ask23 Textsuche

<< Zurück zum Archivbereich


Ergebnisse für Gesellschaft
Seite 1 (1 bis 10 von 502 Treffern) || weiter >>
  1. 100%

    ... zwischen Partikularismus und Universalismus 60 3.1 John Rawls’ Gerechtigkeitsprinzipien und Menschenrechte 61 3.1.1 Universelle und partikulare Ansätze in Rawls’ politischem Liberalismus 61 3.1.2 Gesellschaften, Völkerrecht, Urzustände 64 3.1.3 Einwände an Rawls 67 3.1.4 Zusammenfassung: ‚Gerechtigkeit als Fairneß’ im globalen Kontext 69 3.2 Menschenrechtspolitik und Institutionen 70 3 ... die damit einhergehende Forderung nach faktischer Verwirklichung wird von einer Vielzahl von Problemen begleitet. Menschenrechte sollen für jeden und jede gültig sein, unabhängig von geschichtlichen, kulturellen, politischen und gesellschaftlichen Vorbedingungen. Es gibt jedoch gute Gründe anzunehmen, dass die Gültigkeit, aber auch die Durchsetzbarkeit von Menschenrechten gerade durch die oben aufgeführten Faktoren vorbedingt sind. Aus einer solchen Perspektive ... muss die elementare Unantastbarkeit dieser Institution immer wieder kritisch und von vielen Seiten hinterfragt werden. Genauso ist es notwendig, universell gedachte Menschenrechte in ihrem Verhältnis zu den vielfältigen Gesellschaften zu betrachten und zu positionieren. Die Menschenrechtsdiskurse differenzieren sich derzeit in politische, philosophische, juristische, soziologische, ethische und theologische Spezialdebatten, zwischen denen die Verständigung schwierig bis unmöglich ist. So ... Auffassung Kants vertreten wird, versteht die Menschenrechte als gleiche negative Freiheitsrechte, die als vorstaatliche Rechte moralisch begründet sind. Menschenrechte schützen jedoch nicht nur die Freiheit Einzelner, sondern ebenso gesellschaftliche Bereiche der Teilhabe und Entfaltungsmöglichkeit. Den Menschenrechten liegt die universelle und egalitäre Moral gleicher Würde zu Grunde, nach der jeder Mensch als gleich und autonom anzuerkennen ist. Das ... und Universalität der Menschenrechte Universalismus ist eine Denkweise, die den Vorrang des Allgemeinen oder Ganzen gegenüber dem Besonderen und Einzelnen betont. Mit dem Einsatz dieser Denkweise kann die gesellschaftliche Wirklichkeit als Ganzheit aufgefasst werden, um so die Voraussetzungen für eine philosophische und politische Verständigung zu schaffen. Ein Konzept wird als universell bezeichnet, wenn es den Anspruch ... >>

  2. 100%

    ... als eine konterrevolutionäre Auffassung des Schöpferischen ausmerzen." El Lissitzky Einleitung Die 'Erweiterung des Kunstbegriffs', die sich Ende der sechziger Jahre aus der Problematisierung des Verhältnisses von Kunst und Gesellschaft entwickelt hat, ist in den beiden Gleichungen 'Kunst ist Leben' und 'Jeder Mensch ist ein Künstler' inzwischen zum schlichten Schlagwort oder zur unverbindlichen Glaubensformel verkommen. Zwar haben auch ... zu Unrecht und viel zu rasch entmutigen lassen. Denn nach wie vor fehlt es an einer wirklichen Durchdringung der Konsequenzen, die eine künftige Kunstpraxis aus solchen künstlerisch wie gesellschaftlich reformatorischen Gleichheitsansprüchen zu ziehen hätte. Durch feuilletonistisches Räsonnieren über das ,,Ende der Avantgarde" 2) oder durch notorisches Mißtrauen gegen die traditionellen Kunstinstitutionen läßt sich dieser Mangel an gründlicher ... den Struktureigentümlichkeiten der künstlerischen Praxis selbst zuzuwenden und zu fragen, inwieweit in ihr wesentliche Hinderungsgründe dafür liegen, daß sie bisher sich eben nicht im Sinne jener Gleichheitsansprüche der gesellschaftlichen Praxis anzuverwandeln vermochte. Aber nicht nur für die Kunstpraxis, sondern auch in der Kunsttheorie ist die Bestimmung des Verhältnisses von Kunst und Gesellschaft zentrales Thema geworden; kann doch - seitdem die beiden großen geisteswissenschaftlichen Strömungen des Historismus und Funktionalismus die Einbeziehung des Gesellschaftlichen als einer kulturellen sowie des Kulturellen als einer gesellschaftlichen Größe zum methodischen Standard erhoben haben - heute keine Kunsttheorie mehr die gesellschaftliche Dimension vernachlässigen, ohne zu riskieren, daß ... >>

  3. 93%

    Paradoxien künstlerischer Praxis Entwurf zu einer Theorie der künstlerischen Arbeit aus dem Spannungsverhältnis von schöpferischer Selbstbestimmung und gesellschaftlicher Fremdbestimmung Einleitung Die "Erweiterung des Kunstbegriffs", die sich Ende der sechziger Jahre aus der Problematisierung des Verhältnisses von Kunst und Gesellschaft entwickelt hat, ist in den beiden Gleichungen "Kunst ist Leben" und "Jeder Mensch ist ein Künstler" inzwischen zum Schlagwort oder zur unverbindlichen Glaubensformel verkommen. Zwar hat die einst ... ist. Dennoch - die auf eine künstlerische Einlösung dieser Gleichungen zielenden Erwartungen und Anstrengungen haben sich zu rasch entmutigen lassen, da eine wirkliche Durchdringung der Konsequenzen solcher künstlerisch und gesellschaftlich reformatorischen Gleichheitsansprüche nach wie vor fehlt. Mit feuilletonistischem Räsonnement über das "Ende der Avantgarde" (2) oder mit notorischem Ressentiment gegen die traditionellen Kunstinstitutionen läßt sich dieses Reflexionsdefizit nicht ... Organisationsformen hoffen mag, dann muß zuerst gefragt werden, wieweit in der Struktur der Kunstpraxis selbst wesentliche Hinderungsgründe dafür liegen, daß sie sich nicht im Sinne jener Gleichheitsansprüche der gesellschaftlichen Praxis anverwandeln konnte. Aber nicht allein für die Kunstpraxis, auch in der Kunsttheorie ist das Verhältnis von Kunst und Gesellschaft zentrales Thema geworden; seitdem die beiden großen geisteswissenschaftlichen Strömungen des Historismus und Funktionalismus die Einbeziehung des Gesellschaftlichen als eines kulturellen sowie des Kulturellen als eines gesellschaftlichen Faktors ... >>

  4. 88%

    ... feudale Unvernunft und die Dogmen der orthodoxen Glaubenslehre" (5) nicht mehr nur theoretisch kritisiert, sondern auch politisch bekämpft. Das Ringen um eine der Vernunft gerecht werdende Veränderung der gesellschaftlichen Verhältnisse führte vor 200 Jahren zur Französischen Revolution von 1789, die freilich realpolitisch zunächst eher schlimme Folgen hatte. Sie brachte Frankreich nach der Guillotine die Restauration und Europa ... Reizsysteme organisiert(en)" (53) Produkte nach statistischem Durchschnittswert kalkuliert, ist jedoch das, was sich den Anschein ästhetischer Erfahrung gibt, nur noch rein reflexhaftes Reagieren. Um sich trotz solcher gesellschaftlichen Zementierung des dualistischen Bewußtseins behaupten zu können, hat die Kunst seit der Romantik auch noch in einem anderen Sinn, als daß sie selbst denkt, aufklärerisch zu sein. Will ... Kunst so autonom wie nie zuvor wird, geht indes in erster Linie nicht auf den immer schon bestehenden künstlerischen Unabhängigkeitsdrang zurück, sondern auf die der Romantik vorhergehenden revolutionären gesellschaftlichen Veränderungen. Denn auch wenn die Revolution mit ihren sozial-politischen Zielsetzungen zunächst scheiterte und ihre aufklärerisch-humanistischen Ideale selbst grausam verriet, hat sie die angestammte weltliche und geistige ... auch ... daraufhin aussterben können" (61), wenn sie es nicht verstanden hätte, gerade die Zweckfreiheit als Voraussetzung der höchsten Entfaltung ihrer ästhetischen Qualitäten zu behaupten. Die Befreiung, welche die gesellschaftliche Autonomie, d.h. die funktionale, institutionelle, ökonomische Unabhängigkeit der Kunst einerseits bringt, hat für sie auf der anderen Seite ein hohes Maß an Bestimmungslosigkeit zur Folge. Der einstigen ... von traditionellen Bindungen und Notwendigkeiten, muß sie alles, was sie sein und werden will, allein aus sich heraus erfinden und begründen. Ihre durch die revolutionären politischen Veränderungen ermöglichte gesellschaftliche Autonomie macht es erforderlich, diese ihr zugefallene formelle und zunächst bloß abstrakte Freiheit nun auch inhaltlich durch die Selbstbestimmung ihrer künstlerischen Entscheidungen zu konkretisieren. Dazu hat sich ... >>

  5. 82%

    ... feudale Unvernunft und die Dogmen der orthodoxen Glaubenslehre' (5) nicht mehr nur theoretisch kritisiert, sondern auch politisch bekämpft. Das Ringen um eine der Vernunft gerecht werdende Veränderung der gesellschaftlichen Verhältnisse führte vor 200 Jahren zur Französischen Revolution von 1789, die freilich realpolitisch zunächst eher schlimme Folgen hatte. Sie brachte Frankreich nach der Guillotine die Restauration und Europa ... Kunst so autonom wie nie zuvor wird, geht indes in erster Linie nicht auf den immer schon bestehenden künstlerischen Unabhängigkeitsdrang zurück, sondern auf die der Romantik vorhergehenden revolutionären gesellschaftlichen Veränderungen. Denn auch wenn die Revolution mit ihren sozial-politischen Zielsetzungen zunächst scheiterte und ihre aufklärerisch-humanistischen Ideale selbst grausam verriet, hat sie die angestammte weltliche und geistige ... auch... daraufhin aussterben können' (61), wenn sie es nicht verstanden hätte, gerade die Zweckfreiheit als Voraussetzung der höchsten Entfaltung ihrer ästhetischen Qualitäten zu behaupten. Die Befreiung, welche die gesellschaftliche Autonomie, d.h. die funktionale, institutionelle, ökonomische Unabhängigkeit der Kunst einerseits bringt, hat für sie auf der anderen Seite ein hohes Maß an Bestimmungslosigkeit zur Folge. Der einstigen ... von traditionellen Bindungen und Notwendigkeiten, muß sie alles, was sie sein und werden will, allein aus sich heraus erfinden und begründen. Ihre durch die revolutionären politischen Veränderungen ermöglichte gesellschaftliche Autonomie macht es erforderlich, diese ihr zugefallene formelle und zunächst bloß abstrakte Freiheit nun auch inhaltlich durch die Selbstbestimmung ihrer künstlerischen Entscheidungen zu konkretisieren. Dazu hat sich die Kunst - bei aller sozio-ökonomischen Unabhängigkeit - von den in ästhetischer Hinsicht sehr wohl noch an sie gerichteten gesellschaftlichen Ansprüchen, Erwartungen und Interessen zu emanzipieren. Diese ästhetische Autonomie ist im Unterschied zur politischen Autonomie, die in der Freiheit von Bedingungen besteht, allein durch deren selbstbestimmte Setzung ... >>

  6. 81%

    ... muß den Begriff künstlerische Tätigkeit als eine konterrevolutionäre Auffassung des Schöpferischen ausmerzen." El Lissitzky Michael Lingner / Rainer Walther Paradoxien künstlerischer Tätigkeit (Thesen zum paradoxen Verhältnis schöpferischer Selbstbestimmung und gesellschaftlicher Fremdbestimmung*) Einleitung Die künstlertheoretischen und geisteswissenschaftlichen Überlegungen, die Ende der 60er Jahre primär das Verhältnis von Kunst und Gesellschaft problematisiert haben, sind in den beiden Gleichungen: "Kunst ist Leben" und "Jeder ist Künstler" sei es zum schlichten Schlagwort oder zur unverbindlichen Glaubensformel verkommen. Doch haben sie - einst ... zu Unrecht und viel zu rasch - wie uns scheint -entmutigen lassen. Denn noch immer fehlt es an einer wirklich theoretischen Durchdringung der Konsequenzen, die aus solchen künstlerisch wie gesellschaftlich propagierten "Gleichheits"-Ansprüchen für eine zukünftige Kunstpraxis zu ziehen wären. Weder mit kunstkritischen Befürchtungen vom „Ende der Avantgarde"2 noch mit kunstpolitischem Argwohn gegen die klassischen Kunstinstitutionen läßt ... populistisch" in Organisationsfragen ausgewichen wird - "zuallererst" nach den Struktureigentümlichkeiten der künstlerischen Praxis selber zu fragen sowie nach den Bedingungen, unter denen sie sich, jenen beiden Leitideen entsprechend, der gesellschaftlichen Praxis prinzipiell anzugleichen vermag, ohne doch auf ihre ästhetische Substanz zu verzichten. Eine Antwort auf diese Frage versuchen wir unter dem Aspekt des Spannungsverhältnisses künstlerischer Selbstbestimmung und gesellschaftlicher Fremdbestimmung zu gewinnen - mit der Intention, theoretische Reflexion zur produktiven künstlerischen Kraft fortzuentwickeln. Im Unterschied zur Methodik der philosophischen Ästhetik etwa, die ihren Gegenstand aus theoretischen Begriffssystemen ... >>

  7. 78%

    ... und Neudefinition dessen, was Kunst an der Kunst sein soll. Entweder etwas erweist sich dabei als Kunst oder fällt ins Nichts. Während die politische Autonomie der Kunst ein gesellschaftlich fest- und vorgeschriebener Bedingungsrahmen ist, hängt die ästhetische Autonomie von der Selbstbestimmung der künstlerischen Setzungen ab. Um diese vornehmen zu können, hat die Kunst, die trotz aller politisch verbürgten Unabhängigkeit in ästhetischer Hinsicht sehr wohl weiter bestimmten überkommenen gesellschaftlichen Interessen, Erwartungen und Ansprüchen ausgesetzt ist, sich von diesen zu emanzipieren. Dabei ist die ästhetische Autonomie in dem Maße substantiell zu steigern, wie es gelingt, die außerkünstlerischen Einflüsse auf die kunstpraktischen Entscheidungen zu reduzieren. Welche gesellschaftlichen Fremdbestimmungen von der Kunst jeweils problematisiert und zum Motiv ihres Unabhängigkeitsstrebens gemacht worden sind, hat sich in den vergangenen zweihundert Jahren der Geschichte autonomer Kunst immer wieder verändert ... Fortschreiten zu immer größerer Autonomie erkennbar im Sinne einer immer weitgehenderen Unabhängigkeit der künstlerischen Entscheidungen von allen nichtkünstlerischen Faktoren. Dabei hat die Kunst ihre Autonomie immer gegen die Gesellschaft durchsetzen müssen. Je weniger ihre Werke den gesellschaftlich geltenden kulturellen Wertmaßstäben noch entsprachen, desto eher wurde sie als andauernde Enttäuschung und Provokation erlebt. Eben diese Provokation war von der modernen Kunst selbst freilich positiv als ... >>

  8. 77%

    Michael Lingner Die Kunst der Gesellschaft Perspektiven postautonomer künstlerischer Praxis I. 1. Für das Verständnis moderner Kunst ist es besonders aufschlußreich, ihre Entstehungsgeschichte als einen Prozess aufzufassen, in dem die Werke eine immer größere ... adäquate Betrachtungsweise, macht indes nicht nur die der modernen Kunst zugrundeliegenden künstlerischen Entscheidungen erklärlicher; vielmehr kann diese vielleicht erst heute am Ende autonomer Perspektive auch dazu beitragen, die gesellschaftlichen Legitimations- und Akzeptanzprobleme moderner Kunst besser zu verstehen. Dazu bedarf es freilich der genaueren Auseinandersetzung mit dem Autonomiebegriff - auch um die Umrisse einer künftigen Kunst zu gewinnen. Der ... Autonomie der Kunst eine völlig neue Qualität bekommt, geht indes nicht so sehr auf den schon immer bestehenden künstlerischen Unabhängigkeitsdrang zurück, sondern auf die der Romantik vorhergehenden revolutionären gesellschaftlichen Veränderungen. Indem die Französische Revolution die angestammte weltliche und geistige Vorherschaft von Adel und Klerus endgültig brach, wurden die Voraussetzungen für die Befreiung der Kunst aus ihren religiösen ... Um- und Neudefinition dessen, was Kunst an der Kunst sein soll. Entweder etwas erweist sich als Kunst, oder fällt ins Nichts. Während die politische Autonomie der Kunst ein gesellschaftlich fest-und vorgeschriebener Bedingungsrahmen ist, dessen Grenzen den Künstler in der Regel nicht tangieren, hängt die ästhetische Autonomie von selbstbestimmten künstlerischen Setzungen ab. Um diese vornehmen zu können, hat sich die Kunst, die trotz aller politisch verbürgten Unabhängigkeit in ästhetischer Hinsicht sehr wohl weiter bestimmten gesellschaftlichen Interessen, Erwartungen und Ansprüchen ausgesetzt ist, davon zu emanzipieren. Dabei ist die ästhetisch Autonomie in dem Maße substantiell zu steigern, wie es gelingt, die tatsächlichen oder vorgestellten ... >>

  9. 77%

    Michael Lingner, Franz Erhard Walther Kunst - Gesellschaft M.L.: Wenn du eben davon gesprochen hast, daß du deinen Kunstentwurf heute lange nicht mehr so rigoros verteidigen mußt wie früher, dann berührst du damit die Problematik der gesellschaftlichen Geltung deiner Arbeit und - ganz grundsätzlich gesehen - die Frage nach dem Verhältnis von Kunst und Gesellschaft, womit wir uns im folgenden beschäftigen wollen. Hat deine Arbeit inzwischen tatsächlich an Geltung gewonnen, so daß du um ihre Durchsetzung nicht mehr kämpfen mußt, oder gilt sie ... Publikum wie Presse so reagiert haben, als stünde die kulturelle Existenz des Abendlandes auf dem Spiel, so will mir scheinen, daß die heutige Toleranz gegenüber künstlerischen Erscheinungen keinen gesellschaftlichen Geltungsgewinn von Kunst und Kultur signalisiert, sondern eher das Gegenteil. Es gibt gegenwärtig doch nicht deswegen keine kritischen und engagierten Kontroversen um künstlerische und kulturelle Fragen mehr, weil ... früher gab. Die Schärfe fehlt sicherlich auch deswegen, weil die Leute, die Ende der sechziger Jahre ausschließlich politisch oder sogar parteipolitisch argumentiert haben und teilweise inquisitorisch nach der gesellschaftlichen Relevanz und revolutionären Funktion der Kunst gefragt haben, heute keine Rolle mehr spielen. Außerdem darf man nicht unterschätzen, daß durch die zahlreichen Publikationen zu meiner Arbeit und ... >>

  10. 73%

    ... Republik. Er bildet die „Regel des Gerechten und des Ungerechten“11. Bei dieser ersten Darstellung differenziert Rousseau noch zwischen unterschiedlichen Gemeinwillen. So führt er an, dass „jede politische Gesellschaft aus anderen, kleineren Gesellschaften verschiedener Art“12 bestehe, von denen jede „ihre Interessen und Maximen“13 habe. Jede dieser kleinen Gesellschaften bildet einen eigenen Gemeinwillen, der dann aber von der „mitgliederstärkeren Sozialformation“14 relativiert werden kann. „Die Pflichten des Bürgers gehen vor den Pflichten des Senators und die Pflichten ... ausdrückliche Befragung des Volkes wird nun unumgänglich. In der Rousseauschen Konzeption der Republik ist daher die unmittelbare Ausübung der Souveränität durch das Volk die Grundregel jeder legitim regierten Gesellschaft. B. Repräsentation in der Konzeption des „Contrat social“ Im „Contrat social“ lehnt Rousseau die Möglichkeit einer Vertretung des Volkes bei der Gesetzgebung strikt ab. „Die Souveränität kann aus ... ist, dass allein der Gemeinwille die Kräfte des Staates gemäß dem Zweck seiner Errichtung, nämlich dem Gemeinwohl, leiten kann: denn wenn der Widerstreit der Einzelinteressen die Gründung von Gesellschaften nötig gemacht hat, so hat der Einklang derselben Interessen sie möglich gemacht. Das Gemeinsame nämlich in diesen unterschiedlichen Interessen bildet das gesellschaftliche Band, und wenn es nicht ... >>

Ergebnisse für Gesellschaft
Seite 1 (1 bis 10 von 502 Treffern) || weiter >>