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Ergebnisse für Kommunikation
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  1. 100%

    ... besteht und das Rechtssystem nicht auf Gerichten, sondern auf normativen Erwartungen basiert, so beruht auch das Kunstsystem letztlich nicht auf Werken. Vielmehr gründet es sich ebenfalls auf besondere Kommunikationen, die den Charakter von Ereignissen und nicht von Objekten haben. Gleichwohl ist in der Praxis nach wie vor der Grundgedanke vorherrschend, das Kunsthafte wohne den besonderen materialen Eigenschaften ... ist zum Raum der Kunst geworden. Ihr bleibt die Wahl zwischen verschiedenen Öffentlichkeiten mit je eigenen Kommunikationsbedingungen. Kunst lebt heute nicht mehr in den Werken, sondern durch die Kommunikation über die Produktionen, die Werke genannt werden. Zum Fortbestand der Kunst muß 'nur' noch Kommunikation funktionieren, während alles weitere den zweiten Rang einer dafür notwendigen Bedingung hat. Nichtsdestoweniger kommt dem, was einst Werk hieß, weiter eine zentrale Bedeutung zu. Seine Funktionen bestehen nun darin, eine spezifische Kommunikation zu initiieren, in Gang zu halten und ihr einen gemeinsamen Objektzug zu geben. So organisiert das 'Werk' die Beteiligung an der Kommunikation, reduziert deren Beliebigkeit und reguliert die Erwartungen der Kommunikationsteilnehmer. Die Materialisationen des Künstlers sind nicht mehr selbst als Werk ein Garant der Kunst, sondern haben gleichsam als ... >>

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    ... Vorgehen: Reduktion von Komplexität...................................................... 12 KAPITEL 2 - LUHMANN: PERSON UND WERK 1. Biografie: zufällig....................................................................................... 14 2. Lebenswerk: Theorie der Gesellschaft ....................................................... 16 3. Luhmann-Habermas-Kontroverse .............................................................. 19 4. Arbeitsweise: Kommunikation mit Zettelkästen ........................................ 22 KAPITEL 3 - SYSTEMTHEORIE 1. Diese „Supertheorie" ist super und universell............................................ 24 2. Systemtheorie plus Konstruktivismus ........................................................ 26 3. Ein „beobachtungstheoretischer" Ansatz................................................... 29 4. ... für Systeme allgemein ... Menschen sind draußen ............... 63 4. Auch menschliches Bewusstsein ist draußen ............................................. 61 1. Soziale und psychische Systeme operieren getrennt.............................. 68 2. ... aber wechselseitig abhängig in "Interpenetration" ........................... 69 KAPITEL 6 - KOMMUNIKATION 1. Robust und formelastisch ........................................................................... 73 2. Kommunikation hat die Wahl .................................................................... 75 3. Stück mit zwei Akteuren in drei Akten ...................................................... 76 1. Akt eins, Auftritt Alter: 'Was finde ich informativ?'............................ 78 2. Akt zwei, Alter: 'Was davon teile ich bloß mit?' ................................. 80 3. Akt drei, Auftritt Ego: ,Aha, mir wird was mitgeteilt - selektiv!'........ 82 4. Kommunikation ganz neu aufgefasst ......................................................... 86 1. Nicht der Mensch, nur die Kommunikation kommuniziert................... 86 2. Keine Übertragung von Information..................................................... 87 3. Der Sender ist nicht mehr der Boss....................................................... 88 4. Nicht Verständigung/„Konsens", sondern Differenz............................ 89 5. Aufrichtigkeit ist ... >>

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    ... das System selbst". (7) Die autopoietische Funktionsweise des Kunstsystems bedingt indes keinesfalls dessen hermetische Abgeschlossenheit. Vielmehr ermöglicht es ihm, "ein besonders reiches Umweltverhältnis [zu] entwickeln" (8), das über Kommunikationen läuft. Wie das System der Wirtschaft nicht aus Waren, sondern durch Zahlungen besteht und das Rechtssystem nicht auf Gerichten, sondern auf normativen Erwartungen basiert, so beruht auch das Kunstsystem letztlich auf besonderen Kommunikationen. Da diese den Charakter von Ereignissen und nicht von Objekten haben, können Werke - anders als gemeinhin angenommen - nicht als die letzten, nicht weiter dekomponierbaren Elemente des Kunstsystems gelten. Für den Fortbestand der Kunst muß "nur" noch Kommunikation funktionieren, während alles weitere den zweiten Rang einer dafür notwendigen Bedingung hat. Infolgedessen ändern sich die Funktionen dessen, was ehedem "Werk" hieß. Sie bestehen nun darin, eine spezifische Kommunikation zu initiieren und in Gang zu halten. Indem das "Werk" dem Kommunizieren einen gemeinsamen Objektbezug gibt, organisiert es die Beteiligung an der Kommunikation, reduziert deren Beliebigkeit und reguliert die Erwartungen der Kommunikationsteilnehmer. Das, was Kunst ausmacht, besteht nicht mehr aus geformten Gebilden. Es entsteht vielmehr erst in kommunikativen Prozessen, für ... >>

  4. 88%

    ... GESELLSCHAFT GEGENÜBER ZU VERSELBSTÄNDIGEN, VÖLLIG ILLUSIONÄR. KUNST KANN IHRE EIGENART NUR NOCH INNERHALB DER GESELLSCHAFT AUSBILDEN UND ENTFALTEN. DIE ENTSTEHUNG VON KUNST VERLAGERT SICH DARUM IN DIE GESELLSCHAFTLICHE KOMMUNIKATION. ES GIBT NUN KEINEN RAUM MEHR, DER GENERELL FÜR DAS AUSSTELLEN VON KUNST PRÄDESTINIERT WÄRE. DIE KUNST IST ORTLOS GEWORDEN UND MUSS PRINZIPIELL ÜBERALL STATTFINDEN KÖNNEN. DIE GESAMTE ... RAUM DER KUNST GEWORDEN. IHR BLEIBT NUR DIE WAHL ZWISCHEN VERSCHIEDENEN ÖFFENTLICHKEITEN MIT IHREN JE EIGENEN KOMMUNIKATIONSBEDINGUNGEN. KUNST LEBT HEUTE NICHT MEHR IN DEN WERKEN, SONDERN DURCH DIE KOMMUNIKATION ÜBER DIE PRODUKTIONEN, DIE WERKE GENANNT WERDEN. DEM »KUNSTWERK« KOMMT DANN DIE FUNKTION ZU, KOMMUNIKATION ZU INITIIEREN, IN GANG ZU HALTEN UND IHR EINEN GEMEINSAMEN OBJEKTBEZUG ZU GEBEN. SO ORGANISIERT DAS »WERK« DIE BETEILIGUNG AN DER KOMMUNIKATION, REDUZIERT DEREN BELIEBIGKEIT UND REGULIERT DIE ERWARTUNGEN DER KOMMUNIKATIONSTEILNEHMER. VORAUSSETZUNG FÜR DEN FORTBESTAND DER KUNST IST DAS DAUERNDE GESCHEHEN VON KOMMUNIKATION, UND DAZU BEDARF ES DER WERKE. INDES - SO NIKLAS LUHMANN - GIBT ES DIESE NUR, »WENN UND SOWEIT MIT MÖGLICHKEITEN DER KOMMUNIKATION ÜBER SIE GERECHNET WERDEN KANN«. INSOFERN ... >>

  5. 86%

    Michael Lingner Kunst kraft Kommunikation Am Anfang des 19. Jahrhunderts befreite sich die Kunst aus ihren kirchlichen, höfischen und ständischen Funktionszusammenhängen. Die Produktion und Rezeption von Kunst zog sich aus dem öffentlichen Leben ... gegenüber zu verselbständigen, rein illusionär. Kunst kann ihre Eigenart nur noch durch Verselbständigung innerhalb der Gesellschaft ausbilden und entfalten. Die Entstehung des Künstlerischen muß darum in die gesellschaftliche Kommunikation verlagert werden: Kunst lebt heute nicht mehr in den Werken, sondern durch die Kommunikation über die Produktionen, die Werke genannt werden. Dem Kunstwerk kommt dann die Funktion zu, Kommunikation zu initiieren, in Gang zu halten und ihr einen gemeinsamen Objektbezug zu geben. So organisiert das Werk die Beteiligung an der Kommunikation, reduziert deren Beliebigkeit und reguliert die Erwartungen der Kommunikationsteilnehmer. Für das dauernde Geschehen von Kommunikation als Voraussetzung des Fortbestandes der Kunst sind Werke notwendig. Indes - so Niklas ... >>

  6. 80%

    Michael Lingner Die Kunst der Kommunikation Am Anfang des 19. Jahrhunderts befreite sich die Kunst aus ihren kirchlichen, höfischen und ständischen Funktionszusammenhängen. Die Produktion und Rezeption von Kunst zog sich aus dem öffentlichen Leben ... gegenüber zu verselbständigen, rein illusionär. Kunst kann ihre Eigenart nur noch durch Verselbständigung innerhalb der Gesellschaft ausbilden und entfalten. Die Entstehung des Künstlerischen muß darum in die gesellschaftliche Kommunikation verlagert werden. Selbst Räume, die der Kunst noch eigens vorbehalten sind, haben nun einen öffentlichen und keinen privaten Charakter mehr. Die Kunst ist ortlos geworden und muß überall ... Kunst außerhalb des öffentlichen Raumes, sondern nur die Wahl zwischen verschiedenen Öffentlichkeiten mit ihren je eigenen Kommunikationsbedingungen: Kunst lebt heute nicht mehr in den Werken, sondern durch die Kommunikation über die Produktionen, die Werke genannt werden. Dem Kunstwerk kommt dann die Funktion zu, Kommunikation zu initiieren, in Gang zu halten und ihr einen gemeinsamen Objektbezug zu geben. Das Werk organisiert die Beteiligung an der Kommunikation, reduziert deren Beliebigkeit und reguliert die Erwartungen der Kommunikationsteilnehmer. Für das dauerende Geschehen von Kommunikation, das Voraussetzung für den Fortbestand der Kunst ist, sind Werke notwendig. Indes - ... >>

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    ... das zur Ausrichtung besonderer Essen bestimmt ist. Zugleich bietet es mit seinem feinen Geflecht von Fragen zur Kunst und allerlei anderen Themen einen anregenden Rahmen für die persönliche Kommunikation. Vorspeise Kunst ist ein Phänomen des ÜBERGANGS in der ZEIT. Woran wird das VERSCHWINDEN der Kunst erkennbar? Kunst ist ein Phänomen des ÜBERGANGS in der ZEIT. Wird die ... sollte das Unaussprechliche erfahrbar werden? Kunst entsteht durch ästhetische KOMMUNlKATION. Wie sonst als auf SPRACHLICHER Basis sollten Kommunikationsprozesse entstehen? Die künstlerische QUALITÄT ist abhängig von der Qualität der KOMMUNIKATIONEN. Was sonst als die BEOBACHTUNG von Beobachtern sollte die Voraussetzung jeder Kommunikation sein? Art as a Project of Enlightenment beyond Pure Reason 1. The development of art as the organ of enlightenment in Romanticism The art of the avantgarde, which ... die Kunstautonomie noch zu erlangen, ist zunächst recht abstrakt. Aber aus ihr läßt sich vor dem Hintergrund der bisherigen Argumentation und aufgrund Luhmanns theoretischer Bestimmung, daß Gesellschaft aus Kommunikationen besteht, (109) eine konkrete Konsequenz auf jeden Fall ziehen: Die Entstehung des Werkes muß weg vom Künstler in die gesellschaftliche Kommunikation verlagert werden, (110) die - systemtheoretisch formuliert - von personalen, psychischen Systemen getragen wird und Ereignis-, nicht Objektcharakter hat. (111) Eine derart fundamentale Umorientierung bedeutet den wahren Paradigmenwechsel in ... >>

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    ... nicht von Waren, sondern von Zahlungen lebt und das Rechtssystem sich nicht auf Gerichte, sondern auf normative Erwartungen stützt, so besteht nach Luhmann auch das Kunstsystem aus besonderen Kommunikationen. Diese haben den Charakter von Ereignissen und nicht von Objekten, denen dann die Funktion zukommt, Kommunikation zu initiieren, in Gang zu halten und ihr einen gemeinsamen Bezugspunkt zu geben. Sie organisieren die Beteiligung an der Kommunikation, reduzieren deren Beliebigkeit und regulieren die Erwartungen der Kommunikationsteilnehmer. Kunst beruht auf dem dauernden Geschehen von Kommunikation, welches der Objekte bedarf. Indes gibt es diese nur dann, wenn und soweit mit Möglichkeiten der Kommunikation über sie gerechnet werden kann. Insofern muß in der Kunst nur noch Kommunikation funktionieren, während Luhmann »alles weitere in den zweiten Rang einer dafür notwendigen Bedingung versetzt« ... >>

  9. 73%

    ... 53 cm, MDF, Eiche, Plexiglas, Pappe Mario Ohno: Idee Michael Lingner: Teller (Konzeption/Realisation) Sven Temper: Box (Konzeption/Realisation) DIE KÜNSTLERISCHE QUALITÄT IST ABHÄNGIG VON DER QUALITÄT DER KOMMUNIKATION Das "Pruszkower Rhizom" / Private Set (griech. "rhizoma" = das Eingewurzelte; Bot.: Wurzelstock) ist als ein 18-teiliges, aus sechs Gedecken bestehendes Geschirr-Service in limitierter Auflage anläßlich eines deutsch ... sollte das Unaussprechliche erfahrbar werden? Kunst entsteht durch ästhetische KOMMUNlKATION. Wie sonst als auf SPRACHLICHER Basis sollten Kommunikationsprozesse entstehen? Die künstlerische QUALITÄT ist abhängig von der Qualität der KOMMUNIKATIONEN. Was sonst als die BEOBACHTUNG von Beobachtern sollte die Voraussetzung jeder Kommunikation sein? Tischgespräche am 15. Februar & 8. März 97 beim Essen im Kunstraum Elbschloss ROTE-BETE-SUPPE MIT KALBFLEISCHKLÖSSCHEN Suppe: 4 kg rote Bete, 16 Schalotten, 200 g Butter ... feine Würfel schneiden. Alles vermischen und mit den Gewürzen abschmecken. Mit zwei Löffeln kleine Klöße formen und in der Fleischbrühe gar ziehen lassen. WIEVIEL (MISS-)VERSTÄNDNIS GEHÖRT ZUR KOMMUNIKATION? INTERVIEWER (I): Hatten Sie vielleicht auch eine Frage über die MORAL in der Kunst ? FRAU (F)1: Nein, mein Nachbar. Wir haben versucht, sie ihm zu übersetzen. Aber ... werde von allen Personen GEHASST. Am meisten wohl von mir selbst. l: Würden Sie nach den Erfahrungen heute abend sagen, daß Ihre Tellerinschrift stimmt und Kunst durch ästhetische KOMMUNIKATION entstehen kann? M1: Ich denke, daß Kunst nicht durch ästhetische KOMMUNIKATION entsteht. Kunst entsteht mehr aus Fanatismus, Leistung und Berufung [...]. Umgekehrt ist es richtig: Durch Kunst entsteht ... >>

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    ... Typus von Autonomie, der nicht gegen die Gesellschaft, sondern allein in der Gesellschaft durchzusetzen ist. Daraus folgt, daß die Kunst und ihre Entstehung in den Prozeß der gesellschaftlichen Kommunikation verlagert werden muß. Es liegt auf der Hand, daß dadurch die Möglichkeit und die Notwendigkeit für die Kunst entsteht, sich auf den öffentlichen Raum einzulassen. Die Frage im ... Waren, sondern von Zahlungen lebt, und das Rechtssystem sich nicht auf Gerichte, sondern auf normative Erwartungen stützt, so behauptet Luhmann auch für das Kunstsystem, daß es aus besonderen Kommunikationen besteht, die Ereignis- und nicht Objektcharakter haben. Kunst lebt heute nicht mehr in den Werken, sondern durch die Kommunikationen über die Produktionen, die Werke genannt werden. Dem Werk kommt dann die Funktion zu, Kommunikation zu initiieren, in Gang zu halten und ihr einen gemeinsamen Objektbezug zu geben. Das Werk organisiert die Beteiligung an der Kommunikation, reduziert deren Beliebigkeit und reguliert die Erwartungen der Kommunikationsteilnehmer. Für das dauernde Geschehen von Kommunikation als Voraussetzung des Fortbestandes der Kunst sind Werke notwendig. Indes gibt es ... >>

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