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Ergebnisse für Natur
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    Michael Lingner Main Aspects of the Concept of Nature in Modern art If I were not convinced that today, for widely differing reasons, it is especially interesting to discuss the aesthetics of nature, I would not have accepted the invitation to write this essay. The crucial question for me is not whether, but in what sense, we can speak of an aesthetics of nature. Some perspectives will be covered elsewhere in this publication, so I shall not deal with them here; I am not going to claim the necessity for an aesthetics of nature, for example, because of an ecological obligation, nor is it my intention to reason philosophically on the plausibility of the idea of an aesthetics of nature. What I will attempt to show is how an aesthetics of nature has formed within the development of modern art itself. From here, we can gain a ... >>

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    Michael Lingner Erfahrungsformen von Natur Die neue Folge von «Kunst Aktuell» Nach den drei bisherigen Reihen: «Strategien ästhetischen Handelns» (K+ U 152-160), «Konturen des Menschenbildes» (K+U 161-174) und «Konzepte künstlerischer Schriftlichkeit» (K+U 175-189) beginnt «Kunst Aktuell» passend zum Frühlingsbeginn, sich mit dem Verhältnis von Kunst und Natur auseinanderzusetzen. Während die künftigen Beiträge das gegenwärtige künstlerische Naturverständnis problematisieren, versucht die folgende Einführungen an einige dafür bedeutsame historische Zusammenhänge zu erinnern. Daß dabei der Mimesis-Begriff eine zentrale Rolle spielt, erlaubt, den Text zugleich als Beitrag zum Thema dieses Heftes «Vormachen - Nachmachen» zu lesen. Als typisch für das Verhältnis des modernen Künstlers zur Natur kann die -zunächst überraschende - Auffassung von Oscar Wilde gelten, daß die Kunst die Natur verändert. Daß der Kunst dieses Vermögen zugedacht wird, beruht nicht etwa auf einem sich am antiken Begriff von Kunst orientierenden Verständnis, wonach diese als «techne» das gesamte «ins Reale wirkende Können des Menschen» umfaßt (Blumenberg 1981, S. 55) und insofern auch vor der Natur nicht halt macht. Ganz im Gegenteil kommt erst der sich etwa seit 1800 entwickelnden autonomen, eigentlich eher selbstbezogenen Kunst die außerordentliche Wirkmacht zu, wie sie von Wilde ( ... >>

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    ... manifestieren, Anzeichen zum Beispiel als "rationales Verhalten, ...das gesteuert wird durch ein, ...nach den Kriterien eines, von einem Wertsystem ausgearbeiteten, Leitbildes der Zukunft" (25), so erfahren wir, wie 'natürlich', wie unbearbeitet der einzelne Wahrnehmende seine Wirklichkeit entstehen läßt: Die von einem Gegenstand auf der Wahrnehmungsstufe der Perzeption bewirkten unbewußten Empfindungen werden nicht durch die willentliche Intentionalisierung des ... zur Verwirklichung einer wünschenswerten Wirklichkeitsproduktion. Wünschenswert deshalb, weil sie dem Wahrnehmenden von der Wirkung des Gegenstandes und von seiner eigenen Zufälligkeit - durch die Bearbeitung der äußeren wie inneren Natur- befreit und die immaterielle Wirklichkeit der vom Menschen materiell hervorgebrachten Umwelt als "menschliche" erzeugt. Die lange Tradition der Begründungs- und Verwirklichungsversuche einer solchen Anschauung soll kurz belegt werden ... der Einbildungskraft" (28) propagiert. Durch GOETHE'S Werke zieht sich der Gedanke einer "angemessenen Zueignung" der Gegenstände, der "rechten Entfaltung" der im Gegenstand angelegten Eigenschaften: "Bei Betrachtung der Natur im Großen wie im Kleinen hab ich unausgesetzt die Frage gestellt: Ist es der Gegenstand oder bist du es, der sich hier ausspricht?" Sich die Dinge angemessen zueignend ... Liebe austauschen, Vertrauen nur gegen Vertrauen etc. . Wenn du die Kunst genießen willst, mußt du ein künstlerisch gebildeter Mensch sein; ... jedes deiner Verhältnisse zum Menschen - und zu der Natur - muß eine bestimmte, dem Gegenstand deines Willens entsprechende Äußerung deines wirklichen individuellen Lebens sein " (30) Vergleichen wir nun aber diese menschliche, ideale, aktive Wirklichkeitsproduktion; - die wir dann als ... die Gegenstände ungeformt d.h. unangeeignet ('unzerkaut' s.S.13) (siehe (Q) Anm. ask23) beim Wahrnehmenden verwirklichen. Sie bleiben daher auch außer sich, als wirklich gewordene in einem 'natürlichen', vom Bewußtsein des wahrnehmenden Subjektes unbearbeiteten, 'rohen' Zustand, also in ihrer Objektivität bestehen. In einem Zustand der Objektivität freilich, der nicht die unendlichen Möglichkeiten ihrer Wirklichkeit beinhalten ... >>

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    ... of personal communication'. The project set-up and the questions raised stimulated a confrontation between the usual noncommittal dialogue on art and ethics and the often one-dimensional nature of the professional preserve. It is only in relation to the general communicative context, however, that the professional domain can revitalize itself. Based on a combination of theory ... creating' function and with it the necessity for the formal organization of the picture plane. On the contrary, the picture itself 'makes ... demands that are not derived from nature in the usual meaning of the word' (Hölzel 1953). This struggle and the problem that arose from it was to replace the object, which was, up till now ... on truth, but also from the mass-medial change in our motivation and reception capacity. In so far as questions of form are, in origin, of an aesthetic nature - especially in the wake of Nietzschescholarly (liberal arts) theory has also tended towards an increased use of aesthetic frameworks. However, in attempting to aestheticize, postmodern science has fallen ... phenomenon of the TRANSITION? Art gets more and more EVERYDAY. Will art also bypass MORALITY in future? Will EVERYDAYNESS become an aesthetic category? Will art retain its DUBIOUS NATURE? Main Course Involtini with zucchini-potato gratin TASTE is the prerequisite to any CULTURE. Do you think there is such a thing as a RIGHT to aesthetics? TASTE ... every age, with all nations and in every part of human education (= culture), practice preceded theory.' (13) But this principle, according to which 'art can ensue only from nature... the artistic only from a natural education', (14) is rescinded when natural education'miscarries'. If nature had not, by 'an unfortunate misuse of its power', (15) forfeited ... >>

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    Herausgegeben von Jörg Zimmermann in Verbindung mit Uta Saenger und Götz-Lothar Darsow Inhalt Vorwort.............................................. 9 POSITIONEN Entwürfe einer neuen Ästhetik der Natur Hartmut Böhme Gibt es objektive Gefühle? - Zum Problem einer Naturästhetik aus der Sicht der Goethezeit.............................. 13 Ruth Groh und Dieter Groh Kulturelle Muster und ästhetische Naturerfahrung................ 27 Heinz Paetzold Das neue Interesse an einer Ästhetik der Natur.................. 43 Josef Früchtl Die Möglichkeiten einer ästhetischen Ethik der Natur.............. 59 Natur und Kunst - Allianz oder Widerstreit? Birgit Recki Das produktive Leben: Über die ästhetische Faszination der Natur........... 77 Hermann Pfütze Das Formprinzip der Kunst - zwischen Natur und Arbeit............ 87 Konrad Paul Liessmann Die Kunst als natürliche Feindin der Natur...................... 117 GESCHICHTLICHE KONSTELLATIONEN Antike - Ursprung ... >>

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    ... darin, die Idee der Menschenwürde und der Gleichheit aus einer jüdisch-christlichen Tradition herzuleiten. Dabei wird übersehen, dass Passagen der Bibel, die sich, wie im Sündenfall, zur verdorbenen Natur des Menschen äußern, in eine der Entwicklung der Menschenrechte entgegen wirkende Richtung weisen. Mit Blick auf die Bibel lassen sich unterschiedlichste Menschenbilder und entsprechend unterschiedliche Staatskonzepte begründen.31 ... Entsprechend wird dieses Menschenbild wegen seiner Abhängigkeit von der christlichen Weltanschauung kritisiert und gefragt, ob es für Menschen eines anderen Kulturraumes verbindlich sein kann. Naturrechte werden aus der Natur des Menschen beziehungsweise der ihn umgebenden Welt abgeleitet. Aufgrund der Vorstellung einer normativ strukturierten und hierarchisch geordneten Natur wird dem Menschen subjektive Vernunft zugesprochen, die in der Lage ist objektive, natürliche Regeln zu erkennen. Das Naturrecht kann seine größtmögliche Verbindlichkeit auch durch Gott erhalten, wenn dieser – ob stoisch oder christlich gedacht – als naturrechtlicher Gesetzgeber angesehen wird. Naturrechtliche Begründungen enthalten ... Tradition, die Idee eines überpositiven, vorstaatlichen Rechtes, das heißt eines angeborenen Rechtes, das über das geschriebene Gesetz hinausgeht und unabhängig von ihm gültig ist. Der Mensch wird von Natur aus mit unveräußerlichen Rechten ausgestattet. Das politische Gemeinwesen ist so beschaffen, dass es sich mit den Normen des Naturrechts im Einklang befindet. Auch die Schöpfungsordnung kann dabei ... >>

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    ... Naturverfremdung 9 Naturbetrachtung - Naturverfremdung - Naturentfremdung 9 Naturbetrachtung - Naturverfremdung - Naturverwertung 9 Naturbetrachtung - Naturverfremdung - Wertung und Entwertung 14 Naturbetrachtung - Naturverfremdung - Naturverschleiß 19 Naturanschauung - eine Frage der Macht 21 Die gestörte Natur - Die Kunst in der Medienkonkurrenz 25 - Die absurde Natur 26 - Die verlorene Natur 28 - Die technisierte Natur 30 - Natur - das unbewältigte Chaos 33 - Die optische Verfremdung 34 - Die Umkehrung der Ästhetik 36 - Die esoterische Natur 37 - Die meditative Natur 40 - Die Brille der Kunst 44 Zwei ... >>

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    ... Zonen, in jedem Zeitalter, bei allen Nationen und in jedem Teil der menschlichen Bildung (= Kultur) die Praxis der Theorie voranging". (13) Aber dieses Prinzip, nach dem "nur auf Natur ... Kunst, nur auf eine natürliche Bildung ... die künstliche folgen" (14) kann, wird außer Kraft gesetzt, wenn die natürliche Bildung "verunglückt". Würde nicht die Natur durch einen "unglückliche(n) Mißbrauch ihrer Macht" (15) das Recht als lenkende Kraft der Bildung einbüßen, könnte "der Mensch auf dem leichten Wege der Natur ohne Hindernis immer weiter ... fortschreiten", so daß die "Hülfe der Kunst ganz überflüssig" (16) wäre. Da jedoch "der (Natur-)Trieb ... zwar ein mächtiger Beweger, aber ein blinder ... >>

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    ... ich im folgenden spreche und meine Gedanken entwickelt habe. Es ist kennzeichnend für die Kunstwissenschaften, wie sie zumeist als akademische Disziplinen betrieben werden, daß stets von dem gleichsam natürlichen Vorhandensein der Kunst ausgegangen wird. Ästhetik, Kunsttheorie und Kunstgeschichte spezialisieren sich darauf, ein Verständnis für die bestehende Kunst zu vermitteln und etwas für ihre angemessene Rezeption zu tun ... der Hochschule als besonders gute Studierende und Absolventen galten und inzwischen mit Stipendien und dergleichen anerkannt worden sind. An der Gesamtansicht wird deutlich, daß die Künstler die Arbeiten natürlich nicht so gehängt haben, sondern das wurde von den Douglas-Dekorateuren gemacht, womit wir quasi wieder ins 19. Jahrhundert zurückgeraten sind. In der Anfangszeit der Kunstausstellungen in den ... von Weizsäcker und Jürgen Habermas. Die Theorie der Finalisierung ist für den Wissenschaftsbereich entscheidend mitentwickelt worden von Gernot Böhme, der inzwischen ja hervorgetreten ist mit einer "Ästhetik der Natur". Er hat die Theorie der Finalisierung aus der wissenschaftstheoretischen Untersuchung der Naturwissenschaften entwickelt. Ich habe zur Kennzeichnung der heautonomen Praxis diesen Begriff der Finalisierung übernommen. Die von mir ... veralbern. Bloß man muß möglicherweise bestimmte Dinge umstellen, um gleiche Funktionen zu erfüllen. Das ist der eine Punkt. Dies mit der Zweckhaftigkeit ist nur eine Frage der Beobachtungsebene. Natürlich hat die Kunst, wie sie in der idealistischen Tradition als zweckfrei beschrieben ist, von oben gesehen für die bürgerliche Gesellschaft ganz bestimmte Funktionen gehabt, in ihrer Zweckfreiheit. Natürlich ist die Kunst ... als Funktionsmoment in der bürgerlichen Gesellschaft nicht zweckfrei, das ist klar, wenn wir aber die Ebene wechseln, nämlich jetzt auf die Ebene der Erscheinungen ... >>

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    ... von uns bereits angesprochene Umstand, daß der adäquate Zugang zu deiner Arbeit eines bestimmten begrifflichen Wissens bedarf. Im Zusammenhang der Thematik von Kunst und Gesellschaft drängt sich da natürlich der Vorwurf auf, daß deine Arbeit, so wie die moderne Kunst überhaupt, elitär sei, weil ihre Aneignung eine gewisse Bildung voraussetzt. F.E.W.: Meine Erfahrungen sind in dieser Hinsicht ganz anders. Ich habe im vergangenen Jahr im September an einem Symposium in Heidelberg teilgenommen, wo ein ausgewählter Kreis von Natur- und Geisteswissenschaftlern, unter ihnen C. F. von Weizsäcker, etwa eine Woche intensiv über das Thema „Logik und Zeit - Musik und Malerei" diskutiert haben. Ich war eingeladen worden, meine ... aber als meinen besten Verbündeten betrachte ich die Geschichte, weil ich davon überzeugt bin, daß meine Arbeit bzw. was substantiell davon bleiben mag, recht hat. Es gibt aber natürlich auch heute, in der Gegenwart Verbündete, die sich ernsthaft interessieren und mit denen ich wirklich reden kann. So wie wir miteinander sprechen, ist das z. B. auch noch ... gezogen worden. F.E.W.: Ja, die Sache scheint für das Publikum und für die Künstler nach wie vor sehr fordernd und schwierig zu sein, und es ist natürlich weiterhin ein großes Problem, daß aufs Ganze gesehen sehr wenige Menschen tatsächlich mit den Stücken gearbeitet haben. Wahrscheinlich auch deswegen, weil es nicht leicht ist, gerade an diese ... erkennbar werden. Nicht nur Mängel solch grundsätzlicher Art, daß der Mensch heute bestimmte Erfahrungsdimensionen nicht mehr nutzt, vielleicht gar nicht mehr nutzen kann, sondern auch Mängel ganz praktischer Natur. Aufgrund der sehr elementaren Erfahrungen etwa mit Raum, seinen Proportionen und Maßen, die meine Arbeiten ermöglichen, habe ich z.B. immer wieder erlebt, daß Menschen nun Straßen, ... >>

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