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Ergebnisse für Geschichte
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    ... und menschenrechtliche Geltungsansprüche – eine Übersicht der normativen und empirischen Debatten 1 1.1.1 Absicht und These 7 1.1.2 Aufbau der Arbeit 8 1.1.3 Geschichtlicher Kontext 8 1.1.4 Begriffsbestimmung: Universalismus und Universalität der Menschenrechte 10 1.1.5 Begriffsbestimmung: Relativismus und Partikularismus 12 1.2 Universalistische Begründung – Strategien, Erfordernisse und Einschränkungen ... universelle menschenrechtliche Konzeption und die damit einhergehende Forderung nach faktischer Verwirklichung wird von einer Vielzahl von Problemen begleitet. Menschenrechte sollen für jeden und jede gültig sein, unabhängig von geschichtlichen, kulturellen, politischen und gesellschaftlichen Vorbedingungen. Es gibt jedoch gute Gründe anzunehmen, dass die Gültigkeit, aber auch die Durchsetzbarkeit von Menschenrechten gerade durch die oben aufgeführten Faktoren vorbedingt sind ... ersten, einleitenden Kapitel werden die Idee und die Absicht der Menschenrechte vorgestellt sowie die Fragestellung und die These erläutert. Als Einstieg dienen eine Darlegung der aktuellen Menschenrechtsdebatten, ein geschichtlicher Einblick und die Bestimmung verwendeter Begriffe. Im Anschluss werden die menschenrechtliche Gültigkeit sowie unterschiedliche Begründungsstrategien vorgestellt. Das zweite Kapitel diskutiert Universalität in Verbindung mit Kultur und veranschaulicht die ... Normatives und Faktisches stehen gerade beim Gegenstand ‚Menschenrechte’ in einer starken und produktiven Wechselwirkung zueinander. Dies gilt auch für die verschiedenen Menschenrechtsdiskurse einzelner akademischer Disziplinen. 1.1.3 Geschichtlicher Kontext Am 10. Dezember 1948 verabschiedete die Generalversammlung der gerade erst gegründeten Vereinten Nationen die ‚Allgemeine Erklärung der Menschenrechte’. Die einleitenden Sätze der Präambel verdeutlichen, dass die Erklärung ... Mitgliedsstaaten der UNO ratifiziert. Die beiden Pakte und weitere menschenrechtliche Verträge ergänzen sich zusammen mit der Allgemeinen Menschenrechtserklärung zu der ‚International Bill of Rights’.18 Aufgrund ihres unterschiedlichen geschichtlichen Entstehungskontexts werden Menschenrechte häufig verschiedenen Rechtskategorien zugeordnet. Dies sind erstens die bürgerlichen und politischen Rechte, die auch Freiheitsrechte genannt werden; zweitens die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte, ... >>

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    INHALTSVERZEICHNIS Vorwort ............................. 7 I. Vorlagen ............................ 9 Jean Bollack: Vom System der Geschichte zur Geschichte der Systeme ............ 11 Günther Buck: Selbsterhaltung und Historizität............. 29 Herbert Dieckmann: Naturgeschichte von Bacon bis Diderot: Einige Wegweiser 95 Ferdinand Fellmann: Das Ende des Laplaceschen Dämons ........ 115 Algirdas Julien Greimas: Sur l'histoire événementielle et l'histoire fundamentale....... 139 Max Imdahl: Über einige narrative Strukturen in den Arenafresken Giottos ........ 155 Hans Robert Jauss: Geschichte der Kunst und Historie ..... 175 Reinhart Koselleck: Geschichte, Geschichten und formale Zeistrukturen ........ 211 Hermann Lübbe: Geschichtsphilosophie und politische Praxis........ 223 Odo Marquard: Beitrag zur Philosophie der Geschichte des Abschieds von der Philosophie der Geschichte ............................... 241 Christian ... >>

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    INHALT I GESCHICHTLICHE ORGANISATION DER ARBEITSVERMÖGEN HAMMER, ZANGE, HEBEL Gewaltsamkeit als Arbeitseigenschaft 20 KAPITEL 1: DIE ENTSTEHUNG DER ARBEITSVERMÖGEN AUS DER TRENNUNG 27 Der Satz vom eingeschlossenen Dritten 42 KAPITEL 2 ... 55 - Eindringgesetze des Wassers 58 -Tücke des Objekts 58 - Erinnerungsvermögen bei Computern und bei Gehirnen 59 - Gegen Verschrottung 61 - Fingerspitzengefühl, Trennschärfe 62 -Selbstregulierung von Synthesen 65 - Selbstregulierung als Geschichte 66 -Selbstregulierung der Wünsche 67 - Doppelsinn 69 - Ungeeignet für affirmative Annahmen 70 - Geburt 71 - Zweite, dritte und vierte Geburt usf. 72 -Politik des Körpers 74 - Thermidor 77 1 ... und große Industrie; Kooperation 183 - Spezifische Vermögen der Industriearbeit 193 -Transformation, Transversalisierung 205 - Umgang mit einander entfremdeten Zeiten 210 - Dialektik von Aktualität und Regression 212 - Die Gegenwärtigkeit psychischer Geschichte 215 - Leerbewegung, Ruheumsatz 217 - Knapsen, sparen 218 KAPITEL 4: DAS PROBLEM, SICH VOLLSTÄNDIGE WECHSELWIRKUNG (KREISLÄUFE) IN DER POLITISCHEN ÖKONOMIE DER ARBEITSKRAFT ALS ETWAS PRAKTISCHES VORZUSTELLEN 221 Lineare Verknüpfung ... Wenn das, was im Paradies zerstört worden sein soll, zerstörbar war, dann war es nicht entscheidend; war es aber unzerstörbar, dann leben wir in einem falschen Glauben« 394 - Geschichtliche Zeitstruktur 397 - Herrschaft und Souveränität 398 - Entzerrung von Herrschaft und Souveränität 400 - Das zu enge Korsett der Ökonomie 404 - Wege 406 - Umkreis der Städte 407 -Schatzfunde 408 - Ballung ... Verhältnisse 518- Privategoismus als »Geheimnis des Patriotismus der Bürger« 526- Versuche der Produktion von kollektiver Identität 529 - Jugendliche und nationaler Zusammenhang 532 - Realitätsverlust, Nationalverlust 538 KAPITEL 8: DIE GESCHICHTLICHE PRÄGUNG DER ARBEITSVERMÖGEN IN DEUTSCHLAND. (PERMANENZ DER URSPRÜNGLICHEN AKKUMULATION II) 541 Verschlüsselte Begriffe: »Trennung«, »Arbeitender«, »Arbeitsmittel« 545 -Erbe, Glück als Lernprinzip 550 - Abstraktionsprinzip, Produktionsprinzip 551 - Feudalismus, Kapitalismus: ... >>

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    ... Rekonstruktion von kunstimmanenten, historischen Entwicklungen, von denen die moderne Kunst geprägt worden ist. Zunächst folgt also in aller Kürze dieser Rekonstruktionsversuch. I. Es ist keine Frage, daß die Geschichte der modernen Kunst nach der französischen Revolution untrennbar mit dem Begriff der Autonomie und dem künstlerischen Streben nach immer größerer Selbstbestimmung verbunden ist. Die durch die bürgerlichen Verfassungen ... kunstpraktischen Entscheidungen zu reduzieren. Welche gesellschaftlichen Fremdbestimmungen von der Kunst jeweils problematisiert und zum Motiv ihres Unabhängigkeitsstrebens gemacht worden sind, hat sich in den vergangenen zweihundert Jahren der Geschichte autonomer Kunst immer wieder verändert. Die Entwicklung ist keineswegs linear verlaufen sondern weist allemal Vorgriffe und Rückbezüge, Überschneidungen und Widersprüchlichkeiten auf. Gleichwohl ist insgesamt ein Fortschreiten zu immer ... nur längst historisch gewordene künstlerische Positionen, sondern auch gerade die gegenwärtigen werden von der Avantgardekunst jeweils radikal in Frage gestellt, um sich von ihnen zu befreien. Dabei wird Geschichte nicht einfach negiert, sondern im dialektischen Sinne aufgehoben, nämlich bewahrt und überwunden zugleich, ohne daß dieser Entwicklungsprozeß einen Fortschritt der Kunst bedeutete. Die von sich selbst zu immer weiterer Autonomisierung verdammte Avantgardekunst flieht ihre Geschichte ohne Ziel, wenn nicht diese Flucht selbst ihr Ziel und Zweck ist. Die Avantgardekunst gleicht insofern dem Herrn in Kafkas Erzählung "Der Aufbruch", welcher auf die Frage des ... Autonomiestreben der Kunst keinen wirklichen Widerpart mehr und läuft ins Leere, weil das, wogegen sie sich noch verselbständigen könnte, eigentlich aufgebraucht ist. An diesem End- und Wendepunkt der Geschichte moderner Kunst hat sie in ihrer Selbstbezüglichkeit den letzten möglichen Schritt der Autonomisierung unternommen und sich sogar autonom gegenüber dem von ihr bislang verfolgten Prinzip der Autonomisierung ... >>

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    ... Eulenspiegel als Philosoph - Affirmation als Vermittlungsstrategie.......................... 134 Band II ÄSTHETIK DER BILDER - BESUCHERSCHULUNG Inszenierte und reflexive Wahrnehmung Teil 1 Funktionen der Bildenden Kunst............................. 178 Teil 2 Kunst und Geschichte, Kunst in der Demokratie - Vermittlung als Dilemma heutiger Kunstpraxis ...................221 Teil 3 Der Wirklichkeitsanspruch der Bilder - Vom Bilderkrieg zur Besucherschulung........................ 264 Teil 4 Fallbeispiele aus heutigen Bildwelten......................... 335 ... Gottes............. 74 4.1 Das Problem der Schöpfung 4.2 Die Jungfrauenzeugung als Schöpfungsmodell 4.3 Die Junggesellenmaschine als Schöpfungsmodell 5 Science Fiction - Postindustrielle Handlungsräume....................81 5.1 Geschichte, wie sie nie, wie sie nicht anders, wie sie auch hätte sein können 5.2 Wirklichkeits- und Möglichkeitssinn 5.3 Science Fiction als Fiction rezipiert 5.4 Science ... Das Prinzip der Affirmation - Vorbemerkung als Nachwort........... 135 3 Baumpersönlichkeiten ........................................ 139 4 Die Reformation der Reformation - Zur Revolution des Ja ........... 140 4.1 Ereignis durch Erzählung 4.2 Geschichte als Schule des Handelns, den Herrschaften abgeguckt 4.3 Es hat nicht anders kommen können, es mußte so sein 4.4 Es hat nicht anders kommen können, wir ... und Schöpfung - Theorie und Praxis 5.5 Arbeitsplatz Artisprudenz 5.6 Getanes zu tun 6 Selbstbestimmung und Fremdbestimmung - Zur funktionalen Unterbestimmtheit der Kunsthochschulen............211 Teil 2 KUNST UND GESCHICHTE - KUNST IN DER DEMOKRATIE VERMITTLUNG ALS DILEMMA HEUTIGER KUNSTPRAXIS 1 Wahrlich, die endgültige Verelendung - Kulturpolitik im Zeichen der Fortschrittsideologie ...................221 1.1 Einfluß auf soziales Leben 1.2 ... Museum als Ort theoretischer Reflexion 2.7 Museum als Ort der Rezeption 2.8 Museum als Ort der Vermittlung 2.9 Museum als Arbeitsplatz 3 Kollektive und individuelle Geschichte - der Verlust des Gewesenen als Bedingung der Zukunft................233 4 Denk-mal-nach! ............................................234 5 Geschichte als Vergegenwärtigung ...............................237 6 Was heißt und zu welchem Ende studiert ... >>

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    Reprint Zwischen Kern und Mantel. Franz Erhard Walther und Michael Lingner im Gespräch über Kunst. Inhalt des Buches: Vorbemerkungen Michael Lingner Kunst - Sprache Kunst - Gesellschaft Kunst - Vermittlung Kunst - Geschichte Kunst - Werk Kunstreflexion als Medium künstlerischer Verantwortung Rainer Walther Biographien, Bibliographien Die meisten Schriften über Kunst sind von Leuten verfaßt, die keine Künstler sind: daher alle die falschen ... stehen lasse. Dies ist eine vermeintlich bescheidenere Haltung. Doch bei genauerem Hinsehen ist sie alles andere als bescheiden, eher sehr unbescheiden; denn ich trete mit ihr gegen die Geschichte an. M.L.: Was du als Hang zum Banalen beschreibst, ist demnach der Versuch, auf dieselbe Weise, wie du das Informelle als das Ungeformte begriffen hast, die Dinge ... Sowohl gesellschaftlich affirmativ - die noch feuchten Bilder bei Ausstellungseröffnungen und die schicken Leute mit dem Sektglas davor ergeben keinerlei Widerspruch - als vor allem affirmativ in ihrem Verhältnis zur Geschichte. Mir drängt sich oft der Vergleich mit der Salonmalerei des 19. Jahrhunderts auf, die es genauso wenig geschafft hatte, sich von historischen Vorbildern zu lösen, wie es die ... sagen, sondern er war damals auch eine einleuchtende historische Notwendigkeit. Denn er erschöpft sich nicht im bloßen Zitieren, lebt nicht nur von Anleihen aus der Vergangenheit, sondern greift Geschichte produktiv auf, um einen neuen Kunstentwurf zu wagen. Offenbar besteht dazu im Moment nicht die richtige Möglichkeit, denn trotz des ständigen Geredes von ihrer Unabhängigkeit gegenüber der Geschichte und ihrem Bruch mit der Tradition, sehe ich bei den neuen Malern zu starke historische Anlehnungen, die kaum eine Neuentdeckung der Geschichte ermöglichen. M.L.: Zeitgenössische Kunst ... >>

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    ... Wittgenstein zur Einführung' (S.69) / Oliver Behnssen: Leserbrief (S.71) Spuren Zeitschrift für Kunst und Gesellschaft Nr.28 Jun./Jul.89 Inhalt Beobachtungen und Anfragen Susanne Dudda: Versehentlich Geschichte (S.5) / Jan Philipp Reemtsma: Dies nicht (S.6) / Wolfgang Pauser: Zur Verkörperung des Menschen (S.11) / Susanne Klippel: Das Moaner (S.12) / Harald Naegeli: Offener Brief (S.14) / Kasbah Mozat: Sternstunde der Kontingenz (S.16) Gustav Falke Täuschende Nähe Vom Nutzen und Nachteil des Aktualisierens S.19 Jens Hagestedt Geschichte statt Historismus Interpretationen aus dem Blickwinkel der Moderne S.24 Thomas Zabka Werktreue durch Textgenauigkeit? Zur 'Eroica' der 80er Jahre S.29 'Abwasch' Fotoserie von Heike Breitenfeld S ... Nr.26/27 Feb./Mär.89 Inhalt Beobachtungen und Anfragen Vilém Flusser: Leben und leben lassen (S.5) Harald Justin: Paarungsrituale der Menschen (S.8) Christa Damkowski: Die Geschichte eines Abenteuers (S.11) Joseph Vogl: Übersetzen, nicht übersetzen (S.13) Michel Foucault: Wächter über die Nacht des Menschen (S.15) Axel Honneth/Walter Seitter: Foucault= Kant minus ... Janzin und Joachim Güntner über die "Intellectual History" (S.30) Fotoserie von Hilla und Bernd Becher (S. 70-81) "Spuren "-Aufsatz Gunda Claußen Mode auf der Bühne Zur Geschichte der Modenschau (S.82) Magazin Susanne Dudda: Königliche Verschaltungen (S.86) /W.V.Hofmann: Architektur als Welterfahrung? (S.88) / Friedhelm Lövenich: Leo Löwenthal (S.89) / Khosrow Nosratian: Bilder ... Christoph Tannert: Konkurs der Off-Szene? Ein Gespräch über junge Künstler in der DDR S.43 Wilfried Linke aus "Die Verwilderung" ein prosa poem S.48 Udo Scheer: Geschichten von Bodo Hake S.50 Die Kaltschmiede Fotoserie S.19-32 Spuren Zeitschrift für Kunst und Gesellschaft Nr.22 Feb.88 Inhalt Beobachtungen und Anfragen Susanne Klippel: ... >>

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    ... nie tatsächlich vollzogen. Gerade angesichts jenes fatalen Paradoxons einer historistischen Geschichtslosigkeit, die sich als postmodernes Denken in den 80er Jahren auch der künstlerischen Praxis bemächtigt hat, ist die geschichtliche Kontinuität, in der die avantgardistische Kunst steht, umso deutlicher geworden. Obwohl unaufhörlich das Bestehende überwindend und ins Unbekannte (2) vordringend, hat sie sich aus dem kunstgeschichtlichen Gesamtzusammenhang nie ... wird. Solange Schönheit noch als etwas angesehen wurde, was ganz von gewissen Werkstoffen und ihren Bearbeitungsweisen sowie von der Darstellung bestimmter Inhalte abhängig war, welche - wie die biblischen Geschichten - zum gleichsam natürlichen Bestand des allgemeinen Bewußtseins gehörten, wurde das Ästhetische als unmittelbar erfahren. Seit der um 1800 beginnenden Autonomisierung, in deren Verlauf sich die Kunst von außerkünstlerischen ... aufgrund ihrer politischen Unabhängigkeit in ästhetischer Hinsicht ganz und gar selbst durch Vernunft begründen muß, zweifellos aufklärerisch und der gesamte, die moderne Kunst bestimmende ästhetische Autonomisierungsprozeß als eine Geschichte der Aufklärung zu lesen. Einmal begonnen, gibt es aus ihr kein Entrinnen mehr, weil die aufklärerische Vernunft wegen des ihr eigenen Hanges zur Universalisierung und Selbstreflexivität gar nicht ... geleistet. Welche gesellschaftlichen Interessen, Ansprüche und Erwartungen von der Kunst jeweils problematisiert und zum Motiv ihres Unabhängigkeitsstrebens gemacht worden sind, hat sich in den vergangenen zweihundert Jahren der Geschichte autonomer Kunst ständig verändert. Ihre Entwicklung verläuft keineswegs linear, sondern weist immer wieder Vorgriffe und Rückbezüge, Überschneidungen und Widersprüchlichkeiten auf. Gleichwohl lassen sich durchaus Phasen, in denen eines ... nur längst historisch Gewordenes radikal in Frage, um sich möglichst von allem Bestehenden zu befreien. Doch wird dieses nicht einfach negiert, sondern im dialektischen Sinn aufgehoben, also als Geschichte bewahrt und überwunden zugleich, ohne daß dieser Entwicklungsprozeß, trotz gewisser Linearität und Logik, einen Fortschritt der Kunst bedeutete. Die ihre Zeitgenossenschaft verabsolutierende Avantgardekunst flieht ihre Geschichte ohne ... >>

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    ... des Einzelnen im Licht gesellschaftlicher Geltungsansprüche darstellen; - kraft Polarisierung und Historisierung die Unterschiede zwischen den künstlerischen und gesellschaftlichen Interessen zur äußersten Widersprüchlichkeit zu steigern und sie in ihrer geschichtlichen Bedingtheit zu verstehen. Der Methode nach ist die vorliegende Untersuchung also, obschon empirisch orientiert, keineswegs statistisch fundiert; sondern ihre theoretisch-analytischen Bestimmungen, Aussagen, Begründungen und Wertungen stellen den ... Künstler die kunstinternen Tätigkeitsbedingungen auch tatsächlich selbstbestimmt zu setzen und dabei die Nachfolge ästhetischer Ideen dennoch zu wahren vermag, wird von seiner Fähigkeit abhängen, daß er der Kunst-Geschichte der ästhetischen Ideen eine die Tradition zugleich überwindende und bewahrende eigene Konzeption für seine Praxis abgewinnt. Prinzipiell gelingen kann freilich diese die Tradition dialektisch aufhebende Selbstbestimmung nur unter der Voraussetzung, daß der Künstler nicht hinter den entwickelsten Positionen, zurückbleibt, die in der Geschichte der ästhetischen Ideen bereits erreicht worden sind. Deshalb muß sich der Künstler, es sei denn, er verzichtete von vornherein auf die Möglichkeit einer eigenständigen Ideen-Setzung, eine möglichst ... Validität entbehre und ,,in beliebige und amateurhafte Hilfshypothesen, Rationalisierungen ... oder unverbindliche weltanschauliche Deklarationen ausarte" 24), hat der Künstler seine Reflexion forschungslogischer Disziplin zu unterziehen. Nur wenn er die geschichtliche Entwicklungslogik der ästhetischen Ideen und die ihnen zugrundeliegenden Problemstellungen mit methodisch-systematischer Strenge analysiert und kritisch auf ihre Bedeutsamkeit für die Gegenwart hin prüft, sind die aus solch ... diese jeder konkreten Kunstpraxis vorhergehende forschungslogische Rekonstruktion eines Ideenzusammenhangs definiert der Künstler die generellen Bedingungen seiner Tätigkeit. Zu ihrer Spezifizierung gelangt er in dem Maße, wie er die Geschichte ästhetischer Ideen in die Zukunft fortzuschreiben und eigene künstlerische Konzeptionen zu entwickeln vermag. Beide, sowohl die generellen wie die speziellen Tätigkeitsbedingungen sind selbst dann noch, wenn daraus ... >>

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    ... und ihr Aufriß § 5. Die ontologische Analytik des Daseins als Freilegung des Horizontes für eine Interpretation des Sinnes von Sein überhaupt ...... 15 § 6. Die Aufgabe einer Destruktion der Geschichte der Ontologie ...... 19 § 7. Die phänomenologische Methode der Untersuchung ......................... 27 A. Der Begriff des Phänomens............ 28 B. Der Begriff des Logos.............. 32 C. Der Vorbegriff der Phänomenologie......... 34 ... Das zeitliche Problem der Transzendenz der Welt ............. 364 § 70. Die Zeitlichkeit der daseinsmäßigen Räumlichkeit.....367 § 71. Der zeitliche Sinn der Alltäglichkeit des Daseins......370 Fünftes Kapitel: Zeitlichkeit und Geschichtlichkeit § 71. Die existenzial-ontologische Exposition des Problems der Geschichte 372 § 73. Das vulgäre Verständnis der Geschichte und das Geschehen des Daseins....................378 § 74. Die Grundverfassung der Geschichtlichkeit........382 § 75. Die Geschichtlichkeit des Daseins und die Welt-Geschichte ......... 387 § 76. Der existenziale Ursprung der Historie aus der Geschichtlichkeit des Daseins...................392 § 77. Der Zusammenhang der ... >>

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