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Ergebnisse für Konzeption
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  1. 100%

    ... 1.3 Sens Alternativvorschläge zum westlichen Liberalismus 93 4.1.4 Kontextsensitive Offenheit und Wertegemeinschaften 96 4.1.5 Entwicklungspolitische Perspektiven und Einschränkungen 97 4.2 Martha Nussbaums Konzeption des guten Lebens 98 4.2.1 Essentialismus und Neoaristotelismus bei Nussbaum 99 4.2.2 Neoaristotelische Kritik am ökonomischen Positivismus und Utilitarismus 101 4.2.3 Nussbaums ... Die zunehmende weltweite Anerkennung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948 als politischer und rechtlicher Maßstab wirkt sich auf alle Menschen und sämtliche Lebensbereiche aus. Die universelle menschenrechtliche Konzeption und die damit einhergehende Forderung nach faktischer Verwirklichung wird von einer Vielzahl von Problemen begleitet. Menschenrechte sollen für jeden und jede gültig sein, unabhängig von geschichtlichen, kulturellen, politischen ... vereinbar ist, können Menschenrechte wirksam werden. In der Arbeit wird die Ansicht vertreten, dass nur über eine Berücksichtigung vorgefundener Lebensbedingungen und Wertorientierungen und deren Einbezug in die menschenrechtliche Konzeption eine weltweite Verwirklichung der Menschenrechte möglich ist. Dabei gilt es zu zeigen, dass universelle Menschenrechte mit menschlicher Pluralität durchaus vereinbar sind und dass menschenrechtliche Universalität bei der Vereinbarkeit ... allgemeinen Gültigkeit ist aus der Sicht des menschenrechtlichen Universalismus bereits in der Bezeichnung ‚Menschenrechte’ angelegt, und es wird davon ausgegangen, dass es keine Gesellschaft gibt, die eine solche Konzeption nicht wenigstens ansatzweise entwickelt hat und vertritt. Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte ist zwar durch das internationale Recht (Völkerrecht)22 begründet und international anerkannt, dennoch weist die Menschenrechtsdebatte ... Ernsthaftigkeit erhöht und ihre Durchsetzung fördert. Mit der Begründung, dass ein anerkanntes Recht mehr wiegt als ein moralischer Anspruch, wird zu Gunsten rein juridischen Rechts auf die moralische Konzeption ganz verzichtet. Menschenrechte sollten, um wirksam zu sein, in jedem Fall in die Rechtsordnung eingebunden sein. Sie müssen, so Pauer-Studer, rechtlich anerkannt und notfalls erzwungen werden. ... >>

  2. 90%

    ... die einzige Rezeptionsweise ist, in der sich etwas spezifisch Künstlerisches erschließt. Denn die Rezeption von Kunst kann und - in der modernen Kunst - muß sie sogar auch die künstlerische Konzeption eines Werkes umfassen. Künstlerische Qualität ist also nicht nur im Kunsterlebnis, sondern auch in der Kunstkonzeption anzutreffen. Das Entscheidende daran ist, daß künstlerische Qualität somit nicht mehr nur im Erlebnis empfunden, sondern in der Konzeption erkannt werden kann; d.h. zumindest über einen Aspekt künstlerischer Qualität nicht mehr nur ein Geschmacks-, sondern auch ein Erkenntnisurteil möglich ist. Denn eine Konzeption - auch eine künstlerische - ist, wenn sie ihren Namen verdient, ein diskursiv aufgebautes, begriffliches Gebilde, das infolgedessen dem wissenschaftlichen Denken zugänglich ist. Die Qualität der Kunstkonzeption ist also ein ... der wissenschaftlich begründet werden kann. Wenn die Kunstgeschichte ihrer künstlerischen Verantwortung gegenüber der modernen Kunst gerecht werden will und auch Qualitätsfragen wissenschaftlich zu behandeln sucht, dann müssen die Konzeptionen der Werke zum Dreh- und Angelpunkt des kunsthistorischen Umgangs mit moderner Kunst werden. Zumindest an drei wesentlichen Aufgaben des kunsthistorischen Umgangs mit moderner Kunst soll nun noch skizziert werden, daß sich diese mit dem hier gemachten Vorschlag zur Lösung des Problems der Wissenschaftsfähigkeit künstlerischer Qualität, besser angehen lassen. Die Kategorie der künstlerischen Konzeptionen mit ihrem diskursiven Charakter fungiert dabei sozusagen als wissenschaftliche Operationsbasis inmitten des sonst rational unzugänglichen Kunstgeländes: 1. Aufgrund der Untersuchung der Frage, ob überhaupt eine künstlerische Konzeption ... >>

  3. 87%

    ... Repräsentation des Volkes durch Abgeordnete in J.-J. Rousseaus Staatsphilosophie. Gliederung A. Einleitung B. Repräsentation des Volkes in der „Abhandlung über die politische Ökonomie“ C. Repräsentation in der Konzeption des „Contrat social“ I. Bedeutung der „volonté générale“ II. Unveräußerlichkeit und Unrepräsentierbarkeit der Volkssouveränität 1. Bürgerliche Freiheit 2. Entlastung vom Politischen 3. Freiheit durch Teilhabe an der Politik ... in der Staatsphilosophie Rousseaus zu untersuchen. Den Problemkreis spricht Rousseau schon in der „Economie politique“ 1 von 1755 an, und sie bildet dann später einen Schwerpunkt innerhalb der Konzeption des „Contrat social“2 von 1762. Die Betrachtung der Repräsentation innerhalb des „Contrat social“ bildet den Schwerpunkt der Arbeit. Dabei erfolgt eine differenzierte Betrachtung der Möglichkeit einer Repräsentation ... Contrat social“ und „Emile“19 überrascht das Vertrauen des Autors in das gerechte Handeln der Regierung. Erklären lässt sich das damit, dass Rousseau dabei eine Regierung innerhalb seiner Konzeption einer idealtypischen Republik meint, in der der Gemeinwille als „oberstes Prinzip der Volkswirtschaft und als Grundregel des Regierens“20 gilt. Eine ernste Prüfung scheint daher nicht nötig zu ... vorbei zur Herrschaft verhilft. Somit wäre es auch inkonsequent, eine Repräsentation des Volkes durch Abgeordnete unbedenklich anzuerkennen. Die ausdrückliche Befragung des Volkes wird nun unumgänglich. In der Rousseauschen Konzeption der Republik ist daher die unmittelbare Ausübung der Souveränität durch das Volk die Grundregel jeder legitim regierten Gesellschaft. B. Repräsentation in der Konzeption des „Contrat social“ Im „Contrat social“ lehnt Rousseau die Möglichkeit einer Vertretung des Volkes bei der Gesetzgebung strikt ab. „Die Souveränität kann aus den gleichen Grund, aus ... >>

  4. 87%

    ... Repräsentation des Volkes durch Abgeordnete in J.-J. Rousseaus Staatsphilosophie. Gliederung A. Einleitung B. Repräsentation des Volkes in der „Abhandlung über die politische Ökonomie“ C. Repräsentation in der Konzeption des „Contrat social“ I. Bedeutung der „volonté générale“ II. Unveräußerlichkeit und Unrepräsentierbarkeit der Volkssouveränität 1. Bürgerliche Freiheit 2. Entlastung vom Politischen 3. Freiheit durch Teilhabe an der Politik ... in der Staatsphilosophie Rousseaus zu untersuchen. Den Problemkreis spricht Rousseau schon in der „Economie politique“ 1 von 1755 an, und sie bildet dann später einen Schwerpunkt innerhalb der Konzeption des „Contrat social“2 von 1762. Die Betrachtung der Repräsentation innerhalb des „Contrat social“ bildet den Schwerpunkt der Arbeit. Dabei erfolgt eine differenzierte Betrachtung der Möglichkeit einer Repräsentation ... Contrat social“ und „Emile“19 überrascht das Vertrauen des Autors in das gerechte Handeln der Regierung. Erklären lässt sich das damit, dass Rousseau dabei eine Regierung innerhalb seiner Konzeption einer idealtypischen Republik meint, in der der Gemeinwille als „oberstes Prinzip der Volkswirtschaft und als Grundregel des Regierens“20 gilt. Eine ernste Prüfung scheint daher nicht nötig zu ... vorbei zur Herrschaft verhilft. Somit wäre es auch inkonsequent, eine Repräsentation des Volkes durch Abgeordnete unbedenklich anzuerkennen. Die ausdrückliche Befragung des Volkes wird nun unumgänglich. In der Rousseauschen Konzeption der Republik ist daher die unmittelbare Ausübung der Souveränität durch das Volk die Grundregel jeder legitim regierten Gesellschaft. C. Repräsentation in der Konzeption des „Contrat social“ Im „Contrat social“ lehnt Rousseau die Möglichkeit einer Vertretung des Volkes bei der Gesetzgebung strikt ab. „Die Souveränität kann aus den gleichen Grund, aus ... >>

  5. 72%

    ... GEHLEN, der als einer der ersten für die abstrakte Kunst der klassischen Moderne gezeigt hat, daß es sich um eine "peinture conceptionelle" handelt, bei der "aus einer bestimmten Konzeption heraus die bildexgenen Elementardaten definiert" 14 werden. Schließlich habe ich selbst zu zeigen versucht 15, daß es bei der conceptual art der 60er Jahre ganz offenbar wird, wie ... diese ihrer Zufälligkeit zu entreißen, damit sie nicht in beliebige und amateurhafte Hilfshypothesen, Rationalisierungen von Bastelei oder in unverbindliche weltanschauliche Deklarationen über das Gewollte ausarte". 19 Wenn die Konzeptionen den künstlerischen Hervorbringungen unauslöschlich eingeschrieben sind, hat das natürlich auch Folgen für die Kunstrezeption Konsequenterweise muß dann die Rezeption auch die Konzeption einer künstlerischen Arbeit umfassen. Die Rezeption von Kunst kann sich nicht mehr nur als Wahrnehmen oder Erleben vollziehen, da die Konzeption etwas ist, was es auch zu verstehen gilt. Zur Kunstrezeption gehört nun nicht nur ein ästhetisches Geschmacksurteil, sondern auch ein unauflöslich mit ihm verbundenes rationales Moment. Insofern ist ... verstehen will, eine solche Orientierung vorzunehmen vermag, wird nicht weiter eingegangen. Mein Lösungsvorschlag ist nach den vorangegangenen Ausführungen leicht zu erraten: Nicht an den Phänomenen, sondern an den Konzeptionen zeitgenössischer Kunst hat sich eine produktive Ästhetik zu orientieren. Denn eine Orientierung an den Phänomenen setzte nicht nur wiederum den Status des Werkes voraus, sondern vor allem ... >>

  6. 69%

    ... wird dabei zur Realisierung ausgewählt und dafür mit einer Summe von € 25.000 ausgestattet - dies kann, aber muss nicht das Gewinner-Konzept sein. Unabhängig davon wird jede eingereichte Konzeption mit 500 Euro honoriert. Um die Selbstjurierung der erarbeiteten Konzepte zu leisten, benennen die jeweiligen Orte mit dem Antrag auf Förderung vier verantwortliche Personen (die entweder den Raum ... Modus in einem öffentlich durchgeführten Meinungsbildungs- und Entscheidungsprozess, vergibt die Preise und schlägt ein Konzept zur Realisierung vor. Alle Mitglieder der Poolgruppe sind berechtigt und aufgerufen, sich mit Konzeptionen zur Vergabe von Geldmitteln an dem Wettbewerb um die Innovationsförderung zu beteiligen. (Dabei sind unterschiedlichste Konstellationen denkbar: Einzelpersonen, Gruppen, Räume o.a. können kooperieren und eine Konzeption erarbeiten.) Kern der Konzeption sollte es sein, einen Auswahl- bzw. Geldvergabemodus zu gestalten, der aber bei allem utopischen Gehalt als realisierbar angelegt sein muss. Wie das aussehen kann, ist offen. Ein bestimmtes ... Briefwahl, als eine Revue, ein Preisausschreiben, eine kategoriale Bewertungsskala, ein thematisches Auswahlverfahren, ein gruppespezifisches Ausschlussverfahren oder was auch immer, denkbar. Wichtig und wünschenswert wäre allerdings, dass sich die Konzeption in irgendeiner Weise zu der Frage des Öffentlichen verhält: Wird die Vergabe sichtbar? Wo? In welchem Umfang? Wer ist die zu adressierende Öffentlichkeit? Die zur Realisierung vorgeschlagene ... >>

  7. 69%

    ... einen bestimmten Kunstbegriff, an ein eigenes Konzept von Kunst gebunden. Die «Reflexion (gehört) unmittelbar in den Prozess der Bildentstehung hinein» und «der Begriff ... sitzt im Nerv der malerischen Konzeption», weshalb Arnold Gehlen (1960) bereits beim Kubismus von einer «peinture conceptuelle» spricht, die er generell für «kommentierungsbedürftig» hält. Keineswegs gilt diese Charakterisierung nur für die im engeren Sinn ... Möglichkeiten, sie unmittelbar ästhetisch erfahren zu können, werden geringer, je mehr sich aufgrund dieser Selbstreflektiertheit ihr konzeptioneller Charakter verstärkt. Infolgedessen muß die Rezeption die einem Kunstwerk innewohnende künstlerische Konzeption mitumfassen. Diese erkennen und rational verstehen zu können, ist zum integralen Bestandteil sowie zur Voraussetzung des 'Kunsterlebnisses' geworden. Auch intellektuelle Lust gehört unabdingbar zur ästhetischen Erfahrung, seit Kunst ... im Umgang mit den Werken exemplarisch eine spezifisch ästhetische Rationalität «jenseits reiner Vernunft» (Lingner 1990) entwickelt (vgl. u. a. auch Otto 1987, Rech 1990, Seel 1985). II. Die Konzeption ist ein umfassendes, dem Künstler teils bewußtes, teils unbewußtes Gedankengebäude, das als solches am Werk selbst nicht unmittelbar ablesbar ist, aber rekonstruiert werden kann. Als Konstrukt wird die Konzeption zwar immer unvollständig, hypothetisch, zeitabhängig und allemal subjektiv sein; aber sie hat einen gleichsam 'harten' Kern, für dessen Verständnis es einen Schlüssel gibt: die dem einzelnen Werk oder ... und wie ihre Werke künstlerische Fragestellungen der Vergangenheit beantwortet oder ihrerseits zukünftige aufgeworfen haben. Die historischen und aktuellen Bezüge eines Werkes sind besonders aufschlußreich für das Verständnis seiner Konzeption, da ein Problem sich als solches generell erst in einem Problemzusammenhang erweisen kann. Je vielfältiger und plausibler sich Verknüpfungen herstellen lassen, um so eher wird rational entscheidbar, ... >>

  8. 69%

    ... den Aufsätzen Die Kunst und die Revolution (1849) und Das Kunstwerk der Zukunft (1849) sowie im Hauptwerk Oper und Drama (1851) entwickelt Richard WAGNER (1813-1883) die theoretische Konzeption seines «musikalischen Dramas» und prägt dafür - zwar nicht mit terminologischer aber durchaus programmatischer Absicht - den Begriff «Gesamtkunstwerk» (2). Dem Vorwurf, diese kunsttheoretischen Schriften propagierten nur sein eigenes musikalisches ... fraglich als bei anderen Künstlertheorien, so daß die Methode, die theoretische Selbstreflexion eines Künstlers der Reflexion seines Werkes zugrundezulegen (9), im Fall Wagner anwendbar ist. Inhaltlich ist Wagners Konzeption des «musikalischen Dramas» als «Gesamtkunstwerk» von einer der traditionellen Oper geltenden Kritik bestimmt, die ihre Inspiration aus der Verknüpfung zweier Motive gewinnt: der Vision einer Wiedererweckung der griechischen Tragödie und der Einlösung der Verheißungen frühromantischer Kunstvorstellungen. Die romantische Herkunft, auf die sich Wagner im Unterschied zum antiken Ursprung seiner Konzeption des «musikalischen Dramas» nicht explizit bezieht, wird evident in jener Schlußbetrachtung von F. W. J. SCHELLINGS 1802/03 in Jena gehaltener Vorlesung über die Philosophie der Kunst, in ... wodurch das klassische Prinzip der Schönheit - wie dargelegt - aufgehoben worden ist, kann bezogen auf die Musik selbst schlechterdings nur durch deren Musikalisierung zur Geltung gebracht werden. Die romantische Konzeption einer Musikalisierung der Musik beinhaltet die Idee der später so genannten «absoluten Musik», die der antiken und bis ins 17. Jahrhundert unbestrittenen Vorstellung konträr gegenübersteht, daß Musik immer ... indessen unmöglich, solange der Vergleich zwischen Runge und Wagner weiter wie bisher nur nominal über den Begriff des Gesamtkunstwerkes gesucht wird und nicht über ein reales, für beide Konzeptionen gleicherart relevantes Bezugsproblem. Die vorliegenden Überlegungen haben die Absolutheit der Kunst als den für Runge und Wagner substantiellen Problembezug erkennen lassen. Freilich konnte sich «absolute Kunst» nicht ... >>

  9. 63%

    Heinz Paetzold Kunst als soziale Plastik Strategien ästhetischen Handelns VIII: Joseph Beuys In den kunstphilosophischen Diskursen unserer Tage spielt der Begriff der Konzeption eine wichtige Rolle (Paetzold in: Koppe 1991). Philosophen der verschiedensten Herkunft und Orientierung sowie Künstler von unterschiedlichster Richtung haben damit gearbeitet. Die Konzeption ist das, was all unserem Verstehen von Kunst Profil verleiht, ohne es vollständig zu determinieren. Andererseits geht in die Kunst selbst seit der klassischen Moderne eine konzeptionelle Reflexion ... was die Werkformen und was das Verhältnis eines Werkentwurfes zur Geschichte der Kunst betrifft. Im Lichte dieser theoretischen Vorgabe soll im folgenden das eruiert werden, was man die Konzeption von Joseph Beuys nennen könnte. Es handelt sich natürlich nur um einige, allerdings markante Aspekte des Oeuvres von Beuys (vgl. Paetzold 1990). In vielen Gesprächen und Vorträgen hat ... in den kulturellen Institutionen finden, sondern diese uns eher zum Problem geworden sind, muß in künstlerischen Aktionen neben der Kritik zugleich auch die Utopie des Anderssein aufscheinen. Die Konzeption von Kunst als einer sozialen Plastik basiert auf der Einsicht, daß die bestehenden kulturellen Institutionen nicht umzufunktionieren sind, wie Brecht das noch wollte. Es müssen vielmehr auch neue ... Lebens war Beuys zwar nicht resigniert, aber doch deutlich in Distanz getreten zur Partei der Grünen, die 1982 seinen Wunsch auf ein Bundestagsmandat abgewiesen hatte. Die Wurzeln der Konzeption der sozialen Plastik liegen weder in der romantischen Konzeption des Gesamtkunstwerks noch in der klassischen Avantgardethematik. Von der Romantik differiert die Konzeption der sozialen Plastik vermöge ihres ... >>

  10. 63%

    ... lernbar ist, geleistet. Obwohl sie insofern immer noch modellhaften Charakter hat, kann es heute gerade nicht um eine Wiederbelebung ihrer Inhalte und Methoden gehen. Vielmehr ist uns die Konzeption eines Grundstudiums aufgegeben, das der "Grundlehre" des Bauhauses funktional äquivalent ist, das heißt, wesentliche ihrer damaligen Funktionen auf dem jetzigen Stand der künstlerischen Entwicklung zu erfüllen vermag. Denn ... sich die Arbeit an der Grundlehre für uns Jüngere über andere Kanäle her. M. L. Wurde dem Bauhaus doch kein Modellcharakter mehr zugemessen, so daß eine Fortführung dieser Konzeption nicht mehr beabsichtigt war? Oder ist sie sozusagen naturwüchsig nicht zustandegekommen, obwohl viele ehemalige Bauhäusler in den Nachkriegsjahren die Grundklassen betreuten? F. S. Die Fortsetzung kam - wie Sie ... der Grundlehre vom Bauhaus, die unbestritten ist, auch Nebenlinien gegeben hat, die das bestehende, schablonenhafte Bild durchkreuzen. Außerdem gab es ja auch noch die Folkwangschule in Essen, deren Konzeption sich in mancher Hinsicht mit der des Bauhauses vergleichen läßt. Auch dort bestand eine vorkursartige Lehre durch Max Burchartz, die sich im Zuschnitt und im Rang neben die ... unglaubwürdige Stilisierung, wenn ich so täte, als waren zusammenhängend darstellbare Lehrinhalte bei mir von Anfang an dagewesen. M. L. Bevor wir uns nun ausführlich und konkret mit der Konzeption der Grundlehre befassen, möchte ich kurz auf eine grundsätzliche Schwierigkeit hinweisen, die im Umgang mit konzeptionellem Denken leicht entsteht. Sie resultiert aus einem unklaren Theorie-Praxis-Verhältnis. Ich ... Praxis, weder über die vergangene, gegenwärtige oder zukünftige. Weder läßt sich sprachlich die Praxis wirklich erfassen, noch können Konzepte in die Praxis - wie fälschlicherweise gemeint wird - umgesetzt werden. Konzeptionen sind vielmehr Konstrukte der Praxis und müssen ihre Stimmigkeit in sich, aber nicht ihre Übereinstimmung mit der Praxis erweisen. Konzeptionen sind für mich "regulative Ideen" im Kantischen ... >>

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