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Ergebnisse für Immaterielle, das
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  1. 100%

    ... produziert ebenso real auch die Gegenstände, für die sie wirbt. Denn die durch Anzeigen vergegenständlichten Vorstellungen von den im Arbeitsprozeß material hergestellten Gegenständen, konstituieren im Wahrnehmungsprozeß zwar als immaterielle, aber durchaus real existierende beim Wahrnehmenden die Wirklichkeit der angezeigten Gegenstände. Wie durch das 'Image' ist also auch durch die 'Vorstellung' dem Wahrnehmenden die Wirklichkeit eines Gegenstandes gegeben ... Setzen desselben". (14) (P) Das Image als die Setzung des Gegenstandes in neuer gegenständlicher Form (Image = ideeller Gegenstand) unterscheidet sich von dem 'unverzehrten Gegenstand', insofern als es ihn immateriell und außerdem vom Bewußtsein mit Subjektivität geformt in einer für den jeweiligen Wahrnehmenden brauchbaren Form abbildet. Die Brauchbarkeit der Formung d.h. Aneignung, die sich leider nur beim ... des Inhaltes. (Q) Zu 2 (Vorstellung): Vorstellungen, so hatten wir am Beispiel der Werbung gezeigt, werden durch Anzeigen vergegenständlicht. Die Vorstellung existiert also nicht - wie das Image - nur immateriell beim Wahrnehmenden, sondern außerdem auch materiell als Anzeige. Der Gebrauch desselben Begriffes sowohl für die materielle wie die immaterielle Existenzweise d.h. Modalität der Vorstellung, setzt die Gleichheit ihrer inhaltlichen Bestimmungen in den verschiedenen Modalitäten voraus. Diese Gleichheit des Vorstellungsinhaltes - sei er ein immaterieller beim Wahrnehmenden, sei er ein materieller in der Anzeige -, ist aber nur dann denkbar, wenn die Vorstellung nicht wie das Image durch die Ausformung einer für die ... >>

  2. 89%

    Zur Idee des immateriellen WERKES Nach dem klassischen Kunstbegriff verwirklicht sich das Ästhetische in der Kunst durch die materialen Eigenschaften des vom Künstler geschaffenen ästhetischen Gegenstandes. Dementgegen tendiert die Kunst der Moderne ... solcher mentalen, ästhetischen Prozesse sich vorstellungsmäßig gestalt- und sinnhaft verdichten, d.h. Werk werden müssen. Für ein solches vom Rezipienten mental zu verwirklichendes Werk habe ich den Begriff "immaterielles WERK" in einem Aufsatz für den Internationalen Ästhetik - Kongress 1976 theoretisch eingeführt. ("Selbstreflexion als Konstituens immaterieller WERKE"). Der Begriff des immateriellen WERKES formuliert für die zukünftige Kunst die Maxime, daß das Werk - als ein nicht begrifflich, sondern ästhetisch bewußtes Allgemeines gegenüber der Mannigfaltigkeit möglicher Objekte ästhetischer Erfahrung - nicht außerhalb ... bereits Vorstellungen über den primär mentalen Charakter des Kunstwerkes mehr oder minder unausgesprochen zugrunde. Doch existiert bisher kein Versuch, überhaupt ersteinmal die Bedingungen der Möglichkeit der Entstehung von immateriellen WERKEN zu thematisieren. Wenn auch die amerikanische "concept-art" diese Thematisierung, die gleichbedeutend ist mit einer Untersuchung über die Bedingungen der Möglichkeit ästhetischer Erfahrung schlechthin, noch am ... >>

  3. 75%

    ... Werk konkretisiert, sondern in der Entfaltung der Funktion der künstlerischen Instrumente es allererst mental konstituiert. Für dieses vom Rezipienten mental zu konstituierende Werk habe ich 1976 den Begriff "immaterielles WERK" in dem Aufsatz "Selbstreflexion als Konstituens immaterieller WERKE" (Ästhetik-Kongress Darmstadt 1976) theoretisch eingeführt. In Opposition zu der amerikanischen "concept-art", die auf der sprachanalytischen Philosophie basiert und für die dementsprechend das Kunstwerk primär begrifflich existiert, halte ich für meinen Begriff des immateriellen WERKES an der fundamentalen Unterscheidung Kants fest, daß die Vorstellung des Kunstwerkes nicht begrifflich sondern ästhetisch zu denken ist, d.h. nicht im Verstand sondern im Gefühl bewußt ... syntaktischen, semantischen und pragmatischen Regeln der Sprache die Existenzmöglichkeit des mentalen, konzeptionellen Werkes der "concept-art" begründen, sind die Bedingungen der Möglichkeit des sich nicht im Begrifflichen erschöpfenden immateriellen WERKES meines Wissens bisher nicht eigens thematisiert worden; obwohl solch ein Werkbegriff wichtigen künstlerischen Hervorbringungen der Vergangenheit und Gegenwart unausgesprochen zugrundeliegt. Meine Arbeit, das Zusammenspiel der subjektivmentalen und der objektiv-materialen Bedingungen der WERK-Konstitution als Genese des immateriellen WERKES zu modellieren, betrachte ich insofern als Grundlagenforschung für die Kunst. Da die Frage nach den Bedingungen der Möglichkeit des immateriellen WERKES eine transzendentalphilosophische Fragestellung ist, über ... >>

  4. 69%

    ... vom "dienenden Wesen" der Zeichnung zu teilen - die Bestimmung der Funktionen, welche die"Diagramme" für ein Werk zu erfüllen habe, das in der Waltherschen Werk-Theorie als ein immaterielles WERK gesetzt ist:3 Die von F.E. Walther praktizierte Erweiterung des Kunstbegriffs hat die Entzweiung jener materialen Einheit von Stoff und Form des tradierten Werkes erzwungen. Nicht ... Formung gegebenes, stattdessen dem Rezipienten zur ideellen Konstitution aufgegebenes WERK existiert freilich nicht gegenständlich-material als Gebilde, sondern es entwickelt sich als ein durch Benutzung der "Objekte" initiierter immaterieller Prozeß aus der einer introspektiven Reflexionshaltung entspringenden Reflexion eines unmittelbar nicht formulierbaren Empfindungsstromes und Gedankenflusses; einer Reflexion, die durch eine solche Haltung der Introspektion in ihrem realzeitlichen Verlauf ... bloßen Empfinden und Denken ist, vermag er dennoch nicht Ausformung, also WERK, sondern nur Stoff für das WERK zu sein: Wäre die endgültige Existenzform des WERKES jener mental-immaterielle und selbstreflexiv-progressive Prozess, so bliebe dem WERK nicht nur jede intersubjektive Korrespondenz, Beurteilung und damit Geltung versagt, sondern es müßte auch einer für den jeweiligen Rezipienten subjektiv wirklichen wie beständigen gestalthaften Einheit, mithin jeder "Werkhaftigkeit" entbehren. Soll gleichwohl auch das immaterielle WERK diesen traditionellen und idealtypischen Kriterien der "Werkhaftigkeit" genügen, so bedarf der in einem potentiell unendlichen Prozeß sich potenzierende Prozeß der Selbstreflexion eines retardierenden Momentes der Transformation jener ... als Gebilde. Entstehend und entstanden, als Prozeß wie als Gebilde ist- im Gegensatz zum tradierten, materialen Werk, das die eröffnende Zeichnung nur als "Bei-Werk" duldet - für das immaterielle WERK die "Diagramm"-Zeichnung unentbehrlich, jenen kraft der Waltherschen "Objekte" erzwungenen Prozeß der Selbstreflexion zu einem Werk auszuformen, das auch den klassischen Kriterien genügt Durch Reduktion der ... >>

  5. 69%

    ... vom 'dienenden Wesen' der Zeichnung zu teilen - die Bestimmung der Funktionen, welche die 'Diagramme' für ein Werk zu erfüllen haben, das in der Waltherschen Werk-Theorie als ein immaterielles WERK gesetzt ist: (3) Die von F.E. Walther praktizierte Erweiterung des Kunstbegriffs hat die Entzweiung jener materialen Einheit von Stoff und Form des tradierten Werkes erzwungen. Nicht ... Formung gegebenes, stattdessen dem Rezipienten zur ideellen Konstitution aufgegebenes WERK existiert freilich nicht gegenständlich-material als Gebilde, sondern es entwickelt sich als ein durch Benutzung der 'Objekte' initiierter immaterieller Prozess aus der einer introspektiven Reflexionshaltung entspringenden Reflexion eines unmittelbar nicht formulierbaren Empfindungsstromes und Gedankenflusses; einer Reflexion, die durch eine solche Haltung der Introspektion in ihrem realzeitlichen Verlauf ... bloßen Empfinden und Denken ist, vermag er dennoch nicht Ausformung, also WERK, sondern nur Stoff für das WERK zu sein: Wäre die endgültige Existenzform des WERKES jener mental-immaterielle und selbstreflexiv-progressive Prozess, so bliebe dem WERK nicht nur jede intersubjektive Korrespondenz, Beurteilung und damit Geltung versagt, sondern es müßte auch einer für den jeweiligen Rezipienten subjektiv wirklichen wie beständigen gestalthaften Einheit, mithin jeder 'Werkhaftigkeit' entbehren. Soll gleichwohl auch das immaterielle WERK diesen traditionellen und idealtypischen Kriterien der 'Werkhaftigkeit' genügen, so bedarf der in einem potentiell unendlichen Prozess sich potenzierende Prozess der Selbstreflexion eines retardierenden Momentes der Transformation jener ... als Gebilde. Entstehend und entstanden, als Prozess wie als Gebilde ist - im Gegensatz zum tradierten materialen Werk, das die eröffnende Zeichnung nur als 'Bei-Werk' duldet - für das immaterielle WERK die 'Diagramm'-Zeichnung unentbehrlich, jenen kraft der Waltherschen 'Objekte' erzwungenen Prozess der Selbstreflexion zu einem Werk auszuformen, das auch den klassischen Kriterien genügt: Durch Reduktion der ... >>

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    ... diese klassische Werkeinheit zerfallen in einen vom Künstler hervorzubringenden dinglichen, materialen Teil, der für das Werk "nur" instrumentalen Charakter hat, und in einen vom Rezipienten zu realisierenden mentalen, immateriellen Teil, der das eigentlich Ästhetische, nämlich Werkhafte ausmacht. Dieses immaterielle WERK, (27) das rein gedanklich konstituiert wird und charakterisiert werden kann als gelungene Verdichtung verschiedenster Vorstellungen in der Totalität einer einzigen Anschauung, bedarf zwar noch des Künstlerspezialisten gleichsam ... das Privileg der Werkproduktion preisgibt und auf die Rolle des schöpferischen Genies verzichtet, dann besteht das Künstlerische "nur noch" darin, daß er ein geeignetes Instrumentarium für die Konstitution immaterieller WERKE entwickelt. Eine solche instrumental verstandene künstlerische Praxis hat nicht mehr Vollkommenheit zum Ziel, wie sie den klassischen Werken in ihrer absoluten Selbstbezogenheit eigen war, sondern das ihr ... Diagrammen", (29) mit denen er versucht, seine je spezifischen Handlungs- und Werkbildungsprozesse mit den einzelnen "Objekten" aufzuzeichnen. Allein die Wahrnehmungen und Vorstellungen des Rezipienten dienen für dieses mentale, immaterielle WERK als Material. Dieses Material als ästhetisches für den Rezipienten eigenverantwortlich bearbeitbar und werkhaft formierbar zu machen, darin liegt der Zweck der Waltherschen "Objekte". Wie andere Objekte auch ... Denn ihnen liegt nicht nur ein Kunstbegriff zugrunde, der den Rezipienten potentiell zum Mitschöpfer macht, sondern diese Absicht wird durch die faktische Trennung zwischen materialem "Objekt" und mentalem "immateriellem WERK" auch in einem historisch bislang einmaligen Ausmaß verwirklicht: Der Künstler verliert seine klassische Funktion, das Ästhetische stellvertretend für den Rezipienten zu leisten. Statt das Ergebnis der ... >>

  7. 62%

    Michael Lingner Selbstreflexion als Konstituens immaterieller Werke Durch die Entwicklung der dem traditionellen Werk-Begriff diametral entgegengesetzten Konzeption des "immateriellen WERKES" ist die ohnehin beklagte "Krise des Werkbegriffs" (Bubner) von jenen künstlerischen Aktivitäten weiter verschärft worden, die seit Beginn der 60-er Jahre dieses Jahrhunderts unter der Maxime ... Lebenswelt" gewirkt haben. Über das Eindringen der Reflexion ins Werk, durch dessen Verweis auf unsinnliche Formen der Anschauung (wie: Erwartungen, Vorstellungen, Erinnerungen), hat die Verwirklichung der Idee des "immateriellen WERKES" eine Entzweiung der - kraft künstlerischer Formen ins Werk gesetzten - materialen Einheit von Dinglichem und Ästhetischem des klassischen Werkes erzwungen. Nicht länger ist der vom Künstler hervorgebrachte ästhetische ... sein zu können: das WERK-ZEUG verzehrt sich im Werden des WERKES. Ein derart nicht kraft künstlerischer Formung gegebenes, stattdessen dem Rezipienten zur ideellen Konstitution aufgegebenes, also notwendig immaterielles WERK existiert freilich nicht gegenständlich - material als Gebilde, sondern es entwickelt sich - initiiert durch einen als WERK-ZEUG fungierenden ästhetischen Gegenstand - in einem mentalen Prozeß der aus einer ... bloßen Empfinden und Denken ist, vermag er dennoch nicht Ausformung, also WERK, sondern nur Stoff für das WERK zu sein: Wäre die endgültige Existenzform des WERKES jener mental-immaterielle und selbstreflexiv-progressive Prozeß, so bliebe dem WERK nicht nur jede intersubjektive Korrespondenz, Beurteilung und damit Geltung versagt, sondern es müßte auch einer für den jeweiligen Rezipienten ... >>

  8. 62%

    ... klassische Werkeinheit zerfallen müssen in einen vom Künstler hervorzubringenden dinglichen, materialen Teil, der für das Werk 'nur' instrumentalen Charakter hat, und in einen vom Rezipienten zu realisierenden mentalen, immateriellen Teil, welcher das eigentlich Ästhetische, also Werkhafte ausmacht. Dieses vom Rezipienten gedanklich zu konstituierende "immaterielle WERK" 29) - als gelungene Verdichtung verschiedenster Vorstellungen in der Totalität einer einzigen Anschauung - bedarf zwar noch des Künstlerspezialisten gleichsam als eines spiritus rector, aber es existiert ausschließlich in ... preisgibt und damit die Rolle des schöpferischen Genies aufgibt, dann liegt das Künstlerische fortan in seiner speziellen Fähigkeit zur Entwicklung eines geeigneten Instrumentariums, das dem Rezipienten die Konstitution immaterieller WERKE ermöglicht. Für eine solche instrumental verstandene künstlerische Praxis ist nicht mehr Vollkommenheit, wie sie den klassischen Werken in ihrer absoluten Selbstbezogenheit eigen war, das angemessene Qualitätskriterium, sondern ... der Kunstvermittlung wie 'Kunstdidaktik' und 'angewandte Kunst', ja selbst der einer Autorisierung des Rezipienten am ehesten entsprechende historische Begriff des 'Dilettantismus' können freilich den neuartigen, durch die Konstitution immaterieller WERKE eröffneten Möglichkeiten einer genuinen ästhetischen Integration kunstinterner und kunstexterner Strukturen nicht gerecht werden. (75) Denn Kunst mag sich zwar auch in der überkommenen Form pädagogischer Belehrung, industrieller ... auf H.-G. GADAMER: Zur Einführung. In: M. HEIDEGGER a.a.O. S. 102-124 (114) 29) Theoretisch eingeführt wurde der Begriff von M. LINGNER: Selbstreflexion als Konstituens immaterieller WERKE. 8. Internationaler Kongreß für Ästhetik. Darmstadt 1976. S. 31 - vgl. auch die künstlerisch-praktische Umsetzung in den "Modellen zur Genese des immateriellen WERKES"; z.B. in: ... >>

  9. 58%

    ... Produktion vorbehaltenen ästhetischen Konstitution des Werkes zu entäußern, indem er dessen Gelingen -vorzustellen als Konstituierung einer spezifischen Bewußtseinsformation - dem Rezipienten überantwortet. Mit dem von Rezipienten mental zu konstituierenden "immateriellen WERK" 10 wäre der künstlerischen Tätigkeit ein kunstexterner Zweck vorgegeben, welcher dem kunstinternen Interesse offenkundig korrespondiert - es sei denn, der Künstler wollte sein ("ständisches") Eigeninteresse: die Erhaltung des ... besteht seine Aufgabe nicht länger darin, selbst eigene Kunstwerke hervorzubringen, sondern stattdessen Instrumente zu entwickeln, die für den Rezipienten - wie für den Künstler selbst als Rezipienten - zur Konstitution "immaterieller WERKE" notwendig und geeignet sind. Das Qualitätskriterium solcher vom Künstler zu produzierenden "Werk-Zeuge" liegt im Unterschied zur Selbstgenügsamkeit der klassischen Werke in ihrer Funktionalität, die sich einzig ... Rekonstruktion der "ästhetischen Ideen", ist sie zusammen mit dieser in ein und demselben Prozeß vollziehbar. Die als externer gesellschaftlicher Zweck gesetzte Autorisierung des Rezipienten zum mentalen Produzenten des "immateriellen WERKES" wird vom Künstler - gleichsam durch Re-Internalisierung des externalisierten Zwecks - als Leitfaden seiner notwendig subjektiven Rekonstruktion der Problemgeschichte "ästhetischer Ideen" gewählt. Dadurch wird es ihm möglich, die ... Vertraute Vokabeln wie "Dilettantismus", "angewandte Kunst" oder "Kunstdidaktik", die im Zusammenhang mit solcher Autorisierung des Rezipienten assoziiert werden mögen, treffen nur äußerst unzulänglich die mit dem Begriff des „immateriellen WERKES" eingeführte Möglichkeit der Vereinigung kunstinterner und kunstexterner Strukturen; denn weder in ästhetischer Imitation, noch Verwertung oder Belehrung liegt ihre Absicht. Deshalb sei für die hier angestrebte Revision ... Die Kunst west im Kunstwerk" in: M. HEIDEGGER: „Der Ursprung des Kunstwerkes", Stuttgart 1970. S. 8 10 Theoretisch eingeführt wurde der Begriff in: M. LINGNER: "Selbstreflexion als Konstituens immaterieller WERKE", VIII. Internationaler Kongreß für Ästhetik, Darmstadt 1976 S. 31 f. Vgl. auch die künstlerisch-praktische Umsetzung in den "Modellen zur Genese des immateriellen WERKES", z.B. ... >>

  10. 58%

    ... diese das klassische Werk definierende Einheit in einen dinglich-materialen, vom Künstler geschaffenen Teil, der rein instrumentalen Charakter hat, und in einen vom Laien selbstbestimmt zu realisierenden mental-immateriellen Teil, dem das eigentlich Ästhetische zukommt und der Werkgestalt haben kann. Dieses Werk des Bewußtseins, das - sofern es gelingt - Kunst als ästhetische Idee und Idee des Ästhetischen zu ihrer höchsten Vollendung bringt, existiert absolut immateriell. Denn da die dinglichen Voraussetzungen des WERKES Instrumente sind, trennen sie sich bei seiner Entstehung von ihm ab. Die Idee des immateriellen WERKES (143) wird mißverstanden, wenn es in einer der Tradition verhafteten Weise als eine Art "inneres Bild" (144) und dementsprechend die Objekte als "von ... Menschenstärken angetrieben(e) ... Maschinerien der Bildfindung" (145) oder als "Druckstock" aufgefaßt werden, "von dem sich jeder ein Unikat ziehen kann". (146) Der entscheidende Unterschied zwischen klassischem und immateriellem WERK besteht nicht in seiner äußeren oder inneren Anschaubarkeit. Vielmehr ist das immaterielle WERK für seinen Autor überhaupt kein von ihm verschiedenes Objekt der Betrachtung, sondern er selbst ist dieses WERK, das ihm statt zur Welt-, zur Selbsterkenntnis verhelfen kann. ... >>

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