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Ergebnisse für Lebenswelt
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    ... darzustellen, was den meisten normativen und empirischen Menschenrechtsdebatten eigen ist: Es ist die Diskrepanz zwischen dem allgemeinen Anspruch auf Gerechtigkeit und den partikularen Erfordernissen und Bedingungen der menschlichen Lebenswelt. Wie kann dieses Missverhältnis überbrückt werden? 1.1.1 Absicht und These Die Arbeit befasst sich mit der Fragestellung, welche Möglichkeiten es gibt, um für die Universalität der ... angezweifelt. Es wird vielmehr behauptet, dass universelle Menschenrechte immer auch einen Anspruch auf Verwirklichung und Durchsetzung implizieren und dass dieser Anspruch nur unter Rückgriff auf die partikulare menschliche Lebenswelt formuliert und realisiert werden kann. Nur wenn die Akzeptanz menschenrechtlicher Begründung mit den konkreten menschlichen Bedürfnissen vereinbar ist, können Menschenrechte wirksam werden. In der Arbeit wird die Ansicht ... politische Interpretation der unveräußerlichen Würde bei Kant.41 Die Transzendentalpragmatik kritisiert und verwirft Kants Auffassung von einem abstrakten transzendentalen Subjekt. Das Subjekt müsse historisch und gesellschaftlich in die Lebenswelt hineingezogen werden. Zudem sei ein reines theoretisches Bewusstsein für sich genommen nicht in der Lage, der Welt Sinn abzugewinnen.42 Mit der transzendentalpragmatischen Begründung sollen die Voraussetzungen vergegenwärtigt ... Anerkennung universeller Menschenrechte gefördert werden. Es handelt sich hierbei um rein verbale Auseinandersetzungen. Die Bedingungen und Möglichkeiten von Kommunikation und argumentativem Austausch bilden nur einen Ausschnitt der menschlichen Lebenswelt. Nichtverbale gesellschaftliche Kooperation und Teilhabe sind darin nicht enthalten. Daher ist es fraglich, ob die Reflexion auf menschliche Diskurse ausreichend ist, um Normen, wie es die Menschenrechte sind ... sowohl hinsichtlich der Mittel der Umsetzung als auch hinsichtlich ihrer politischen Zielsetzungen und ihrem zu Grunde liegenden Entwicklungsverständnis Schwierigkeiten. Denn Entwicklungspolitik ist ein absichtlicher Eingriff in eine bestehende Lebenswelt – selbst dann, wenn entwicklungspolitische Ziele unter Berücksichtigung der Pluralität von Wertvorstellungen und kulturellen Praxen formuliert und umgesetzt werden. Langfristige Veränderungen sind nur durch einen Eingriff in gesellschaftliche ... >>

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    Inhalt Vorwort 11 I Die Lebenswelt des Alltags und die natürliche Einstellung 21 A. Die Lebenswelt als unbefragter Boden der natürlichen Weltanschauung 23 B. Das fraglos Gegebene und das Problematische 27 C. Strukturiertheit der Lebenswelt für das erlebende Subjekt 55 D. Pläne und Durchführbarkeiten 36 II Die Aufschichtung der Lebenswelt 39 Einführung 41 A. Realitätsbereiche geschlossener Sinnstruktur 42 1) Realitätsakzent 42 2) Erlebnis- bzw Erkenntnisstil und Bewußtseinsspannung 44 3) Phantasiewelten 47 4) Die Traumwelt 50 B. Aufschichtungen der Lebenswelt des Alltags 53 1) Der Erlebnisstil der alltäglichen Lebensziele 53 2) Räumliche Aufschichtung der alltäglichen Lebenszeit 54 a) Welt in aktueller Reichweite 54 b) Welt in potentieller ... >>

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    ... fanatische Freude, sich unausgesetzten Evaluationen zu unterwerfen, werden dabei zu vorrangigen Tugenden. Diese Botschaft ist bekanntlich ja auch im so genannten Bildungssystem, in den Schulen und Universitäten angekommen. Lebenswelten Dies berührt offenbar die „Lebenswelten“, die aus diesen neuen gesellschaftlichen Formationen hervorgehen. Sollten die Kontrolltechniken – „kurzfristig und auf schnellen Umsatz gerichtet“ – die so genannten Lebenswelten tatsächlich bis in ihre Mikrologien hinein durchdringen, so müsste sich zeigen lassen, wie sich das in der Verfassung der Einzelnen, in den „Horizonten“ dieses Lebens niederschlägt. Deleuze gibt ... der Macht. Mit ihrer fluidalen Logik der Netzwerke, der Mikrologisierung, der Flexibilisierung und einer lückenlosen Verfügbarkeit installieren sie ubiquitäre technologische Reiz-Reaktions-Schemata, die in allen „Poren“ der Lebenswelten zugreifen. Nicht, dass dies einmalige Vorgänge wären, die man der gegenwärtigen Krise zu verdanken hätte; und auch nicht, dass diese Krise nicht bald wieder, durch vielfache Verelendungsschübe hindurch ... sie klein sind, oder neue Zeit-Räume in die Welt zu bringen, selbst mit kleiner Oberfläche oder reduziertem Volumen.“2 Das klingt sehr abstrakt. Auf der Ebene von Lebenswelten jedenfalls spielt es keine Rolle. Am ehesten erinnert es an künstlerische Fragen. Zweifellos. Was man im Problemtitel des Virtuellen zu fassen sucht, könnte darin bestehen, dem Gefüge ... >>

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    Michael Lingner Lebensweltliche Kontextuierung und Ästhetisches Handeln In seiner "Kritik der ästhetischen Urteilskraft" kann Kant zeigen, daß das Ästhetisch Schöne eine ganz eigene Qualität hat und sich vom Sinnlich-Angenehmen, Erkenntnismäßig ... blockierenden Anspruch ausgesetzt, "Kunst" sein oder schaffen zu müssen. Das sich dazu meistens weder genügend begabt noch motiviert fühlende Publikum braucht stattdessen nun lediglich auf bestimmte, ihm wohlvertraute lebensweltliche Zusammenhänge zu reagieren. So gehört das "Kunst veredelt"-Projekt von Bernhard Cella dem Bereich der Repräsentation an und ist für solche Situationen wie Konsulats- bzw. Botschaftsempfänge und deren ... mit ein und thematisiert diese. Sämtliche Materialien und sozialen Aspekte des gewählten Kontextes, der ausdrücklich nicht zur zweckfreien Sphäre der Kunst gehört, finden Berücksichtigung. Die bewußte Anknüpfung an lebensweltliche Zwecke und Interessen, die von der "reinen", "freien" Kunst weiterhin tabuisiert werden, motiviert nicht nur zum Handeln schlechthin, sondern gibt diesem zugleich auch einen Einstieg und eine gewisse ... Handelnden zu werden selbst wenn man versuchte, sich gar nicht zu verhalten. Ganz zwangsläufig ergibt sich aus der riskanten künstlerischen Strategie, den Kunstkontext zu verlassen und sich auf lebensweltliche Situationen mit ihren spezifischen Bedingungen einzulassen, die Notwendigkeit zu handeln. Damit ist zwar eine Grundvoraussetzung für die generelle Möglichkeit erfüllt, daß das Unwahrscheinliche künstlerunabhängig überhaupt geschehen kann. Aber ... >>

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    ... Werke notwendigen Entscheidungen ausschließlich nach kunstimmanenten Gesichtspunkten zu treffen ? Und gewinnen die Werke nicht umso mehr an Intensität und ästhetischem Eigenleben, je weniger sie vom Zweck der allgemeinen Lebenswelt bestimmt werden ? Muß dementsprechend nicht auch der Kunstbetrachter von allen außerkünstlerischen Aspekten möglichst abgeschirmt werden und absehen, um die Werke authentisch zu erfahren ? Zweifellos haben diese Fragen im ... Betrachter (aber auch die Künstler) an der reinen Kunst, außer ihrer historischen Idee, noch interessieren ? Sind Bereitschaft und Vermögen zu ästhetischem Handeln nicht auf subjektive Motive angewiesen, die lebensweltlichen und nicht unbedingt ästhetischen Einstellungen entstammen ? Weshalb sollten Kunstobjekte nicht entsprechende Attraktoren haben, die durchaus auch andere und nicht nur künstlerische Bedürfnisse ansprechen oder sogar eine direkte Zweckdienlichkeit ... nichts sind ? Hat nicht die moderne Kunst die Universalisierung der ästhetischen Erfahrungsmöglichkeiten angestrebt, welche es jetzt einzulösen gilt ? Inwieweit läßt sich denn von vornherein noch zwischen allen möglichen lebensweltlichen und den rein ästhetischen Bedürfnissen unterscheiden ? Werden sie inzwischen nicht beide gleichermaßen künstlich geschaffen und befriedigt ? Macht es dann noch Sinn, wenn sich die Kunstpraxis weiter darin gefiele ... und lebensfähige Motive erfinden ? Warum sollte die Kunst nicht auch mit ornamentalen, dekorativen, repräsentativen, und anderen subsidiären Formen operieren ? Was spricht dagegen, daß sich aus unserem zunächst nur lebensweltlich motivierten auch ein ästhetisch interessiertes Handeln entwickeln kann ? Oder ist die Existenz des Ästhetischen von einem Ausschließlichkeitsanspruch abhängig, der einzig künstlerische Ideen aber keine individuellen Vorlieben zuläßt ? Müssen ... >>

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    ... Praxis als Ort nicht-instrumenteller Vernunft.........9 3. Praxis jenseits des Banns der Arbeit....................18 4. Praxis als kommunikatives Handeln.....................25 4.1 Praxis als kommunikative Alltagspraxis der Lebenswelt.......................................................28 4.1.1 Die Antinomie der kommunikativen Vernunft......30 A Lebenswelt als Ort kommunikativer Unvernunft......................................................33 B Lebenswelt als Ort kommunikativer Vernunft....40 4.2 Praxis als praktischer Diskurs.............................48 4.2.1 Die Ohnmacht des bloßen Sollens......................50 4.2.2 Urteilskraft als kluge Applikation ... >>

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    ... Sozialwissenschaften............... 11 2. Die Autorität des Heiligen und der normative Hintergrund kommunikativen Handelns .......... 69 3. Die rationale Struktur der Versprachlichung des Sakralen................. 118 VI. Zweite Zwischenbetrachtung: System und Lebenswelt 171 1. Das Konzept der Lebenswelt und der hermeneutische Idealismus der verstehenden Soziologie.......182 2. Entkoppelung von System und Lebenswelt.....229 VII. Talcott Parsons: Konstruktionsprobleme der Gesellschaftstheorie...................295 1. Von der normativistischen Theorie des Handelns zur Systemtheorie der Gesellschaft .........304 2. Entfaltung der Systemtheorie ............352 3. Theorie der ... >>

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    ... Philosophie der Landschaftsmalerei........................110 3. Erste beschreibende Analyse von „Untitled IX"..................118 4. Aspekte der bildnerischen Konzeption der „Untitled Series I"...............121 6 Kapitel: Ästhetische Erfahrung und soziale Lebenswelt 1. Die Theorie der ästhetischen Erfahrung und die konzeptionelle Kunst...............................125 1.1. Rückerinnerung an den Begriff der ästhetischen Erfahrung..............125 l. 2. Über Bedingungen der Kunst heute ... Kultureller Daseinssinn, bildnerische Ausgangspunkte, bildnerische Ordnung, historische Legende........................130 1.4. Der Begriff der bildnerischen Konzeption als hermeneutischer Schlüssel für das Verständnis der Gegenwartskunst...............................133 2. Die soziale Lebenswelt und die Kunst.....................134 2.1. Die Reflexionsstruktur der Lebenswelt.................134 2.2. Ästhetische Reflexion und personale Identität.................137 2.3. Ästhetische Erfahrung und soziale Identität..................138 7. Kapitel: Kunst als ursprüngliche Symbolik. Eine philosophische Deutung der Kunst ... >>

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    ... Zeicheninterpretation in der Semiotik des Pragmatismus Hans Friedrich Fulda, Theoretische Erkenntnis und pragmatische Gewißheit......................145 Reiner Wiehl, Begriffesbestimmung und Begriffsgeschichte .... 167 Zum Verhältnis von Phänomenologie, Dialektik und Hermeneutik LEBENSWELT UND GESCHICHTE Werner Marx, Vernunft und Lebenswelt..........217 Bemerkungen zu Husserls „ Wissenschaft von der Lebenswelt" Manfred Riedel, Das erkenntniskritische Motiv in Diltheys Theorie der Geisteswissenschaften...............233 Dieter Henrich, Selbstbewußtsein............257 Kritische Einleitung in eine Theorie Gerhard Krüger, Die dialektische Erfahrung des natürlichen Bewußtseins ... >>

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    ... intentionale Erklärung.......... 112 - Konstitution sinnhaften Handelns........... 116 - Formen des Fremdverstehens.............. 120 - Ideal typisches Verstehen und Erklären........ 124 - Max Webers Methode der Idealtypenbildung .... 127 3.2.2 Strukturen der Lebenswelt................. 131 - Soziale Struktur und biographische Artikulation ........ 133 - Komponenten des Wissensvorrats........... 138 - Relevanz des lebensweltlichen Wissensvorrats ......... 143 3.2.3 Routinegrundlagen des Alltagshandelns......... 152 - Krisenexperimente .................... 153 - Kongruenz der Relevanzen............... 159 - Vertauschbarkeit der Standpunkte........... 161 - Geteiltes Wissen über Interaktionsmuster ...... 162 - Allgemeinwissen als Handlungsgrundlage...... 163 ... 2.3 Theorie selbstreferentieller Systeme ........... 307 - System und Umwelt................... 308 - Interpenetration...................... 311 - Identität psychischer Systeme ............. 314 - Sprache und Selbstreferenz............... 315 - Widerspruch und Konflikt............... 318 Kapitel 5: System oder Lebenswelt?.............. 321 - Verhaltenstheoretische Erklärung........... 321 - Typologie soziologischer Handlungstheorien .... 324 - Sozial- und Systemintegration............. 329 Referenztexte ............................ 333 Literatur................................ 335 Namenverzeichnis ......................... 343 Sachverzeichnis........................... 345 >>

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