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Ergebnisse für Luhmann, N
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    ... anvertrauen - wird umso stärker, wenn heute eine Theorie mit universalem Anspruch auftritt, die zudem noch Systemtheorie heißt. Nur so ist es erklärlich, daß die kunsttheoretischen Überlegungen, die Niklas Luhmann aus seiner Systemtheorie abgeleitet hat, und die insofern gerade jene methodischen Vorzüge aufweisen, durch die sich auch die Theorien der Klassiker auszeichnen - in der eigentlichen Kunstdiskussion keine Rolle spielen. Deshalb sollen am Problem der Kunstautonomie einige Grundgedanken Luhmanns eingeführt und mit Beispielen aktuellster künstlerischer Praxis in Zusammenhang gebracht werden. Daß es "Kunstwerke nur (gibt), wenn und soweit mit Möglichkeiten der Kommunikation über sie gerechnet werden kann" (N. Luhmann: Das Medium der Kunst; in: Delfin VII/1986, S. 12) und in der Kunst "nur noch Kommunikation funktionieren muß und alles weitere in den zweiten Rang einer dafür notwendigen Bedingung versetzt wird" (N. L.: Das Medium ..., S. 12), zu diesen Thesen kommt Niklas Luhmann, der große Antipode von Jürgen Habermas im Zusammenhang mit seiner Systemtheorie. Zunächst entsteht der Eindruck, als ... >>

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    ... to an astonishing degree, dedicated to its purely manual aspect. Thus for decades he began his day's work with 'hand drills', the 'thousand daily strokes' (Hölzel, T N) that he executed with brush, pen or pencil usually on old paper, so as to perfect his tools of the trade. A comparable training to a musician's ... From these involuntary circling movements of the pencil, astonishing drawings came into being almost incidentally. Even before 1900 these linear configurations were condensed to 'abstract ornaments' (Hölzel, T N). These ornamental drawings, often linked to written words, were at first in the style of Jugendstil [art nouveau] and derived from letters of the alphabet. But soon the ... can only be 'implemented within society' (108) is at first very abstract. But in any case, considering the background of the previous argumentation and on the basis of Luhmann's theoretical statement that society consists of communication, (109) one concrete consequence can be drawn from it: The creation of the work must be transferred away from the ... Natur... Kunst, nur auf eine natürliche Bildung... die künstliche folgen' (14) kann, wird außer Kraft gesetzt, wenn die natürliche Bildung 'verunglückt'. Würde nicht die Natur durch einen 'unglückliche(n) Mißbrauch ihrer Macht' (15) das Recht als lenkende Kraft der Bildung einbüßen, könnte 'der Mensch auf dem leichten Wege der Natur ohne Hindernis immer weiter... fortschreiten', so daß ... Kunst bewußt zu steuern, was Schlegel aufgrund der Künstlichkeit der modernen ästhetischen Bildung prinzipiell für möglich hält, das können die Begriffe indes nur leisten, 'wenn sie allgemeingültig wäre(n)'. (22) Für eine derartige Objektivierung der die Kunst 'dirigierenden Begriffe' sieht Schlegel die Zeit gekommen, da sich allenthalben 'das Bedürfnis des Objektiven... regt' (23). Der Augenblick scheint ... >>

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    ... Natur ... Kunst, nur auf eine natürliche Bildung ... die künstliche folgen" (14) kann, wird außer Kraft gesetzt, wenn die natürliche Bildung "verunglückt". Würde nicht die Natur durch einen "unglückliche(n) Mißbrauch ihrer Macht" (15) das Recht als lenkende Kraft der Bildung einbüßen, könnte "der Mensch auf dem leichten Wege der Natur ohne Hindernis immer weiter ... fortschreiten", so daß ... Kunst bewußt zu steuern, was Schlegel aufgrund der Künstlichkeit der modernen ästhetischen Bildung prinzipiell für möglich hält, das könnten die Begriffe indes nur leisten, "wenn sie allgemeingültig wäre(n)".(22) Für eine derartige Objektivierung der die Kunst "dirigierenden Begriffe" sieht Schlegel die Zeit gekommen, da sich allenthalben "das Bedürfnis des Objektiven ... regt". (23) Der Augenblick scheint ihm ... im Vollzug von Gesellschaft" (108) sei die Kunstautonomie noch zu erlangen, ist zunächst recht abstrakt. Aber aus ihr läßt sich vor dem Hintergrund der bisherigen Argumentation und aufgrund Luhmanns theoretischer Bestimmung, daß Gesellschaft aus Kommunikationen besteht, (109) eine konkrete Konsequenz auf jeden Fall ziehen: Die Entstehung des Werkes muß aus dem Kunstsystem heraus in die gesellschaftliche Kommunikation ... Darmstadt 1971. Bd. 1, S. 707 (64) H. van de Velde: Zum neuen Stil. Aus seinen Schriften ausgewählt und eingeleitet von H. Curjel. München 1955. S. 150 (65) N. Luhmann: Soziologische Aufklärung. Opladen 1971. S. 66. Was die Vernunft hervorbringt, muß in einem wertenden Sinn nicht unbedingt vernünftig sein. (66) Wohin die Vernunft treibt, wenn das Gefühl ... >>

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    ... Selbstbestimmung und gesellschaftlicher Fremdbestimmung wird dieser Begriff näher expliziert in: Michael Lingner / R. Walther: »Paradoxien künstlerischer Praxis«, in: Kunstforum International, Bd. 76/1984, S. 60 ff. (36) Niklas Luhmann: Soziale Systeme, Frankfurt 1984. (37) Niklas Luhmann: »Das Kunstwerk und die Selbstreproduktion der Kunst«, in: Delfin, III/1984, S. 52. (38) N. Luhmann, a. a. O. [Anm. 36], S. 51. (39) N. Luhmann, a. a. O. [Anm. 36], S. 53. Dagegen Adorno, a. a. O. [Anm. 19], S. 336 f.: »Was sie [die Kunst] zur Gesellschaft beiträgt, ist nicht ... >>

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    ... Sinnfrage. In: Kunstreport Sonderausgabe: Zeichen im Freiraum. Berlin 1979. S. 89 12) V. E. FRANKL: Die Frage nach dem Sinn. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung 13.11.1974 13) N. LUHMANN: Die Praxis der Theorie. In: Soziale Welt 20/1969. S. 129-144 (129) 14) R. MUSIL: Der Mann ohne Eigenschaften. Hamburg 1952 15) P. GORSEN: Kunst und Psychoanalyse. Aufsätze von Ernst Kris. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung 26.8.78 16) N. LUHMANN: Rechtssoziologie. Bd. 2. Reinbek 1972. S. 321 17) Im Sinn Max Webers, der diesen Begriff in die Sozialwissenschaften eingeführt hat: "Der Begriff der Kultur ist ein Wertbegriff. Die ... 7. Frankfurt/Main 1970. S. 507 f. - Vgl. ferner A. GEHLEN: Zeit-Bilder. Zur Soziologie und Ästhetik der modernen Malerei. Frankfurt/Main - Bonn 1960. S. 54 ff. 25) N. LUHMANN: a.a.O. S. 136 (siehe Fußnote 13) 26) H.L. STOLTENBERG: a.a.O. (siehe Fußnote 7) 27) M. HEIDEGGER: Der Ursprung des Kunstwerkes. Stuttgart ... >>

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    ... Verweigerungshaltung schlägt fortan auf sie selbst zurück. Auf dem inzwischen erreichten Stand an Autonomie und Ausdifferenziertheit läßt sich die Kunst heute nach der systemtheoretischen Analyse des Soziologen Niklas Luhmann als ein "autopoietischer Funktionszusammenhang" beschreiben. Mit dem ursprünglich aus der Biologie stammenden Begriff der "Autopoiesis" wird das Reproduktionsprinzip von Systemen beschrieben, welche "die Elemente, aus denen sie bestehen ... vielmehr erst in kommunikativen Prozessen, für welche die Materialisationen des Künstlers als Kommunikationsprogramm eine instrumentale Funktion haben. Sogar die Voraussetzung, daß es solche künstlerischen Hervorbringungen überhaupt gibt, sieht Luhmann nur dann gewährleistet, "wenn und soweit mit Möglichkeiten der Kommunikation über sie gerechnet werden kann". (9) Zwar ist ein ihr eigener Typus von Kommunikation die entscheidende Bedingung für ... 1) So H. S. Stoltenberg in den Verhandlungen des 7. Deutschen Soziologentages 1930, Tübingen 1931, S. 170 (2) T. W. Adorno, Ästhetische Theorie, Frankfurt 1970, S. 334 (3) N. Luhmann, Das Kunstwerk und die Selbstreproduktion der Kunst, in: Delfin, III / 1984, S. 52 (4) M. Warnke, Fluchtpunkt Gemütlichkeit. Die Kunstgeschichte nach dem Ende der Avantgarden, in: FAZ vom 28.9.1988, S. 35 (5) N. Luhmann (s. Anm. 3), S. 51 (6) N. Luhmann, Die Autopoiesis des Bewußtseins, in: A. Hahn, V. Kapp (Hrsg.), Selbstthematisierung und Selbstzeugnis..., Frankfurt 1987, S. 31 (7) ... >>

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    ... Kunst war und ist bis heute nur solange und insoweit relativ autonom, wie es ihr gesellschaftlich ermöglicht wird und künstlerisch gelingt, fremde, äußere Einflüsse als „Bestimmungen zur Selbstbestimmung" (N. Luhmann) aufzugreifen. Die Ideologisierung des Kunstsystems wirkt als eine Art überindividueller psychopathologischer Störung Dass wie in der Wirtschaft schon immer nun auch im Kunstsystem die Entscheidungen primär durch Geld ... G. de Vries (Hrsg.): Über Kunst. Künstlertexte zum veränderten Selbstverständnis nach 1965. Köln 1974. S. 149 (7) In diesem Sinn J. Kosuth: a. a. O., S. 141 (8) N. Luhmann: Das Medium der Kunst, in: Delfin VII /1986. S. 11 (9) N. Luhmann, a.a.O., S. 11 (10) W. Grasskamp: Feigenblatt für die Denkfaulheit der Politiker. FAZ vom 1.9.1998 (11) Lässt sich diese Diagnose auf eine ... >>

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    ... gerade der Sprache zukommt, haben neuerlich die systemtheoretischen Überlegungen zum Kommunikationsbegriff gezeigt. Neben der Erfüllung anderer wichtiger Funktionen vermag allein "Sprache die Reflexivität des Kommunikationsprozesses sicher(zu)stellen" (Luhmann, S. 210). Ohne hier im einzelnen auf die diffizile Argumentation einzugehen, bleibt jedenfalls festzuhalten, daß Kommunikation "Codierung" voraussetzt (Luhmann (1), S. 197) und dafür die Wortsprache als einer der leistungsfähigsten Standardisierungsversuche unverzichtbar ist. Der Kunstbereich wird auf dem inzwischen erreichten Stand seiner Autonomie von der Systemtheorie als ... der Kommunikation zu initiieren und zu organisieren, deren Beliebigkeit zu reduzieren und die Erwartungen der Kommunikationsteilnehmer zu regulieren: "Die Einheit des Kunstwerks liegt ... in seiner Funktion als Kommunikationsprogramm" (Luhmann (2), S. 53). Gegen die Sprachlosigkeit Daß es bei der Kunst in einem wie immer auch verstandenen Sinn auf Kommunikation ankommt und darin ein wesentliches Unterscheidungsund Qualitätsmerkmal gegenüber ... Room with 23 Qualities, Stuttgart 1992 M. Lingner: Kunst als Projekt der Aufklärung jenseits reiner Vernunft. In: Das Haus in dem ich wohne. Hg. M. Lingner, Klagenfurt 1990 N. Luhmann (1): Soziale Systeme. Grundriß einer allgemeinen Theorie. Frankfurt 1984. S. a. bes. S. 367 ff N. Luhmann (2): Das Kunstwerk und die Selbstreproduktion der Kunst. In: Delfin ... >>

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    ... sie dadurch zwar zu steigern, aber nur um den Preis, daß sie zugleich immer hermetischer und zirkulärer wird und schließlich "in einer Art von logischem Kurzschluß zu kollabieren" (N. LUHMAN) droht. Insofern sich das avantgardistische Autonomisierungskonzept definitiv als verbraucht erweist, ist es als Reaktion auf die conceptual art durchaus plausibel, wenn die Kunst der 80er Jahre das ... zur Gesellschaft gehörende Kunst kann nicht länger als deren "kritische Aussenstelle" (M. WARNKE) fungieren und hat keine andere Möglichkeit der Autonomisierung mehr, als die "Verselbständigung in der Gesellschaft" (N. LUHMANN) zu suchen. Wenn Kunstautonomie nur noch möglich ist als eine sich "im Vollzug von Gesellschaft" ausprägende, erfährt die der Moderne vorschwebende Idealvorstellung, im Affront gegen die Gesellschaft absolute ... Kunst war und ist bis heute nur solange und insoweit relativ autonom, wie es ihr gesellschaftlich ermöglicht wird und künstlerisch gelingt, fremde, äußere Einflüsse als "Bestimmungen zur Selbstbestimmung" (N. LUHMANN) aufzugreifen. b) Finalisierung Damit die Verwirklichung der Kunstautonomie heute überhaupt wieder denkbar wird, ist es unumgänglich, sich gezielt mit dem überkommenen idealistischen Postulat auseinanderzusetzen, nach dem die ... >>

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    ... Wissenschaft. Frankfurt/M 1989. S. 18 (7) Welsch a.a.O., S. 51 (8) Welsch a.a.O., S. 57 (9) Welsch a.a.O., S. 57 (10) N. Luhmann: Das Medium der Kunst. In: Delfin VII / 1986. S. 11 (11) Dazu M. Lingner / R. Walther: Paradoxien künstlerischer Praxis. Kunstforum International Bd. 76 / 1984 (12) In gewisser Weise handelt es sich dabei um die Wiederentdeckung einer Denkfigur von Friedrich Schiller aus den Kallias-Briefen (13) N. Luhmann: Das Kunstwerk und die Selbstreproduktion der Kunst. In: Delfin III / 1984. S. 39 (14) N. Luhmann a.a.O., S. 52 >>

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