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Ergebnisse für Geschmack
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  1. 100%

    ... Essen finden sich auf den Tellern vieldeutige Texte und Zeichen. Sie bilden ein feines, vielfältig verzweigtes Geflecht von Thesen und Fragen. Indem mit den Menütellern außergewöhnliche Aspekte des "Geschmacks" thematisiert werden, ergibt sich eine organische Verbindung zum Essen. Das Geschirr-Service bietet nicht nur einen anregenden Rahmen für persönliche und kulturelle Gespräche, sondern auch den Reiz eines ... ein Phänomen des ÜBERGANGS bleiben? Kunst wird immer ALLTÄGLICHER. Wird Kunst auch künftig die MORAL übergehen? Wodurch wird ALLTÄGLICHKEIT zur ästhetischen Kategorie? Wird Kunst ihre FRAGWÜRDIGKEIT behalten? Hauptgericht GESCHMACK ist die Voraussetzung jeder KULTUR. Finden Sie, daß es ein RECHT auf Ästhetik gibt? GESCHMACK bildet sich durch die Fähigkeit zu UNTERSCHEIDEN. Bevorzugen Sie es, ÄSTHETISCHE Unterscheidungen zu treffen? GESCHMACKS-ENTSCHEIDUNGEN sind rein subjektiv und beliebig. Sehen Sie andere Möglichkeiten der SELBSTBESTIMMUNG? GESCHMACK ist ZEITabhängig. Sind Ihre VORLIEBEN nicht von Dauer? GESCHMACK wird auch durch die MORAL bestimmt. Wann ziehen Sie dem SCHÖNEN das GUTE oder das WAHRE vor? GESCHMACK ... >>

  2. 92%

    ... sucht, droht es im Sinne des anything goes" von Paul Feyerabend bloßer Beliebigkeit zu verfallen. Kann in der Kunst gegen diese verbreitete Tendenz der Wahllosigkeit eine Kultivierung des Geschmacks aufgeboten werden? Um die theoretische Problematik, das alles auch anders, also kontingent sein könnte, besser erfahrbar zu machen, thematisierten die Texte auf den Tellern des Hauptgangs wesentliche Aspekte des Verhältnisses von Kunst und Geschmack und schaffen so eine organische Verbindungzum Essen. Indem das zugleich leibhaftig praktiziert wird, was die Tellertexte zu Bedenken und zu Besprechen geben, bekommt das gesamte Geschehen einen performativen Charakter. Wenn an dem als einer Geburtsstätte der Moderne geltenden Bauhaus der Glaube an die von Kandinsky beschworene innere Notwendigkeit" der Kunst gleichsam dem Geschmack geopfert wird, so bedarf dieser an sich skandalöse Vorgang einer Erklärung. Darum ist der Genuss des auf den Tellern des Pruszkower Rhizoms" servierten Essens vor und zwischen den ... Umweltinstituts", dass Geschmacksbildung (...) wichtiger als Naturschutz"2 sei, nur konsequent. Von allen Lebensbereichen wird erwartet, dass ein Überangebot an Wahlmöglichkeiten besteht, aus dem sich jeder nach seinem persönlichen Geschmack und Lustempfinden bedienen kann. Dieser hedonistische Hang führt zu einer Konformität extremer Individualisierung, die zwingend aus unserer Wirtschaftsform folgt und zunehmend alle gesellschaftlichen Bereiche destabilisiert. Davon ist allemal auch die heutige Kunst betroffen. Sie sieht sich mit dem fundamentalen Problem konfrontiert, welche Rolle ihr in einer derart vom Geschmack dominierten Welt, die sich gänzlich dem schönen Schein verschrieben hat, überhaupt noch zukommt. Diese für die Kunst heute entscheidende Problematik war von völlig untergeordneter Bedeutung, solange es ... >>

  3. 92%

    ... sucht, droht es im Sinne des „anything goes" von Paul Feyerabend bloßer Beliebigkeit zu verfallen. Kann in der Kunst gegen diese verbreitete Tendenz der Wahllosigkeit eine Kultivierung des Geschmacks aufgeboten werden? Um die theoretische Problematik, das alles auch anders, also kontingent sein könnte, besser erfahrbar zu machen, thematisierten die Texte auf den Tellern des Hauptgangs wesentliche Aspekte des Verhältnisses von Kunst und Geschmack und schaffen so eine organische Verbindungzum Essen. Indem das zugleich leibhaftig praktiziert wird, was die Tellertexte zu Bedenken und zu Besprechen geben, bekommt das gesamte Geschehen einen performativen Charakter. Wenn an dem als einer Geburtsstätte der Moderne geltenden Bauhaus der Glaube an die von Kandinsky beschworene „innere Notwendigkeit" der Kunst gleichsam dem Geschmack geopfert wird, so bedarf dieser an sich skandalöse Vorgang einer Erklärung. Darum ist der Genuss des auf den Tellern des „Pruszkower Rhizoms" servierten Essens vor und zwischen den ... Umweltinstituts", dass „Geschmacksbildung (...) wichtiger als Naturschutz"2 sei, nur konsequent. Von allen Lebensbereichen wird erwartet, dass ein Überangebot an Wahlmöglichkeiten besteht, aus dem sich jeder nach seinem persönlichen Geschmack und Lustempfinden bedienen kann. Dieser hedonistische Hang führt zu einer Konformität extremer Individualisierung, die zwingend aus unserer Wirtschaftsform folgt und zunehmend alle gesellschaftlichen Bereiche destabilisiert. Davon ist allemal auch die heutige Kunst betroffen. Sie sieht sich mit dem fundamentalen Problem konfrontiert, welche Rolle ihr in einer derart vom Geschmack dominierten Welt, die sich gänzlich dem schönen Schein verschrieben hat, überhaupt noch zukommt. Diese für die Kunst heute entscheidende Problematik war von völlig untergeordneter Bedeutung, solange es ... >>

  4. 88%

    Michael Lingner Die zarteste Versuchung seit es Avantgarde gab - Kunsterfahrung mit Geschmack Von der Negierung zur Kultivierung des Geschmacks Die herrschende Erlebnisorientierung der Menschen sowie die umfassende Ästhetisierung der Dingwelt sind zwei sich wechselseitig verstärkende Tendenzen, die für unsere Gegenwartskultur prägend sind. Ein Lebensgefühl hat sich verbreitet ... Hang zur extremen Individualisierung betrifft und destabilisiert alle gesellschaftlichen Bereiche. Besonders getroffen ist die heutige Kunst, die vor der Existenzfrage steht, welche Rolle sie in einer derart vom Geschmack dominierten Welt, die sich gänzlich dem schönen Schein verschrieben hat, überhaupt zu spielen vermag. Wenn in allen Lebensbereichen ein Überangebot an nur geschmacklich zu bewältigenden Wahlmöglichkeiten besteht - kann es dann noch einen spezifisch ästhetischen Selektionsmodus geben, der sich weiterhin als Kunst qualitativ von anderen Arten des Umgangs mit Wahlmöglichkeiten unterscheiden läßt ... doch irgendein ... Begriff adäquat sein kann" (5). Beim Spiel, der durch solche Ideen angeregten Einbildungskraft, entsteht eine Sphäre des Fiktiven und Möglichen, in der nach Kant allein der Geschmack als "ästhetische Urteilskraft" zu Entscheidungen fähig ist. Obwohl Kants Theorie des "ästhetischen Geschmacksurteils" konstitutiv für die Autonomie der Kunst war, entwickelt sich diese in der gesamten Moderne ... >>

  5. 86%

    Michael Lingner Für die einen ist es Nihilismus, für die anderen die höchste Herausforderung heutiger Kunst Die Überwindung der avantgardistischen Negierung durch die ästhetische Kultivierung des Geschmacks Für unsere Gegenwartskultur sind zwei Tendenzen prägend, die sich wechselseitig verstärken: Die extreme Erlebnisorientierung der Menschen und eine immer umfassendere Ästhetisierung der Dingwelt. Ein Lebensgefühl hat sich verbreitet ... Umweltinstituts», daß «Geschmacksbildung ... wichtiger als Naturschutz» (4) sei, nur konsequent. Von allen Lebensbereichen wird erwartet, daß ein Überangebot an Wahlmöglichkeiten besteht, aus dem sich jeder nach seinem persönlichen Geschmack und Lustempfinden bedienen kann. Dieser hedonistische Hang führt zu einer Konformität extremer Individualisierung, die zwingend aus unserer Wirtschaftsform folgt und zunehmend alle gesellschaftlichen Bereiche destabilisiert. Besonders sind davon ... populärkulturellen, rein kommerziellen Produktions- und Lebenszusammenhänge betroffen und erst recht die heutige Kunst. Sie sieht sich mit dem fundamentalen Problem konfrontiert, welche Rolle ihr in einer derart vom Geschmack dominierten Welt, die sich gänzlich dem schönen Schein verschrieben hat, überhaupt noch zukommt: Kann es dann überhaupt noch einen spezifisch ästhetischen Selektionsmodus geben, der sich weiterhin als Kunst ... Kunst heute entscheidende Problematik war von völlig untergeordneter Bedeutung, solange es nur dort und in wenigen anderen Lebensbereichen - wie etwa der Mode - als möglich und legitim galt, nach Geschmack zu entscheiden. Und selbst in diesen Reservaten waren die Entscheidungen nicht dem persönlichen Belieben überlassen, sondern hatten den verbindlichen Normen des «guten» Geschmacks und der Sitte wie des Anstandes zu gehorchen. Gestern Es ist zuerst Immanuel KANT, der die traditionelle Normativität des Geschmacks aufhebt und ihn als einen völlig eigenen ... >>

  6. 81%

    ... lautete denn dein Tellerspruch? F: Ich bin völlig in die MORAL gerutscht. Bei der Vorspeise hatte ich schon mit MORAL und Sünde zu tun. Und jetzt wieder mit GESCHMACK, MORAL, WAHR und SCHÖN. I: Und, ziehst du das SCHÖNE, dem WAHREN oder GUTEN vor? F1: Wir haben gemeinsam überlegt und uns auf den ÜBERGANG als Lösung verständigt ... das SCHÖNE und das WAHRE nicht zusammen. Es gibt schlimme Dinge, die auf der Welt passieren, die leider wahr, aber überhaupt nicht schön sind. I: Viele Menschen halten GESCHMACK im ALLTAGSLEBEN für etwas Unbrauchbares. Wie steht es bei Ihnen damit? F1: Ich würde meine meisten Entscheidungen emotional treffen [...]. Ich denke, daß der Mensch, Gottseidank muß ich sagen ... Überlegung beruhen. Dann muß das vielmehr eine Überlegung sein, die aus der Emotion heraus stattfindet und diese dann rationalisiert. I: Meinen Sie, daß bei den emotionalen Entscheidungen der GESCHMACK eine Rolle spielt? F1: GESCHMACK hat sehr viel mit Emotion zu tun. GESCHMACK ist eine Gefühlssache [...]. Darum gibt es ja die unterschiedlichsten Geschmäcker. Jeder hat seinen subjektiven Geschmack, und das hat was mit Emotion zu tun, mit seinen eigenen persönlichen ... >>

  7. 78%

    ... ein Phänomen des ÜBERGANGS bleiben? Kunst wird immer ALLTÄGLICHER. Wird Kunst auch künftig die MORAL übergehen? Wodurch wird ALLTÄGLICHKEIT zur ästhetischen Kategorie? Wird Kunst ihre FRAGWÜRDIGKEIT behalten? Hauptgericht GESCHMACK ist die Voraussetzung jeder KULTUR. Finden Sie, daß es ein RECHT auf Ästhetik gibt? GESCHMACK bildet sich durch die Fähigkeit zu UNTERSCHEIDEN. Bevorzugen Sie es, ÄSTHETISCHE Unterscheidungen zu treffen? GESCHMACKS-ENTSCHEIDUNGEN sind rein subjektiv und beliebig. Sehen Sie andere Möglichkeiten der SELBSTBESTIMMUNG? GESCHMACK ist ZEITabhängig. Sind Ihre VORLIEBEN nicht von Dauer? GESCHMACK wird auch durch die MORAL bestimmt. Wann ziehen Sie dem SCHÖNEN das GUTE oder das WAHRE vor? GESCHMACK ist im ALLTAGSLEBEN unbrauchbar. Meinen Sie, sich eher aufgrund ... >>

  8. 71%

    ... zunächst recht provokative These, daß "Geschmacksbildung [...] wichtiger als Naturschutz" (3) sei, durchaus Sinn. Für die heutige Kunst stellt sich das Problem, welche Rolle sie in einer derart vom Geschmack dominierten Welt, die sich gänzlich dem schönen Schein verschrieben hat, überhaupt noch spielen kann. Inzwischen herrscht in allen Lebensbereichen ein Überangebot ästhetisch ausdifferenzierter Wahlmöglichkeiten, so daß ständig Geschmacksentscheidungen ... doch irgendein [...] Begriff adäquat sein kann." (4) Beim Spiel der durch solche Ideen angeregten Einbildungskraft entsteht eine Sphäre des Fiktiven und Möglichen, in der nach Kant allein der Geschmack als "ästhetische Urteilskraft" zu Entscheidungen fähig ist. Obwohl Kants Theorie des "ästhetischen Geschmacksurteils" konstitutiv für die Autonomie der Kunst war, vollzieht sich deren gesamte moderne Entwicklung als ein dauernder, in zwei Richtungen gehender Affront gegen den Geschmacksbegriff. Mit dem künstlerischen Autonomiestreben unvereinbar war vor allem der dem Geschmack noch aus der Feudalzeit anhaftende, diktatorische Charakter und sein normativer Anspruch, wie ihn das Bürgertum dann weiter aufrechterhalten hat. Dagegen hat die Kunst der Moderne radikal rebelliert, indem ... Ansprüche, Interessen und Erwartungen an Kunst, ja sogar über die eigene Tradition sich hinwegzusetzen, gehörte zum Programm der Avantgarde: "Das große Ziel [...] bestand in einer Reaktion gegen den Geschmack." (5) Die künstlerischen Geschmacksverstöße sind gleichwohl nur gering geahndet und oft mit gehöriger zeitlicher Verzögerung sogar gesellschaftlich akzeptiert worden. Allemal sind die bestehenden gesellschaftlichen Macht- und Besitzstrukturen von ... ist. Daß die Gefahr ästhetischer Beliebigkeit dem vom Wahren, Guten und Angenehmen unabhängig operierenden Geschmacksurteil innewohnt, ist der andere entscheidende Grund, warum moderne Kunst sich so vehement dem Geschmacklichen widersetzt. Während sich die frühere Kunst an ihren gesellschaftsnotwendigen Funktionen und ihrem mimetischen Natur- und Gegenstandsbezug orientieren konnte, erfindet die moderne Kunst ihre eigenen, kunstimmanenten Notwendigkeiten, um ... >>

  9. 69%

    ... das, was wir in dieser erhaben nennen, sondern nur auf das Schöne gerichtet werden ................ 619 § 31. Von der Methode der Deduktion der Geschmacksurteile........... 621 § 32. Erste Eigentümlichkeit des Geschmacks urteils............... 623 § 33. weite Kigentümlichkeit des Geschmacksurteils ............... 626 § 34. Es ist kein objektives Prinzip des Geschmacks möglich.......... 628 § 35. Das Prinzip des Geschmacks ist das subjektive Prinzip der Urteilskraft überhaupt . . 629 § 36. Von der Aufgabe einer Deduktion der Geschmacksurteile.......... . . 631 § 37. Was wird eigentlich in einem Geschmacksurteile von einem Gegenstande a priori behauptet? .............. 632 § 38. Deduktion der Geschmacksurteile . . . 633 § 39. Von der Mitteilbarkeit einer Empfindung . 636 § 40. Vom Geschmacke als einer Art von sensus communis............. 638 § 41. Vom empirischen Interesse am Schönen . 642 § 42. Vom intellektuellen Interesse am Schönen 644 § 43. Von der Kunst überhaupt....... 651 § 44 ... Natur zu sein scheint...... 655 § 46. Schöne Kunst ist Kunst des Genies . . . 656 § 47. Erläuterung und Bestätigung obiger Erklärung vom Genie......... 658 § 48. Vom Verhältnisse des Genies zum Geschmack .............. 661 § 49. Von den Vermögen des Gemüts, welche das Genie ausmachen.......... 664 § 50. Von der Verbindung des Geschmacks mit Genie in Produkten der schönen Kunst 671 § 51. ... >>

  10. 65%

    ... Deutschland GmbH (Hg.) Geschmacksache Schriftenreihe Forum, Band 6 Inhalt Wenzel Jacob 7 Vorwort Michael Köhler 9 Was lebt, ißt. Ein Wirtshausgespräch Mark I. Friedman 25 Die Sinne des Geschmacks und ihre Bedeutungen Gerhard Neumann 35 Geschmack-Theater. Mahlzeit und soziale Inszenierung Hans J. Teuteberg 65 Zur kulturwissenschaftlichen Phänomenologie der täglichen Mahlzeiten Erich Lück 87 Sekt und Kaviar, Steak mit Kräuterbutter. Geschmack und religiöse Speisegesetze Bernd Busch 93 Erste Meldung: „Der Niedergang der großbürgerlichen Küche" Hans-Dieter Bahr 97 Über den Sinn des Geschmacks Michel Onfray 112 Der Uterus, die Trüffel und der Philosoph. Ein Denkmal für Brillat-Savarin Gerd Spittler 140 Das einfache Mahl: Kost der Armen oder Ausdruck des feinen Geschmacks? Maud Ellmann 159 Geschmack an Wörtern Bernd Busch 179 Zweite Meldung: „Digitaler Plausch bei Kaffee und Kuchen" Andrea Masüger 182 Erkenntnisse eines Wein-Diskurses Stuart Pigott 189 ... >>

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