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Ergebnisse für Idee
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    ... Kulturpluralismus als Herausforderung an Universalität 47 2.3.1 Menschenrechte als weltweiter Gesellschaftsvertrag 48 2.3.2 Kantische Aufklärung und Kulturpluralismus 50 2.3.3 Pluralität in der Idee von Freiheit und Menschenwürde 52 2.3.4 Individualrecht und Möglichkeiten freier Vergemeinschaftung 54 2.3.5 Der interkulturelle Konsens als Antwort auf das moralische Minimum 56 2 ... Geltungsansprüche – eine Übersicht der normativen und empirischen Debatten Der Grundgedanke der Menschenrechte besteht darin, die gleiche Achtung, derer alle Menschen würdig sind, als etwas nicht Aufteilbares aufzufassen. Die Idee der Menschenrechte schließt alle Menschen gleichermaßen ein und besitzt einen universellen Geltungsanspruch. Die zunehmende weltweite Anerkennung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948 als politischer und rechtlicher Maßstab ... dass geringere Anforderungen gestellt werden müssten, nur um ihre Verwirklichung zu erreichen. Ein anderer, ebenfalls sehr umstrittener Versuch der weltweiten Gerechtigkeit einen Schritt näher zu rücken, ist die Idee sozialer Menschenrechte. Soziale Menschenrechte sind moralisch konzipiert und beanspruchen universelle Gültigkeit wie alle anderen Menschenrechte auch. Hinzu kommt, dass sie sich auf das Prinzip der Verteilungsgerechtigkeit berufen.13 ... und kontextsensitiv unter Berücksichtigung menschlicher Pluralität begründen und verwirklichen. 1.1.2 Aufbau der Arbeit Die Arbeit ist in sechs Kapitel gegliedert. Im ersten, einleitenden Kapitel werden die Idee und die Absicht der Menschenrechte vorgestellt sowie die Fragestellung und die These erläutert. Als Einstieg dienen eine Darlegung der aktuellen Menschenrechtsdebatten, ein geschichtlicher Einblick und die Bestimmung verwendeter ... beschreiben allesamt verschiedene individuelle, soziale und kulturelle Dimensionen der Menschenrechte und -pflichten. Zwar beansprucht der Universalismus Allgemeingültigkeit und -verbindlichkeit, doch können sich universelle Konzepte auch verändern und neue Ideen und Impulse in sich aufnehmen. Das Festhalten an der Universalität der Menschenrechte muss keinen Absolutheitsanspruch an die Universalität und die universelle Gültigkeit beinhalten. Dies wäre auch für ... >>

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    ... Rationalität hat sich der Postmodernismus zu eigen gemacht, um dagegen das Vor-, Über- oder Irrationale des Mythischen als vermeintliche Alternative auszuspielen. Der andere wesentliche Grund dafür, daß die Idee einer gegenseitigen Durchdringung von rational-begrifflicher und sinnlichästhetischer Sphäre bisher keine paradigmatische Geltung erlangt hat, liegt in der andauernden Reduzierung der ästhetischen Erfahrung auf das, was als unmittelbare ... sondern es sich eigengesetzlich so weit entwickelt, bis es sich konkret als begrenzt erfährt (55), d.h. nicht mehr nur intellektuell, sondern auch sinnlich bewußt wird. Die romantische Idee einer sinnlich erweiterten Reflexion bzw. einer reflexiv inspirierten Sinnlichkeit hat sich in der Kunst zu einer allein ihr eigenen, unvergleichlichen Erfahrungsform entwickelt. Diese besondere Bewußtseinsqualität hat auch Adorno ... Reizen gemacht werden muß. Da es faktisch eine diesem Anspruch absolut genügende, d.h. reine Erfahrung des Ästhetischen nicht geben kann, existiert diese in höchster Vollendung nur als Idee, also unabhängig von jeder Konkretion. Die Idee des Ästhetischen ist gleichsam ein Postulat, das als "hypothetisches, regulatives Prinzip" (58) dazu dient, den Gebrauch der Erkenntniskräfte so anzuleiten, daß ästhetische Erfahrung auf eine Weise gemacht wird, die dieser Idee möglichst gemäß ist - wohl wissend, daß dabei nie mehr als eine Annäherung gelingen wird. Als genuin gedankliches Begriffskonstrukt, dem keine Erfahrung wirklich entsprechen kann, ist die Idee ... >>

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    ... ist es das veränderte Selbstverständnis wegweisender Künstler des 20. Jahrhunderts, welche gegen eine die Genialität (Begabung, Individualität und Irrationalität) verabsolutierende Auffassung des schöpferischen Schaffens opponiert haben mit der Idee eines eher rational orientierten, entindividualisierten und objektivierbaren "Machens"; und zum andern ist es das veränderte Selbstverständnis der Gesellschaft, die ungeachtet aller faktischen Abhängigkeiten des Einzelnen von nicht zu erwerbenden oder nicht jedermann zuteil werdenden 'natürlichen' Gaben die Idee der unprivilegierten Teilhabe und Teilnahme Aller an allen gesellschaftlichen Institutionen zu ihrem 'Grundgesetz' erhoben hat. Eine dieser künstlerischen und gesellschaftlichen 'Verfassungsänderung' gerecht werdende 'Um-gründung' der Kunstrezeption auf ... in der ,,Denksozialität" 22) der Kunst reflektierend zu entfalten und somit der Selbstbestimmung tatsächlich fähig sind, lassen sich am treffendsten mit dem traditionellen, hierüber modifizierten Begriff der "ästhetischen Idee" 23) charakterisieren, so daß theoretische Nachfolge konkretisiert werden kann als die selbstbestimmte, aktualisierende Verknüpfung von historischen ästhetischen Ideen. Die Widersprüchlichkeit, die diesem Konzept der 'Selbstbestimmung durch Nachfolge' innezuwohnen scheint, insofern 'Nachfolge' die Vorstellung eines einengenden Gebundenseins an den historischen Fundus der ästhetischen Ideen, Selbstbestimmung aber absolute Ungebundenheit suggeriert, diese Widersprüchlichkeit besteht nur dann, wenn Selbstbestimmung als Freiheit, von Bedingungen schlechthin verstanden wird und nicht als deren selbstbestimmte Setzung. Ob allerdings ... >>

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    ... und synthetischer Urteile ..............58 V. In allen theoretischen Wissenschaften der Vernunft sind synthetische Urteile a priori als Prinzipien enthalten ................63 VI. Allgemeine Aufgabe der reinen Vernunft ... 68 VII. Idee und Einteilung einer besonderen Wissenschaft, unter dem Namen einer Kritik der reinen Vernunft.................73 I. TRANSZENDENTALE ELEMENTARLEHRE . . 79 Erster Teil. Die Transzendentale Ästhetik......80 §1.....................80 Erster Abschnitt ... 6. Schlüsse aus diesen Begriffen........97 § 7. Erläuterung...............100 § 8. Allgemeine Anmerkungen zur transzendentalen Ästhetik...................106 Beschluß der transzendentalen Ästhetik......118 Zweiter Teil. Die Transzendentale Logik......119 Einleitung. Idee einer transzendentalen Logik . . .119 I. Von der Logik überhaupt.........119 II. Von der transzendentalen Logik......123 III. Von der Einteilung der allgemeinen Logik in Analytik und Dialektik..........126 ... B. Vom logischen Gebrauche der Vernunft . . 384 C. Von dem reinen Gebrauche der Vernunft . 386 Erstes Buch. Von den Begriffen der reinen Vernunft 391 Erster Abschnitt. Von den Ideen überhaupt . . . 393 Zweiter Abschnitt.Von den transzendentalen Ideen 401 Dritter Abschnitt. System der transzendentalen Ideen..................411 Zweites Buch. Von den dialektischen Schlüssen der reinen Vernunft...............417 Erstes Hauptstück. Von den Paralogismen der reinen Vernunft..............420 Widerlegung des Mendelssohnschen Beweises der Beharrlichkeit der ... >>

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    ... Zeit wichtigsten Punkte deiner künstlerischen Position nochmals umreißen würdest. F.E.W.: Sehr grundlegend waren mein Interesse und meine Empfänglichkeit für alles Offene, Improvisierte und Unfertige sowie meine Idee, daß solcherart unbestimmt gebliebene Arbeiten durch das Hinzukommen und Beteiligtsein eines Betrachters erst noch ihre eigentliche Bestimmung erfahren müssen. Kunst anstatt vom fertigen Gebilde von ihrem Entstehungsprozeß her ... Jahrhundert hergestellt durch das weitgehende Beibehalten von Materialien, Techniken und Kunstformen, die lediglich stilistische Wandlungen zuließen, sondern die Kontinuität der Avantgardekunst besteht in der durchgängigen Bezugnahme auf bestimmte Ideen von Kunst und in deren konsequenter Weiterentwicklung. Infolgedessen ist es von Künstlern unsinnig, wenn sie sich etwa auf Duchamp statt ideenmäßig formal beziehen wollen, und du hast selber ... abstrakten Expressionismus elektrisierend gewirkt haben muß. Aber die Frage bleibt, was bei Rauschenberg gegenüber Schwitters eigentlich ideenmäßig Neues hinzugekommen ist. M.L.: Wenn man es als eine substantielle Idee der Collage ansieht, daß ,nackte' Realität in Form von Fahrscheinschnipseln oder Schokoladenpapier ästhetischen Charakter dadurch gewinnt, daß solche Dinge in einen Bildzusammenhang integriert oder zu einem Bildganzen organisiert ... schon, daß Rauschenberg, obwohl er den Realitätsgrad der von ihm verwendeten alltäglichen Gegenstände durch deren Übermalung im Vergleich zu Schwitters wieder zurücknimmt, gleichwohl in einer anderen Hinsicht die Idee der Collage weitergedacht hat. Nämlich insofern es ihm durch die Sprengung der Bildgrenze gelingt, dem Bild als Gesamtform einen realen und nicht mehr nur scheinhaften Abbild-Charakter zu ... W.: Und dort, wo J. Johns in den siebziger Jahren versucht, wieder bildhaft zu werden, sind die Arbeiten ungenießbar. - Wenn man die Collage so auffaßt, daß ihre eigentliche Idee die Steigerung des künstlerischen Wirklichkeitsanspruches ist, so erscheint deine Vermutung durchaus einleuchtend, daß Rauschenberg auf Schwitters auch ideell und nicht nur formal reagiert hat. Jedenfalls wird so ... >>

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    ... hat, ist in den beiden Gleichungen "Kunst ist Leben" und "Jeder Mensch ist ein Künstler" inzwischen zum Schlagwort oder zur unverbindlichen Glaubensformel verkommen. Zwar hat die einst dahinterstehende Idee einer radikalen Veränderung der Kunstpraxis auch heute nicht ihre Faszination oder ihr Recht verloren. Nur erscheint jetzt ihre Durchsetzung sehr viel zweifelhafter, da rückblickend konstatiert werden muß, daß ... ist es das veränderte Selbstverständnis wegweisender Künstler des 20. Jahrhunderts, die sich einer die Genialität (Begabung, Individualität und Irrationalität) verabsolutierenden Auffassung des schöpferischen Schaffens widersetzt haben mit der Idee eines eher rational orientierten, entindividualisierten und objektivierbaren "Machens"; zum anderen ist es das veränderte Selbstverständnis der Gesellschaft, die, ungeachtet aller faktischen Abhängigkeiten des Einzelnen von nicht zu erwerbenden oder nicht jedermann zuteilwerdenden, ,natürlichen' Gaben, die Idee der unprivilegierten Teilhabe und Teilnahme aller an allen gesellschaftlichen Institutionen zu ihrem ,Grundgesetz' erhoben hat. Eine dieser künstlerischen und gesellschaftlichen "Verfassungsänderung" gerecht werdende Um-gründung der Kunstrezeption auf ... reflektierend entfalten lassen, die also der Selbstbestimmung des Künstlers tatsächlich zugänglich sind und für die Kunstpraxis konstitutive Bedeutung haben, können am treffendsten mit dem traditionellen Begriff der "ästhetischen Idee" (23) charakterisiert werden. Theoretische Nachfolge läßt sich somit als selbstbestimmte, aktualisierende Verknüpfung von historischen ästhetischen Ideen konkretisieren. Damit der Künstler eine eigenständige Ideen-Setzung leisten kann, die nicht hinter den entwickeltsten Positionen in der Geschichte der ästhetischen Ideen zurückbleibt, muß er für sich ... >>

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    ... Kunstschriften» theoretisch konzipieren, letztlich sowohl identisch mit der Idealität als auch konform mit der Realität seines «musikalischen Dramas». NIETZSCHE kritisiert denn auch, daß Wagner nicht nur «Kommentator der = Idee = » (6), sondern auch der Musik des «musikalischen Dramas» sei: Wem Musik viel mehr als nur Musik, nämlich «Unendliches bedeuten» solle (7), dem müsse sie - im Sinne Hegels (8) - selbst als eine Idee erscheinen. Daß die Spekulationen und Intentionen der Schriften Wagners tatsächlich für dessen musikalisches Werk zutreffend sind, ist hier also weit weniger fraglich als bei anderen Künstlertheorien, so daß ... mit Recht sein Lieblingskind heißt» (52), schreibt Runge voller Begeisterung über den Roman Franz Sternbalds Wanderungen, der ebenso wie das von den Gebrüdern Schlegel herausgegebene Athenaeum wesentliche romantische Ideen programmatisch formuliert. Sie erweitern Runges Auffassung von 'Landschaft' im romantischen Sinn und erweisen sich damit als Schlüssel zu seiner endgültigen Abkehr vom Klassizismus. «Ich will nicht Bäume und ... symbolischen Formen jedoch nicht nur aus den der eigentlichen Landschaft entstammenden, sondern aus allen gegenständlichen und ungegenständlichen, je mit der Empfindung übereinstimmenden Zeichen komponiert werden können, überschreiten die Ideen Runges, die gerade erst den theoretischen Endpunkt seiner romantischen Wende markieren, bereits den Landschaftsbegriff der Romantik und erst recht die Möglichkeit dessen, was Künstler praktisch am Anfang des ... dargelegt - aufgehoben worden ist, kann bezogen auf die Musik selbst schlechterdings nur durch deren Musikalisierung zur Geltung gebracht werden. Die romantische Konzeption einer Musikalisierung der Musik beinhaltet die Idee der später so genannten «absoluten Musik», die der antiken und bis ins 17. Jahrhundert unbestrittenen Vorstellung konträr gegenübersteht, daß Musik immer aus 'Harmonia' (systematischen Tonbeziehungen), aus 'Rhythmos' ( ... >>

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    ... kommen. Deswegen habe ich nicht nur bald mit einem zusätzlichen geisteswissenschaftlichen Studium begonnen, sondern vor allem auch durch die Beschäftigung mit Theorien mir wichtig erscheinender Künstler versucht, deren Ideen und Werke besser verstehen und zugleich bei dieser Auseinandersetzung Inspirationen für die Entwicklung meiner eigenen künstlerischen Arbeit gewinnen zu können. Zwar mag es heute angesichts des Schwerpunkts meiner ... die erkennbare Absicht und Bereitschaft des theoretisierenden Künstlers, sich dabei auch auf etwas Allgemeines zu beziehen. Naturgemäß neigen Künstler allerdings eher dazu, das Besondere, Einmalige, ja Einzigartige ihrer Ideen, Kunstentwürfe oder persönlichen Leistung hervorzuheben. Im Unterschied zu den Klassikern der Moderne, die sogar teilweise mit heute abstrus anmutenden absoluten Setzungen operierten, fällt es vielen späteren Künstlern schwer ... bzw. abstruse Novitäten oder bloße Zeugnisse des Zeitgeistes zu sein oder als solche wahrgenommen zu werden. Erst aus einer eigenen historischen Positionierung heraus kann der Künstler eine solche Ideen-Setzung leisten, die nicht hinter den entwickeltsten Positionen in der Geschichte der ästhetischen Ideen zurückbleibt. Um dies zu schaffen, kommen Künstler nicht umhin, anhand der überlieferten Kunstentwicklungen und Einzelwerke zumindest die Umrisse einer Problemgeschichte der für ihre Arbeit relevanten ästhetischen Ideen zu re- bzw. dekonstruieren. Sollen diese notwendig subjektiven Konstruktionen nicht von vornherein der Rationalität und Validität entbehren, haben Künstler ihre Überlegungen zwar keiner wissenschaftlichen, aber einer künstlerischen, ... >>

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    ... auch darauf beruht, daß er der erste Künstler ist, der die angemessenen Beurteilungskriterien für seine Kunst selber geliefert hat mit der - zumeist brieflichen - Darlegung seiner künstlerischen Absichten und Ideen. Dieser Hinweis unterstreicht die Notwendigkeit der über das eigentliche Werk hinausgehenden Selbstthematisierung des autonomen Künstlers; er, der seine Formen und Inhalte allein aus sich heraus erfinden muß, bliebe ... spricht, dann hat das etwas Übergestülptes, es erklärt mir im Grunde überhaupt nichts über seine Arbeiten. Ich glaube, die Künstler haben aus dem Gefühl heraus theoretisiert, daß ihre Ideen von den Arbeiten nicht wirklich getragen werden - vielleicht spielt da auch so etwas wie Selbstschutz eine Rolle. Doch wie auch immer, man hat auf die Begriffe reagiert, sie ... zu haben. Dieser gegen Künstleräußerungen immer wieder gehegte Verdacht kann nur dort ganz ausgeschlossen werden, wo der Künstler vor oder parallel zu seiner eigentlichen künstlerischen Praxis theoretisiert und Ideen und Ideale entwickelt, die er seiner Arbeit als Soll-Vorstellungen zugrunde legt. Dieser bislang wohl allein mit recht als theoretisch zu bezeichnende Typus der begrifflichen Anstrengung des Künstlers hatte seine Blütezeit in der deutschen Romantik. Selbst wenn dort, wie etwa bei P. O. Runge, die künstlerische Realisierung hinter den weittragenden Ideen zurückbleibt, werden dadurch weder die Ideen noch die Arbeiten weniger wert, vielmehr bekommt beides durch die unausgeführten, bloß möglichen Werke eine umso größere Bedeutung. Insofern bei den bisher angesprochenen Kunstrichtungen das Theoretische nicht ... >>

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    ... der Romantik bis zur Gegenwart reflektiert sich im Prozeß des Konvergierens von Musik und Malerei, dem Runge einzigartige und entscheidende Impulse gegeben hat. Dabei widerspricht gerade die romantische Idee von der Vereinigung der Künste durch ihre Musikalisierung so ganz dem Geist klassizistischer (21) Kunstanschauung, die den Ausgangspunkt von Runges künstlerischer Entwicklung bestimmt hat. "Eines der vorzüglichsten Kennzeichen ... 40) und davon, daß "wir hier unter Landschaft etwas ganz anderes verstehen" (41) müssen. Danach verwendet er den programmatischen Landschaftsbegriff überhaupt nicht mehr; dessen Tragweite wird durch die Idee von der Einheit der Künste übertroffen. (42) Einsehbarer wird Runges recht abrupte romantische Wende vom "Achill und Skamander" des Jahres 1801 zu der 1802 erst einmal nur theoretisch ... Künsten nennen. So muß in einer schönen Dichtung durch Worte Musik seyn, wie auch Musik seyn muß in einem schönen Bilde und in einem schönen Gebäude oder irgendwelchen Ideen, die durch Linien ausgedrückt sind." (47) Zu Runge und Berger gesellt sich noch ein junger Architekt (namens Schäfer), und es ergibt sich ein reger Austausch über die verschiedenartige Praxis der drei Künste: "Wir halten unsre drey Künste gegeneinander, und durch Verknüpfung von solchen Ideen entstehen neue, die am Ende etwas produciren; wir suchen unter uns selbst die Einseitigkeiten in Kenntnissen und der Kunst auf, die Andre lächerlich machen, und hüten uns so ... Besser. Dieses Buch, der bereits zitierte, 1798 erschienene Roman "Franz Sternbalds Wanderungen", formuliert ebenso wie das von den Gebrüdern Schlegel im selben Jahr erstmals herausgegebene "Athenaeum" wesentliche romantische Ideen und prägt unverkennbar Runges im romantischen Sinn erweiterte Anschauung von der Landschaft, welche sich als Schlüssel zu seiner Abkehr vom Klassizismus erwiesen hat. "Ich will nicht Bäume ... >>

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