutung des Begriffs der Arbeit für die künstlerische Produktion und Rezeption siehe M. Lingner / R. Walther: Paradoxien künstlerischer Praxis (s. Nr. 113). (138) J. Habermas, a.a.O., S. 49 (s. Nr. 136) (139) J. Habermas, a.a.O., S. 62 (140) J. Habermas. a ... >>

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    ... selbst thematisiert, richtet sich ihr Anspruch auf Selbstbestimmung bald auch gegen sich selbst und nicht mehr nur gegen die Gesellschaft. Der neue Abschnitt der Autonomisierung ist durch die Paradoxie gekennzeichnet, daß die Kunst ihre Unabhängigkeit nun gegenüber sich selbst durchzusetzen sucht so wie bisher gegenüber der Gesellschaft. Die aus diesem Zwang zum Selbstwiderspruch entstehende Avantgardekunst reagiert im ... des Autors zur Handlungskunst (Auswahl): Michael Lingner: F. E. Walther - Funktionen der Diagramme für das Werk. In: Kunstform International 15 / 1976. S. 67 - 85 Michael Lingner / Rainer Walther: Paradoxien künstlerischer Praxis. Entwurf zu einer Theorie der künstlerischen Arbeit aus dem Spannungsverhältnis von schöpferischer Selbstbestimmung und gesellschaftlicher Fremdbestimmung. In: Zeitschrift für Ästhetik und allgemeine Kunstwissenschaft 32 / 1987. S ... >>

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    ... In Auswahl herausgegeben von O. F. Walz. Stuttgart 1892. S. 69 (35) A. W. und F. Schlegel, a.a.O., S. 490 (36) Vgl. M. Lingner / R. Walther: 'Paradoxien künstlerischer Praxis. Entwurf zu einer Theorie der künstlerischen Arbeit...' In: Zeitschrift für Ästhetik und allgemeine Kunstwissenschaft Bd. 32, 1987. S. 121-142 (37) A. W. und F. Schlegel ... die Kunst, sich externe, heteronome Zwecke setzen zu müssen, habe ich andernorts mit einem Terminus aus der Wissenschaftstheorie als Finalisierung der Kunst beschrieben. Vgl. M. Lingner / R. Walther: 'Paradoxien künstlerischer Praxis' In: Kunstforum International Bd. 76-1984 und Zeitschrift für Ästhetik und allgemeine Kunstwissenschaft Bd. 32-1987. (114) N. Luhmann: 'Soziale Systeme. Grundriß einer allgemeinen Theorie.' Frankfurt ... >>

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    ... Deutschen Soziologentages 1930, Tübingen 1931, S. 170. Unter dem Gesichtspunkt des Spannungsverhältnisses zwischen schöpferischer Selbstbestimmung und gesellschaftlicher Fremdbestimmung wird dieser Begriff näher expliziert in: Michael Lingner / R. Walther: »Paradoxien künstlerischer Praxis«, in: Kunstforum International, Bd. 76/1984, S. 60 ff. (36) Niklas Luhmann: Soziale Systeme, Frankfurt 1984. (37) Niklas Luhmann: »Das Kunstwerk und die Selbstreproduktion der Kunst ... 58) G. Böhme / W. v. d. Daele / W. Krohn: »Die Finalisierung der Wissenschaft«, in: Zeitschrift für Soziologie, 2/ 1973, S. 128 ff. Siehe auch: M. Lingner / R. Walther: »Paradoxien künstlerischer Praxis. Die Aufhebung der Autonomie des Ästhetischen durch die Finalisierung der Kunst«, in: Kunstforum International, Bd. 76, 1984, S. 60-113. (59) G. Böhme / W. v. d ... >>

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