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Ergebnisse für Kunst und Religion
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    Michael Lingner Der Ursprung des Gesamtkunstwerkes aus der Unmöglichkeit «Absoluter Kunst» Zur rezeptionsästhetischen Typologisierung von Philipp Otto Runges Universalkunstwerk und Richard Wagners Totalkunstwerk Das Völlige, was wir aussprechen würden, wäre die Regel oder das Nichts. Dicht daherum liegt die Schönheit. P. O. Runge 1803 In den «reformatorischen Kunstschriften der Züricher Epoche» (1), besonders in den Aufsätzen Die Kunst und die Revolution (1849) und Das Kunstwerk der Zukunft (1849) sowie im Hauptwerk Oper und Drama (1851) entwickelt Richard WAGNER (1813-1883) die theoretische Konzeption seines «musikalischen Dramas ... durch Wagners Musikdramen ganz und gar gedeckt wäre, erweist sich die erklärte Eigenständigkeit der theoretischen Schriften ebenso als reine Rhetorik wie die Verkündung einer erst zukünftigen Vollkommenheit der Kunst. Substantiell ist der Kunstbegriff, wie ihn Wagners «reformatorische Kunstschriften» theoretisch konzipieren, letztlich sowohl identisch mit der Idealität als auch konform mit der Realität seines «musikalischen Dramas». NIETZSCHE kritisiert ... seiner Konzeption des «musikalischen Dramas» nicht explizit bezieht, wird evident in jener Schlußbetrachtung von F. W. J. SCHELLINGS 1802/03 in Jena gehaltener Vorlesung über die Philosophie der Kunst, in der fast prophetisch die Grundgedanken des Wagnerischen Programms antizipiert werden: «Ich bemerke nur noch, daß die vollkommenste Zusammensetzung aller Künste, die Vereinigung von Poesie und Musik durch Gesang, von Poesie und Malerei durch Tanz, selbst wieder synthesirt die componirteste Theatererscheinung ist, dergleichen das Drama des Alterthums war, ... >>

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    ... can be thought of as a direct introduction and preparation for the excursion we want to undertake in the next months to see the exhibit 'Die Sprache der Kunst' (The Language of Art) that will be in Frankfurt on tour from Vienna. My lecture's less historical passages that are more oriented to the present can also ... generated? Artistic QUALITY is dependent on the quality of the COMMUNICATIONS. What else but the OBSERVATION of observer should be the prerequisite for any communication? Gibt es eine Kunst der Konversation? Pruszkower Rhizom M. Lingner/M. Ohno Das 'Pruszkower Rhizom' ist ein 54-teiliges Geschirrservice, das zur Ausrichtung besonderer Essen bestimmt ist. Zugleich bietet es mit seinem feinen Geflecht von Fragen zur Kunst und allerlei anderen Themen einen anregenden Rahmen für die persönliche Kommunikation. Vorspeise Kunst ist ein Phänomen des ÜBERGANGS in der ZEIT. Woran wird das VERSCHWINDEN der Kunst erkennbar? Kunst ist ein Phänomen des ÜBERGANGS in der ZEIT. Wird die Kunst in ZUKUNFT besser? Kunst ist ein Phänomen des ÜBERGANGS in der ZEIT. Wird es ... >>

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    Michael Lingner Das, was ich die Kunst nenne, ist so beschaffen, dass, wenn es den Leuten eben so gesagt würde, es niemand verstände und sie mich für rasend, verrückt oder albern erklären würden. ...So ist ... einem künstlerischen Interesse. Denn auch nach meinem Kunststudium arbeitete ich etliche Jahre hauptsächlich künstlerisch-praktisch und dabei drängte es mich zunehmend, meine eigene um die Thematik „Zeit“ kreisende Kunst durch das Betreiben von „Theorie“ zu befördern . Nicht zuletzt beeinflusst von Bazon Brock war mir recht rasch klar geworden, dass speziell auf einen Künstler wie Franz Erhard Walther, bei dem ich studiert hatte, und generell auf die entmaterialisierte und prozessualisierte Kunst jener Zeit sich nicht mehr stilistisch, sondern nur noch gedanklich reagieren ließ, um irgendwie weiter zu kommen. Deswegen habe ich nicht nur bald mit einem zusätzlichen geisteswissenschaftlichen Studium ... für die Kunstvermittlung nicht zumindest partiell auch selbst künstlertheoretische Züge tragen. Historische Entstehung Das Phänomen der Künstlertheorien entsteht in der Romantik, als sich nach der Französischen Revolution die Kunst als ein ganz neuartiger, eigengesetzlicher Erfahrungsbereich in der aufkommenden bürgerlichen Gesellschaft ausdifferenziert. Dass die Kunst dabei so autonom wie nie zuvor wird, geht indes nicht in erster Linie auf ihren immer schon bestehenden Unabhängigkeitsdrang zurück, sondern auf die der Romantik vorhergehenden revolutionären ... >>

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    ... thäte nichts.» P.O. Runge, aus Hinterlassene Schriften. Die Entstehung des Phänomens der Künstlertheorien in der Moderne liegt wesentlich darin begründet, dass sich nach der Französischen Revolution die Kunst in der Romantik als ein ganz neuartiger, eigengesetzlicher Erfahrungsbereich in der aufkommenden bürgerlichen Gesellschaft ausdifferenziert. Dass die Kunst dabei so autonom wie nie zuvor wird, geht indes nicht in erster Linie auf ihren immer schon bestehenden Unabhängigkeitsdrang zurück, sondern auf die der Romantik vorhergehenden revolutionären gesellschaftlichen ... weltliche und geistige Vorherrschaft von Adel und Klerus endgültig gebrochen. Der weitgehende Verlust dieses angestammten Bezugsrahmens und weniger die Stärke ihres eigenen Freiheitsstrebens hat wesentlich die Autonomisierung der Kunst befördert. Jedenfalls kann und will die ihrer klerikalen und feudalen Fesseln entledigte Kunst dann im beginnenden bürgerlichen Zeitalter der Säkularisierung und Demokratisierung nicht länger mehr als ein Instrument der göttlichen Sinnordnung oder eines herrschaftlichen Ordnungssinns fungieren und scheidet darum aus dem Kreis der nützlichen Künste aus.1 Ihrer Funktion etwa als Altarbild oder Herrscherporträt entkleidet, können Bilder überhaupt nur noch Sinn machen und erst recht Wert haben, wenn sie sich ganz und ... >>

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    Michael Lingner Die Musikalisierung der Malerei bei Ph. O. Runge Zur Vorgeschichte der Vergeistigung von Kunst "Wenn ihr doch diese wunderliche Musik, die der Himmel heute dichtet, in eure Malerei hineinlocken könntet!" (1) - Dieses Wunschbild, das der Dichter Florestan dem Maler Sternbald in Ludwig Tiecks Roman "Franz Sternbalds Wanderungen" entwirft, charakterisiert einen der folgenreichsten Leitgedanken romantischer Kunst: Auserwählt zur "Führerin in eine neue Schauwelt" (2), gilt die Musik den Romantikern nicht nur als etwas "noch viel Höheres denn die bildende Kunst", (3) vielmehr nimmt sie, als eine himmlische Musik, als "urbildlicher Rhythmus der Natur und des Universums" (4) gedeutet, sogar "nächst der Theologie unter allen Wissenschaften und Künsten des menschlichen Geistes den ersten Platz ein". (5) Weit mehr als nur die Klangbilder traditioneller Tonkunst umfassend, ist dieser ihren höchsten Rang unter allen Künsten begründende romantische Begriff von Musik nicht durch Kanonisierung eines romantischen Musikstils entstanden, (6) sondern in naturphilosophisch fundierten Reflexionen über das Wesen des Musischen entwickelt und dabei "transmusikalisch" ( ... >>

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    Michael Lingner Kunst als Projekt der Aufklärung jenseits reiner Vernunft I. Die Entwicklung der Kunst zum aufklärerischen Organ in der Romantik Die bis in die 60er Jahre unseres Jahrhunderts hinein ganz und gar vom Willen zur Modernität beherrschte Avantgardekunst hat permanent den Bruch ... fatalen Paradoxons einer historistischen Geschichtslosigkeit, die sich als postmodernes Denken in den 80er Jahren auch der künstlerischen Praxis bemächtigt hat, ist die geschichtliche Kontinuität, in der die avantgardistische Kunst steht, umso deutlicher geworden. Obwohl unaufhörlich das Bestehende überwindend und ins Unbekannte (2) vordringend, hat sie sich aus dem kunstgeschichtlichen Gesamtzusammenhang nie gelöst. Zumindest ohne ihre christliche Tradition ist die Entwicklung der "aus dem Geist der Religion" (3) geborenen modernen Kunst nicht denkbar. Aber allein aus dieser Vorgeschichte verstehbar ist die Avantgarde keineswegs, weil sie doch eigentlich erst da beginnt, wo die Kunst am Anfang des 19. Jahrhunderts ... >>

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    Michael Lingner Die Konvergenz der Künste Materialien zur Aktualität P.O. Runges 'Wenn ihr doch diese wunderliche Musik, die der Himmel heute dichtet, in eure Malerei hineinlocken könntet' (1)! - Dieses Wunschbild, das der Dichter Florestan dem Maler Sternbald in Ludwig Tiecks Roman 'Franz Sternbald's Wanderungen' entwirft, charakterisiert einen der folgenreichsten Leitgedanken romantischer Kunst: Auserwählt zur 'Führerin in eine neue Schauwelt' (2), gilt die Musik den Romantikern nicht nur als etwas 'noch viel Höheres denn die bildende Kunst' (3), sondern sie nimmt, als eine himmlische Musik, als 'urbildlicher Rhythmus der Natur und des Universums' (4) gedeutet, sogar 'nächst der Theologie unter allen Wissenschaften und Künsten des menschlichen Geistes den ersten Platz ein' (5). Weit mehr als nur die Klangbilder traditioneller Tonkunst umfassend, ist dieser, ihren höchsten Rang unter allen Künsten begründende, romantische Begriff von Musik nicht durch Kanonisierung eines romantischen Musikstils entstanden (6), sondern in naturphilosophisch fundierten Reflexionen über das Wesen des Musischen entwickelt und dabei 'transmusikalisch' ( ... >>

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    ... bildet zu Recht den Abschluss dieses Symposions. Mir kommt es in der gegenwärtigen Lage vor allem darauf an, Runge zu aktualisieren und von ihm ausgehend auch für die Kunst der Gegenwart noch wichtige Wertvorstellungen und Diskussionsanstöße zu gewinnen, um die Qualität zeitgenössischer Kunstpraxis zu befördern. Diese Absicht resultiert zweifellos auch aus meiner Tätigkeit an einer Kunsthochschule. Eigentlicher ... engeren Sinn beruht auch auf dem Zweifel, ob diese über das Bekannte hinaus noch wesentliche Erkenntnisse zu erbringen vermag, jedenfalls sofern es tatsächlich um den Kern von Runges Kunst geht. Solche und andere bewertende Unterscheidungen indes überhaupt vorzunehmen, traut sich leider in einer zunehmend wertfrei betriebenen Kunstgeschichte kaum jemand noch zu. So werden allzu oft thematisch abseitig ... wahrnehmbare künstlerische Freiheit die Wesensart eines Staates repräsentieren, noch vermag umgekehrt dieser die tatsächliche Wahrnehmung künstlerischer Freiheit zu verbürgen. Die rechtlich bestehende oder eben nicht gegebene Freiheit der Kunst ist nie einfach gleich zu setzen mit der des Künstlers, sondern immer von dessen Ethos abhängig - heute unter den Bedingungen der Ökonomisierung von Kunst5 mehr denn je. Einst ... bloß künstlerisch larvierte, an sich aber wirtschaftlich motivierte Entscheidungen lassen sich kaum in Ausübung künstlerischer Selbstbestimmung treffen. Dementsprechend gilt inzwischen auch das Trachten der meisten Künstler weniger der Kunst als eigensinnigem Forschungsfeld, sondern ist primär spekulativ darauf gerichtet, was wohl auf dem Markt ankommen mag und wie es dort zu platzieren ist. Die gesellschaftlichen Ansprüche, Interessen und ... an das Kunstsystem reduzieren sich auf seine rein quantitativ definierte Bestimmung, der Entfaltung einer wirtschaftlichen Dynamik zu dienen. Der Zielvorgabe, dass eine „zum Cluster der Kreativwirtschaft“6 degenerierte Kunst materiell und/oder symbolisch einen messbaren (Geld- oder Geltungs-) Gewinn einzubringen habe, werden ihre qualitativen Aspekte untergeordnet bzw. angepasst. Um Missverständnissen und falschen Frontenbildungen vorzubeugen, sei indes ... >>

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    HEFT 218/1997 INHALT MAGAZIN Autoren/Vorschau 4 Kommentar 5 Veranstaltungen und Weiterbildung/Impressum 6 Bericht 7 Rezensionen 8 Katalog 9 FORUM Kunst aktuell Auf der Suche nach der "Welt" Zum Beispiel: Bill Viola Rolf Lauter 10 KONTEXT Schule und Museum Unterschiede und Gemeinsamkeiten an zwei Lernorten Gunter Otto 12 Multikulturelle ... im pädagogischen Kontext. Texte zu Werken Jasper Johns' Melanie Redlberger 42 "Wer hat Angst vor Rot, Gelb, Grün und Blau?" Schüler untersuchen das Verhältnis einer Stadt zur modernen Kunst Sabine Blum-Pfingstl, Kollegstufe 44 Exkursion in den Skulpturengarten des Kröller-Müller-Museums. Mehrdimensionale Auseinandersetzung mit Kunstwerken Norbert Osterholt/Hildegard Köppen-Körperich, Primarstufe 47 Vom Fragen eigener Fragen. Erfahrungsbericht über eine Tagesexkursion Wolfgang Richter, Sek. I 52 KUNST+UNTERRICHT HEFT 217/1997 INHALT 4 Vorwort DESIGN BETRACHTEN 5 Radios 8 Design Definitionen zu wesentlichen Begriffen 9 Mineralwasserflaschen 12 Die Sprache des Design 13 Die Bewertung von ... Folie 3 «Gestaltungsprozesse» 38 Bildtexte zu Folie 4 «Avantgarde-Design» FOLIENMATERIAL Das Heft enthält vier Folien zu den Themen: 1. Designzeichnen 2. Designgeschichte 3. Gestaltungsprozesse 4. Aktuelles Design KUNST+UNTERRICHT HEFT 216/1997 INHALT MAGAZIN Autoren/Vorschau 4 Editorial 5 Veranstaltungen und Weiterbildung/Impressum 6 Buchhinweise/Rezension 7 Bericht 8 FORUM Kunst aktuell Strategische Beiläufigkeit Zum Beispiel: Andreas Slominski Mario Kramer 10 KONTEXT Globalisierung der Wahrnehmung? Die Herausforderung der Kunstpädagogik durch die Neuen Medien Joachim Kettel 12 Kunsterziehung in ... >>

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    ... Hamburg Armin Chodzinski (AC), Künstler und Unternehmensberater, Hamburg im Publikum: Martin Köttering (MK), Präsident der HFBK Hamburg Rahel Puffert (RP), Kulturwissenschaftlerin, Hamburg Moderation (MOD): Bettina Steinbrügge, Halle für Kunst e.V., Lüneburg Tim Voss, Galerie der HFBK Hamburg Gerne wird die bildende Kunst weiterhin als etwas „Anderes" gesehen, ein von ökonomischen Notwendigkeiten befreiter Raum, hehren Idealen der künstlerischen Selbstfindung und der Forschung verpflichtet. Der Kunstmarkt stellt dem gegenüber jedoch scheinbare Leistungskriterien ... ist sein ganz eigenes Schicksal, sein Möglichkeitsfeld. Individualität ist dann der Stil dieses Scheiterns." (S.37). Es gibt ja dazu einige soziologische Texte, in denen erklärt wird, warum Kunst kein Berufsfeld ist. Warum hat dieses nicht existierende Berufsfeld diese Attraktivität? Ist Künstler-sein eine Möglichkeit unkonventionell nach oben zu kommen? ON: Für mich hieß unkonventionell, dass ich mir nicht vorstellen konnte, Kunst zu studieren. Ich hatte nicht das Berufsziel: Künstler. Aber ab einem bestimmten Punkt habe ich mich in der Situation wiedergefunden, wo ich meine soziale Rolle als Künstler bezeichnen musste. Der Weg, Kunst zu studieren und dann in das Berufsleben „Künstler" zu wechseln, der schien mir vollkommen unmöglich. Als ich 1990 nach dem Fall der Mauer endlich jene Kunst des ... >>

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