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Ergebnisse für Motiv
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  1. 100%

    ... viele Gegner in der Welt des politischen Handelns und der medialen Meinungsbildung. Die Gegnerschaft der Menschenrechtsidee kann auch so aufgefasst werden, dass sie in jedem Fall ein zusätzliches Motiv für die sorgfältige Begründung der Menschenrechte liefert. 1.2.1 Jüdisch-christliches Menschenbild und naturrechtliche Menschenwürde Menschenrechte können als ausschließlich moralische Rechte aufgefasst werden, die dem Menschen aufgrund ... international-rechtlichen Geltungsgrundsätzen betrachtet werden, sind andere als universelle Einschätzungen möglich.60 Eine Begründung jenseits der nationalen und internationalen Geltung der Menschenrechte versucht dieses Problem zu umgehen. Das Motiv der faktischen gesellschaftlichen Durchsetzung soll dabei an die Stelle des abstrakten Geltungsanspruches treten. Die Begründung orientiert sich an der Aussage von Jürgen Habermas: „Die soziale Geltung von Rechtsnormen ... der derzeitige Menschenrechtsdiskurs zusammensetzt. Hierzu wurden verschiedene Auffassungen und Begründungsstrategien vorgestellt, unter anderem in der Absicht, die Merkmale hervorzuheben, die eine universelle Menschenrechtskonzeption charakterisieren. Untersucht wurde außerdem, welche Motive hinter den jeweiligen Geltungsgründen stehen. Es sollte ersichtlich werden, dass Menschenrechte sowohl moralische als auch rechtliche Komponenten beinhalten und vielfältig begründet werden können. Hierüber wurden die Veränderungen gezeigt ... der Machtkontrolle ausreichen, um weltweite Konflikte einzudämmen. Ein weiteres Krisenpotenzial sieht er im Verlust der analogen Funktion zwischen politischer und familiärer Gemeinschaft. Diese bildet für ihn ein zentrales Motiv politischer Ethik, das aufgrund der Realitäten der modernen multikulturellen Stadtgesellschaft an Bedeutung verliere und darüber politisch-ideologisch instrumentalisiert werde.156 Bielefeldt schlägt deshalb vor, einen Gesellschaftsvertrag auszuhandeln, der ... sie tatsächlich zu der Kategorie imperialistischer Zivilisationsmission, als die Lévi-Strauss sie kritisiert hat.158 Bielefeldt spricht sich, um der kulturrelativierenden Sichtweise zu begegnen, gegen das Aufspüren ideengeschichtlicher Motive aus. Solche Motive ließen sich stets von heute ausgehend, im Rückblick, in den Formulierung von Menschenrechten finden. Gegen eine derart ‚hegelianisierende’ Geschichtsbetrachtung gelte es, immer wieder an ... >>

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    ... produktiven Charakter hat, erscheint doch das existentielle Reagieren der Informellen eigentlich ehrlicher als das spekulative Reflektieren der Monochromen. F.E.W.: Soweit ich mich erinnere, hat Wols die Motive dieses Reagierens sehr einleuchtend beschrieben, die er im Zusammenhang mit der durch den Zweiten Weltkrieg verursachten politischen Situation sieht: Alles ist kaputtgegangen, die Ideale sind zerschlagen, es gibt ... ist die Identität des ästhetischen Objekts mit der begrifflichen Beschreibung wohl am weitesten vorangetrieben worden. Interessant ist, daß diese beabsichtigte Identität kein eigentlich künstlerisches, sondern ein originär wissenschaftliches Motiv ist, nämlich das der Erkenntnis von Wahrheit, die wie alles Wissen auf der Übereinstimmung von Objekt und Begriff beruht. F.E.W.: Wesentliche Momente der Concept-art, wie ... ich mich z.B. an einen Berliner Maler erinnere, der mir einen Indianer auf einem Pferd vorsetzt, mit dem Bogen schießend, in historisierend expressionistischer Manier gemalt, ein typisches Motiv des Expressionismus: der Wilde, die Sehnsucht danach - und das heute, 1984, es ist schlicht peinlich. Das meine ich nicht, wenn ich von neuer Malerei spreche, und auch nicht ... wo ich ihr alle meine damaligen Arbeiten zeigte. Sie selbst machte zu der Zeit dekorative Zeichnungen und ich war erstaunt, als Jahre später in ihren Arbeiten Formen und Motive auftauchten, die mit meinen Sachen der Jahre 1962-64 teilweise nahezu identisch waren. Heute kann ich das sehr gelassen sehen, aber damals war ich völlig unbekannt und viel ... verlangt. Bewahrheitet sich hier nicht die in den 60er Jahren gern gepflegte marxistische These, daß die ökonomischen Bedingungen eine bestimmte Produktionsweise erzwingen, daß also die künstlerischen durch finanzielle Motive überformt werden? F.E.W.: Nach meinem Gefühl: Ja und Nein. - Zunächst einmal glaube ich nicht, daß die Künstler von vornherein so spekulativ waren, daß sie sozusagen ... >>

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    ... vorgeschlagen, über die Betrachtung hinaus den Rezipienten mit seinem Handeln in den Kunstprozeß zu involvieren. Wenn selbst vom Handeln der Laien erwartet wird, daß es von ästhetischen, kunstinternen Motiven bestimmt wird, sollte dies allemal für die professionell am Kunstsystem Beteiligten gelten. Aber besonders seitdem die privatwirtschaftliche Ideologie mit ihrem Absolutheitsanspruch nicht nur die Politik, sondern auch die Kultur dominiert und dabei proletarisiert, sind zunehmend rein kommerzielle Motive entscheidend. Die wesentlichen Entscheidungen im gesamten (staatlich und privat) organisierten Kunstbereich fallen zunehmend unkontrolliert, unlegitimiert und unbegründet, ohne daß ihnen etwas anderes zugrundeläge als die vom Eigennutz diktierte ... in dem Maße substantiell zu steigern, wie es gelingt, die außerkünstlerischen Einflüsse auf die kunstpraktischen Entscheidungen zu reduzieren. Welche gesellschaftlichen Fremdbestimmungen von der Kunst jeweils problematisiert und zum Motiv ihres Unabhängigkeitsstrebens gemacht worden sind, hat sich in den vergangenen zweihundert Jahren der Geschichte autonomer Kunst immer wieder verändert. Die Entwicklung ist keineswegs linear verlaufen sondern weist allemal ... Kriterium ansieht, nach dem sich die künstlerischen Entscheidungen zu richten haben. Vielmehr lassen sich die Zwecke, die die Kunst erfinden oder sich aneignen muß, sozusagen als Konstrukte subjektiver Motive ansehen, von denen die ästhetische Produktion und Rezeption getragen wird. Die reine, zweckfreie Kunst vermag heute weder Künstler noch Publikum zu ästhetischem Handeln zu motivieren und zu befähigen ... >>

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    ... produktiven Charakter hat, erscheint doch das existentielle Reagieren der Informellen eigentlich ehrlicher als das spekulative Reflektieren der Monochromen. F.E.W.: Soweit ich mich erinnere, hat Wols die Motive dieses Reagierens sehr einleuchtend beschrieben, die er im Zusammenhang mit der durch den Zweiten Weltkrieg verursachten politischen Situation sieht: Alles ist kaputtgegangen, die Ideale sind zerschlagen, es gibt ... ist die Identität des ästhetischen Objekts mit der begrifflichen Beschreibung wohl am weitesten vorangetrieben worden. Interessant ist, daß diese beabsichtigte Identität kein eigentlich künstlerisches, sondern ein originär wissenschaftliches Motiv ist, nämlich das der Erkenntnis von Wahrheit, die wie alles Wissen auf der Übereinstimmung von Objekt und Begriff beruht. F.E.W.: Wesentliche Momente der Concept-art, wie ... ich mich z.B. an einen Berliner Maler erinnere, der mir einen Indianer auf einem Pferd vorsetzt, mit dem Bogen schießend, in historisierend expressionistischer Manier gemalt, ein typisches Motiv des Expressionismus: der Wilde, die Sehnsucht danach - und das heute, 1984, es ist schlicht peinlich. Das meine ich nicht, wenn ich von neuer Malerei spreche, und auch nicht ... Zusammenhang mit dem "1. Werksatz". Bis dahin hatte ich nie so ganz den Punkt erwischt, wo Sprache künstlerisch richtig Sinn machte. Vielleicht war das ein mir selbst verborgenes Motiv, das Handlungsmoment so weit zu treiben, daß Sprache dann im "1. Werksatz" zwingend auftauchen konnte. Die Notwendigkeit entstand dadurch, daß die Werksatzteile lediglich instrumentellen Charakter haben sollen und ... >>

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    ... long and, above all, in which way it should be accomplished. The pecularity here is that these decisions cannot be made on the basis of the usual reasons, motives and interests. All economic, moral, political and other everyday viewpoints in the end do not apply to this socially undefined place. They loose their function as guides for ... aufklärerische Funktion bekommen und in solcher 'rigiden Distanz... vielleicht ihren wichtigsten gesellschaftlichen Beitrag' (75) geleistet. Welche gesellschaftlichen Interessen, Ansprüche und Erwartungen von der Kunst jeweils problematisiert und zum Motiv ihres Unabhängigkeitsstrebens gemacht worden sind, hat sich in den vergangenen zweihundert Jahren der Geschichte autonomer Kunst ständig verändert. Ihre Entwicklung verläuft keineswegs linear, sondern weist immer wieder Vorgriffe und Rückbezüge, Überschneidungen und Widersprüchlichkeiten auf. Gleichwohl lassen sich durchaus Phasen, in denen eines der Motive für den Autonomisierungsprozeß bestimmender ist, deutlich unterscheiden. Letztlich ist sogar aufgrund des dirigierenden Einflusses, den die Vernunft mit ihren Begriffen ausübt, insgesamt eine Logik und ein Fortschreiten zu ... man dieses Haus besucht, wie lange und vor allem in welcher Weise man dies tun wird. Die Besonderheit ist, daß alle diese Entscheidungen nicht aufgrund der üblichen Zwecke, Motive und Interessen getroffen werden können. Alle ökonomischen, moralischen, politischen und sonstigen alltäglichen Gesichtspunkte greifen an diesem sozial undefinierten Ort letztlich nicht. Sie verlieren ihre Orientierungsfunktion für das Verhalten ... >>

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    ... also durch das Kriterium der Fremdbestimmung der Motivation sowie der Zeit und/oder des Ortes. Wer indes in seiner Tätigkeit ausdrücklich der Selbstbestimmung entsagt, indem er seine subjektiven Motive und Empfindungen zurückstellt und auf die freie Disposition über Ort und Zeit verzichtet, hat Anspruch auf finanzielle Entschädigung. Insofern ist Geld ein Symbol für die geleistete ,,Regulation der ... R. JAUSS: Kleine Apologie der ästhetischen Erfahrung. Konstanz 1972 (42) Für und gegen Autonomie Das 'Sowohl-als-auch' ist kein nur theoretisch reizvoller Wunschtraum, sondern war ein entscheidendes Motiv für die künstlerisch-praktische Realisierung der umfassendsten Kunstkonzeption des 19. Jahrhunderts. Siehe hierzu M. LINGNER: Der Ursprung des Gesamtkunstwerkes aus der Unmöglichkeit absoluter Kunst. Zur rezeptionsästhetischen Typologisierung von ... der Handlungszwänge" und eine "Virtualisierung von Geltungsansprüchen": Man muß "gegenüber den Gegenständen kommunikativen Handelns (also Dingen und Ereignissen, Personen und Äußerungen) einen Existenzvorbehalt anmelden", und es müssen "alle Motive außer dem einer kooperativen Verständigungsbereitschaft außer Kraft gesetzt und Fragen der Geltung von denen der Genesis getrennt werden" (S. 117). (a) Ähnlich wie Habermas, jedoch mit mäßigem Vertrauen ... will." (a) "Weil der Dilettant seinen Beruf zum Selbstproduzieren erst aus den Wirkungen der Kunstwerke auf sich empfängt, so verwechselt er diese Wirkungen mit den objektiven Ursachen und Motiven, und meint nun, den Empfindungszustand, in den er versetzt ist, auch produktiv und praktisch zu machen, wie wenn man mit dem Geruch einer Blume die Blume selbst hervorzubringen ... >>

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    ... falschen Unendlichkeit hat Günter Anders jüngst ein Beispiel aus einem ganz anderen Bereich angeführt (24), indem er gerade in der Unabsehbarkeit und Unmöglichkeit des rüstungstechnischen Großprojektes SDI das Motiv für die Unerschütterlichkeit des Willens zu dessen politischer Durchsetzung sieht. Im Sinne eines solchen "Ewigkeitsauftrages" ist auch der Expressionismus - als Kehrseite seines dauernden Scheiterns - ewig. Nicht zufällig ist ... einer gegenständlich-naturalistischen Kunstauffassung orientiert waren, inzwischen durch die moderne Kunstentwicklung ihre Verbindlichkeit verloren haben. So kann etwa die "pointelose, keiner Gesamtheit untergeordnete Konsequenz, mit der ein Formelement, Motiv oder eine Ordnungsregel durchgeführt wird" (26), nicht mehr im Sinne von Prinzhorn als Kriterium für die nicht-künstlerische Qualität psychotischer Ausdrucksformen dienen. Mittlerweile ist die Grenze zwischen pathologischer ... Die viel stärkeren ökonomischen Zwänge verkennend, haben Beuys und seine "Freie Internationale Universität" die Entstaatlichung der Kunstakademien betrieben, um sie wirklich unabhängig zu machen. Nicht das dem zugrundeliegende Motiv, aber die Art der Argumentation deckt sich mit den Interessen der Wirtschaft: "In unserem verstaatlichten Schulwesen können die Schulen dieser Aufgabe nicht gerecht werden. Erst in einem freien ... >>

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    ... Bezeichnungsform liegende Absichten verfolgt. Der Haupttitel "Badende" verweist zunächst auf einen bestimmten historischen Zusammenhang, der für die Arbeiten Sudecks insgesamt aufschlußreich ist. Über Jahrhunderte hat sich an diesem Motiv das individuelle und intime ebenso wie das gesellschaftliche und konventionelle Verhältnis des Menschen zu seiner eigenen Naturhaftigkeit besonders deutlich ausgeprägt. Eine ganz herausragende Bedeutung gewinnen Badeszenen in der ... 1853) und der Impressionismus (z.B. Monet, Degas, Renoir) bedienen sich desselben Motivs, an dessen Behandlung die fundamentalen künstlerischen Auffassungsunterschiede überaus scharf hervortreten. Doch vor allem ist das Motiv der Badenden deshalb von äußerster Wichtigkeit, weil es als Vorwurf für diejenigen späten Bilder Cezannes gedient hat, in denen dieser sein malerisches Programm wohl am umfassendsten eingelöst und ... Umstand, daß Kai Sudeck seine Arbeiten überhaupt unter einen Titel mit derart konkretinhaltlicher Bedeutung stellt. Daß der Titel lediglich dazu dienen soll, das abstrakt und darum uneindeutig dargestellte Motiv zu identifizieren, ist nicht anzunehmen, da sonst die Anstrengung der künstlerischen Abstraktion gewiß überflüssig gewesen wäre. Wenn dagegen vermutet werden kann, daß mit der Abstraktion beabsichtigt ist, visuelle ... >>

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    ... possibly, reputation. This background of monetary profit-should not be forgotten. But it should be seen as marginal, since to explain a specific artwork out of purely financial motives is inadequate: alone, the intention of becoming rich is not sufficient to produce a work that is good. That is why I would like to concentrate on reasons ... visual and applied artists. In contrast to the 1950 federal law, this ruling was valid for all public buildings - at a federal, provincial and communal level. Naturally, the motive here was, above all, Nazi propaganda and visual uniformity (a prototype of what we would today call corporate identity, whereas the motive behind the federal law actually was to patronize art, even if it was art with a clear anti-modernist tendency. However, some of the BUNDESTAG'S intentions appeared ... >>

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    ... eine gute Verdienstquelle und zugleich große öffentliche Aufmerksamkeit und gegebenenfalls Reputation versprechen. Diese ökonomischen Hintergründe dürfen hier nicht vergessen werden. Aber sie sollen ausgeblendet bleiben, weil rein finanzielle Motive als Erklärungen oder Bestimmungsgründe für konkretes künstlerisches Handeln nicht ausreichend sind: Die bloße Absicht reich zu werden, liefert keinem Künstler einen Anhaltspunkt dafür, wie ein gutes Bild oder ... wird". Im Unterschied zum Bundesgesetz von 1950 sollte diese Regelung für alle öffentlichen Bauten auf Reichs-, Länder- und Gemeindeebene gelten. Natürlich war hierfür in aller erster Linie das Motiv der Propaganda und der visuellen Gleichschaltung (ein Vorläufer dessen, was wir heute corporate identity nennen) ausschlaggebend. Dem entgegen können wir für das bundesrepublikanische Gesetz tatsächlich das Motiv der Kunstförderung annehmen - wenn eben auch mit einer deutlich antimodernistischen Tendenz. Allerdings gab es im Bundestag auch zunächst progressiv erscheinende Absichten, die mit dem Gesetz verwirklicht werden sollten ... >>

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