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Ergebnisse für Kunst und Technik
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    Paradoxien künstlerischer Praxis Die Aufhebung der Autonomie des Ästhetischen durch die Finalisierung der Kunst "Man muß den Begriff künstlerische Tätigkeit als eine konterrevolutionäre Auffassung des Schöpferischen ausmerzen." El Lissitzky Einleitung Die 'Erweiterung des Kunstbegriffs', die sich Ende der sechziger Jahre aus der Problematisierung des Verhältnisses von Kunst und Gesellschaft entwickelt hat, ist in den beiden Gleichungen 'Kunst ist Leben' und 'Jeder Mensch ist ein Künstler' inzwischen zum schlichten Schlagwort oder zur unverbindlichen Glaubensformel verkommen. Zwar haben auch heute die dahinter verborgenen einstigen Leitideen einer veränderten ... oder durch notorisches Mißtrauen gegen die traditionellen Kunstinstitutionen läßt sich dieser Mangel an gründlicher und rationaler Reflexion nicht kompensieren. (39) Und erst recht wäre es eine Täuschung, die Kunst zur Szene erkünstelter Irrationalität (asylum ignorantiae) zu stilisieren und zu suggerieren, daß ihr am besten mit einer ,,Theorie der Nichttheorie" 3) geholfen sei, die - wie die 'wild' denkenden Propheten der ,,Neuen" glauben machen möchten - das Problem der Einheit von Kunst und Leben 'schon irgendwie' im Emotionalen auflösen wird. Mag man dagegen nicht in solch vordergründiger Manier auf Trends des Zeitgeistes spekulieren noch dem Kulturpessimismus des Feuilleton folgen ... >>

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    ... 4 Fundsachen 4 Buchanzeiger 5 Rezensionen 6 FORUM DISKUSSION Ästhetik - Paradigma oder Verlegenheit. Florian Rotzer 8 ANALYSE UND INTERPRETATION Zum Beispeil: Max Klinger- Schande. Jürgen von Schemm 10 KUNST AKTUELL Doubles des Lebendigen. Konturen des Menschenbildes VII: Thomas Ruff. Peter Geimer 12 KONTEXT «Fotografieren verboten». Jochen Schlingloff 14 Spätlese. Harald Kunde 18 MATERIAL Schatten - Bilder. Kommertar. Dietrich ... Schattenspielaktionen in der Grundschule. Peter Sommer 46 Schattenspiel in der theaterpädagogischen Arbeit. Stephanie Vortisch 48 "Schattenmonster" Hans Gerbig 50 Papp- und Papierfiguren für das Schattenspiel. Ulrike Schostok 52 KUNST+UNTERRICHT Nr.167/92 MAGAZIN Nachrichten und Meinungen 2 Impressum 3 Buchanzeiger 5 Rezensionen 5 Leserbriefe 6 Tagungen, Projekte, Materialien, Wettbewerbe 7 Fundsachen 7 FORUM DISKUSSION Designgeschichte und Kunstunterricht. Rainer K. Wick 8 KUNST AKTUELL Kult des Erinnerns. Konturen des Menschenbildes VI: Christian Boltanski. Iris Pompesius 10 ANALYSE UND INTERPRETATION Zum Beispeil: Rolf Gutbrod - Loba-Haus. Gilbert Lupfer 12 KONTEXT «Denkdiktar ohne ... I Swatch very Pop". Ulrich Muders 44 Projekt "Frühstückstasse». Claudia Franke-Brandau 46 Es werde Licht. Katrin Höhmann 48 Das Ei des Kolumbus im Design. Alexander Zipper 51 KUNST+UNTERRICHT Nr.166/92 MAGAZIN Nachrichten und Meinungen 2 Preise, Projekte, Tagungen 3 Impressum 3 Buchanzeiger 5 Rezension: Wenn Eros Kreide frißt (Pazzini) 6 Leserbriefe 7 Fundsachen 9 FORUM KUNST AKTUELL Die Kunst uns auszusetzen. Konturen des Menschenbildes V: Joseph Beuys. Rudolf zur Lippe 10 DISKUSSION Vorbilder in der Kunstpädagogik. Georg Peez 12 ANALYSE UND INTERPRETATION Zum ... >>

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    Michael Lingner Der Ursprung des Gesamtkunstwerkes aus der Unmöglichkeit «Absoluter Kunst» Zur rezeptionsästhetischen Typologisierung von Philipp Otto Runges Universalkunstwerk und Richard Wagners Totalkunstwerk Das Völlige, was wir aussprechen würden, wäre die Regel oder das Nichts. Dicht daherum liegt die Schönheit. P. O. Runge 1803 In den «reformatorischen Kunstschriften der Züricher Epoche» (1), besonders in den Aufsätzen Die Kunst und die Revolution (1849) und Das Kunstwerk der Zukunft (1849) sowie im Hauptwerk Oper und Drama (1851) entwickelt Richard WAGNER (1813-1883) die theoretische Konzeption seines «musikalischen Dramas ... durch Wagners Musikdramen ganz und gar gedeckt wäre, erweist sich die erklärte Eigenständigkeit der theoretischen Schriften ebenso als reine Rhetorik wie die Verkündung einer erst zukünftigen Vollkommenheit der Kunst. Substantiell ist der Kunstbegriff, wie ihn Wagners «reformatorische Kunstschriften» theoretisch konzipieren, letztlich sowohl identisch mit der Idealität als auch konform mit der Realität seines «musikalischen Dramas». NIETZSCHE kritisiert ... seiner Konzeption des «musikalischen Dramas» nicht explizit bezieht, wird evident in jener Schlußbetrachtung von F. W. J. SCHELLINGS 1802/03 in Jena gehaltener Vorlesung über die Philosophie der Kunst, in der fast prophetisch die Grundgedanken des Wagnerischen Programms antizipiert werden: «Ich bemerke nur noch, daß die vollkommenste Zusammensetzung aller Künste, die Vereinigung von Poesie und Musik durch Gesang, von Poesie und Malerei durch Tanz, selbst wieder synthesirt die componirteste Theatererscheinung ist, dergleichen das Drama des Alterthums war, ... >>

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    Michael Lingner Kunst als Projekt der Aufklärung jenseits reiner Vernunft I. Die Entwicklung der Kunst zum aufklärerischen Organ in der Romantik Die bis in die 60er Jahre unseres Jahrhunderts hinein ganz und gar vom Willen zur Modernität beherrschte Avantgardekunst hat permanent den Bruch ... fatalen Paradoxons einer historistischen Geschichtslosigkeit, die sich als postmodernes Denken in den 80er Jahren auch der künstlerischen Praxis bemächtigt hat, ist die geschichtliche Kontinuität, in der die avantgardistische Kunst steht, umso deutlicher geworden. Obwohl unaufhörlich das Bestehende überwindend und ins Unbekannte (2) vordringend, hat sie sich aus dem kunstgeschichtlichen Gesamtzusammenhang nie gelöst. Zumindest ohne ihre christliche Tradition ist die Entwicklung der "aus dem Geist der Religion" (3) geborenen modernen Kunst nicht denkbar. Aber allein aus dieser Vorgeschichte verstehbar ist die Avantgarde keineswegs, weil sie doch eigentlich erst da beginnt, wo die Kunst am Anfang des 19. Jahrhunderts im christlichen Sinne religiös zu sein aufhört - und romantisch wird. Geistesgeschichtlich betrachtet ist die Romantik eine vielfach in sich gebrochene Reaktion (4) ... >>

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    Michael Lingner Krise, Kritik und Transformation des Autonomiekonzepts moderner Kunst Zwischen Kunstbetrachtung und ästhetischem Dasein Für die Entwicklung der modernen Kunst sowie für ihre Deutung und Bedeutung ist Autonomie der entscheidende Faktor. Was ursprünglich als "Autonomie der Kunst" bezeichnet worden ist, meinte ihre auf die Französische Revolution zurückgehende Befreiung von klerikaler und feudalistischer Fremdbestimmung. Die ökonomische, rechtliche und ideologische Unabhängigkeit von den kirchlichen und höfischen Auftraggebern, die den Beginn der modernen Kunstentwicklung markiert, ist dann später als "Freiheit der Kunst" in den bürgerlichen Verfassungen fixiert und verallgemeinert worden: Fortan sollte die Kunst vor allen äußeren Eingriffen und gegen jegliche Instrumentalisierbarkeit geschützt sein. Durch diese zunächst bloß formelle Freiheit war die Autonomie der Kunst zwar abstrakt ermöglicht, aber noch längst ... >>

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    ... des gerade aktuellen Trends vortäuschen läßt, wären bald auch die Akademien dem Bewegungsgesetz der Mode unterworfen. Die einst zu Recht als Akademismus beklagte Ferne künstlerischer Ausbildungsstätten zur zeitgenössischen Kunst drohte als modischer Konformismus sich ins Gegenteil eines Zwanges zur unbedingten Annäherung an sie zu verkehren. Dadurch wird die Möglichkeit, wirklich zu studieren und die freie, umfassende künstlerische ... Voraussetzung für die Hervorbringung eines Werkes von Bestand fehlt, zwangsläufig zunichte gemacht. In den späten 60er Jahren hat sich die am Bauhaus orientierte "Grundlehre" überlebt, und die Idee, Kunst und Gestaltung auf einen übergeordneten Zusammenhang hin zu integrieren, ist aus dem Blick geraten. Seitdem hat sich an den überhaupt diskutablen, auf die Gegenwartskunst reagierenden Kunsthochschulen die Tendenz ... Kunstpraxis selbst authentisch Erfahrbares gilt, muß es allen nicht genuin künstlerisch, sondern generell gestalterisch ausgerichteten Studiengängen verschlossen bleiben. Aus welchem Grund diese dann freilich an einer Hochschule der Künste noch sinnvoll aufgehoben und zu studieren sein sollten, ist schwer verständlich. Wollen die Kunsthochschulen um der falschen Verabsolutierung der Kunst willen ihre Funktion als Schule und ihre Verantwortung für die Produkt- und Umweltgestaltung nicht schlechterdings aufgeben, ist es für sie unumgänglich, dem Lehr- und Lernbaren strukturell wieder mehr ... äquivalent ist, das heißt, wesentliche ihrer damaligen Funktionen auf dem jetzigen Stand der künstlerischen Entwicklung zu erfüllen vermag. Denn auch die "Grundlehre" des Bauhauses war ganz auf die Kunst ihrer Zeit bezogen und hatte ihre besondere Qualität darin, daß sie durch die Ausbildung des Umgangs mit den künstlerischen Mitteln einerseits in die künstlerische Praxis im Sinne ... >>

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    HEFT 198/1995 INHALT MAGAZIN Autoren/Vorschau 4 Kommentar 5 Impressum 5 Veranstaltungen und Weiterbildung 6 Rezensionen 7 Buchhinweise 8 Kataloge 9 FORUM Kunst aktuell Erfahrungsformen von Natur V: Rainer Oldendorf Iris Pompesius 10 KONTEXT Verführung zum Schauen. Kunst für Kinder auf dem Büchermarkt Constanze Kirchner 12 Kunst mit Mathematik. Ein fächerübergreifendes Unterrichtsangebot (9./10. Klasse) Michael Felten 14 THEMA FESTE UND FEIERN Fahnenmeer und Zuckerblumen. Feste und Feiern als Moratorien im Alltag Johannes Kirschenmann, Basisartikel ... II 48 Gunter Otto Kindergeburtstag mit Harald Duwe und Daniel Spoerri. Ein Unterrichtsvorschlag Constanze Kirchner, 3./4. Klasse 53 Bildsalat und Pfeifkonzert. Dadaeske Fete Dietrich Grünewald, Orientierungsstufe 56 KUNST+UNTERRICHT HEFT 197/1995 INHALT MAGAZIN Autoren/Vorschau 4 Kommentar 5 Impressum 6 Veranstaltungen und Weiterbildung 6 Rezensionen 7 Buchhinweise 9 FORUM Analyse und Interpretation Zum Beispiel: Der ... Schroeders Froschkönig. Zur Dramaturgie eines Bilderbuchs Reinbert Tabbert 12 THEMA SIEBDRUCK Siebdruck Eine künstlerische Drucktechnik für alle Schulstufen Dietrich Grünewald, Basisartikel 17 MATERIAL SIEBDRUCK Kleine Einführung in seine Technik 23 THEMA Wir bedrucken unsere T-Shirts selbst! Ulrich Römer, 4. Klasse 35 Experimenteller Siebdruck Margit Schmidt, Sek.I/II 37 Ökologische Siebdruckexperimente Gernot Bubenik 41 "Wir ... >>

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    ... Hypnotische Griffe Materialien zur aktuellen Kontroverse um Wagners Kunstkonzeption vor dem Hintergrund der Gesamtkunstwerk-Problematik I. Das Gesamtkunstwerk ist ein paradoxes, gerade deshalb für die Moderne und ihre Kunst aber überaus symptomatisches Phänomen, weil es entsteht, als es eigentlich schon vergangen ist: Es wird am Anfang des 19. Jahrhunderts erst zum Thema und bald auch zur ästhetischen Idealvorstellung, als es bereits aufgehört hat, als Selbstverständlichkeit zu existieren. Solange die Kunst nämlich in kultische, religiöse oder feudalistische Funktionszusammenhänge eingebunden war, wurden Werke geschaffen, welche, wie etwa die griechische Tragödie, die gotische Kathedrale oder das barocke Schloß, nach unserem heutigen Begriff den Charakter von Gesamtkunstwerken hatten; entstanden durch die Vereinigung verschiedener Künste und integriert in die lebensweltliche Wirklichkeit waren es gleichsam natürliche, als solche weder bewußt geschaffene noch erlebte Gesamtkunstwerke. Indem die Kunst sich freilich der Fesseln ihrer konventionellen Funktionszusammenhänge entledigte und Autonomie dadurch erlangte, daß sie sich nur noch den eigenen, kunstimmanenten Gesetzen unterwarf, um allein ihrer selbst und ihrer spezifisch ästhetischen (nicht religiösen oder moralischen noch belehrenden) Qualitäten wegen anerkannt zu werden, sonderten sich die Künste voneinander ab und verloren zugleich ihre bisherigen Bindungen zur Lebenswirklichkeit. Die autonomen, von anderen gesellschaftlichen Teilbereichen sich abgrenzenden Künste konnten infolgedessen nicht mehr als Kristallisationspunkte des "Ganzen" ... >>

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    Michael Lingner, Franz Erhard Walther Kunst - Sprache M.L.: Am Anfang unseres Vorhabens, deine Vorstellungen über Kunst im wahrsten Sinne des Wortes 'zur Sprache zu bringen', liegt es nahe, zuerst ganz grundsätzlich auf das Verhältnis von Kunst und Sprache einzugehen, weil so dem Leser am besten deutlich werden kann, welche Bedeutung für deine künstlerische Praxis du deinen eigenen begrifflichen Überlegungen zumißt - und damit ja letztlich ... als Bereicherung oder zumindest als Selbstverständlichkeit betrachtet werden, sondern allzuoft Argwohn und Mißverständnissen ausgesetzt sind, hat seinen eigentlichen Ursprung in der seit der Renaissance sich vertiefenden Trennung von Kunst und Wissenschaft. Auch wenn diese Abgrenzung in der historischen Entwicklung immer wieder aufgebrochen worden ist, so konnte sie doch nie wieder wirklich durchbrochen werden. Vielmehr hat die Wissenschaft, die mit ihren Technologien heute selbst das Bildmonopol der Kunst in Frage stellt, sich des Begriffsmonopols total bemächtigt, und in meinen "Vorbemerkungen" habe ich einen wesentlichen Grund genannt, warum und mit welchen Konsequenzen selbst die Kunstwissenschaften den ... >>

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    Wolkenkratzer Art Journal 6/1989 BUNTE SEITEN 14 In der Wolkenkratzer-Serie mit Beiträgen zur aktuellen Kunst nimmt Hermann Glaser in „Bürokratie und Ekstase" zum Berufungsskandal um Hermann Nitsch an der Frankfurter Städelschule Stellung. ZWISCHENFORMEN 22 Immer mehr Künstler realisieren in jüngster Zeit ihre Ideen ... in Hamburg stellt Wolkenkratzer einige der wichtigsten Künstler-Kooperativen vor. KEINE UNMITTELBARE BEDROHUNG 5t Die Kanadier Carole Conde und Karl Beveridge verstehen ihre Arbeit nicht zuletzt als politische Kunst. Katrin Bettina Müller über den ,Fotoroman' „No immediate threat". LES LEVINE - KUNST ZWISCHEN POLITIK UND ALLTAG 62 Der amerikanische Künstler lieferte einen aktuellen Beitrag zum Thema Kunst und Öffentlichkeit, der nicht nur in Amerika, sondern auch in Europa große Beachtung findet. Justin Hoffmann stellt seine Arbeit vor. DIE VERZAUBERTE TECHNIK 6 Hans Dickel über Rebecca Horns Installation „The Hydra Forest: Performing Oscar Wilde die ein Hauptwerk im Schaffen der Künstlerin darstellt. KUNST, DIE KEINE SEIN KANN 70 ... >>

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