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Ergebnisse für Macht
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    ... Damit aber der Gemeinwille erfüllt werden kann, ist es wichtig, dass alle Partikularinteressen auf ihn hin abgestimmt werden. Das ist eine wichtige Aufgabe, die der Staat übernehmen muss: „Macht, dass Tugend regiert!“21 Gerade diese geforderte Bürgertugend sprengt das liberale Schema der Lockeschen Staatsphilosophie, der Rousseau bis dahin verhaftet ist. Es ist vorauszusehen, dass Rousseau sich im ... als die Ausübung des Gemeinwillens, niemals veräußert werden kann und dass der Souverän, der nichts anderes ist als ein Gemeinwesen, nur durch sich selbst vertreten werden kann; die Macht kann wohl übertragen werden, nicht aber der Wille.“29 Die Souveränität des Volkes manifestiert sich somit im Vollzug des allgemeinen Willens. Dabei kann der Einzelne nicht über Zukünftiges ... und aus diesem Grund räumt er der Legislative diese überragende und unantastbare Stellung ein. In der Rousseauschen Republik übernimmt die Regierung nur eine „dienende Rolle“59. „Die souveräne Macht stellt den Kopf dar, die Gesetze und Bräuche sind das Gehirn, das Prinzip der Nerven und den Sitz des Verstandes, des Willens und der Sinne, von denen die ... Staatsgewalt ist gerade nicht denkbar, da alles staatliche Handeln unter der Prämisse der „volonté générale“ steht. Gewaltenteilung bei Rousseau bedeutet primär die strikte Trennung beziehungsweise Subordination der exekutiven Macht von der allein gesetzgebenden Gewalt des Volkes. 4. Gestaltungsspielraum der Regierung Das Abhängigkeitsverhältnis der ausführenden Gewalt von der Legislative darf, wie dargelegt, nicht aufgehoben werden. Trotz dieser Subordination ... Souveräns die Gesetzgebung selbst ist, geht als Konsequenz dieser Einschränkung die Ausweitung des Tätigkeitsbereichs der Regierung einher. Vossler kritisiert, darauf Bezug nehmend, dass „der Wirkungskreis, die Zuständigkeit und Macht des stolzen Souveräns wie seiner heiligen Gesetze aufs aller- engste, ganz unerträglich eingeschnürt“76 wird. Die Regierung führt die abstrakt gehaltenen Gesetze in Bezug auf den Einzelfall ... >>

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    ... Damit aber der Gemeinwille erfüllt werden kann, ist es wichtig, dass alle Partikularinteressen auf ihn hin abgestimmt werden. Das ist eine wichtige Aufgabe, die der Staat übernehmen muss: „Macht, dass Tugend regiert!“21 Gerade diese geforderte Bürgertugend sprengt das liberale Schema der Lockeschen Staatsphilosophie, der Rousseau bis dahin verhaftet ist. Es ist vorauszusehen, dass Rousseau sich im ... als die Ausübung des Gemeinwillens, niemals veräußert werden kann und dass der Souverän, der nichts anderes ist als ein Gemeinwesen, nur durch sich selbst vertreten werden kann; die Macht kann wohl übertragen werden, nicht aber der Wille.“29 Die Souveränität des Volkes manifestiert sich somit im Vollzug des allgemeinen Willens. Dabei kann der Einzelne nicht über Zukünftiges ... und aus diesem Grund räumt er der Legislative diese überragende und unantastbare Stellung ein. In der Rousseauschen Republik übernimmt die Regierung nur eine „dienende Rolle“59. „Die souveräne Macht stellt den Kopf dar, die Gesetze und Bräuche sind das Gehirn, das Prinzip der Nerven und den Sitz des Verstandes, des Willens und der Sinne, von denen die ... Staatsgewalt ist gerade nicht denkbar, da alles staatliche Handeln unter der Prämisse der „volonté générale“ steht. Gewaltenteilung bei Rousseau bedeutet primär die strikte Trennung beziehungsweise Subordination der exekutiven Macht von der allein gesetzgebenden Gewalt des Volkes. 4. Gestaltungsspielraum der Regierung Das Abhängigkeitsverhältnis der ausführenden Gewalt von der Legislative darf, wie dargelegt, nicht aufgehoben werden. Trotz dieser Subordination ... Souveräns die Gesetzgebung selbst ist, geht als Konsequenz dieser Einschränkung die Ausweitung des Tätigkeitsbereichs der Regierung einher. Vossler kritisiert, darauf Bezug nehmend, dass „der Wirkungskreis, die Zuständigkeit und Macht des stolzen Souveräns wie seiner heiligen Gesetze aufs aller- engste, ganz unerträglich eingeschnürt“76 wird. Die Regierung führt die abstrakt gehaltenen Gesetze in Bezug auf den Einzelfall ... >>

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    ... Um es kurz zu machen: Wir beziehen uns auf den Begriff der „Kontrollgesellschaften“, den der französische Philosoph Gilles Deleuze eingeführt hat, um gegenwärtige Verschiebungen im technischen Arsenal der Macht zu fassen, und versuchen, mit diesem Begriff ein wenig zu experimentieren. Wir veranstalten also kein Symposion über Deleuze, sondern setzen an einer Diagnose an, die er vorgeschlagen hat ... die Streuung, und die Fabrik hat dem Unternehmen Platz gemacht. Familie, Schule, Armee, Fabrik sind keine unterschiedlichen analogen Milieus mehr, die auf einen Eigentümer konvergieren, Staat oder private Macht, sondern sind chiffrierte, deformierbare und transformierbare Figuren ein und desselben Unternehmens, das nur noch Geschäftsführer kennt. Sogar die Kunst hat die geschlossenen Milieus verlassen und tritt in die ... durch Kontrollergreifung und nicht mehr durch Disziplinierung, eher durch Kursfestsetzung als durch Kostensenkung, eher durch Transformation des Produkts als durch Spezialisierung der Produktion. Die Korruption gewinnt hier neue Macht.“ Wie mir scheint, steckt dies ein Feld von Fragen ab, das auch vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen neu analysiert werden sollte. Deformationen, Transformationen Die gegenwärtige Finanzkrise scheint indes ... der eingeschlossene, sondern der verschuldete Mensch.“ Die Zertrümmerung nationalstaatlicher Souveränitäten, die ansonsten kaum zu beklagen wäre, wird dadurch also keineswegs rückgängig gemacht. Eher im Gegenteil. Die gegenwärtige Krise macht vielmehr deutlich, dass die Staatsapparate einer definitiven Usurpation durch die so genannten Finanzmärkte unterliegen. Und das lässt ihre eigene Struktur keineswegs unangetastet. Was Deleuze „Kontrollgesellschaften“ nennt, dürfte sich ... Milieus der Disziplinierung“, die „Systeme der Einschließung“ lösen sich also nicht einfach auf. Sie werden viel eher überlagert, imprägniert, durchsetzt und transformiert von neuen und verfeinerten Techniken der Macht, die ein ungleich subtileres Regime über das Denken und die Körper, die Sprache und die Affekte errichten, als es die alten Disziplinartechniken je vermocht hätten. Man denke ... >>

  4. 91%

    ... konzipiert und beanspruchen universelle Gültigkeit wie alle anderen Menschenrechte auch. Hinzu kommt, dass sie sich auf das Prinzip der Verteilungsgerechtigkeit berufen.13 Die Bedürfnisorientiertheit, die sozialen Menschenrechten innewohnt, macht partikulare und kultursensitive Betrachtungs- und Handlungsweisen notwendig. Einige ethisch-normative Konzepte wenden die Bedürfnisstrategie an, um über Entwicklungspolitik Verwirklichungschancen zu schaffen.14 Die wesentliche Forderung hierbei ist, dass ... auf Kant, dessen Weltbürgerrechte Bielefeldt als Ergänzung zum internationalen Recht und den Menschenrechten auffasst.153 Das Konzept ist von besonderem Interesse, weil es mit Kant eine Menschenrechtstheorie vorstellbar macht, die sowohl universelle als auch partikulare Elemente beinhaltet, ohne dabei das Verhältnis von Universalität und Partikularität auf Dichotomien zu reduzieren. Bielefeldt liegt zum einen an einer kritischen Vergewisserung ... Uniformierung oder Nivellierung der Gesellschaft, auch wenn anderes behauptet wird. Vielmehr gründen Menschenrechte gerade auf der Anerkennung eines Pluralismus, der die Gesellschaften wesentlich prägt und plurale Menschenrechte erforderlich macht. Die Idee wechselseitiger gleicher Freiheit kann, so Bielefeldt, nicht als Deduktionsprinzip angesehen werden, von dem sich die konkreten Modelle legitimer Vergemeinschaftung a priori ableiten ließen. Auch für Gemeinschafts ... Regierungen und korrupte Eliten regieren, hängt mit globalen Faktoren zusammen. Diese Eliten können sich auch ohne lokale Unterstützung der Bevölkerung, mit Hilfe ausländischer Kredite und Militärhilfe, an der Macht halten. Sie richten ihre Interessen an wohlhabenden Staaten und Firmen aus und profitieren damit wie diese vom internationalen Wohlstandsgefälle, das den Rest der Bevölkerung ausschließt. In den meisten ... die Grundsätze verletzen, denen jeder in dieser Situation zustimmen würde.“260 Unter Rawls’ Völkerrecht fällt der „Grundsatz der Selbstbestimmung, das Recht eines Volkes, seine Angelegenheiten ohne Eingriffe fremder Mächte selbst zu regeln.“261 Hieraus leitet er „das Recht auf Selbstverteidigung gegen Angriffe sowie auf Bildung von Verteidigungsbündnissen zur Wahrung dieses Rechts [...]“262 ab. Das Referieren auf ... >>

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    ... darstellt, ist die Wertschätzung der Kunst allein von ihren eigenen spezifischen Qualitäten abhängig. Worin diese bestehen, muß die Kunst ganz auf sich gestellt erfinden und behaupten. Eben das macht ihre ästhetische Autonomisierung aus, daß die Kunst die ihr politisch gleichsam geschenkte, nur formelle und zunächst ganz abstrakte Freiheit nun inhaltlich durch die Selbstbestimmung der zum Werk führenden ... versickern. Die postmoderne Verfassung der Kunst hat Werner Hofmann, der ehemalige Direktor der Hamburger Kunsthalle, durch eine Parabel des Physikers Heisenberg beschrieben: "Mit der schier unbegrenzten Ausbreitung ihrer Macht, nämlich der Autonomie, kommt die Menschheit, die hier gleichgesetzt werden soll mit der Kunst, in die Lage eines Kapitäns, dessen Schiff so stark aus Eisen und Stahl gebaut ... und für die Künstler eröffnen kann usw. Das haben Sie auch vorgeführt, wie das aussieht, mit Ihrem Begriff von heautonomer Kunst. Ich stelle mir das so vor, dann macht also ein Künstler ein Kunstwerk und sagt: Sieh mal, da habe ich gut finalisiert; dann kommt der Theoretiker und sagt: nein, nein, nein, da hast Du nicht gut ... dafür. So läuft das und umgekehrt. Dann entstehen häufig Mißverständnisse, und es wird vielleicht aus der Sicht des Künstlers oder des Theoretikers etwas ganz falsch gemacht, aber das macht überhaupt nichts. Vielleicht kommt was dabei raus, vielleicht kommt nichts dabei raus. Nachträglich kann man dann vielleicht viel mehr sagen, wenn man sich die Sachen ansieht, also dann ... früher Politiker war und deswegen die andere Seite auch vertreten könnte. ... Man erwartet und fordert immer von der Politik, daß sie Prioritäten setzt. Wenn die Politik das aber macht, heißt das, daß manche auch auf den letzten Plätzen sind, dann sind die aber plötzlich alle beleidigt. Das konnten wir in Berlin ganz gut sehen, das kann ... >>

  6. 84%

    ... Erster Aspekt der ewigen Wiederkehr: als kosmologische und physikalische Doktrin 53 Kritik des Endzustandes. - Das Werden. - Synthese des Werdens und ewige Wiederkehr. 6. Was ist der Wille zur Macht? 56 Der Wille zur Macht als differentielles Element (Genealogie) der Kraft. -Wille zur Macht und Kräfte. - Ewige Wiederkehr und Synthesis. - Stellung Nietzsches zu Kant. 7. Die Terminologie Nietzsches 59 Aktion und Reaktion, Bejahung und Verneinung. 8. Herkunft und verkehrtes Bild 62 Verbindung ... Schwachen". - Die Unsinnigkeiten des Sokrates. 10. Die Rangfolge 66 Der Freigeist und der freie Geist. - Die Rangfolge. - Die verschiedenen Bedeutungen der Worte aktiv und reaktiv. 11. Wille zur Macht und Machtgefühl 69 Wille zur Macht und Sensibilität (Pathos). - Das Werden der Kräfte. 12. Das Reaktiv-werden der Kräfte 71 Reaktiv-werden. - Der Überdruß des Menschen. - Die ewige Wiederkehr als niederdrückender Gedanke. 13. ... >>

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    ... auf eine natürliche Bildung ... die künstliche folgen" (14) kann, wird außer Kraft gesetzt, wenn die natürliche Bildung "verunglückt". Würde nicht die Natur durch einen "unglückliche(n) Mißbrauch ihrer Macht" (15) das Recht als lenkende Kraft der Bildung einbüßen, könnte "der Mensch auf dem leichten Wege der Natur ohne Hindernis immer weiter ... fortschreiten", so daß die "Hülfe der ... Modernen herrschend werden könnte.'' (24) "Eine vollkommene ästhetische Gesetzgebung würde das erste Organ der ästhetischen Revolution sein" (25), die mit der Romantik beginnen soll. Die dazu notwendige "gesetzgebende Macht ... ist schon konstituiert. Es ist die Theorie: denn der Verstand war ja von Anfang an das lenkende Prinzip dieser Bildung. - Verkehrte Begriffe haben lange die Kunst beherrscht, und ... der eigentlichen Kunst ... lediglich im Verstande" (34) liegt und leistet so Aufklärung über die bis dahin zur Tat eines Genies mystifizierte künstlerische Praxis: "Die Natur zeugt, der Geist macht". (35) Statt dem Schöpfungsakt ebenbürtig, wird die künstlerische Praxis nun als Arbeit (36) verstanden, weswegen Schlegel nicht "glaubt, Autoren ... durch Vergleichung mit dem Fabrikwesen zu schmähen." (37) Zweifellos ... die Fähigkeit abgesprochen, das Höchste an Kunst hervorbringen zu können, da dieses das Bewußtlose, Poetische mitumfassen müßte. Indem die Kunst die Identität des Bewußtlosen mit dem Bewußten anschaulich macht, vermag sie mehr als der Verstand und sogar mehr als die ihm zu seiner höchsten Ausprägung verhelfende Philosophie. Denn jene Identität, die nach Schelling auch Voraussetzung für die ... gewollt einseitige Forcierung ihrer sinnlichen oder, seltener, ihrer rationalen Seite immer wieder unternommen werden, verkennen insofern das Wesen dieser ästhetischen Erfahrung, statt es in seiner Eigenheit weiterzuentwickeln. Es macht das Wesen der im romantischen Sinne ästhetischen Erfahrung aus, daß sie in völliger Unabhängigkeit von außerkünstlerischen rationalen Zwecken und unmittelbaren sinnlichen Reizen gemacht werden muß. Da es ... >>

  8. 78%

    Die Frage nach der medialen Qualität des OFFs Ausgangspunkt meiner Überlegungen sind Fragen wie: Was zeichnet die OFF-Szene aus? Was soll das sein, »OFF-Kunst«? Wo macht sie einen Unterschied zum ON? Einen Unterschied muss sie ja machen, die OFF-Kunst, sonst würde dieser Kongress der OFF-Kunst-Häuser und -Initiativen keinen Sinn machen und ... führt zu Unübersichtlichkeit, Missverständnissen und verhindert die Arbeit an einer Positionierung des OFF. So möchte ich nicht nur fragen, ob OFF-Kunst eine eigene Qualität hat, sondern OFF macht eben nur Sinn, wenn sie einen Unterschied macht, wenn sie eine eigene Qualität hat. Zudem impliziert diese Frage nach der Qualität der OFF-Kunst zugleich ein eigenständiges Tätigkeitsfeld der OFF-Kunst. Anders gesagt: Wenn OFF-Kunst-Praxis einen Unterschied macht, dann hat dies FOLGEN: Das Herausarbeiten der eigenen Qualität führt zu einem eigenen Kulturbereich! OFF wäre ein eigener Aufgabenbereich und vielleicht auch eine eigene künstlerische Gattung. Denn wenn ... selbstverständlich. Es fällt auch nicht leicht, diesen Unterschied zu bestimmen. Um dieser Vereinnahmung entgegenzustehen, wäre also schon aus strategischen Gründen ein qualitativer Unterschied vonnöten, der die Vereinnahmung unmöglich macht. Im Folgenden will ich also eine Möglichkeit aufzeigen, die die OFF Kunst Praxis in die Lage versetz, einen qualitativen Unterschied zu machen. DAS HEGEMONIALE FELD DES ON ... >>

  9. 78%

    ... als Opfer wie als Täter in solchen Selektionsverfahren ausgehen. Darum fällt jede Kritik auch auf den Autor zurück, was sie zwar nicht weniger zutreffend aber hoffentlich besser diskutierbar macht. Aber findet im Hinblick auf ein weitergehendes, sich nicht im bloßen Diskutieren erschöpfendes Handeln die Explikation und Eskalation von Differenzen überhaupt noch einen Raum und ihre Zeit? Funktionieren ... handelt - auf allgemeines Interesse stößt in jedem Fall ausschließlich das Ergebnis, während die Art und Weise, wie es dazu kommt, meist ein Geheimnis bleibt und dem Walten höherer Mächte zugeschrieben wird. Was dem Lotteriespiel ganz und gar entspricht, ist indes bei Juryurteilen völlig verfehlt. Werden die jede Jurierung ausmachenden Entscheidungs- und Selektionsprozesse als solche geleugnet oder bagatellisiert ... Demokratieverständnisses zu erreichen, wird das Volk als eine "Vielheit von Betroffenen" betrachtet, "deren Beteiligung (in verschiedenen Arten der Kooperation: von Anhörung bis Mitwirkung)"(12) zu ermöglichen ist. Dies macht erforderlich, dass statt der einmaligen, einsamen und endgültigen mehrheitlichen Willensentscheidung nun die zuvor in den gesellschaftlichen Gruppen und Subsystemen zu organisierende Willensbildung ins Zentrum der Demokratisierungversuche rückt. Dabei ... Arbeitsgemeinschaft Retrograde Strategien. Augentrost und Kontamat. In: Borderline: Strategien und Taktiken für Kunst und soziale Prozesse. Wiesbaden 2002. S.135 ff (0) Zum aktuellen Zusammenhang zwischen Diskurs und Macht siehe jüngst M.Siemons: In einer Unzeit. Unheimliche Begegnung mit der Macht: Was der Krieg bedroht. FAZ 4.1.2003: “Wo die Macht beginnt, hört die Freude am Diskutieren auf. Es genügt, zu wissen, daß eine Macht, von der ... >>

  10. 74%

    ... Wenn ich heute einen Raum habe, öffne den und hänge dort Bilder hin, dann kann ich behaupten: ich bin ein Galerist. Irgendwann kommt das Finanzamt und guckt was macht der dort: macht der Gewinne? Und wenn das so ist, dann akzeptiert der Staat und die Gesellschaft, dass ich ein Galerist bin, ansonsten ist es Hobby. Ich denke im Moment, dass ... Anfang ist es schlichtweg Hobby, und es mag ja ein tolles Hobby sein. Bis zu dem Moment, wo sich jemand dafür interessiert. In dem Moment wo er etwas macht, was andere haben möchten, dann wird es interessant und dann sind viele in der Umgebung bereit, zu sagen: OK, das ist vielleicht ein Künstler und es ist vielleicht ... Unternehmer, mit dem ich Geschäftsbeziehungen eingehe - Schlichtweg. Und ob er ein Künstler ist, das soll von mir aus mein Steuerberater entscheiden. ML: Wer den Künstler flugs zum Unternehmer macht und annimmt, dies beruhe nicht auf einem Künstlerbild, behauptet implizit, ebendiese Bestimmung entspreche dem Wesen und eben nicht nur einem Bild oder einer Rolle des Künstlers. Das erscheint ... Michael Lingner ein wenig früher gesagt hatte, übereinstimmen. Dieses Unternehmer-Modell ist vollkommen ideologisch. Wir sollten den Künstler vielleicht als jemand anderen begreifen. Als jemanden, der „Constituencies" ausfindig macht, der mit Gruppen von Leuten zusammenarbeitet und sozusagen Energien organisiert, eine bestimmte Form von Engagement herstellt. Und das hat mit der Geschichte von Kunst zu tun, mit ... >>

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