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Ergebnisse für Geltung
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    ... Universalität der Menschenrechte umstritten, was häufig soweit geht, dass diese als Utopie angesehen wird. Was soll die Alternative zum menschenrechtlichen Universalismus sein? Die stärksten Argumente für eine universelle Geltung und eine globale Verwirklichung liegen in der alltäglichen Erfahrung von Unrecht und Ungleichheit. Doch auch wer die Ansicht vertritt, dass, wer sich für Menschenrechte entscheidet, sich auch für ... vor allem auch der Privilegierten. Ohne ein transnationales Zusammenwirken scheint es jedoch keinem der wohlhabenden Länder zumutbar zu sein, die dafür erforderlichen Leistungen zu erbringen. Bisher hat die Geltung der Menschenrechte zwischen den Nationen wenig Aussicht, ein Zusammenwirken aller Staaten zur Bewältigung des Weltarmutsproblems herbeizuführen, und mit einer Kooperation auf Basis der Freiwilligkeit ist nicht zu rechnen ... es zu zeigen, dass universelle Menschenrechte mit menschlicher Pluralität durchaus vereinbar sind und dass menschenrechtliche Universalität bei der Vereinbarkeit eine Vermittlerinnenrolle einnehmen kann. Im Hinblick auf die universelle Geltung als auch auf den Erfüllungsanspruch der Menschenrechte lautet die These: Universelle Menschenrechte lassen sich weltweit nur kultur- und kontextsensitiv unter Berücksichtigung menschlicher Pluralität begründen und verwirklichen. 1.1 ... soll sich auf dieselben Menschenrechte berufen können, um seine elementaren Bedürfnisse und Interessen zu schützen. Zum anderen ist dies mit der moralischen Forderung verknüpft, dass jeder Mensch die Geltung derselben Menschenrechte anerkennen sollte. Hieraus ergibt sich die universelle Verpflichtung eines jeden zur Einhaltung und zum Schutz der Menschenrechte.21 Die Vorstellung einer allgemeinen Gültigkeit ist aus der ... denen davon ausgegangen wird, dass Prinzipien, Normen und Überzeugungen nur bedingt in Bezug auf etwas begründbar, also teilgültig im Verhältnis zum ‚Ganzen’ sind. Relativistischen Theorien zufolge ist die Geltung von Aussagen prinzipiell abhängig von Voraussetzungen, die ihrerseits keine allgemeine Geltung beanspruchen können. Relativismus wird häufig als Antonym zu Universalismus verwendet und als Gegenentwurf sowohl zu absolutistischen ... >>

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    ... aber ein Ästhetizismus absoluter Gesellschaftsferne als Vormeinung zugrundeliegt. Ein wissenschaftlichen Ansprüchen genügender Theorieansatz hätte dagegen zuerst diese ,,Vormeinungen ausdrücklich auf ihre Legitimation und das ist: auf Herkunft und Geltung" 4) zu prüfen. Gewiß, das zentrale Problem solcher Legitimation: die Autonomie des Ästhetischen - wird in seiner Bedeutung für die Möglichkeiten heutiger Kunst und Kunsttheorie erkannt. (41) Doch führt ... Rang gesellschaftlich verbindlicher Leistungen zu erlangen - jedenfalls solange, wie sie noch nicht historisch geworden sind. (53) Diese aus der Spannung zwischen Tradition und Innovation entstehende Problematik der gesellschaftlichen Geltung künstlerischer Leistungen in der Moderne ist - zugeschärft - als die zweite Paradoxie zu formulieren: JE MEHR DER KÜNSTLER LEIDET, UMSO WENIGER WIRD SEINE LEISTUNG AKTUALE ANERKENNUNG FINDEN. 3. Paradoxie ... Zwar werden auch diese Bedingungen individuellen Ursprungs sein; aber da sie nicht dem Unbewußten, sondern subjektiver, auf die kulturelle Tradition ausgerichteter Reflexion entspringen, können sie transindividuelle Relevanz, intersubjektive Geltung und somit ,,Kulturbedeutung" 17) erlangen. Künstlerische Selbstbestimmung, welche auf die subjektive Entfaltung solcher kulturell-soziablen Tätigkeitsbedingungen sich richtet, wäre nicht länger der scheiternde Versuch des Künstlers, über das ... Kriterium für die wahrhafte Professionalität des Künstlers. (70) Kritik der künstlerischen Fremdbestimmung b) Gleichwohl kann die künstlerische Praxis durch den Gewinn an Selbstbestimmung und Rationalität allein noch keine Geltung als gesellschaftliche Arbeit erlangen. Denn dazu bedarf sie immer noch der Fremdbestimmung, die ihr freilich nicht vom immanent-ästhetischen Sach- und/oder Naturzwang her, sondern - wie jedem wirklichen ... Interessen zu widersprechen. Dagegen hat für das Selbstverständnis gegenwärtiger Künstler im Prinzip die anfangs unseres Jahrhunderts in der absoluten Malerei zur höchsten Entfaltung gebrachte Autonomie nach wie vor Geltung: Für die freie künstlerische Produktion sind ausschließlich kunstimmanente Interessen beherrschend, so daß der Künstler die Einlösung aller gesellschaftlichen Ansprüche allein dem Rezipienten bzw. der Rezeptionsgeschichte überlassen zu ... >>

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    ... der Gesellschaft oder ein Ästhetizismus absoluter Gesellschaftsferne zugrunde. Ein an wissenschaftlichen Ansprüchen zu messender Theorieansatz hätte diese "Vormeinungen ausdrücklich auf ihre Legitimation und das ist: auf Herkunft und Geltung" (4) zu prüfen. Gewiß, die zentrale Problematik solcher Legitimation - die Autonomie des Ästhetischen - wird in ihrer Wichtigkeit für die heutige Kunst und Kunsttheorie erkannt. Aber der vieldeutig gewordene ... schwer, den Rang gesellschaftlich verbindlicher Leistungen zu erlangen - jedenfalls solange sie noch nicht historisch geworden sind. Dieses aus der Spannung zwischen Tradition und Innovation entstehende Dilemma der gesellschaftlichen Geltung künstlerischer Leistungen in der Moderne ist - zugeschärft - als die zweite Paradoxie zu formulieren: Je mehr der Künstler leistet, desto weniger findet seine Leistung aktuale Anerkennung. 3. Paradoxie Würde ... diese Bedingungen sind zweifellos individueller Natur; da sie jedoch nicht dem Unbewußten, sondern subjektiver, auf die kulturelle Tradition ausgerichteten Reflexion entstammen, können sie sehr wohl transindividuelle Relevanz, intersubjektive Geltung und somit auch "Kulturbedeutung" (17) erlangen. Künstlerische Selbstbestimmung, die sich auf die subjektive Entfaltung solcher kulturell-soziablen Tätigkeitsbedingungen richtet, braucht nicht mehr von vornherein daran zu scheitern, daß ... verstandesmäßiger und damit nachvollziehbar, also korrigierbar zu machen. Kritik der künstlerischen Fremdbestimmung 2. Durch diesen Gewinn an Rationalität und Selbstbestimmtheit allein erlangt die künstlerische Praxis jedoch noch keine Geltung als gesellschaftliche Arbeit. Dazu bedarf sie überdies der Fremdbestimmung, die ihr freilich nicht vom immanent-ästhetischen Sach- und/oder Naturzwang her, sondern - wie jedem wirklichen Arbeiten - ausschließlich aus ... kunstexternen Zweck der Verallgemeinerung ästhetischer Erfahrung und durch die Entwicklung der dazu geeigneten Werk-Zeuge für den Rezipienten ist der künstlerischen Praxis jene Fremdbestimmtheit gegeben, die ihr die Geltung als gesellschaftliche Arbeit zu verleihen vermag. Diese Fremdbestimmung ist mit der von uns vorgenommenen Umformulierung des traditionellen Autonomiebegriffs auf folgende Weise vereinbar: Wenn schöpferische Selbstbestimmung darin bestehen ... >>

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    ... WERK zu sein: Wäre die endgültige Existenzform des WERKES jener mental-immaterielle und selbstreflexiv-progressive Prozess, so bliebe dem WERK nicht nur jede intersubjektive Korrespondenz, Beurteilung und damit Geltung versagt, sondern es müßte auch einer für den jeweiligen Rezipienten subjektiv wirklichen wie beständigen gestalthaften Einheit, mithin jeder "Werkhaftigkeit" entbehren. Soll gleichwohl auch das immaterielle WERK diesen traditionellen ... als Gebilde dieses subjektive als intersubjektiv verbindliches WERK: Als Prozeß und Gebilde sind die "Diagramme" eine notwendige Funktion des klassischen Werkes. Wenn dem bis in die Gegenwart in Geltung befindlichen Paradigma der romantischen Kunsttheorie entgegen das Ich und nicht das Kunstwerk als Subjekt der werkkonstituierenden Reflexion begriffen wird, dann impliziert die Maxime der Waltherschen WERK-Theorie: "Allein ... Reduktion einen kraft der materialen Organisation der "Objekte" initiierten Prozeß der Selbstreflexion auf eine Vorstellung und ermöglichen als Objektivation die subjektive und intersubjektive Verfügbarkeit dieser Vorstellung, mithin ihre Geltung als WERK. Der Grad der subjektiven Verfügbarkeit dieser Vorstellung, d.h. wie adäquat der Rezipient die durch Reduktion einmal gewonnene ursprüngliche Vorstellung jederzeit wieder zu vergegenwärtigen vermag, muß ... bleiben muß, ist durch die "Diagramme" also allein die subjektive Verfügbarkeit der WERK-Vorstellung gesichert. Ihre intersubjektive Verfügbarkeit, die den "Beweis" wahrhafter Werkhaftigkeit und somit ihre Intersubjektiv verbindliche Geltung als WERK überhaupt erst ermöglicht, ist erst dann erreichbar, wenn die "Diagramme" den originären Reduktionsprozeß auf eine solche Weise repräsentieren, daß nicht nur der jeweilige Rezipient seine eigene ... wie als Objektivations-Gebilde, das über die Repräsentation der WERK-Vorstellung ihre intersubjektive Verfügbarkeit d.h. Kommunizierbarkeit und damit ihre Konstitution als wirksames WERK in der Sphäre gesellschaftlicher Geltungen ermöglichen soll, eine zwar prinzipiell notwendige Funktion des klassischen Werkes. Aber als Gebilde vermag es seine Funktion eben nur dann zu erfüllen, wenn es kraft der individuellen ... >>

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    ... WERK zu sein: Wäre die endgültige Existenzform des WERKES jener mental-immaterielle und selbstreflexiv-progressive Prozess, so bliebe dem WERK nicht nur jede intersubjektive Korrespondenz, Beurteilung und damit Geltung versagt, sondern es müßte auch einer für den jeweiligen Rezipienten subjektiv wirklichen wie beständigen gestalthaften Einheit, mithin jeder 'Werkhaftigkeit' entbehren. Soll gleichwohl auch das immaterielle WERK diesen traditionellen ... als Gebilde dieses subjektive als intersubjektiv verbindliches WERK: Als Prozess und Gebilde sind die 'Diagramme' eine notwendige Funktion des klassischen Werkes. Wenn dem bis in die Gegenwart in Geltung befindlichen Paradigma der romantischen Kunsttheorie entgegen das Ich und nicht das Kunstwerk als Subjekt der werkkonstituierenden Reflexion begriffen wird, dann impliziert die Maxime der Waltherschen WERK-Theorie: 'Allein ... Reduktion einen kraft der materialen Organisation der 'Objekte' initiierten Prozess der Selbstreflexion auf eine Vorstellung und ermöglichen als Objektivation die subjektive und intersubjektive Verfügbarkeit dieser Vorstellung, mithin ihre Geltung als WERK. Der Grad der subjektiven Verfügbarkeit dieser Vorstellung, d.h. wie adäquat der Rezipient die durch Reduktion einmal gewonnene ursprüngliche Vorstellung jederzeit wieder zu vergegenwärtigen vermag, muß ... bleiben muß, ist durch die 'Diagramme' also allein die subjektive Verfügbarkeit der WERK-Vorstellung gesichert. Ihre intersubjektive Verfügbarkeit, die den 'Beweis' wahrhafter Werkhaftigkeit und somit ihre intersubjektiv verbindliche Geltung als WERK überhaupt erst ermöglicht, ist erst dann erreichbar, wenn die 'Diagramme' den originären Reduktionsprozess auf eine solche Weise repräsentieren, daß nicht nur der jeweilige Rezipient seine eigene ... wie als Objektivations-Gebilde, das über die Repräsentation der WERK-Vorstellung ihre intersubjektive Verfügbarkeit d.h. Kommunizierbarkeit und damit ihre Konstitution als wirksames WERK in der Sphäre gesellschaftlicher Geltungen ermöglichen soll, eine zwar prinzipiell notwendige Funktion des klassischen Werkes. Aber als Gebilde vermag es seine Funktion eben nur dann zu erfüllen, wenn es kraft der individuellen ... >>

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    ... definierte Bestimmung, der Entfaltung einer wirtschaftlichen Dynamik zu dienen. Der Zielvorgabe, dass eine „zum Cluster der Kreativwirtschaft“6 degenerierte Kunst materiell und/oder symbolisch einen messbaren (Geld- oder Geltungs-) Gewinn einzubringen habe, werden ihre qualitativen Aspekte untergeordnet bzw. angepasst. Um Missverständnissen und falschen Frontenbildungen vorzubeugen, sei indes betont, dass den Akteuren im Kunstsystem selbst durch aktives wie ... nur (an)kaufen lässt. Denn generell ist zu konstatieren, dass Ideologien in den von ihnen beherrschten Systemen die Wahrnehmungs-, Denk- und Handlungsmöglichkeiten reduzieren und stereotypisieren. Die Selbstverständlichkeit der Geltung ihres Gedankengutes trägt zur Ingnorierung von Widersprüchen, zur Entproblemati-sierung von Schwierigkeiten und damit schlechthin zur Immunisierung gegen jeglichen Realitätssinn bei. Insofern wirken sich Ideologien als eine Art ... verfolgt hat, als Verfallserscheinungen getadelt13. Seiner vom Künstler „Natur und Altertum“ fordernden Auffassung sucht Goethe durch die jährlich von ihm an bildende Künstler gerichteten «Weimarer Preisaufgabe» künstlerisch-praktische Geltung zu verschaffen. Nachdem sich Runge bereits mit dem Thema der «Weimarer Preisaufgabe von 1800» beschäftigt und mit Freude festgestellt hat, daß seine Gedanken „ziemlich mit denen der besten ... tatsächlich gerecht wird. Zum anderen kann an Runges Beispiel generell überprüft werden, ob und in welcher Weise ein künstlerisches Ethos und seine Maxime(n) eigentlich auch heute noch Geltung beanspruchen können, oder eben als hoffnungslos romantisch und antiquiert abzutun sind. Gegen den Einwand eines übertrieben, weltfremd und damit pharisäerhaft wirkenden Idealismus bei Runge spricht zuallererst, dass er ... >>

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    ... 152 Indem Rousseau in Bezug auf die Gesetzgebung die Repräsentation des Volkes durch Abgeordnete im „Contrat social“ kategorisch ablehnt und seiner Forderung nach Realpräsenz des Volkes bei Abstimmungen Geltung verschafft, übt er zugleich Kritik an den politischen und sozialen Missständen seiner Zeit. Die Einsetzung eines repräsentativen Systems sieht Rousseau, wie dargelegt, als Zerfallserscheinung. In einem solchen System ... contrat social, VI, 2., S. 114f. 95 Herb, Bürgerliche Freiheit, S. 113. 96 Herb, Verweigerte Moderne, S. 173. 97 Rousseau, Ungleichheitsdiskurs, I, S. 40. 98 Habermas, Faktizität und Geltung, S. 133: „Der gesuchte interne Zusammenhang liegt im normativen Gehalt eines Modus der Ausübung politischer Autonomie, der nicht schon durch die Form allgemeiner Gesetze, sondern erst durch die ... Gröschner, Rolf; Dierksmeier, Claus; Henkel, Michael; Wiehart, Alexander: Rechts- und Staatsphilosophie. Ein dogmenphilosophischer Dialog. Berlin/Heidelberg/New York 2000. (zit.: Gröschner, Rechts- und Staatsphilosophie) Habermas, Jürgen: Faktizität und Geltung. Beiträge zur Diskurstheorie des Rechts und des demokratischen Rechtsstaats. Frankfurt/Main 1992. (zit.: Habermas, Faktizität und Geltung) Hartmann, Klaus: Politische Philosophie. Freiburg/München 1981. (zit.: Hartmann, Politische Philosophie) Herb, Karlfriedrich: Bürgerliche Freiheit. Politische Philosophie von Hobbes bis Constant. Freiburg; München 1999. (zit.: Herb, Bürgerliche Freiheit ... >>

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    ... 152 Indem Rousseau in Bezug auf die Gesetzgebung die Repräsentation des Volkes durch Abgeordnete im „Contrat social“ kategorisch ablehnt und seiner Forderung nach Realpräsenz des Volkes bei Abstimmungen Geltung verschafft, übt er zugleich Kritik an den politischen und sozialen Missständen seiner Zeit. Die Einsetzung eines repräsentativen Systems sieht Rousseau, wie dargelegt, als Zerfallserscheinung. In einem solchen System ... contrat social, VI, 2., S. 114f. 95 Herb, Bürgerliche Freiheit, S. 113. 96 Herb, Verweigerte Moderne, S. 173. 97 Rousseau, Ungleichheitsdiskurs, I, S. 40. 98 Habermas, Faktizität und Geltung, S. 133: „Der gesuchte interne Zusammenhang liegt im normativen Gehalt eines Modus der Ausübung politischer Autonomie, der nicht schon durch die Form allgemeiner Gesetze, sondern erst durch die ... Gröschner, Rolf; Dierksmeier, Claus; Henkel, Michael; Wiehart, Alexander: Rechts- und Staatsphilosophie. Ein dogmenphilosophischer Dialog. Berlin/Heidelberg/New York 2000. (zit.: Gröschner, Rechts- und Staatsphilosophie) Habermas, Jürgen: Faktizität und Geltung. Beiträge zur Diskurstheorie des Rechts und des demokratischen Rechtsstaats. Frankfurt/Main 1992. (zit.: Habermas, Faktizität und Geltung) Hartmann, Klaus: Politische Philosophie. Freiburg/München 1981. (zit.: Hartmann, Politische Philosophie) Herb, Karlfriedrich: Bürgerliche Freiheit. Politische Philosophie von Hobbes bis Constant. Freiburg; München 1999. (zit.: Herb, Bürgerliche Freiheit ... >>

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    ... reduzieren sich so auf seine ausschließlich quantitativ definierte Bestimmung, der Entfaltung einer wirtschaftlichen Dynamik zu dienen. Der Zielvorgabe, dass Kunst materiell und/oder symbolisch einen messbaren (Geld- oder Geltungs-) Gewinn einzubringen hat, werden alle ihre qualitativen Aspekte untergeordnet bzw. angepasst. Durch die kommerzielle Gleichschaltung des Kunstsystems hat sich bei Künstlern, Kuratoren und Kritikern genauso wie an den ... nur (an)kaufen lässt. Es ist eine Besonderheit der den Kern der kapitalistischen Wirtschaftsform bildenden, von der sog. Finanzkrise völlig unberührt gebliebenen Wachstumsideologie, dass sie global herrscht. Ihre Geltung und Wirkungsmacht ist (nicht mehr) an bestimmte politische Systeme gebunden und lässt sich in demokratisch rechtsstaatlich verfassten wie in repressiv-diktatorischen Staaten finden. Dass es sich gleichermaßen bei ... ihnen beherrschten Systemen die Wahrnehmungs-, Denk- und Handlungsmöglichkeiten reduzieren und stereotypisieren. Sie prägen sich jenseits des tatsächlich Gewussten oder ernsthaft Geglaubten als bloße Meinungen aus. Die Selbstverständlichkeit der Geltung ihres Gedankengutes trägt zur Ingnorierung von Widersprüchen, zur Entproblematisierung von Schwierigkeiten und damit schlechthin zur Immunisierung gegen jeglichen Realitätssinn bei. Insofern wirken sie sich als eine Art überindividueller ... mehr daran gemessen, wie frei diese von gesellschaftlicher Beeinflussung, sondern wie gering deren gesellschaftliche Wirkung ist. 3. Schließlich wird geradezu fundamentalistisch daran festgehalten, dass sich die Bedeutung und Geltung der Kunst ganz in ihrer Symbolfunktion zu erschöpfen habe. Um ihren Status als Kunst nicht zu riskieren, soll sie sich darauf beschränken, allenfalls von, aber keinesfalls in der ... >>

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    ... Wie lässt sich ein neuer Handlungsraum aus dem Spannungsverhältnis von Kunst und Kultur gewinnen? 3. Wie lässt sich Kunst in Kultur transformieren, um so wieder eine größere gesellschaftliche Geltung zu erlangen? Im Sinne einer ersten Annäherung an diese Fragen sei daran erinnert, dass Kunst und Kultur sich keineswegs einfach gleichsetzen lassen, sondern deutlich voneinander zu unterscheiden sind ... Ideal der Autonomie orientiert geschaffen und gelebt wurde, waren ihre Werke ein glaubwürdiger Ausweis dieser Wertvorstellung. Aber hat diese Glaubwürdigkeit noch Bestand? Wie sieht es inzwischen mit der Geltung und der Praktizierung von Autonomie in der künstlerischen Produktion und ästhetischen Rezeption tatsächlich aus? Zwar scheinen „Autonomie“ und „Eigenverantwortung“ heute hoch im Kurs zu stehen, doch tatsächlich werden ... noch die der Kunst eigenen, nur qualitativ bestimm- und erfassbaren Normen und Werte. Je weiter der Autonomieverlust faktisch fortschreitet, umso nachdrücklicher wird darauf beharrt, dass die Bedeutung und Geltung der Kunst sich ganz und gar im Symbolischen zu erschöpfen habe. Um als autonom zu gelten, soll Kunst sich darauf beschränken, allenfalls von, aber keinesfalls in der realen ... >>

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